Einsatz in der ambulanten Pflege

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Jennymaus1005, 18.08.2012.

  1. Jennymaus1005

    Jennymaus1005 Newbie

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    Hallo ihr lieben
    ich bin im Moment in einem Außeneinsatz in der ambulanten Pflege. Und hab da ein paar Probleme was die Dienste angeht. Ich werde den ganzen Einsatz mit 12 Tage durcharbeiten und 2 Tage frei geplant ( hat mich auch schon gewundert weil bei uns in Krankenhaus immer in 14 Tagen 4 Tage frei sind... Nun gut) dazu kkommt noch das ich jeden Tag wechseln muss einen Tag früh und Mittagszeit heißt so bis 13:00 bzw 13:30 Uhr und am nächsten Tag teildienst also bis mittags und dann wieder von 16 bis so 21/22 Uhr . Und das geht einem echt an die Substanz wenn man dann was sagt kriegt man gesagt man hat nix sagen! Als Schüler muss man so arbeiten wie man gebraucht wird dann Sitz ich teilweise ne Stunde allein gelassen in der Station weil ich nicht zu jedem mit rein darf das ist echt zum k....
    Dann wird mit einem umgesprungen als wäre man der letzte Depp... Ich weiß im mom einfach nicht was ich noch machen soll spiele schon mit dem Gedanken alles hinzuschmeißen
    habt ihr einen Rat für mich?
    Lieben wenn auch ratlosen Gruß
     
  2. Chris8421

    Chris8421 Stammgast

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    Hallo,
    erklär den lieben Leuten doch mal, was dein Gastauftritt bei ihnen bewirken soll.
    Du sollst einen Einblick in die ambulante Pflege gewinnen. Du bist nicht da um so eingesetzt zu werden "wie du gebraucht wirst".
    Du bist einfach zusätzlich da und darfst garnicht fest mit eingerechnet werden.
    Das ganze würde ich denen so unter die Nase halten und mich auch direkt mit meiner Schule in Verbindung setzen. Die haben wohl immernoch die meiste "Macht" über alles.
    Wenn deine Dienste fest geplant sind und vorher bekannt gegeben wurdem und die gesetzlichen Ruhezeiten eingehalten werden, glaub ich aber nicht, dass da irgendwie ein Verstoß vorliegt.
    Wenn du Glück hast und deine Schule so wie meine ist, holen sie dich aus dem Einsatz raus und setzen dich woanders ein.
     
  3. sr.c.b.

    sr.c.b. Senior-Mitglied

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    zum Kennenlernen der ambulanten Pflege gehört aber auch das Kennenlernen der Arbeitszeiten, oder?
     
  4. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    Sicherlich gehört das Kennenlernen der Arbeitszeiten dazu, aber auch ein Schüler sollte nicht täglich wechselnde Arbeitszeiten haben, eine examinierte Kraft würde das auch nicht lange mitmachen.
    So vergrätzt man sich nämlich das Personal für die Zukunft, die aus dem Einsatz rauskommen und sagen: Im Leben werde ich nicht in diesem Bereich arbeiten.
     
  5. eiermatz

    eiermatz Senior-Mitglied

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    An den Arbeitszeiten wirst du nichts ändern können, 12Tage am Stück leider der normale Turnus in der Amb. Pflege. Aber brich den Einsatz nicht ab, besorge dir schnell einen Gesprächstermin mit der dort zuständigen PDL, am Besten zusammen mit einer Lehrkraft deiner Schule. Du sollst ja im ambulanten Dienst etwas lernen und nicht die Zeit daneben "absitzen". Dass ein Schüler nicht mit zum Klienten reindarf gibt es bei uns auch, es sind halt Kunden, keine Patienten, und man muß sich nach ihren Wünschen richten. Du könntest aber in der Stunde auf Station dir aber auch vielleicht Einblicke in diesen Alltag verschaffen, nachfragen wegen der Tourenplanung, wie werden dort Pflegeplanungen erstellt, Medikamente auf Station gerichtet? u.s.w Heute gibt es doch fast auf jeder Station Praxisanleiter für die Schüler, hast du da jemand?
     
