Erste Anleitung

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Laruna, 15.07.2010.

  1. Laruna

    Laruna Newbie

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    Hallo,
    ich finde das Forum sehr interessant und hoffe ihr könnt mir etwas weiter helfen.
    Am 5.7.10 habe ich mit meinem ersten Einsatz auf der Allgemeinen Chirurgie angefangen. Am Mittwoch habe ich meine erste Anleitung und ich weis überhaupt nicht was auf mich zu kommt. Meine Praxisanleiterin habe ich erst zwei mal gesehen also hat sie mich noch nicht wirklich vorbereitet. Ich bin total aufgeregt und weis nicht wie ich vorgehen soll. Heute hab ich dann auch noch ein haufen Zettel mit verschiedenen Skalen bekommen die ich ausfüllen soll. Dort stehen sachen drauf von denen ich noch nie was gehört hab... Kann ich mir meinen Pat. selber aussuchen oder wer sucht ihn aus und nach welchen Kriterien muss ich schauen wenn ich ihn mir selber aussuchen darf? Wieviel Pat. muss ich bei meiner Anleitung versorgen? Die Zettel mit den Skalen muss ich ja direkt am Mittwoch bei der Anleitung abgeben, wann fülle ich die denn aus wenn ich noch nicht einmal weis welchen Pat ich habe??? :weissnix:
     
  2. Feli

    Feli Poweruser

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    Frag das am besten in Deiner Schule nach! Das sind doch alles Sachen, die die Schule vorgeben sollte!
     
  3. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Die Skalen werden mit Sicherheit die Risikoskalen für Dekubitus, Pneumonie und Thrombose sein, das solltet ihr in der Schule schon gemacht haben - Rücksprache halten.
    Bei der ersten Anleitung reicht normalerweise ein Patient, den du selbt wählen kannst, trotzdem: Mit der Schule Rücksprache halten.
    Normalerweise gehört zur Anleitung eine Pflegeplanung, die du für den enstprechenden Patienten erstellt hast.
    Zudem solltest du normalerweise auch eine Übergabe an die betreuende Lehrkraft machen.
    Informier Dich unbedingt sofort morgen in Deiner Schule, bei der Lehrkraft, die die Anleitung betreut, und atme durch:
    Anleitungen sind nicht schlimm, sondern effektives Lernen ;)
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wo hakt es denn konkret? Weißt du gar nix? Oder sind da nur einzelne Fragezeichen für dich?

    Elisabeth
     
  5. HoneyBloom

    HoneyBloom Poweruser

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    Hey,

    Anleitungen sind wirklich nur Anleitungen.. keiner frisst dich auf, keiner will dich durchfallen sehn ;)

    Die erste Anleitung ist immer bzw meist ein Drunter und Drüber und man weiss gar nicht wo oben und wo unten ist.
    Du solltest auf jeden Fall mit deiner Schule sprechen, und zu deiner Anleiterin gehen. Frag Mitschüler was sie so denken. Dann fühlt man sich nicht "so allein"-

    Aber ernsthaft, atme durch. Alles wird gut. Viel Glück und auch. viel Spaß bei deiner Anleitung ;D
     
  6. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Und bei restlichen Fragen: Stellen, notfalls auch hier ;)
     
  7. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    "uns're" Praxisanleiter kommen aus der Praxis und schauen Dir zu wie Du was machst, sie unterstützen Dich und helfen Dir bei ALLEM, 1 ganzen Arbeitstag lang. Danach findet eine Nachbesprechung statt, bei der freilich auch Fehler oder Unachtsamkeiten besprochen werden - sollst ja was draus lernen in den nächsten 3 Jahren.
    "uns're" Praxisbegleiter (nenn jetzt mal die anderen so) kommen von der Schule, etwa einen halben Arbeitstag lang und haben mehr ihre Theorien im Kopf die sie umgesetzt sehen möchten, aber sind ansonsten genauso für Dich da unterstützen Dich, geben Dir Hinweise und Hilfestellung.

    Beide haben bei der ersten Begleitung andere Vorstellungen und Erwartungen als bei einem Schüler der darin bereits Erfahrungen gesammelt hat und kein Anfänger mehr ist.

    Auch darum geht es: Dir die Angst zu nehmen, Dich daran zu gewöhnen, dass jemand permanent daneben steht und Dich und Deine Leistungen letztlich beurteilt. Damit Du Dich beim praktischen Examen auf die Arbeit konzentrieren kannst.

    Wer kommt den nu eigentlich?
     
  8. Schwester Rabiata 2

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    Also ich habe jede einzelne Anleitung genossen. Wir haben immer zusammen die Pat ausgesucht. Ich hab mit Absicht "kniffelige" Zimmer ausgesucht bzw mir gewünscht. Eine PA, die nur für mich da ist, die mir was beibringen kann, mich unterstützt... Herrlich. Aber unsere PA`s waren auch sehr nett und engagiert.
     
