Einstellung in ambulanter Psychiatrie: Psychischen Zusammenbruch erwähnen?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von sonnenschein77, 30.09.2012.

  1. sonnenschein77

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    Hallo ,ich bin neu hier und brauche dringend Eure Hilfe .

    Ich habe vor ein Paar Tagen in der Psychiatrie Ambulanz als examinierte Krankenschwester probegearbeitet , es hat mir super gut gefallen und die Mitarbeiter waren auch von mir ganz begeistert , meinten ich könnte so schnell wie möglich anfangen.

    ...nun kommts ....was sie allerdings nicht wissen, ist, dass ich vor ca. 4 Monaten einen psychischen Zusammenbruch erlitten habe und bin selbst dort über Nacht gewesen.
    Jetzt meine Frage ;"muss ich es erwähnen bevor ich dort eingestellt werde oder brauche ich es nicht .

    danke im Vorraus
     
    #1 sonnenschein77, 30.09.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 02.10.2012
  2. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Du musst es nicht erwähnen, es könnte aber sein, dass es durch Zufall rauskommt bzw. entdeckt wird.
     
  3. sonnenschein77

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    ....wäre es schlimm ?
    Würdest Du es schlimm finden wenn Du es nachhinein erfahren würdest ?
     
  4. BellaSwan2012

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    Hi Sonnenschein,

    ich würde es schon komisch finden, aber du muss ja nicht allen auf der Station sagen, wenn es dir unangenehm ist, es reicht doch wenn die Stationsleitung Bescheid weiss.

    Oder wie würdes du es begründen, wenn es zufällig rauskommt?
     
  5. sonnenschein77

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    Hmmm ...eigentlich ist doch nichts schlimmes bei oder?
    Also ich persönlich würde es nicht schlimm finden , aber ich bin da sowieso ganz locker was das angeht ,solange die Patienten gut versorgt werden und die Arbeit korrekt erledigt wird interessiert mich doch nicht ob die Person irgendwann mal in einer Kreise gesteckt hat.

    Es kann doch jeden passieren dass man in eine situation gerät wo man Hilfe benötigt.
    (habe beide Eltern verloren)
     
  6. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    das Team geht es im Prinzip nichts an- dem Betriebsarzt würde ich es nicht verschweigen.
     
  7. sonnenschein77

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    Ich glaube sogar dass die Leitung es weiss, mein Name ist ja in Computer und das Team ist klein , die hatten mich ja aufgenommen.
    Sie hatten die Wahl zwischen zwei anderen und mir, sie haben sich aber für mich entschieden.
     
  8. Lewy-Körperchen

    Lewy-Körperchen Junior-Mitglied

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    Wenn Du Dich für diesen Fachbereich entschieden hast, wirst Du sicherlich auch die dafür erforderliche fachliche und soziale Kompetenz mitbringen. Also hat sich doch Deine ("Lebens-") Situation stabilisiert, daher würde ich es nicht erwähnen. Ein "Zusammenbruch" ist für den Betroffenen stets ein gravierendes Ereignis, aber mehr als menschlich.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Es soll ja Häuser geben, wo man die Begriffe Schweigepflicht und Datenschutz durchaus ernst nimmt. Von daher- scheinst es gut getroffen zu haben.

    Es macht auf mich aber den Eindruck, als wenn du selber damit ein Problem hast. Überleg mal: Wen wollen die einstellen? Die ehemalige Pat.? Oder eine Pflegefachkraft, die belastbar ist? Was ist für die von Interesse?

    Elisabeth
     
  10. sonnenschein77

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    Genau so ist es!!!
    Ich danke Euch für eure Meinung !!
    Ich fühle mich auf jedenfall sicherer das komische Gefühl ist fast weg
     
  11. sonnenschein77

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    Danke , danke , danke.....:-):-):-)
     
  12. Marty

    Marty Poweruser

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    Das kann so sein, muß aber nicht. Manchmal ist es auch so: Weil man noch nicht so weit ist, sich selber helfen zu lassen, sucht man eine Gelegenheit, den anderen zu helfen und versucht sich so zu stabilisieren. Natürlich geht das oft eine ganze Weile gut, manchmal aber auch nicht. Daher ist die Frage nicht so sehr: Kriegt das jemand mit, sondern:
    Warum suche ich gerade diesen Fachbereich auf?
    Bin ich stabil?
    Ist mein Umfeld stabil?

