Erster Praxis-Tag in der Chirurgie

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von hopeandwar, 10.11.2006.

  1. hopeandwar

    hopeandwar Junior-Mitglied

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    Hallo allerseits,

    ich habe am Montag 13.11 meinen ersten Einsatz auf Station.
    Heute habe ich meine Mentorin und die Stationsumgebung kennengelernt.

    Ich mach mir aber seitdem echt viele Gedanken, weil sich die Chirurgie auf Gefäße, Bauch und Amputationen bezieht.:|
    Davor hab ich schon ein wenig Angst... Vor allem, weil es hart ist gleich am Anfang Menschen zu pflegen deren Extremitäten amputiert wurden. Ich stelle mir vor allem den Umgang sehr schwer vor, da man ja noch sehr unsicher ist.

    Ich habe gleich Frühdienst um 6 Uhr und ich hab schon vieles gehört, dass es zu der Zeit voll stressig ist...Visiten um 7Uhr, bis 7.30Uhr OP-Patienten vorbereiten usw... deswegen jagt mir das ganze ein wenig Angst ein.
    Einerseits freue ich mich riesig aber andererseits stelle ich mir das sehr stressig vor, dabei noch etwas lernen zu können, wenn man vielleicht mehr oder weniger als ein Klotz am Bein angesehen wird.:cry1:

    Hatte jem. von euch seinen ersten Tag auf der Chirurgie?
    Kann mir jemand für den ersten Tag ein paar Tipps geben um mir die Angst ein wenig zu nehmen?
    Vielleicht mach ich mir auch nur zu viele Gedanken, aber vielleicht versteht mich jemand...

    Gruß :(
    hope
     
  2. Stern32

    Stern32 Poweruser

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    Hallo Hope,

    ich bin ein Chrurgie Kind wenn ich das so bezeichenen kann!!!
    Ich habe die meiste zeit meiner Ausbildung auf der Gefäßchirurgie mit IMC gearbeitet und ich wußte Chirurgie wird dein Ding.
    Sicher ist das hart wenn man hört oder sieht das Extrimitäten amputiert werden, aber wenn man es nicht machen würde würden die Patienten an einer Sepsis sterben! Auch das mußt du im Auge behalten!
    Die Schwestern auf Deiner Station sind es ja gewöhnt das morgens Trubel ist und werden Dich deswegen sicherlich nicht mals ein Klotz am Bein sehen.
    Nutze diesen Einsatz nimm mit für Dich was Du mit nehmen kannst!!
    Du lernst viele verschieden Verbandstechniken kennen, septische und aseptische Wunden wirst Du sehen und wenn Du erstmal rein geschnuppert hast wirds Dir gefallen.

    Also nur Mut und viel Spaß!!

    P.S. Würde mich freuen mal ein Featback zu bekommen

    GrußTinaG.
     
  3. ermi

    ermi Junior-Mitglied

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    hallöchen!

    ich bin jetzt im mittelkurs und hatte ca. vor einem jahr auch meinen ersten einsatz auf der gefäß- und visceralchirurgie. also ich fnade den einsatz echt interessant, man sieht viel und lernt auhc viel. stressig ist e sja auf den meisten stationen, du wirst ein paar tage brauchen um dich einzugewöhnen und dann wird das schon!! ich wünsche dir gaaanz viel spaß!!:daumen:

