Erfolgt eine Kontaktaufnahme des Schulleiters mit jetzigem Arbeitgeber nach Bewerbung?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Alexa1982, 09.01.2011.

  1. Alexa1982

    Alexa1982 Gast

    Ich habe eine wichtige Frage:
    Ich fühle mich in meinem jetzigen Beruf sehr unwohl und möchte mich neu orientieren und eine GuKP-Ausbildung machen. Leider steht noch eine Prüfung an und ich möchte daher nicht, dass mein jetziger Chef von meinen Ausstiegsplänen erfährt. Der Vertrag läuft sowieso im Juni aus, aber ich befürchte eine schlechte Prüfungsnote, wenn mein Chef erfährt, dass er quasi umsonst in mich investiert hat und ich den Beruf nicht weitermachen werde.
    Ist es üblich, dass ein potentieller Schulleiter Informationen beim Chef einholt? Muss ich mit einer Kontaktaufnahme rechnen?
     
  2. renje

    renje Poweruser

    Registriert seit:
    16.08.2009
    Beiträge:
    2.732
    Zustimmungen:
    121
    Beruf:
    GuK, RA, KHbetrw.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Angestellt
    Nein, unüblich und offiziell verboten.
     
  3. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

    Registriert seit:
    20.06.2004
    Beiträge:
    1.303
    Zustimmungen:
    3
    Beruf:
    ex. KS, FKS A+ I, RbP, Studentin
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    7. Semester Pflegepädagogik
    Wenn Du dem Schulleiter und Chef nichts davon erzählst!
    Entspann Dich und Deine Pläne sind Dein Ding und nicht die Dinge des Schulleiters und des Chefs.

    Ein Schulleiter hat übrigens in diesem Punkt Verschwiegenheitspflicht. Allerdings ist dies leider oft nur Theorie!

    Deine Info`s sind leider ziemlich schwammig und daher hätte ich noch ein paar Fragen:

    1. Welcher Ausbildungsberuf bzw. Branche?
    2. Hast Du Deinem Schulleiter davon erzählt?
    3. Weiß sonst noch jemand davon?
    4. Übernimmt Dein Chef Dich nach der Ausbildung bzw. möchte es gerne?
     
  4. renje

    renje Poweruser

    Registriert seit:
    16.08.2009
    Beiträge:
    2.732
    Zustimmungen:
    121
    Beruf:
    GuK, RA, KHbetrw.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Angestellt
    @peri...:

    verstehe ich jetzt nicht, über was soll der SL denn Schweigen der weiß doch eh nix solange er nicht angerufen hätte, danach wüßte es der Andere sowieso auch:-?

    Oder steh ich irgendwie aufm Schlauch?

    Alles andere scheint mir auch eher uninteressant zu sein?

    Wenn du bedenken hast, dann schreib in deine Bewerbung, dass du um Diskretion deinem jetzigen AG gegenüber bittest.

    Kein Problem, wenn du dann besser schlafen kannst, aber wie gesagt meiner Meinung nach unnötig.
     
  5. Alexa1982

    Alexa1982 Gast

    Hey, schön wie schnell man hier Antwort bekommt:up:. Ich denke ich werde dann schreiben, dass ich um Diskretion bitte.

    @ pericardinchen
    Auch wenn ich jetzt hier so manchen in Schockzustände versetze, gebe ich dir mal ein paar Eckdaten
    Ich habe Biologie studiert und absolviere derzeitig meine Promotion, welche im Juni beendet sein wird. Dass ich diesen Beruf nicht weiter machen will, hat viele Gründe und ich bin mir darüber schon länger klar. Da es es nicht meine Mentalität ist, Dinge anzufangen und dann abzubrechen, habe ich die Doktorarbeit weitergemacht. Zu dem Zeitpunkt meiner "Erleuchtung" waren schon 2 Jahre rum und es hätte sich nicht mehr gelohnt, noch alles hinzuwerfen. Nun möchte ich mich für den Ausbildungsbeginn September/Oktober 2011 für eine Ausbildungsstelle bewerben und trotzdem die Beendigung meiner Doktorarbeit nicht gefährden. Ich bin mir im Klaren darüber, dass es schwierig werden dürfte, eine Stele zu finden, aber ich möchte diesen beruf (in dem ich schon 5 Jahre aushilfsmäßig gearbeitet habe) unbedingt ausüben und es daher zumindest versuchen.
    Ich danke für alle hilfreichen Anmerkungen/Tips etc.
    LG Alex
     
  6. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

    Registriert seit:
    20.06.2004
    Beiträge:
    1.303
    Zustimmungen:
    3
    Beruf:
    ex. KS, FKS A+ I, RbP, Studentin
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    7. Semester Pflegepädagogik
    Du stehst auf dem Schlauch:,)
    naja ein bisserl eben.

