Ernährung in der Onkologie

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von LysannT, 29.09.2010.

  1. LysannT

    LysannT Newbie

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    Hallo,


    ich arbeite auf einer hämatologischen IMC, Bereich SZT.
    Besonders unsere Patienten, die eine Hochdosis-Chemo vor einer autologen Transplantation bekommen, sind in ihrer Ernährung stark eingeschränkt. Aber leider fehlt uns das Wissen, was wir den Patienten stattdessen empfehlen können, besonders in der Zeit nach der SZT zu Hause.

    Das möchte ich gern ändern und suche deswegen eine entsprechende Weiterbildung in Sachen Ernährung. Dabei möchte ich auch die parenterale Ernährung bei Mucositis bzw. Sepsis und B- Fieber nicht außer Acht lassen, da dies bei und auch auf der Tagesordnung steht.

    Ich habe mir überlegt zunächst eine WB zum Ernährungsberater zu machen und mich danach zu spezialisieren.

    Habt ihr vielleicht eine bessere Idee, wie man das in Angriff nehmen kann. Oder kennt ihr Ernährungsberater für den onkologischen Bereich?

    Vielen Dank
     
  2. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    darf ich fragen, in welcher Stadt du arbeitest. Arbeite selber in der Würzburger Uniklinik.

    Es gibt dazu Fortbildungen. Müsste man mal googlen!

    Gruß,

    Michael:cheerlead:
     
  3. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Lysann,

    wieso zieht ihr nicht eure Diätabteilung hinzu bei Unsicherheiten bezüglich Ernährung.
    Eine Diätassistentin lernt 3 Jahre um solche Beratungen durchzuführen und den Patienten entsprechendes anzubieten.

    Kliniken haben auch oft auf Onkologie spezialisierte DiätassistentInnen.

    lg
    Narde
     
  4. LysannT

    LysannT Newbie

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    Diätassistenten gibt es bei uns leider nicht. :(
    Wir sind schon froh eine Ergotherapeutin zu haben, die dreimal die Woche bei unseren Patienten ist.
    Das Ernährungsthema wird in unserer Klinik eher stiefmütterlich behandelt, was jetzt geändert werden soll.
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was lernt Frau/Mann daraus? Andere Berufsgruppe war wieder mal schneller. Bei uns ist eine Ökotrophologin mit einem akademischen Abschluss eingestellt worden. Sie betreut net nur die Onko sondern alle Fachbereiche ... auf Anfrage.

    Elisabeth
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Elisabeth,

    der Berufszweig der Ökotrophologen ist nicht wirklich neu, den gab es schon als ich die Ausbildung zur Diätassistentin gemacht hat.
    Die Ökotrophologin hat einen anderen Aufgabenbereich als die Diätassistentin und letztere ist in jeder Klinikküche zu finden.

    Aber wir kommen vom Thema ab, wenn dich der Berufszweig der DA interessiert, schau beim Verband der DA dort wird dir sicher auch geholfen.

    lg
    Narde
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hast eigentlich recht- die Ökotrophologin ist ohne entsprechende Fachkräfte z.B. in der Diätküche nix wert. Pflegekraft kocht (hoffentlich) net auf Station selbst.

    Und ich denke, dass wird auch das Problem der TE sein. Eine Fortbildung, welcher Art auch immer, muss an den örtlichen Gegebenheiten scheitern, wenn da kein Fachmann in der Küche ist.

    Elisabeth
     
  8. josa

    josa Junior-Mitglied

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    hämatologische Onkologie


    Hallo,
    nun ist fast 1 Jahr rum und sicher habt ihr schon längst eine Lösung gefunden. Wir geben unseren Patienten gerne die "Blauen Ratgeber" der dt. Krebshilfe zur Hand. Die gibt es kostenlos zu jedem Thema rund um Krebs. Auch zum Thema Ernährung.
    LG Josa
     
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