    liebe grüße ermi
     
  4. clairegrube

    clairegrube Junior-Mitglied

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    Hi, habe vor 6 Wochen Examen gemacht, ich kann mich noch sehr genau an meinen ersten Tag als Schülerin auf Station erinnern. War zwar nicht in der Chirurgie sondern auf einer onkologischen Station und hatte echt Angst vor der Begegnung mit schwerkranken Menschen. Mein erstes Erlebnis war ein Patient, der dünn ins Bett abgeführt hat und ich dachte mir in dem Moment, "das willst du wirklich als Beruf machen?" Hatte auch erstmal Hemmungen, Patienten morgens zu wecken, oder einfach zu berühren. Aber nach ein paar Tagen ging das Alles wie von selbst. Ich war auch in den ersten Tagen fest einer Mentorin zugeteilt und war erstmal nicht allein auf mich gestellt. So sollte es eigentlich auch im Idealfall sein. Ich kann dir nur raten, wenns mal nicht so läuft, steck den Kopf nicht in den Sand, gib dir ein paar Tage Zeit um dich einzugewöhnen. Ich habe nie bereut, diese Ausbildung gemacht zu haben, ich liebe diesen Beruf und habe Spaß an meiner Arbeit. Natürlich gibt es auch mal schlechte Tage, genau wie es eben auch SOLCHE und SOLCHE Schwestern/Pfleger gibt. Wenn du Spaß an deinem Job hast und die Patienten merken das, bekommst Du soviel positives zurück und das Gefühl entschädigt für Alles. Also, pack es an, wünsche Dir viel Erfolg!
     
  5. Schwesterchen S.

    Schwesterchen S. Junior-Mitglied

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    hallöchen!
    es ist dein allererster einsatz auf einer station überhaupt, ja?
    ich glaube da ist es fast egal um welche station/fachrichtung es sich handelt, denn überall wirst du mit Patienten umgehen müssen, denen es nicht gut geht, sei es körperlich oder seelisch. Z.B. auf einer Inneren STation mit Onkologie wirst du bei den Patienten sein, die mitgeteilt bekommen, dass sie sterben werden...
    Ich denke, am Anfang einer Ausbildung fühlt man sich immer als Klotz am Bein, aber das wichtige daran ist, dass du trotz dieses Gefühls immer am Ball bleibst. Stelle Fragen, auch wenn du denkst du störst gerade. Nur so kannst du richtig eingearbeitet werden. Es war bei mir genauso und ich denke bei vielen anderen auch, die die Ausbildung angetreten sind und ihren ersten Einsatz auf einer Station hatten. Und das man da ein wenig Angst hat ist auch völlig normal - es kommt ja was ganz neues auf dich zu!
    Ich drücke dir die Daumen!!!! Und ich bin mir sicher in einer Woche fühlst du dich da hoffentlich bereits wohl!
     
  6. Sophie06

    Sophie06 Newbie

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    Hi,
    ich bin jetzt auch erstes Ausbildungsjahr und ich hatte den ganzen Oktober Praxis und meine erste Station ist auch ne Chirugie mit Amputationen und ich muss sagen, ich fand es jetzt nicht irgendwie kompliziert, die Menschen da zupflegen oder zu waschen. Das erste Mal war es zwar nen bisschen komisch zusehen, dass die Menschen da z.B. nur noch ein Bein oder so haben, aber wenn du dann von manchen Patienten die Stärke siehst und wie sie versuchen so gut wie möglich mit ihrer Situation umzugehen, dann beeindruckt dich das schon und du Selbst verlierst dann auch die "Scheu" und versuchst den Patieneten noch mehr Stärke zuvermitteln...

    Liebe Grüße
    die Sophie...
     
  7. hopeandwar

    hopeandwar Junior-Mitglied

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    Vielen lieben Dank Leute! :daumen:

    Ich werde versuchen Eure Tipps und Worte zu Herzen zu nehmen!
    Schön, dass so viele geantwortet haben!

    Angst ist zwar immer noch da, aber spätestens am Montag wird es mir
    sicherlich besser gehen, wenn ich meinen "ersten Tag" auf Station erlebt habe.

    Werd euch dann "Feadback" geben!

    Liebe Grüße,
    Hope
     
  8. Miss-Sunny

    Miss-Sunny Junior-Mitglied

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    Mein 2. Einsatz führte mich auch auf die extreme Gefäßchirugie.
    Ich hatte auch echt Angst davor, weil ich echte Horrorgeschichten gehört hatte.
    Nungut, ein schöner Anblick war es nicht immer und es kostete teilweise Überwindung. Aber auf der Station hab ich bisher echt am meisten gelernt, über die Krankheiten aber auch üebr pflegerische Dinge.
    Nimm soviele Dinge mit wie möglich, hab keine Angst, denn sie wissen das dies dein 1. Einsatz sein wird.
     
