Einsatz als "Erwachsenenpflegerin" in der Kinderkrankenpflege

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von xXAggaXx, 25.11.2006.

  1. xXAggaXx

    xXAggaXx Junior-Mitglied

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    Warum?

    Bin Schülerin der GuKP in einem gemischten Kurs, also Kinder- und "Erwachsenenpflege", wir haben im April angefangen. Im Moment bin ich auf einer Kinderkardiologischen Station eingesetzt. Mein Einsatz ist der Horror!!!:cry1:

    Ich habe schon auf vielen Stationen gearbeitet (ca. 30). Nicht weil ich so unkollegial bin und ständig wechseln muss, sondern weil ich nach meiner Ausbildung zur KPH im Pflege-Pool gearbeitet habe...
    Nie!!! wirklich nie hatte ich Schwierigkeiten mit Kollegen.

    Aber als "Erwachsenenpflegerin":wut: - wenn ich das schon höre..., in der Kinderkrankenpflege eingesetzt zu sein ist nicht schön!!! Meine Kolleginnen machen uns den Einsatz so schwer wie es nur geht. Meine Mitschülerin (auch "Erwachsenenpflege") hat sich jetzt für 4 Wochen krank gemeldet!
    Scheinbar bin ich zu dumm, um bei einem Säugling rektal die Temperatur zu messen, zu wickeln, ein Kind neu anzuziehen, selbst das desinfizieren der Badewanne mache ich falsch und das Blutdruck messen bei einem 17 Jährigen ist eine hohe Kunst, die ich vermutlich erst nach meinem Examen ausüben darf... :knockin: Aber! man drückt mir die falsche Säuglingsnahrung (in einer neutralen Flasche) in die Hand um sie der Mutter zu überreichen. Das hätte ich erkennen müssen...!!! :beten:Ganz klar mein Fehler...! (Ist nochmal gut gegangen!)

    Erster Tag, Medikamente richten, 7 Uhr:
    Sie: So, welches Medikament? Lesen kannst du ja, oder?
    Ich: Lache (noch!), lese das Medikament aus der Kurve vor... (Hatte ich vorher noch nie gehört...)
    Sie: Wirkstoff?
    Ich: Weiß ich nicht :weissnix: , tut mir leid.
    Sie: Dann nimm es doch wenigstens mal aus dem Schrank!
    Ich: Nehme das Ding aus dem Schrank...
    Sie: Wofür ist das gut?
    Ich: Ich kenne das Medikament noch nicht.
    Sie: Rattert Wirkstoffe, Anwendungsgebiete und Nebenwirkungen runter...
    Ich: Ok. :-?
    Das Ganze hat sich bei den nächsten 20 Medikamenten ähnlich wiederholt. - Zwischendurch wusste ich auch mal was... :king: Mit der Ankündigung, dass ich dann ja morgen bescheid wissen müsste 8O haben wir das Richten dann beendet.

    Morgens 5.50 Uhr, 1. Tag: Ich komme in die Küche, sofort eisiges Schweigen. Stelle mich vor und sage, dass ich die neue Schülerin bin. "Erwachsene oder Kinder?" Ich: Erwachsenenpflege. Sr.: Setz dich!
    Morgens 6.05 Uhr (6 Uhr ist Dienstbeginn), ein anderer Tag, die gleichen Schwestern: Eine neue Schülerin kommt zur Tür herein, die Übergabe läuft schon. Gleiches Prozedere wie bei mir..., bis auf einen "feinen Unterschied", sie antwortete Kinderkrankenpflege. Sie wurde begrüßt und jede Schwester wurde ihr vorgstellt.
    Mir hat sich da bis heute niemand vorgestellt!!! :kloppen:

    Ich finde es zum ****en!!! Warum werden "Erwachsenenpfleger" in der KiKP so gemobbt? Bin ja wohl kein Einzelfall. Die häufigste Antwort auf die Frage: Was war dein schlechtester Einsatz?" ist: in der Kinderkrankenpflege, die Schwestern waren furchtbar. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin wirklich vorurteilsfrei in diesen Einsatz gegangen. Habe mir noch gedacht, in der Kinder- u. Jugendpsychiatrie war es so gut, vielleicht wechselst du ja nach diesem Einsatz in die KiKP... (Ha, gedacht! Niemals!!!!) Es muss ja einen Grund haben, warum bei uns in weiser Vorraussicht 80% KiKP-Schüler und nur 20% KP-Schüler eingestellt werden. Bis zum Examen ist das wieder ausgeglichen. 2 Kurse vor uns haben sogar alle bis auf eine in die GuKP gewechselt! Schlimm!
    Ich bin jetzt erst mal Krank geschrieben... Kann ich aber schlecht durchziehen - Fehltage stehen nur begrenzt zur Verfügung :dudu: :wink1: Kann ja auch nicht die Lösung sein. Habe übrigens Fieber, Erbrechen direkt vor Dienstbeginn und Ausschlag. Meine Hausärztin meinte, ob denn was auf der Arbeit wäre... Ich habe nur angeschnitten, dass ich auf einer neuen Station bin, in der KiKP. Hat sie den Kopf geschüttelt und gesagt, ist das denn immer noch so, dass sich die KiKS für was besseres halten? Ich könnte Anekdoten erzählen... Die sind genauso arrogant wie Hebammen.