    Natürlich ist ein Zusammenbruch menschlich und natürlich werden durch ein psychisches Problem nicht sämtliche fachliche und soziale Kompetenzen überlagert.
    Gruß, Marty
     
  13. sonnenschein77

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    ....ja die Leute gibt es auch, das stimmt .
    Allerdings trifft es bei mir nicht zu.
    Ich habe vor 7Jahren ,6Jahre lang in einer psychosomatischen Klinik gearbeitet und die habe ich nicht gewählt weil ich ein psychisches Problem hatte, sondern weil ich gerne in den Bereichen arbeite.
    Ich habe, um die Pflege nicht zu verlernen mich zwischenzeitlich woanders orientiert, nun weiß ich aber das mir die anderen chirurgischen Bereiche nicht so beruflich ansprechen .

    Aber trotzdem vielen Dank;)
     
  14. Marty

    Marty Poweruser

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    unavailable...
    Hallo, Sonnenschein,

    das war nur eine Antwort aufs Zitat und nicht speziell auf dich gemünzt. Viel Freude in deiner neuen Arbeit,

    Gruß, Marty
     
  15. sonnenschein77

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    Ok;). danke ,werde ich haben ;):nurse:
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Diese Einsicht ist ein mehr als schmerzhafter Prozess. Vielleicht versucht deswegen so mancher ihn so weit es nur irgend geht hinauszuzögern. Menschlich- finde ich.

    Elisabeth
     
  17. CHB

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    Hallo ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten ich habe selbst mal 10 Psychologische Beratungsgespräche in anspruch genommen bei mir war es so das ich mit meiner PDL gesprochen habe und der Geschäftsführung und sie mir sofort geholfen habenanlauf Stell genannt haben und mir jede unterstützung gegben haben da ich auch eine Team leite habe ich mich entschlossen mein Team dies auch zu sagen und habe auch da nur positive Erfahrungen gemacht bei mir war es durch starken Stress eine ausgelöste Krise habe dies gut überwunden aber seit dem achte ich auf alle Warn zeichen und nutze Entspannungtechniken dies hat aber alles keine Auswirkung auf die Arbeit aber es ist wichtig das du auch auf die Warnzeichen achtes und früh reagierts. Und wenn du dich in deinem Team wohlfühlts redest du auch offen darüber mit deinem Team. Dem Betreibsarzt mußt du es sagen sonst könnte es ärger geben.Viel Spass bei der Arbeit
     
  18. sonnenschein77

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    Danke für deine Nachricht,

    ich würde da normalerweise gar kein Problem mit haben .
    Ich arbeite noch zurzeit in einer anderen Klinik dort wissen meine Kollegen es auch , war überhaupt kein Problem .
    Es geht mir dadrum dass ich genau in dieser Klinik aufgenommen wurde und weil das die Psychiatrie eben ist.
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum? Schränkt der Aufenthalt auf einer Station des AGs die Arbeitsfähigkeit ein? Man sollte keine schlafenden Hunde wecken.

    Nehmen wir mal was anderes. Gehen wir mal davon aus, dass eine GuK einen Schwangerschaftabbruch hat machen lassen. Nun bekommt sie einen Arbeitsplatz in der angeschlossenen gynäkologischen Ambulanz. Würde man sich da ähnliche Gedanken machen?

    Elisabeth
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Der Betriebsarzt muss meine Krankengeschichte erfahren; v.a., wenn die Krankheit noch aktuell ist. Wo ich behandelt wurde oder werde, muss ich ihm erst dann mitteilen, wenn er Gutachten anfordern will - was sein Recht ist. Und da besteht zwischen einem Schwangerschaftsabbruch und einem Aufenthalt in der Psychiatrie, der erst wenige Monate zurückliegt, ein Unterschied.

    Psychische Probleme können sehr wohl Einschränkungen hervorrufen, die sich auf unsere Arbeit auswirken. Wo die Behandlung erfolgte, ist dagegen zweitrangig.
     
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