  9. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Im 2 . Einsatz hast ja noch nicht viel vergleichsmöglichkeiten
     
  10. susy

    susy Junior-Mitglied

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    huhu.

    ich habe im september mein examen gemacht, aber ich weiß ganz genau, wie du dich fühlst... mein erster einsatz war auch auf einer chirurgie, wo ALLES behandelt wurde. von kleinen OP's wie hernien bis hin zu amputationen (egal von was).
    aber angst brauchst du wirklich keine zu haben. am anfang geht es eh darum, das du die station, das team... kennen lernst.
    du wirst nicht ins kalte wasser geworfen, sondern stück für stück eingearbeitet...

    kopf hoch, das wird schon und erzähl bei gelegenheit mal, wie's läuft. :daumen:

    *gglg* susy
     
  11. Sarah84

    Sarah84 Newbie

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    Einsatz auf Chirurgie... immer so langweilig?

    Hi Leute....bin jetzt zum 2ten mal auf Stion eingesetzt seit meines Ausbildungsbeginns im September. Das 1te mal war ich auf einer Interdisziplinären Bauchstation (es war super da und man hat immer was zu tun gehabt). Naja und jetzt bin ich auf ner Chirurgischen Station und da ist es super langweilig weil nichts großartiges zu tun ist, obwohl alle Betten belegt sind. Und ich habe gestern mal eine Schwester von der Station gefragt, ob das immer so ruhig wäre und ihre antwort darauf war, dass es eher noch ruhiger ist. :knockin: Ich bin fast vom Glauben gefallen. Jetzt meine Frage an euch...

    Was waren eure Erfahrungen auf einer Chirugischen Station?

    Macht mir bitte estwas Hoffnung!
     
  12. Bei uns ist das sehr unterschiedlich. Es gibt durchaus ruhige Zeiten. Da holt man zunächst irgendwelche Dinge nach, zu denen man vorher nicht gekommen ist. Also eher administratives - bekommst Du als Schüler u. U. nicht so mit) o.ä.
    Es gibt aber ebenso Zeiten wo wir trotz nicht voller Belegung nicht wissen, wo wir zuerst angreifen sollen!
    Die Länge dieser Phasen ist sehr variabel und die Situation kann sich innerhalb von Minuten ändern; z. B. aus völliger Ruhe heraus, drei Zugänge, die auch gleich für OP vorbereitet werden sollen. Meist soll dann der Erste schon fertig vorbereitet und in den OP gebracht werden, bevor er richtig auf Station ist...:daumen:

    Und abwechslungsreich ist es auch - zumal Patienten, die sich was brechen, durchaus auch noch internistisch vorbelastet sind.

    Ulrich
     
  13. hopeandwar

    hopeandwar Junior-Mitglied

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    Hallo Leute, :trinken:

