Eltern rausschicken

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von Sloopy, 06.07.2004.

  1. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    Hallo!

    Wann schickt ihr die Eltern aus dem Zimmer? Nur beim Absaugen? Oder überhaupt nicht?
    Bei uns war das nicht ganz einheitlich.
     
  2. carmen

    carmen Poweruser

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    Hi Sloopy,

    bin zwar nicht in der Kinder- sondern in der Erwachsenenpflege, doch wenn wir pflegerisch an das Pat.-Bett treten, schicken wir die Angehörigen aus dem Zimmer.
    Dabei ist es egal, was wir da gerade tun, ob Inkomateriel wechseln, Lagern, Waschen oder eben auch absaugen.

    LG

    Carmen
     
  3. WOFR

    WOFR Gesperrt

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    Hallo Sloopy,

    ich war bisher auf meheren Intensivationen beschäftigt, mit sehr unterschiedlichen Regelungen bezüglich der Besuchs- und Anwesendheitsregelungen von Angehörigen. Meine Erfahrungen zeigen mir, das es sehr viele Vorteile hat wenn die Angehörigen auch bei Pflegehandlungen anwesend bzw. bei den Pflegemassnahmen beiteiligt sind. Sicherlich muss einiges bedacht werden z.b. Ängste auf beiden Seiten ( Angehörige+Pflegepersonal) abgebaut werden, aber dies ist durchaus zu schaffen. Außderdem werden viele Menschen ja auch zuhause von ihren Angehörigen gepflegt, wo sollen es die Angehörigen denn erlernen. Ich sehe hier sogar eine Verantwortlichkeit von Pflegekräften zu schulen.

    Anbei eine interessante Arbeit zu diesem Thema:
    http://www.forum-intensivpflege.de/index.htm?fachweiterbildung/angehoerige.htm

    bis denne
    Frank
     
  4. Laisy

    Laisy Senior-Mitglied

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    Hi!

    Bin zwar auch in der "erwachsenenpflege", aber ich denke, das man zu dem Thema in der Kinderkrankenpflege andere Massstäbe setzen sollte. Erstmal wird so ein Würmchen sicher gelassener sein, wenn bei unangenehmen Dingen jemand vertrautes da ist. Und in vielen Dingen müssen ja auch Eltern noch angelernt werden. Denke da z. B. an Krankheiten die nicht ausgeheilt werden können, wo Eltern vielleicht zu Hause auch ihre Kinder inhalieren lassen müssen oder gar absaugen. Weiß nicht, wie das in den Kinderkliniken gehandhabt wird, aber ich denke ich würde Eltern fast immer bei pflegerischen Tätigkeiten im Zimmer lassen!

    Liebe Grüße
     
  5. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    Hallo ihr,

    danke für eure Antworten.
    Ich denke auch das es da einen Unterschied zwischen grosser und Kikapflger gibt!

    @carmen

    Was ist Inkomateriel? Inko heißen doch auch die Brutkästen? Ich tippe mal das es sich dann um Infusion etc. handelt!?
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *grübel*
    *grübel*
    ????

    Die Brutkästen heißen Inkubatoren. Demzufolge müßte die Abkürzung doch Inkus heißen?

    Inkomaterial hast du in der Kinderkrankenpfleg auch- die Pampers. Inkomaterial = Inkontinenzmaterial. :wink:

    Elisabeth
     
  7. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    ähhh stimmt, Inku nicht Inko!

    Danke für die antwort!

    MfG
    Sloopy
     
  8. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Warum sollen Angehörige überhaupt aus dem Zimmer, wenn Pflegekräfte ihre Pflege machen?

    Liegt es daran, dass sich Pflegekräfte gerne verunsichern lassen, wenn sie das Gefühl haben, dass man ihnen auf die Finger schaut?

    Oder gibt es EINEN plausiblen Grund, warum man die Angehörigen raus schicken sollte? Das gilt für die Kinder- wie für die Erwachsenenpflege!

    Gruß

    NoWie67
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Eltern rausschicken?

    Als unsere eine Tochter im Alter von 2 Jahren an der Niere operiert wurde, durften wir sie erst nach einer Woche besuchen. Während der Besuchzeit erschien der Chirurg zum Fädenziehen. Mein Mann, der gerade da war, wurde vor die Tür gebeten und mußte mit anhören, wie der Arzt schimpfte und fluchte über das "renitente" Kind. .... War das vielleicht das entscheidende erste Trauma, an dem sie heute nach vielen Jahren noch leidet??? Verlassen werden- ausgeliefert sein?