  6. sonnige nacht

    sonnige nacht Junior-Mitglied

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    bei uns waren teildienste nicht erlaubt.. das hat die schule gleich am anfang gesagt. wer welche gemacht hat, war selbst schuld..
     
  7. Julien

    Julien Poweruser
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    Ohne Teildienste kommt man in der Ambulanten aber nur schwer auf die erforderlichen 38-39 Wochenstunden... Sicher kannst du dich bei den Zuständigen beschweren, aber gleich alles hinwerfen wollen wegen einem nervigen Einsatz finde ich doch etwas übertrieben. Du mußt ja später nicht in der ambulanten Pflege arbeiten - dazu sind nämlich die vielen verschiedenen Einsätze gut, zur Entscheidungsfindung über das Fachgebiet/die Arbeitsweise die einem am meisten liegt.
     
  8. Jennymaus1005

    Jennymaus1005 Newbie

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    Danke für eure Antworten.
    Das Problem war ja das ich schon versucht hatte in dem Dienst mit den zuständigen Personen zu sprechen was leider auf Taube ihren gestoßen ist weil man laut denen als Schüler eh nix zu melden hat.
    Ich hätte gerne die zeit wo ich auf Station " geparkt " wurde dafür genutzt in die tourenplanung etc reinzuschnuppern aber wenn man in der Station abgesetzt wird und sonst niemand vor Ort ist gestaltet sich das ganze ein bisschen schwierig.
    Ich habe mich jetzt dazu überwunden Kontakt mit der Schule aufzunehmen und wurde darüber aufgeklärt das ich weder verpflichtet bin teildienste zu machen noch 12 Tage durchzuarbeiten da ich von der Arbeitszeit Regelung her an den Tarifvertrag des Hauses gebunden bin dh habe ne 5 tage Woche und somit auch in 14 Tagen 4 Tage frei.
    Ich werde mich jetzt gleich nochmals dort an die Pdl wenden wenn's Probleme gibt schreitet die Schule ein.
    Lg
     
  9. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    in solchen Fällen ist es sicherlich hilfreich, wenn sich die Schule nochmal mit der PDL in Verbindung setzt und dieses nicht über Dich "ausrichten lässt".
    Die Schwierigkeit ist- wie bereits geschildert- das Erreichen der wöchentlichen Arbeitszeiten. Da ein amb. PD die Dienste nunmal an die Bedürfnisse der Patienten anpasst, gibt es zwischen 13.00 und 16.00 Uhr (ungefähr) wirklich wenig zu tun....
    Eine gute Lösung ist imho das Verbinden von Früh- und Mittagsdienst, womit Du ungefähr auf Deine Dienstzeiten kommen dürftest; auch die 6 Tage Woche dient dazu, die Arbeitszeit letztendlich zu erreichen.

    Sicherlich wäre ein Einblick ín die Organsiation des Betriebes spannend- dieses ist aber eventuell aufgrund einer Überschneidung Deiner Touren mit den "Bürozeiten" der PDL nicht immer zu realisieren.

    Vielleicht bemerkst Du gerade den gravierendsten Unterschied zwischen dem Krankenhausbetrieb und der ambulanten Pflege: die Organisation KH funktioniert nach einem festen Schema und erwartet, dass sich der Patient an die Organisation anpasst. In der ambulanten Pflege widerum wird alles (Dienstzeiten, Tourenverteilung etc.) um den Patienten herum geplant und an diesen angepasst!
     
  10. Zitronenmelisse

    Zitronenmelisse Junior-Mitglied

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    Aber ist denn ein "Umstieg" in die 6-Tage-Woche einfach so erlaubt, wenn im Arbeitsvertrag eine 5-Tage-Woche geregelt ist?