    Heute hab ich den 4.Tag auf der Station hinter mir...:mrgreen:
    Und ich muss sagen, ihr habt recht, es ist doch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.
    Die ersten zwei Tage, war ich doch leicht endtäuscht und niedergeschlagen, weil ich einfach keinen Ansprechpartner hatte. Man hat mich schräg von der Seite angeschaut wenn ich z.B. manche "simplen" Sachen wie Blutzucker messen nicht konnte. Da hieß es nur: Geh mal zur Praktikantin, die zeigts dir... Da hab ich mich doch schon ein wenig fehl am Platze gefühlt, weil ich doch eher der Meinung war, dass ich das von jemanden lernen soll, dem ich auch Fragen stellen kann...
    Ich war vor allem von der Ganzkörperwäsche schockiert... Ich hab in der Schule gelernt:gruebel: , dass man z.B. die Arbeitsflächen desinfiziert, die Schmutzwäsche in den Schmutzbeutel wirft und nicht auf den Boden... Und bei einem musste ich mich ganz schön zurück halten, damit ich nichts falsches sage :wut: , weil die Schwester erst den Genitalbereich im Bett gewaschen hatte, da der Patient voller Stuhlgang war. Schön und gut, aber dann meinte sie zu mir, ich solle die Schüssel auswaschen und neues Wasser einfüllen, damit wir mit dem Oberkörper weiter machen. Aber ich war der Meinung, das ich besser eine neue hole, weil doch Stuhlreste im Wasser waren und somit die Schüssel kontaminiert war...zur Antwort bekam ich dann ein recht "freundliches" Stell dich nicht so an und füll da Wasser rein! :motzen:
    Seit gestern kenne ich eine meiner Mentorinen (sind insg. 2) und die ist auch super lieb. Ich bin deswegen ein wenig beruhigt, weil ich entlich einen Ansprechpartner hab. Nur blöd, dass sie nicht so oft da sein wird.
    Im Moment mach ich mir nur Sorgen über die benotete Ganzkörperwäsche (Mitte Feb. 2007) Bis jetzt hab ich nicht viel Gewaschen und wenn dann musste der Patient währernd dessen stuhlen...und das hat mich total durcheinander gebracht. Da fühl ich mich noch total unsicher!
    In zwei Wochen hab ich einen übungstermin mit einer Lehrkraft, ich hoffe nur, dass ich das bis dahin einigermaßen hin bekomme, und mich nicht wie ein Depp anstelle.
    Auch bei der Übergabe komm ich mir recht unbeholfen vor und weiß nicht so recht was ich mir aufschreiben soll, wenn ich eh nur die Hälfte versteh (Zi.nr., Name, OP Tag, Bettruhe...)
    Aber im großen und ganzen hab ich mich einigermaßen eingelebt und bin froh den ersten Tag hinter mir zu haben! Mit den Patienten komme ich ganz gut zurecht, die zeigen mehr Verständnis, als die Schwestern...
    Gestern durfte ich sogar dem Artz beim Vac-Wechsel helfen (bin mir nicht sicher ob das jetzt so abgekürzt wird :-? ) war schon gewöhnungsbedürftig aber auch interessant!
    Ich hoffe sehr, dass ich das alles hinbekomme...
    Mehr Erfolgserlebnise und Verständnis einiger Schwestern werden mir sicher dabei helfen, mich sicherer zu fühlen.
    Drückt mir die Daumen! Liebe Grüße Hope :daumen:
     
  14. BlonderEngel

    BlonderEngel Senior-Mitglied

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    Hab auch meinen 5. Arbeitstag hinter mir und bin bisher ganz zufrieden. Heute lief allerdings alles anders ab ! Warum auch immer ... Ich werde grundsätzlich alleine zum waschen los geschickt, bisher hab ich auch keine "richtige Ganzkörperwäsche" durchführen können, da bei uns alle Pat. eher Hilfestellungen brauchen. Wie krieg ich dann nur ne Note zusammen ??? :thinker:
    Es gibt auch 2 Praxisanleiter die aber mehr oder weniger ihre eigenen Sachen machen und ich grade mal am 1. Tag ne richtige Einweisung hatte und das wars dann..
    Arbeite mit Krankenpflegehelfern zusammen die mir mehr oder weniger alles erklären... Ich gehe grundsätzlich ALLEINE waschen, betten, desinfizieren und staub wischen, beziehe betten alleine und bringe zimmer in ordnung.... Find es aber grad am Anfang auch bei solchen " minderen Arbeiten" wichtig auch dort Hilfestellungen bzw. Ansprechpartner zu haben.

    Situation heute: Patientin mit Durchfall, hat es nicht mehr auf die Toilette geschafft und es ging alles daneben, Pat. hat dazu einen Blasenkatheter ...... Große Menge an Urin und Kot im ges. Bad und auf der Toilette....

    WOHER SOLL ICH WISSEN WIE ICH MICH JETZT VERHALTEN SOLL ????
    Patientin war auch leicht verunsichert und peinlich...
    Als Schüler im 1. Einsatz kann man sowas nich wissen und fragt von daher normalerweise... was ich auch getan hab ob mir Schwester X helfen kann... diese fragt dann nur ob ich weiß wo das zellstoff liegt was ich verjahte und dann meint sie ich soll alles einfach aufwischen und desinfizieren. FERTIG.
    Ganz toll dacht ich mir ! Jetzt steh ich da und weiß garnich was ich zuerst machen soll... Patientin total voller Kot etc.