    Ich bin überzeugt es gibt auch nette!!! Kenne ja welche...
    Bin auch nicht in einem kleinen Krankenhaus. Ist ne große Uniklinik. Und gerade in die Kinderkardiologie kommen Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar ne Menge aus dem Ausland. Da kann man doch nicht sooo sein...

    Jetzt hab ich jedenfalls schon mal ne Menge aus meinem Herzchen geschüttet :D UND - mir geht es schon besser....

    Viele Liebe Grüße xXAggaXx :sdreiertanzs:
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ist ne Risen-Sauerei das, aber was kannst du machen?! Das Einzige was ich sehe: Mit deiner Schule darüber sprechen. Wenn die sich mit der PDL auseinandersetzen KANN das helfen...!

    Meine Freundin wurde (neu in der Endoskopie) auch gemobbt. Irgendwann als sie nicht mehr konnte, ist sie zur PDL. Ab da waren alle arsc*freundlich zu ihr... Sie ist trotzdem bei nächster Gelegenheit wieder da weg und zurück auf Station...


    Ich wünsch dir viel Glück dabei und das du da schnell wieder weg kommst :-/
     
  3. Sara1985

    Sara1985 Newbie

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    Hallo!

    Du bist wirklich kein Einzelfall! In meinem GKP-Kurs ging es allen wie dir und viele wurden gemobbt usw. Ich hab mit meiner Rektorin darüber geprochen und die meinte, dass einige Kinderkrankenpfleger Angst um ihre Zukunft hätten, da auf kurz oder lang die Pflegeausbildung ummoduliert wird. Das heißt, die Ausbildung zum Altenpfleger und zum Kinderkrankenpfleger gibt es bald in Deutschland nicht mehr. In naher Zukunft werden alle Azubis im Pflegebereich gleich ausgebildet. So wäre man für alle Bereiche (Altenpflege, Kinderkrankenpflege, Gesundheits-&Krankenpflege) ausgebildet und kann so auch überall arbeiten. Die Kinderkrankenpfleger haben wohl Existenzängste, weil die "böse Krankenpflege" die "tolle Kinderkrankenpflege" auffrisst.
    Als ich gemobbt wurde, haben meine Lehrerin und ich mit der Stationsleitung geredet und ich durfte die Station wechseln.

    Lass dir nichts gefallen!
    Liebe Grüße
     
  4. rabea87

    rabea87 Gast

    Hallo

    Tut mir leid, was dir da grade so alles passiert, aber ich kenne das auch genau anders herum. Nämlich das SchülerInnen aus der Kinderkrankenpflege auf den Erwachsenenstationen gemobbt werden. Oder das Krankenpflegeschüler auf Erwachsenenstationen gemobbt werden (das gleiche auch bei den Kinderkrankenpflegeschülern)...

    Ich bin der Meinung, dass man das nicht unbedingt ,,verallgemeinern" kann. Wir arbeiten halt alle in einem Frauenberuf und was dabei rauskommt, wenn viele Frauen auf einem Fleck sitzen ist ja bekannt...


    lg
    rabea
     
  5. Sr.Katja

    Sr.Katja Senior-Mitglied

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    huhuuuu !!!