    Ich bin davon ausgegangen, so wie es im Einganspost zu diesem Thema hieß, dass es sich nicht um ein Studium, sondern um einen Ausbildungsberuf handelte. So ist es einfach bei mir als Leserin angekommen. Da wurd ja auch initial nichts von Studium erwähnt.
    Ebenso wenig wurde nichts davon erwähnt, ob der Schulleiter darüber Bescheid weiß und wer eine Frage stellt, ob es üblich ist das der Schulleiter mit dem Chef kommuniziert, dann muss ich aus meiner Berufserfahrung einfach sagen: " Ja"
    Vorallem dann wenn die einen Hauch von Wind riechen. Sie tauschen sich im Regelfalle dann doch unter der Hand aus, obwohl sie es nicht dürften.
    Das ist die Theorie mit dem nicht-dürfen, aber die Praxis zeigt oft etwas vollkommen Anderes. Da ich selbst Fürungsverantwortliche Pflegekraft einer Intensivstation war kann ich ein Liedchen von diesen Aktionen, wo ich leider Gottes live dabei war, reden. Es ist mir förmlich innerlich die Kinnlade runtergekippt und ich konnte nicht glauben, dass es das wirklich und vorallem heutzutage noch gibt. Es ist leider so. Auch das nächste Haus, wo ich hospitierte präsentierte schon in diesen paar Stunden diese Machenschaften. Ja und daraus zog ich persönlich meine Konsequenzen. Eine Festanstellung kommt für mich in absehbarer Zeit nicht mehr in Frage und vorallem nicht unbedingt in Deutschland. Führung übernehmen: Ja , aber nicht jenseits der Gesetze. Nein danke!
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.440
    Zustimmungen:
    210
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Ich glaube nicht, dass die Suche nach einem Ausbildungsplatz schwierig wird, solange Du flexibel bist. Ein paar Jahre Lebenserfahrung werden gern gesehen, und viele Schulen bekommen kaum noch ihre Kurse voll.

    Leitungen aus dem gleichen Bereich mögen sich verbotenerweise untereinander austauschen; aber ich glaube kaum, dass sich jemand mit Deinem Doktorvater in Verbindung setzt. Und darum scheint es Dir ja zu gehen.
     
  8. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

    Registriert seit:
    20.06.2004
    Beiträge:
    1.303
    Zustimmungen:
    3
    Beruf:
    ex. KS, FKS A+ I, RbP, Studentin
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    7. Semester Pflegepädagogik
    Darin gebe ich Dir absolut Recht. Doktorvater und Chef werden sich wohl kaum miteinander in Verbindung setzen. PDL`s, Praxisanleiter und Stationsleitungen allerdings schon.
     
  9. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.031
    Zustimmungen:
    14
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Genau...zumal Du Deinen Doktorvater ja wohl kaum als "Dienstvorgesetzten" in der Vita genannt hast, oder?
    Da steht doch wahrscheinlich eher "Universität xy, Fakultät für ...".
     
  10. Alexa1982

    Alexa1982 Gast

    Guten morgen,
    ja sorry, dass ich nicht gleich alle Karten auf den Tisch gelegt habe. Ich hatte halt die Befürchtung, dass mich alle gleich für völlig bescheuert erklären.
    Ich danke euch für eure hilfreichen Tips. Ich habe jetzt im Lebenslauf blß den Lehrstuhl und die Uni angegeben. Außerdem habe ich den Satz mit der Diskretion in mein Bewerbunsganschreiben integriert, mit der Begründung, dass ich die Beendigung meiner Promotion nicht beeinflussen möchte. Ich denke dann ist die Sache klar.
    @ Claudia: Du sagtest, dass viele Kranenpflegeschulen kaum noch ihre Kurse voll kriegen. Ist es denn so, dass die Anzahl der Plätze angestiegen ist, oder ist das Interesse an der Ausbildung rückläufig? Ich dachte, dass gerade die Berufe GuKP und Altenpflege beliebt sind, weil klar ist, dass man davon aufgrund der Alterung der Gesellschaft genügend Menschen in Zukunft braucht.
    Abgesehen davon, falls die Schule die Plätze nicht belegt, wird sie dann auch Schüler annehmen, die normalerweise das Nachsehen gehabt hätten, z.B. wegen nicht so toller Noten und Alter, oder würden die Plätze dann eher unbesetzt bleiben.