    Gott sei Dank gibts nicht nur SOLCHE Schwestern die sich SOO verhalten... eine andere Schwester hat mir dann geholfen und erklärt was ich wie am besten machen soll... :daumen:

    Trotzdem war ich nach dem heutigem Tag leicht schockiert was bei einem Schüler im 1. Einsatz gleich alles verlangt wird und was man ja schon wissen muss !!! ( laut schwester )

    Ich hoffe morgen wirds anders ! :troesten:
     
  15. Sophie06

    Sophie06 Newbie

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    Du hast deinen 5.Tag ja schon ganz schön durcheinander beschrieben, ich war jetzt den ganzen Oktober auf einer Gefäßchirugie (1.Lj) naja und ich muss sagen, uns (slso mich und ne klassenkameradin) haben sie da auch nicht wirklich an die Hand genommen, es kam natürlich darauf an welche Schwestern da waren aber ich muss auch sagen, so den größten teil, was Waschen, Betten und Betten sauber machen angeht hat und alles unsere FSJ gezeigt. Wir haben aber auch und das ist vielleicht der Unterschied immer alle zusammen gebettet, alles was so Morgens und Mittags angeht, da haben die Schwetern uns eigentlich nie allein gelassen, jeder hatte da zwar so sein Zimmer aber die Schwestern haben eiegentlich immer mit gemacht...

    Naja was das mit der Ganzwaschung angeht, da hat mich dann am 2.Tag meine Praxisanleiterin mitgenommen und wir haben zusammen gewaschen aber ansonsten hab ich meist mit noch ner Schülerin oder einer FSj gewaschen...

    Ich wünsch dir noch ganz viel Spass in der Praxis und ich kann dir eigentlich nur den Tipp geben, immer wenn du was nicht weißt oder was nicht verstanden hast einfach fragen, selbst wenn es ne dumme Frage ist, aber frag...denn viele Schwestern sind dann so, wenn du nicht fragst, dann denken sie du hast entweder kein Interesse oder weist schon alles...also frag!!!

    die sophie
     
  16. kleinehexe87

    kleinehexe87 Newbie

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    :flowerpower: Hallo Hope!
    Ich weiß nicht, ob ich dir wirklich weiterhelfen kann mit guten Tipps und sowas, aber vielleicht tröstet es dich ein bißchen: Mir erging es letzte Woche ganz genauso wie dir. Ich habe auch jetzt am Montag meinen allerersten Tag im Krankenhaus gehabt, auf der postoperativen chirugischen Station einer Lungenfachklinik. Ich hatte genau so viel Angst wie du und war auch furchtbar nervös und aufgeregt, was zur Folge hatte, dass ich gleich am ersten Tag zwei Essen-Tabletts umgeschmissen habe und das ganze Essen über den Flur gerollt ist.....:sflouts:
    Du kannst dir sicher vorstellen, wie ich mich da gefühlt habe, doch die Reaktion meiner Mitarbeiter hat das alles wieder wett gemacht! Und genau dieses Gefühl möchte ich dir gerne für deinen ersten Tag mitgeben: Niemand auf deiner Station wird etwas übermenschliches von dir verlangen! Die wisssen ja auch, dass du ganz neu bist und werden das auch mit Sicherheit berücksichtigen! manchmal hilft es auch, wenn du vielleicht einfach mal mit deinen zukünftigen Kollegen redest, und sie mal fragst, welche Ängste sie anfangs hatten oder was für einen Mist die so gebaut haben; und glaub mir, danach wirst du dich auch gleich viel besser fühlen, denn daran merkst du, dass wirklich niemand perfekt ist. Auch examinierte sind manchmal riesige Schussel und haben auch immer noch Ängste!
    Und bezüglich der Extremitäten der Patienten, ich glaube auch da brauchst du dir nicht allzu große Sorgen zu machen: Egal auf welcher Station du während deiner Ausbildung landest, werden dir immer Menschen begegnen, die dir aufgrund ihrer Krankheit im ersten Moment seltsam erscheinen werden, aber dann merkst du auch ganz schnell, dass das Äußere dieser Menschen gar nicht so wichtig ist für den Umgang mit ihnen, da hinter jedem Äußeren eine individuelle Persönlichkeit steckt, die du recht schnell finden wirst!