    Das Problem mit den Arbeitszeiten im ambulanten Einsatz haben viele Schüler. Bei uns hat die Schule mittlerweile einigen ambulanten Diensten die Kooperationsverträge gekündigt, da sie Schüler alleine auf Tour geschickt haben.
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Kommt darauf an, was im Ausbildungsvertrag steht. Möglicherweise gibt's da eine Klausel bzgl. der Arbeitszeitregelung an unterschiedlichen Einsatzorten. Es gibt ja oft Schulen, bei denen auch stationäre Einsätze nicht immer am gleichen Haus stattfinden - da kann man für die Schüler nicht immer eigene Brötchen backen; es ist sinnvoller, wenn die sich an die Gegegebenheiten des Einsatzortes anpassen.

    Die Sechs-Tage-Woche ist gesetzlich genauso gestattet wie geteilte Dienste, ergo gibt's da wenig Argumentationsmöglichkeiten. Auch die Fünf-Tage-Woche heißt ja nicht, dass die Dienste immer 7,7h betragen müssen. Zumindest die Nachtdienste sind in vielen Einrichtungen länger.
     
  12. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Jenni,

    ich möchte das gerne ein bischen besser verstehen:

    - Bist Du noch nicht volljährig und fällst unter das Jugendarbeitschutzgesetz?
    - Steht im Arbeitsvertrag explizit eine 5 Tage Woche und es gibt keine Möglichkeit, im Rahmen von Ausseneinsätzen im Rahmen des Direktonsrechtes abzuweichen?
     
  13. sonnige nacht

    sonnige nacht Junior-Mitglied

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    ich bin in meinem pflegedienst auch nicht auf die stunden gekommen, obwohl ich wirklich nur sehr wenige freie tage hatte. am ende durfte ich meine stunden aufrunden. dh mal locker drei bis vier stunden tgl dazu rechnen..

    andere die das nicht durften, konnten nach dem frühdienst zb pflegeplanungen oder sowas schreiben (in der station).. das zählte dann auch als arbeitszeit, ist auch viel angenehmer.. ich würde auch versuchen, teildienste nicht zu machen.. oder höchstens mal zwei stück oder so (von wegen mal mitgemacht haben).. das ist viel zu anstrengend und man hat als schüler auch noch neben der arbeit aufgaben, die man zuhause erledigen soll.. ich erinnere nur an die studie zu burnout schon in der krankenpflegeausbildung... sowas muss man doch nicht auch noch fördern..
     
  14. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    vlt. hab ich's ja als Schülerin nicht mitbekommen, dass da Pat. waren, die nicht wollten, dass Schüler mitkommen,
    erinnern kann ich mich daran jedenfalls nicht
    schon auch blöd wenn das häufig vorkommt, verplant iwie auch.
     
  15. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Das ist Kulanz des jeweiligen Ausbildungsträgers- allerdings nicht die Regel.


    Wenn Arbeitszeitgesetze eingehalten werden spricht nichts gegen geteilte Dienste. Solltest Du so eingeteilt sein, musst Du diese auch so ableisten.

    Auch ich bin nicht für ein "verheizen" unseres Nachwuchses- im Gegenteil! Dennoch müssen Einsätze regulär durchlaufen werden. Liegen besondere Umstände (persönliche Lebenssituation, Krankheiten etc.) vor, bin auch ich durchaus dafür, individuelle Ausnahmen zu machen...
     
  16. sonnige nacht

    sonnige nacht Junior-Mitglied

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    bei mir gabs auch einen, der keine schüler wollte :D war aber nur strümpfe anziehen.. einmal hat mich eine krankenschwester trotzdem mit hochgenommen, aber war am ende nicht dramatisch...
     