    Vielen lieben Dank
    Alexa
     
  11. Julien

    Julien Poweruser
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    745
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin RbP
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Akt. Einsatzbereich:
    Neonatologie
    Funktion:
    NIDCAP-Professional
    Zumindest in meiner Schule hat das Alter für die Vergabe von Plätzen keine Rolle gespielt, da war von 16 bis über 50 Alles vertreten. Und falls dich das zusätzlich beruhigt, in miner Klasse waren: zwei Studienabbrecher (einschließlich meiner Person), eine Frau Mitte 30 die nach zwei Anläufen (beides Mal durch Schwnagerschaft unterbrochen) die Ausbildung beim dritten Mal mit Supernoten gemacht hat - und eine Diplombiologin :wink:
     
  12. Ryan

    Ryan Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    24.08.2010
    Beiträge:
    70
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Gesundheits- und Krankenpfleger
    Ort:
    Stuttgart
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivstation
    Hallo,

    ich habe mal eine Fragen dich, bist du dir sicher dass du als Doktor eine Pflegeausbildung machen willst, warum willst du nich Lieber als Doktor in einem Krankenhaus arbeiten, zum einen gibt es mehr geld und du machst nicht die Tätigkeiten die eine normale PFK macht.

    Ryan
     
  13. Alexa1982

    Alexa1982 Gast

    Hallo Ryan,
    vielen Dank für deinen Eintrag. Ich fürchte, du hast hier etwas falsch verstanden. Ich mache zwar momentan meine Doktorarbeit, aber in Biologie. Das bedeutet ich habe nachher den Abschluss Dr. rer. nat. und eben nicht Dr. med. Ich habe nicht den Hauch einer medizinischen Vorbildung und darf natürlich auch nicht als Ärztin arbeiten.
    LG Alexa
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.440
    Zustimmungen:
    210
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Letzteres. Die Ausbildungsplätze sind in den letzten zehn Jahren sogar massiv abgebaut worden.

    Die Gründe sind vielfältig: Geburtenschwache Jahrgänge, das negative Bild des Pflegeberufes in der Öffentlichkeit, die bittere Erkenntnis, dass der "sichere" Job auch im Gesundheitswesen schon lange der Vergangenheit angehört - um nur einige zu nennen.

    "Namhafte" Schulen, z.B. an Unikliniken haben keine Nachwuchsproblem, aber für die kleineren Häuser in den Provinzen sieht es schon anders aus. Ich denke, hier liegt es auch am geringeren Einzugsgebiet. Junge Leute mag man mit einer Ausbildung in Berlin oder München locken können; dagegen wirkt ein Umzug nach Hintertupfingen nicht attraktiv. :P
     
  15. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.031
    Zustimmungen:
    14
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    rein quantitativ gibt es - auch an kleinen Schulen- mehr Bewerbungen als vorhandene Plätze.

    Wenn man von 250 Bewerbungen auf 30 Ausbildungstellen ausgeht, muss man jedoch bedenken:
    • Es gibt etliche Mehrachbewerbungen (also Leute, die sich woanders auch beworben haben)
    • Nicht jeder der Bewerber ist aufgrund seiner schulischen Leistungen und persönlichen Voraussetzungen geeignet für den Beruf
    • Nicht jeder der zu einem VG eingeladen wird erscheint auch (meistens erscheinen etwa 50 % der eingeladenen Leute nicht, ohne sich vorher abzmelden!)
    • Im VG wird dann ersichtlich, dass sich viele nicht annähernd mit dem Berufsbild oder der Ausbildung beschäftigt haben
    • Von denen, die einen Ausbildungsplatz erhalten haben springen machnmal 50-70 % des "Kurses" wieder ab, so dass über Nachrückerlisten rekrutiert werden muss
    • Selbst wenn man dann bis Ende September 30 unterschriebene Ausbildungsverträge zurück erhalten hast stellt sich erst am ersten Ausbildungstag heraus, wieviele "nun wirklich da sind"
    Das waren meine Beobachtungen und Erfahrungen an einer kleinen Schule... es besteht also vorallem eine Mangel an geeigneten Bewerbern!
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.440
    Zustimmungen:
    210
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Stimmt - wobei Mehrfachbewerbungen ja wohl in jedem Berufsbild heutzutage normal sind.

    Dass die "Qualität" der Bewerber, bezogen auf Eignung und Vorinformation über das Berufsbild, in den letzten Jahren gesunken ist, habe ich auch schon von Lehrern an Unikliniken erfahren.

    Insofern hat man auch längere Zeit nach dem Schulabschluss recht gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz - muss sich allerdings auf Praxisanleiter usw. gefasst machen, die jünger sind als man selbst.:P (Hat mich aber nie gestört.)
     