    Es kann keinen Standard geben, wie man sich verhalten soll als Pflegekraft, als Arzt. Es gehört meiner Meinung nach auch zu den zu fordernden Fähigkeiten Angehörige zu führen.

    Ich erkläre Angehörigen in der Regel meine Tätigkeiten im Vorfeld und stelle es ihnen frei, wie sie sich verhalten wollen. Manche Tätigkeiten kann man auch sehr diskret ausführen. Das letzte Wort hat eh der Patient.

    Elisabeth
     
  10. flexi

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    Hallo Nowie67,
    es gibt einen plausiblen Grund, den Willen des Patienten, zumindest aber sein mutmasslichen Willen zu berücksichtigen.
    Vielleicht sollte man aber den Begriff des "Angehörigen" (wer ist das eigentlich alles?) deutlicher machen, in dem Sinn, wie es WOFR im vorhergehenden Beitrag schon angedeutet hat.
    Es liegen auch nicht alle Patienten im Einzelzimmer
    Letztendlich macht hier wirklich eine patientenorientierte individuelle Entscheidung Sinn!
     
  11. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hallo Flexi!

    Ok unter dem Gesichtspunkt, dass andere Patienten mit im Zimmer liegen kein Thema - gebe ich Dir recht! Unter Wahrung der Intimsphäre die absolut korrekte Entscheidung!

    Ich stellte mir bei meiner Antwort meine Kollegen vor, die alle Angehörigen vor die Tür geschickt haben - egal ob Einzelzimmer oder 4-Bett-Zimmer ... bei näherer Betrachtung fiel auf, dass meine Kollegen nicht das nötige Selbstbewusstsein haben, sich auf die Finger schauen zu lassen ... schade auch - also nix mit Professionalisierung!

    Ich selbst habe erlebt, dass wir als Angehörige bei Pflegemaßnahmen bei meinem Vater mal rausgeschickt wurden und mal nicht ... je nach Pflegekraft, die meinen Vater gerade betreut hat. Also gab es dort keinen einheitlichen Stationsstandard. Und mein Vater ist nicht gefragt worden, ob wir nach draußen gehen sollten - er hätte es verneint! Absolut - dafür haben wir ein zu inniges Verhältnis.

    Ich selbst habe mir die Angehörigen geschnappt und habe´sie beim Betten, Waschen und anderen pflegerischen Tätigkeiten "eingespannt" ... 1. um mir die Arbeit zu erleichtern
    2. um dem Patienten eine vetraute Person an sich ran lassen zu können
    3. um dem "ohnmächtigen" Gefühl von Angehörigen entgegenzuwirken

    Ergebnis: Das Vetrauensverhältnis zw. mir, dem Patienten und den Angehörigen hat sich wesentlich vertieft und förderte den Genesungsprozess ...

    So Kinners ... trotzdem bin ich froh nicht mehr in der Krankenpflege zu arbeiten, sondern mich anderweitig mit Patienten zu beschäftigen.

    So long und schönes WE

    NoWie67
     
  12. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo Sloopy,


    wann wir Eltern bei pflegerischen Handlungen aus dem Zimmer schicken, liegt in unserem Ermessen.

    In der Regel, sind wir hier sehr großzügig.

    Zu bedenken, gilt dabei folgendes. Der Draht zum Kind führt oft über die Eltern.

    Gewiss, an einer Kinderintensivstation läuft es anders, das ist mir schon klar. Unsere Kinder, sind meist beatmet (in Folge auch sediert und oftmals realxiert – hier sieht doch so manches anders aus)

    Um deine Frage zu beantworten, möchte ich ein wenig weiter ausholen.

    ..... überlege mal was ein Krankenhausaufenthalt für Eltern und Kind bedeutet! Beide sind in einer Ausnahmesituation. Ausnahmesituationen bekommst du am besten mit Ruhe und viel Information in den Griff.

    Ein Arbeiten mit Eltern ist anstrengend – das ist keine Frage. Auf der anderen Seite gewinnst du Vertrauen. Dieses bekommst du – wenn du dir Zeit nimmst und viel erklärst.