    Aber das allerwichtigste ist einfach, lass dir von deinen Anfangsängsten, die auch ganz normal sind, auf keinen Fall den Spaß am Beruf und am Umgang mit den Menschen nehmen, denn du wirst bald merken, dass du neben diesen Ängsten und dem Stress auch sehr viel Schönes nach hause mitnehmen wirst....!
    Indianerehrenwort....:daumen:
    Ganz liebe Grüße,
    Anna
     
  17. hopeandwar

    hopeandwar Junior-Mitglied

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    Hallöchen, :emba:

    jetzt muss ich euch nochmal ein wenig nerven, nachdem ich euch von meinem 4.Tag berichtet hatte...ich brauch umbedingt eure Meinung hierzu!
    (ich komm' gerade von der Frühschicht und bin noch recht platt.
    Heute ist mein 5.Tag nachdem ich gerstern -Gott sei Dank- Frei hatte.)

    Heute habe ich was ganz "tolles" an den Kopf geworfen bekommen, als ich nur fragte mit was ich den Verband nässen soll bei einer Vorfußphlegmone...?:weissnix:
    Da meinte die eine Schwester zu mir, dass man sowas eigentlich wissen sollte und warum das die eine wusste und ich nicht und warum sie im allg. fitter ist als ich... :evil: (wir sind nämlich zu zweit auf Station, Früh-Spät im Wechsel, nur im Unterschied, dass die eine ein 8-wöchiges Praktikum hatte und ich gar kein Praktikum, da ich zuvor eine andere Ausbildung abgeschlossen hatte) Natürlich hab ich ihr auch gleich gesagt, das ich kein Praktikum hatte und sie meinte nur "oje, ob das hier dann was wird, wage ich zu bezweifeln, du hast ja vorhin net mal gewusst wie man den Katheter entlernt...!" :streit:

    Wie ich mich jetzt fühle, können sich sicher einige denken!
    Ich war natürlich stink sauer, hielt aber meinen Mund!:x
    und im Moment bin ich einfach ein wenig verzweifelt.
    Klar ein Praktikum wäre nun mal von Vorteil gewesen, aber jetzt bin ich nun mal da zum lernen, oder?:-? (schließl. wussten die doch, das ich kein Praktikum hatte und trotzdem wurde ich genommen...)
    Auch wenn ich frage, ob ich noch etwas machen darf, wenn ich die eine Arbeit erledigt habe, dann schauen die meisten total genervt...woher soll ich wissen, was noch zu erledigen ist? Ich kenn mich doch kaum aus, ist doch schließlich mein 5.Tag...

    Wie seht ihr das?
    Was habt ihr den so alles am Anfang gelernt?
    Ist es wirklich Voraussetzung das meiste wie Blutzucker messen, Puls messen, Katheter entleeren usw... zu können...?
    Bei sowas entschwindet immer mein selbstvertrauen, wenn mir jemand sowas an den Kopf wirft.
    Ich fühle mich doch ziemlich allein gelassen!

    Wäre super, wenn ein paar schreiben!

    Liebe Grüße,
    Hope
     
  18. narde2003

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    Hallo Hopeandwar,

    das scheint ein wirklich guter Tag gewesen zu sein. Deine Kollegin, hat natürlich schon einen Vorteil durch ihr Praktikum.
    Doch du kannst das alles aufholen. Am 5. Tag erwarte ich noch nicht, dass du alles kannst. Puls und Blutdruckmessen, solltest mittlerweile gelernt haben.

    Der Rest wird, keine Angst.

    Trotzdem viel Spass, manche Kolleginnen vergessen, dass auch sie mal gelernt haben.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  19. BlonderEngel

    BlonderEngel Senior-Mitglied

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    Liebe Hope,

    erstmal riesen großen Respekt davor wie du deinen Tag gestern geschieldert hast...

    Mir gings an dem Tag auch richtig mies und dreckig.... Hatte heute auch leicht Bammel das es wieder so wird. Aber heute war richtig richttig super !!!

    Hatte aber heute mit ner anderen Schwester und eben der anderen von gestern die mir auch alles gezeigt hat wo alles voller Kot war.