  9. Laruna

    Laruna Newbie

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    Also eine Pflegeplanung müssen wir noch nicht schreiben aber eine Übergabe muss ich bestimmt an die Lehrkraft machen. Was sag ich denn da am besten alles? Die Skalen bin ich mit einer Freundin durchgegangen und die Wörter die wir nicht verstehen, haben wir im Internet nachgeschaut und ich denke ich bekomm das schon hin. Das ist wirklich alles sehr aufregend für mich:-)
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Na siehst. Ich sag ja immer, bei Skalen muss man nicht unbedingt Fachwissen haben. Es reicht völlig aus, wenn man lesen kann.... und Google als Freund hat. *fg*

    Weiterhin viel Erfolg wünscht

    Elisabeth
     
  11. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Ich nehme an dass es bei Dir so ist, wie es bei uns war und eine Lehrkraft der Schule die Anleitung betreut?!

    Zur Übergabe: Du solltest den Patienten so übergeben, dass die Lehrkraft, die den Pat. ja nicht kennt, sich ein umfassendes Bild machen kann, sprich eine "große Übergabe". Da können Dir sicher deine Kollegen noch Tipps geben, oder schau mal, ob jemand aus Mittel- oder Oberkurs greifbar ist, die sind da meist fit.

    Generell solltest du die Übergabe staffeln, es gehört die Sozialanamnese, die Krankenvorgeschichte, die Hauptdiagnosen und auch die relevanten Nebendiagnosen dazu.
    Sprich: Wenn dein Patient in der Klinik liegt, weil er einen Tumor hat, aber auch gleichzeitig noch eine Pilzinfektion behandelt wird, oder er einen Diabetes hat, der pflegerisch eine Rolle spielt, muss das auch erwähnt werden und auch, wie es behandelt wird ;)

    Später musst Du dann auch die Medis kennen, ich glaube aber nicht, dass das im ersten Einsatz relevant wird.

    In Worten: "Der Patient heisst Herr Maier, ist 100 Jahre alt, verwitwet, hat 8 Kinder, war früher Baggerfahrer etc....
    Herr Maier hat ein Bronchial-Karzinom....zusätzlich einen Harnwegsinfekt...bla bla"

    Zudem solltest du Dir Gedanken machen, was Du tun möchstest, im Unterkurs wollen die Anleiter meist was aus der Körperpflege und Mobilisation o.ä. sehen :-) Mach Dir Gedanken über den Ablauf, denn auch das wirst du mitteilen sollen, sprich " Ich habe vor, eine Körperfplege am Waschbecken durchzuführen, anschließend mobilisiere ich den Pat. noch in den Stuhl.." o.ä. :-)

    Anleitungen sind eine tolle Chance, noch Fragen zu stellen und schon jetzt eine super Vorbereitung aufs Examen.
    Du wirst sehen, die Zeit vergeht wie im Flug, meist dauert das ganze ca. 3 Stunden, incl. der nachfolgenden Reflexion :-)

    Ich drück Dir die Daumen und erzähl mal, wie es war :-)
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Für welches Ausbildungsjahr siehst du diese RIESENgroße Übergabe vor? Selbst viele examinierte Kollegen sind mit deinen Vorstellungen glatt überfordert.

    Die Orientierung bei einer Übergabe erfolgt am Stammblatt/ der Pflegeanamnese, die selten bis nie Informationen enthält, was der Pat. alles für Berufe bisher ausgeübt hat. Auch die Kinderanzahl ist irrelevant und wird nicht erfragt. Sie ist bei der kurzen Liegedauer im KH nicht relevant.

    Warum soll ein Azubi im ersten Lehrjahr die Krankheiten herunterbeten, wenn er sie nicht mal kennt und bei Nachfragen passen müsste. Es soll hier keine medizinische Übergabe erfolgen. Ein Azubi im ersten Lehrjahr wird kaum in der Lage sein, theoretisch kausale Zusammenhänge aus den Erkrankungen abzuleiten und diese auch noch in die Praxis zu übertragen.

    Was interessiert zu dem Ausbildunsgzeitpunkt, sind Fähigkeiten und Fertigkeiten über die der Betroffene verfügt oder nicht verfügt. Und selbst dies findet man eher selten auf den Stammblättern. Es geht um PFLEGEprobleme, welche sich aus den fehlenden Fähigkeiten und Fertigkeiten ableiten.

    Als Hilfsmittel beim herausfinden der Pflegeprobleme kann man sich an den ATLs orientieren.

    Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich das "reinwerfen" von Skalen á la "muss ausgefüllt werden bis zur Anleitung" für Erstsemester eine Frechheit. So entwerten PAs die Assessments in wenigen Minuten: man kann lesen- fachwissen ist net erforderlich zum Ausfüllen von Skalen. *grmpf*

    Elisabeth
     
  13. littlesun

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    ..von unseren Schülern wird diese "riesengroße" Übergabe schon im ersten Einsatz bei Anleitungen erwartet. Ebenso die Nennung der Diagnosen, je nach Dozent auch die Medis :schraube:
    Und je nachdem, wie die betreunde Lehrkraft "tickt", wird sehr viel Wert auf die Sozialanamnese gelegt, und zwar auf jeden Fizzel... :wut:
    Ich habe als Schülerin deswegen mit den Anleitungspatienten deswegen immer vor der Anleitung das Stammblatt gemeinsam ausführlichst ausgefüllt.