    Ein Arbeiten ohne Eltern – kann genauso anstrengend sein. Denn – für das Kind bist du ein Unbekannter! Versuche das mal mit den Augen eines Kindes zu sehen. Da kommt jemand,– dann passiert etwas. Oftmals unangenehme Dinge! Versuche mal in so einer Situation Vertrauen aufzubauen.

    Warum sollte ich Eltern zum Waschen – Umlagern aus dem Zimmer schicken? Wie oft ist eine Hand zu wenig? Die Kollegin hat gerade keine Zeit? Oft geht es auch nur darum – das auf der anderen Seite des Bettes jemand steht um ein herausfallen zu sichern. Das soll jetzt bitte nicht missverstanden werden! Ich drehe meine Patienten selbstverständlich nicht bis an die Bettkante. Schon alleine die Tatsache, das jemand fremder am Bett steht – man berührt wird – reicht schon aus um Stress zu erzeugen. Daher macht eine Hand auf der Schulter – ein freundliches bekanntes Gesicht das für einen da ist – während ich ein Kissen zurechtrücke doch viel aus.

    Waschen, eincremen, wickeln sind Pflegehandlungen, die immer wieder sehr gerne von Eltern übernommen werden. Teilweise mit Hilfe der Pflegeperson, teilweise auch alleine.

    Mal ganz ehrlich, wenn es uns schlecht geht, wir uns nicht wohl fühlen. Möchten wir dann nicht auch, das jemand bei uns ist dem wir vertrauen? Der einfach da ist – unsere Hand hält? :wink:

    Ich würde lieber von jemanden gewaschen werden – dem ich vertaue. Zu dem ich Vertrauen habe.

    Du hast das Absaugen angesprochen Sloopy. Warum sollte ich die Eltern dabei aus dem Zimmer schicken? Aufklärung ist alles. Wichtig ist, dass sowohl Patient als auch die Eltern wissen was passiert – warum es notwendig ist usw. Es ist mehr als unangenehm – bei einem sedierten, relaxierten Patienten wirst du optisch kaum eine Reaktion bemerken. Was jetzt aber nicht bedeuten soll, das es nicht unheimlich wichtig ist den Patienten vorher über die Pflegehandlung zu informieren. Ich habe bewusst optische Reaktion geschrieben. Denn nur weil wir keine Reaktion am Patienten sehen – der Patient auch am Monitor nicht zeichnet – heißt das noch lange nicht, das der Patient nichts bemerkt.

    Die Intimsphäre des Patienten bewahren. Ein wichtiger Punkt. Nur glaube ich – ein Punkt der auf einer Kinderstation (Kinderintensivstation) unterschiedlich gesehen werden muss.

    In der Regel liegt ein Patient nicht in einem Einzelzimmer sondern in einem Mehrbettzimmer und ist immer und jederzeit den Blicken der anderen ausgesetzt Dies zumindest zeitweise zu verhindern fällt in unser Aufgabengebiet.

    Wobei da meiner Meinung nach unterschiedliche Punkte zum Tragen kommen. Niemand wird sich auch nur irgendetwas dabei denken – wenn man einem Säugling die Windeln wechselt – einen Dauerkatheter bei einem Säugling reinigt usw. Weder das Kind, noch die Angehörigen. Je älter die Kinder werden – umso mehr muss auf ihre Intimsphäre geachtet werden. Wie weit die Angehörigen bei „älteren“ Kindern in die Pflege eingebunden werden – diese Entscheidung liegt beim Patienten. (z. B. Frage stellen ......... von wem möchtest du gewaschen werden – ist der Patient dazu in der Lage – wäscht du dich selbst, wo benötigst du die Unterstützung – wer soll dich unterstützen) Auch hier gilt – Information, Aufklären und ein offenes Gespräch.

    Die Besuchszeiten bei uns an der Station sind von 10 – 19 Uhr. Wobei es durchaus mal Ausnahmen gibt. Bei Schwerkranken und sterbenden Patienten wird diese Regelung individuell besprochen.


    Ich hoffe Sloopy, ich konnte deine Frage soweit beantworten – für weitere Diskussionen und Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung!


    Liebe Grüße aus Wien

    Gaby
     
  13. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hallo Gaby,

    vielen Dank für Deine Antwort, drückte meine Meinung doch etwas professioneller aus! OK - thx!

    Heute ist mir aber noch ein weiteres Thema dazu eingefallen:

    Fragen:
    Wie sollen Sich Eltern mit der Situation und den nötigen Pflegemaßnahmen vertraut machen, wenn Sie immer nur sehen, dass ihr Kind friedlich im Bett liegt?