  17. Alexa1982

    Alexa1982 Gast

    Vielen Dank für Eure ausführlichen Kommentare. Ich habe mir soetwas ehrlich gesagt schon gedacht. Ich habe mich jetzt an 2 Schulen beworben und morgen folgen 5 weitere. Wenn ich bei keiner dieser Schulen überhaupt eingeladen werde, liegt das wohl an meinem atypischen Lebenslauf und ich muss wohl anders versuchen, meinem Traumberuf näher zu kommen. Wenn ich aber eingeladen werden sollte, gehe ich davon aus, dass mein Lebenslauf akzeptiert wird und dann muss ich mich eben voll reinhängen, was weitere Bewerbungen und das Vorstellungsgespräch betrifft. Ich bin sehr gespannt und hoffe jetzt erstmal, dass ich überhaupt etwas von den Schulen höre.
    Drückt mir die Daumen.
    LG Alexa
     
  18. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.031
    Zustimmungen:
    14
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    eventuell solltest Du weitere Überlegungen anstellen, Dich auch für das duale Studium zu bewerben.
    Du erhälst dann neben der Berufsbefähigung und einen Bachelortitel...

    Das klingt zwar in Anbetracht Deiner fast abgeschlossenen Promotion erstmal verwunderlich.
    Allerdings könntest Du dann nach diesen 3,5 Jahren und etwas Berufspraxis noch einen Master Pflegepäd. draufsatteln.Durch Dein erstes Studienfach (Bio) könntest Du versuchen, das Ganze als 1. Stex anerkennen zu lassen....

    Auch wenn Du Dir momentan ganz sicher bist, dass Du in die Praxis willst- Du weisst nicht ob Du mit mitte 40 nicht doch anders denkst und nach Alternativen suchst.
    (Und wie gesagt: als Biologe bleibt neben der Wissenschaft meistens nur die Pharmabranche).

    Du könntest also mit dem dualen Studium schonmal den Grundstein legen für Deine weitere Karriere in der Pflege.
     
  19. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

    Registriert seit:
    19.04.2010
    Beiträge:
    243
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi GuK seit 01.10.2011
    hallo, ich habe mal eine ganz praktische frage, fürchte aber, dass sie mir hier unbeantwortet bleiben wird, da sie sehr speziell ist:
    ich gehöre auch in den kreis derer, die nach einem studium und ein bisschen berufserfahrung noch mal eine neue ausbildung zur GuKP anstreben. ein pflegestudium habe ich für mich aber kategorisch ausgeschlossen, zumindest bisher, da ich mir ziemlich sicher bin (wollte schon mal ein zweitstudium beginnen), dass zweitstudienbewerber nur nachrangig für studienplätze in einem weiteren studium berücksichtigt werden können( ich meine jetzt aber natürlich keinen master nach bachelor, der konsekutiv aufbaut) an staatlichen großen unis werden i.d.r. nur 1-2 prozent der studienplätze an studienabsolventen vergeben und dann ist übrings für die vergabe der plätze nicht mehr die abinote entscheidend, sondern die note des erststudiums.

    weiß jemand mehr?

    ich weiß, das privat- oder sehr kleine unis, die nicht so beliebt sind bzw. deren haushalt finanziell angeschlagen ist, das großzügiger handhaben, aber dann zahlt man für ein studium auch mal locker 10 000 euro. wie gesagt, das ist mein kenntnisstand über die vergabepraxis von studienplätzen an unis. an FHs kanns anders aussehen. weiß jemand darüber mehr? wäre mal sehr interessant zu erfahren. grundsätzlich hätte ich schon noch lust, noch mal zu studieren. es ist aber auch kein MUSS. ich hab meine studizeit gehabt und brauch das nicht zwingend ein zweites mal. wie viele exstudis sehne ich mich nach praxis und sinnvoller arbeit jenseitsnvon theorie und bloßen hirngespinsten.
     
  20. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    20.07.2004
    Beiträge:
    4.031
    Zustimmungen:
    14
    Beruf:
    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    die Frage müsstest Du direkt an die betreffende Hochschule stellen, ich denke kaum dass es da eine pauschale Antwort gibt.
    Allerdings kooperieren einige Pflegeschulen mit einer gebührenpflichtigen FH; der Sektor der privaten Hochschulen wird meines Ersachtens nach immer größer und hat einen nicht unbedeutenden Anteil in der "Pflegeszene" inne (PT-vallendar, Witten/ Herdecke, HFH, srh-Hochschule, UMIT, Steinbeis-Hochschule...).
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Erfolgt eine Kontaktaufnahme Forum Datum
Ausbildung erfolgt nach einem fächerintegrativen Curriculum? Ausbildungsinhalte 03.05.2007
Erster Job nach Examen, Bezahlung erfolgt außertariflich pro Stunde - Wieviel darf ich verlangen? Rund um Tarif- und Arbeitsverträge 26.10.2016
Wann erfolgt Stufenerhöhung im TVÖD-K? Rund um Tarif- und Arbeitsverträge 01.05.2015
Terminabsage vom Patienten nach erfolgter OP-Einwilligung OP-Pflege 29.10.2006
News Ambulant oder stationär: Ist die Pflege eine Frage der Postleitzahl? Pressebereich 24.11.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.