    Ich kann mich erinnern, wie sich erst vor kurzem eine Schülerin bei mir ausgeweint hat, weil sie in der Anleitung EIN Medikament, welches noch dazu erst am Vorabend ärztlich angeordnet wurde nicht kannte....fand der Dozent fragwürdig...

    Laruna, keine Angst...das sind Beispiele, die mit deiner Anleitung nichts zu tun haben müssen :-)
    Frag auf jeden Fall nochmal die betreuende Lehrkraft, was erwartet wird!
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bestätigt nur mal wieder, dass in einigen Schulen die Ausbildung offensichtlich meilenweit neben der Realität liegt und völlig vergessen wird: es ist eine PFLEGEausbildung und kein Medizinstudium.

    Mir wäre lieber, man würde den Pflegeprozess vertiefen und zum Leben erwecken. Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum.

    Elisabeth
     
  15. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Wohl war...es ist für unseren "Nachwuchs" absolut kein Zuckerschlecken:(:(
    Schüler, die weinen, weil eine Note "3" in der Schule schon Anlass für ein Einzelgepräch ist, Dozenten, die seit Jahrzenten aus der Praxis raus sind, andere Dozenten, frisch ausm Studium, die völlig unrealistische Erwartungen an Schüler haben und die Ausbildung mit der Fachweiterbildung verwechseln....Schüler, die nach 4 Wochen im ersten Einsatz eine komplette Pflegeplanung erstellen sollen....
    Schade!

    @Laruna: Ich spreche von UNSERER Krankenpflegeschule, ich hoffe, dass es bei Dir besser ist ;)
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *ggg* Wir sollten einen neuen Thread aufmachen. Auch weil wir hier schon sehr weit vom Thema abweichen. Es ging ja primär um das Ausfüllen von Skalen und wie sieht eine Übergabe aus.

    Ersteres Problem hat die Azubine selbst optimal gelöst. Beim zweiten kann man nur bedingt raten, weil man die Anforderungen und Erwartungen der Lehrer nicht kennt.


    Elisabeth
     
  17. Schwester Rabiata 2

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    Das kann ich nur so unterschreiben.

    Ja mei, was hatte ich für eine tolle Ausbildung.... Danke an meine Ausbilderinnen.... Sei es aus der Schule oder der Praxis...
     
  18. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich zitier dich mal:

    "ist bei der kurzen Liegedauer im KH nicht relevant."

    Wozu groß den Pflegeprozess durchleben lassen, wenn ich in den kurzen stationären Aufenthalten bei 98% der Patienten die Evaluation nicht mehr erlebe??
     
  19. Neuron

    Neuron Stammgast

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    So wie ich Elisabeths Beitrag gelesen habe, spricht sie von "zum Leben erwecken". Der Pflegeprozess beginnt vielleicht aus Sicht der Station mit der Aufnahme aber endet wohl kaum mit der Entlassung. Wird dieser aber vertieft gelehrt und angewendet, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass dieser bei entsprechenden Übergabegesprächen 'lebenserweckend' weitergeführt wird und eine entsprechende (evt laienmäßig) Evaluation zum nächsten geeigneten Zeitpunkt durchgeführt wird. Angehörige, ambulante Pflegekräfte, ja auch der sich in die Pflege hineinfühlende Hausarzt. ;)
     
    #19 Neuron, 16.07.2010
    Zuletzt bearbeitet: 16.07.2010
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    *gggggggggggggggggggggggggg*

    Tja- der Pflegeprozess- ein Mysterium, dass sich wohl kaum einem erschließt. Vielleicht ist es leichter zu verstehen, wenn ich mal die medizinischen Begriffe mit einfüge: Diagnostik und Therapie.

    Das die wenigsten verstehen, dass Pflege nicht nach dem Prinzip "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn" Checklisten ausfüllen und Drehbuchstandards funzt, ist für mich nicht neu. Das bedeutet ja noch lange nicht, dass dies so bleiben muss.

    Übrigens- gerade die kurze Liegezeit in Zusammenhang mit dem Personalmangel - sollte eigentlich dazu führen: individuell und gezielt Personalressourcen einzusetzen. Das kannst nur, wenn du eine entsprechende Pflegediagnostik und Pflegetherapieplanung machst. Und wenn du besonders gut bist, dann stellst du fest, dass bestimmte Faktoren in deinem Bereich immer wieder relevant sind. Dafür kannst Behandlungspfade erstellen. ... Nicht vergessen: die müssen regelmäßig aktualisiert werden.

    Elisabeth
     
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