    Wie sollen Eltern lernen z.B. ein tracheotomiertes (ggf. auch beatmetes) Kind mit nach Hause zu nehmen, um es dort weiter zu versorgen? Oftmals stehen diese nämlich zuhause und sind grenzenlos überfordert (Heute live am Telefon erfahren!) ...

    Grüße von hier

    NoWie67
     
  14. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    Hallo Gaby,

    was beutet sediert und relaxiert?

    MfG
    Sloopy
     
  15. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hallo Sloopy,

    sediert:
    - heißt im Volksmund: "Ins künstliche Koma versetzt"
    - Patienten bekommen ein Schlafmittel (i.d.R. intravenös) verabreicht, damit Sie wie bei einer Narkose im OP bestmet werden können.

    relaxiert:
    - hier bekommt der Patient Medikamente verabreicht, die die Muskeln erschlaffen lassen

    Ich selbst kenne nur die Sedierung bei Beatmungspatienten ... Relaxierung kam bis dato nur in Ausnahmefällen vor.

    Vielleicht fällt Gaby noch eine bessere Erklärung ein ...

    Gruß

    NoWie67
     
  16. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo Nowie67!

    Danke dir für deine Antwort!

    Finde deine Fragen sehr interessant! Was hälst du davon, wenn wir deine beiden Fragen als neues Thema online stellen?

    Sie weichen doch ein wenig vom Thema "Eltern hinausschicken" ab. Bin mir sicher, das sich bei beiden Themen eine interessante Diskussion ergeben wird.

    Bin mal so frei und stelle beide Themen im Kinderforum bzw. die Frage nach den fiedlich schlafenden Kindern auf Kinderintensiv online!

    Liebe Grüße aus Wien

    Gaby
     
  17. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    Hallo Gaby,
    wenn man durch meinen Betrag denkt ich wäre für das Herausschicken, dann habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt! Eine feste Meinung habe ich dazu nicht, da ich noch nicht die Erfahrung habe. Ich bilde mir meistens erst eine Meinung wenn ich mich mit der Sache gut auseinander gesetzt habe. Zurzeit glaube ich, wenn ich in einer Situation wäre wo ich denke das der pflegerische Eingriff die Eltern schockieren könnte, ihnen erklären würde was ich machen werde und ihnen anbiete den Raum zu verlassen wenn sie sich den Anblick nicht zutrauen. An die Intimsphäre habe ich zuerst gar nicht gedacht, will und kann dir aber nicht widersprechen.

    MfG Sloopy
     
  18. Sabi

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    Hallo Sloopy

    Noch mal zu den Angehörigen.
    Also ich habe die erfahrung gemacht das die elter oder verwante drin bleiben dürfen wenn bei den kindern was gemacht wurde.
    Das kann ich aus erfahrung sagen weil ich selbst sehr oft im krankenhaus lag das krankenhaus war mhh nur nebenbei gesagt.
    Ich wollte immer das meine mam drin bleibt aber als ich es nicht wollte ist sie drin geblieben.

    Naja bin halt keine kinderkrankenschwester oder krankenschwester habe nur meine erfahrung aufgeschrieben.
    Aber ich möchte kks werden.

    mfg sabrina
     
  19. AFi

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    Kinderkrankenschwester
    Hallo Sloopy,

    ich habe schon einige Variationen erlebt, auf meiner momentanen Station ist es so, dass die Eltern zum Absaugen und zu größeren Eingriffen (Intubation, ZVK_Anlage, u.ä.) rausgeschickt werden, bei der normalen Pflege aber bei ihrem Kind bleiben können.
    Die Wirkung ist unterschiedlich, nicht jede(r) Mutter/Vater wirkt beruhigend auf sein Kind, teils wäre es wirklich besser, wenn die Eltrn draussen blieben!
    Denn wenn eine Mutter vor einem geplanten Verbandwechsel den Arzt vor ihrem Kind fragt ob das jetzt weh tut finde ich das psychologisch sehr ungeschickt! :kloppen:
    Insgesamt bin ich aber schon dafür dass die Eltern dabei sind und auch mithelfen, da sie es zuhause ja auch tun müssen, wie in einigen Beiträgen schon angemerkt.

    schönen Sonntag noch
    AFi
     
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