    HEUTE WAR SOOO SUPER !!!

    Weiß nicht ob es daran lag das Wochenende war und sowieso alles nen bissle anders war. Aber heute ging ich wirklich mit Freude und Power an alles ran. Das Arbeiten hängt wirklich von den Schwestern ab... mit dem einen kann man eben und mit dem anderen nicht. Und das jemand nen schlechten Tag hat kann auch mal immer vorkommen... Jeder Tag ist anders !!!

    Bin jetzt auch wieder richtig positiv gestimmt und voller Vorfreude und Erwartung auf morgen, weil ich wieder mit den selben Schwestern wie heute zusammen arbeiten werde, dennoch kann immer mal was passieren.

    Ich sag mir einfach jeden Morgen, Keep Smiling und dann gehts los.. :D

    Find es aber ehrlich bewunderswert wie du an die Sache ran gegangen bist, ich hätte vielleicht was gesagt oder geweint wenn ich später zu hause wäre.


    Unsere Lehrer meinten immer das es immer viele Situationen geben wird wo wir uns fragen werden... " Ist das wirklich mein Traumberuf ?? Schaff ich das ?? Kann ich damit umgehen ??? "

    Aber ich denk mir immer warum sonst haben sie mich von über 300 Bewerbern genommen und nicht ne andere Schülerin!

    Immer in die Zukunft gucken !!!

    Denn wir sind die Zukunft der Krankenschwestern !!!! Und was die anderen geschafft haben können wir auch schaffen mit viel Fragen und Fragen ....


    Ich sag mir immer, ich frage lieber 3 mal zu viel und mehr als das ich was falsch mache und den Patienten in Gefahr bringe... ( seihe später Medikamentenvergabe etc )

    Kopf hoch und immer lachen !!!

    Wir werden noch öfter solche Situationen haben in denen wir uns fragen " OOhhh Gott.... warum ich ... " aber was wir alleine nicht schaffen das schaffen wir dann zusammen !!!


    Drück euch allen die Daumen auf viele viele weitere schöne lernreiche Tage !!

    S. :daumen:
     
  20. Aceton

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    Gute Einstellung!!
    So eine Einstellung wünsche ich jedem Schüler.

    Es gibt aber auch Schüler, die nicht so eine positive Sichtweise haben.
    Zu Beginn war ich auch voll positiv. Ich hab auch schon interessante Fragen gestellt :D , die ein "Unterkürsler" nicht stellen würde.
    Damit bin ich aber leider auf ein Fettnäpfchen gefallen.

    @Hopeandwar
    In meinen ersten Einsätzen ist mir sowas auch viel zu oft passiert.
    Es kann gut möglich sein, dass dir in Zukunft weiterhin solch Pflegepersonal begegnet.
    Das Wichtigste ist erstmal, dass du dich nicht von denen runterkriegen sollst.
    Von solchem Personal darfst du dich auch nicht entmutigen.

    Mir hat es oft geholfen, wenn ich mit meinem Mitschülern darüber gesprochen habe.
    Es ist auch sehr gut, dass du dich hier im Forum angemeldet hast und deine Erfahrung mit anderen teilst.
    So kannst du deren Meinungen lesen. :ccol1:

    Eine Schwester, die DICH mit einem anderen Unterkursschüler im 1. Einsatz nach noch nicht mal einer Woche vergleicht, finde ich nicht gut und finde das sehr unprofessionell.
    Menschen sind nunmal alle unterschiedlich.
    Demenentsprechend sind die Vorerfahrungen der jeweiligen Schüler unterschiedlich.
    Besonders Leutz im Pflegebereich sollten das wissen bzw. NIE vergessen.
    Leider tun es VIELE.

    Du wirst lernen, wen du fragen kannst und wen nicht :daumen:
    Ich weiß, es ist leichter gesagt, als getan, aber sei selbstbewußt.

    Du fragst, ob es Voraussetzung ist, BZ oder Puls messen zukönnen?
    Nunja...du hast doch ein Lernzielkatalog :ccol1:
     
    #20 Aceton, 18.11.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.11.2006
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