  17. hexe1070

    hexe1070 Junior-Mitglied

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    Also ich kenne beides, amb Dienste die Teildienste planen, was das Zeug hält, obwohls gar nicht nötig ist und amb Dienste die sehr bemüht sind ihre Mitarbeiter nicht zu verheizen.
    Habe über Jahre als Hilfskraft in einem der ersteren gearbeitet, mich aber erfolgreich gegen diese Teildienste wehren können, aufgrund der Teilzeitstelle und habe jetzt in der Ausbildung in zwei PD gearbeitet die in die zweite Kathegorie passten. Ich mußte keine Teildienste machen und bin dennoch in fast allen Fällen auf meine Stunden gekommen, da vernünftig geplant. Um auch mal in anderen Touren mitfahren zu können, Verbandtour oder Palliativtour, wurde auch mal in Kauf genommen dass die Stunden nicht voll ausgeschöpft waren und das war so ok, oder ich hab mir das angeschlossene teilstationäre Anbegot, was dort angegliedert war angesehen und mir auch da tolle Impulse holen können.

    Meine Erfahrung lautet, es ist viel möglich wenn man das will. Hängt auch nen bißchen von den "Machtverhältnissen" im PDienst ab. Ich finde es nicht in Ordnung zu sagen, ambulant ist das eben so. Das muß man dann kennenlernen! Im ersteren Dienst hatten wir ein durchgehend zu versorgendes Patientenklientel von 5:50 Uhr bis 22:00 Uhr. Da wäre es sicher möglich gewesen entsprechend zusammenhängende Touren zu planen. In den beiden Diensten die ich danach als Azubi besuchen durfte gabs dieses Patientenklientel so nicht und dennoch war es möglich.

    Gruß Hexe
     
  18. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Hexe,
    Du sprichst zwei wesentliche Punkte an: die Qualifikation und den Stellenumfang.
    Eine Pflegefachkraft hat andere Aufgaben- die Einsätze werden nach Bedarf des AG (und somit auch der Kunden) verteilt. Wenn Du mit einer Vollzeitstelle arbeitest (38,5-40 Std. /Woche), dann würdest Du ohne TD gar nicht auf die notwendigen Stunden kommen...schon gar nicht in einer 5 Tage Woche!
     
  19. hexe1070

    hexe1070 Junior-Mitglied

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    Also erstmal habe ich ja nicht von einer 5 Tage Woche geschrieben. Und das mit dem Stellenanteil und Qualifikation ist auch nicht stichhaltig.

    Interessieren würde mich an dieser Stelle aber nun doch warum ich mit 38-40 Std /Woche auch bei 5 Tage Woche nicht auf meine Stunden kommen sollte. Wie ich oben schrieb, gab es durchaus Pflegedienste die wußten sowas zu bewerkstelligen.
     
  20. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    das hängt von der Größe des PD, der Anzahl der Fachkräfte und eben auch dem jeweiligen Bedarf ab...
    PD sind bestrebt, wirtschaftlich zu arbeiten und stellen Touren entsprechend zusammen. Wenn eine morgendliche Fachkrafttour eben "nur" 4 Stunden dauert, dann entspricht dieses bei einer 5 Tage Woche etwa einer halben Stelle. Wenn man Vollzeit arbeiten möchte, dann fährt man eben noch die Mittagstour bzw. einen Abenddienst. Erst recht, wenn das "Soll" in 5 Tagen und nicht in 5,5 oder 6 Tagen/Woche erbracht werden muss...

    Nicht jeder PD rechnet übrigens die volle Rüstzeit bzw. die Bürozeiten auch als Arbeitszeit an! Bei manchen PD darf auch ein Patientenausfall zwischendurch nicht als Arbeitszeit gerechnet werden (ob das rechtlich haltbar ist, können andere sicher besser beantworten...hieran hätte ich persönlich meine Zweifel).

    Was ich sagen will: Teildienste sind ein für die ambulante Pflege nicht unübliches Arbeitszeitmodell.
     
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