    Alsooooo ich hatte auch mal einen Einsatz auf einer Kinderstation ich sag nur katastrophal. Das war eine Station für Nierenerkrankungen. Es wurde mir nichts erklärt und gezeigt ich durfte jeden Tag darauf achten das die Kinder genügend trinken und ihnen beim essen helfen. Als ich mal ein Kind nach einer OP versorgen wollte mußte ich mich ganz schön durchsetzen. Dann haben sie es mir doch anvertraut. Einige Tage später sagte die Stationsleitung das sie mich unter 4 Augen sprechen möchte. Und sie sagte ich wäre anders als die anderen Krankenpflegeschüler/innen weil ich anders mit den Kindern umgehen würde. Ich sagte zu ihr ist ja auch klar denn ich hab vorher Kinderpflegerin gelernt. Und von dem Tag an durfte ich alles was Kinderkrankenpflegeschüler/in auch machen durften. Die Statiosleitung hat mich von da an nicht mehr mit Sie angesprochen. Es war alles anders. Ich erzählte das natürlich auch in der Schule und der Kursleiter sagte: Typisch Kinderkrankenschwestern. Und bei der Vorstellung ging es mir genauso wie xXAggaXx.
    Dann wollte ich nach der Ausbildung Kinderkrankenschwester lernen und hab dann an 2 Schulen angerufen. Die eine sagte ob sie mich nehmen würde wüßte sie noch nicht. Und an der zweiten Schule wurde ich einiges gefragt was man in der Krankenpflege nicht lernt. Sie stellte mir 2 schwierige fragen und ich sagte zu ihr weiß ich leider nicht. Aber ich würde mich ja gerne deshalb bewerben wollen um das zu lernen. Als so hätte es keinen Sinn mich dort zu bewereben. Und da hab ich es gelassen.Ich wollte eigentlich nur fragen ob plätze an der Schule frei sind. Und ich bin jetzt super glücklich in der Krankenpflege. Dennauf unserer Station liegen auch ölfters mal Kinder und die fühlen sich immer super wohl.Auch ohne Kinderkrankenschwestern.
    Das sind leider meine Erfahrungen.

    Gruß Katja
     
  6. xXAggaXx

    xXAggaXx Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen!!!

    Zunächst mal Danke für eure Antworten!!! :klatschspring:
    Ich wollte auf keinen Fall verallgemeinern. Kenne eben nur die "Erwachsenenseite". Was mich so wahnsinnig macht ist, dass es eigentlich allen GuKPS aus meinem Kurs so geht und die KiKPS berichten (mit einer Ausnahme) nur Positives - sind momentan alle im jeweils anderen Bereich eingesetzt.
    Ich denke ich bekomme das schon hin. Bin bis Montag krank und für Dienstag (Studientag) habe ich um ein Gespräch mit meiner Kursleitung gebeten.
    Wenn ich so drüber nachdenke habe ich ohnehin den Eindruck, dass auf meiner Station die, die scheinbar sehr selbstbewusst sind und ihren Mund aufmachen wenns nicht stimmt, eingesetzt sind :sbaseballs:. - Ist noch eine aus dem Parallellkurs, die selten ein Blatt vor den Mund nimmt, wenn ihr was nicht passt. Die hat sich übrigens Urlaub genommen... :daumen: Ist uns in meinem Kurs leider nicht vergönnt...

    Eigentlich wollte ich hier auch weniger meine persönliche Situation thematisieren. Aber wenn man erst mal so am schreiben ist... :D
    :megaphon: Und es hat gut getan!!! :boxen:

    Würde mich aber brennend interssieren was Andere dazu denken. Warum gibt es diese "alte Feindschaft"? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Hier klappt der Austausch doch auch. :kloppen:


    @rabea: Da hast du Recht! Es wird nirgends soviel gelästert, gemobbt und was weiß ich nicht noch alles, wie in "Frauenberufen" bzw. in Berufen in denen Frauen dominieren.

    Viele Grüße von der xXAggaXx :sdreiertanzs:
     
  7. *Christin*

    *Christin* Gast

    Das ist ja echt witzig.Ich kenne das auch.Jeder, der bei uns einen Einsatz auf der Kinderstation hatte,war so unzufrieden.Die Kinderkrankenpflegeschüler werden in den Himmel gehoben und wir stehen da wie dumm,Ist ja "nur Erwachsenenpflege".Wir haben uns auch schon in unserer Schule beschwerd,dass das so nicht geht und momentan 8 verschenkte Wochen sind.
     
  8. ChrisA04

    ChrisA04 Newbie

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    Hallo xXAggaXx,

    ich war auch auf der Kinderkardiologie eines Uni - Klinikiums. Allerdings kann ich persönlich deine Probleme nicht nach vollziehen. Ich hatte eine recht guten Start in die KiKrpf. Die Leute waren alle nett und haben sich bei mir vorgestellt. Ich durfte auch gleich richtig viel machen. Ja ich hatte sogar mein eigenes Zimmer "die großen Jungs". Okay das nicht grade Kinderkrankenpfelge onmaß aber es besserte sich von Tag zu Tag. ich durfte mehr und mehr machen. Sogar an die ganz Kleinen durfte ich gegen Ende des Einsatzes.

    Ich habe allerdings auch negative Eindrücke von anderen Schülern mitbekommen.

    Ich persönlich finde es wichtig einmal in die Kinderkrankenpfelge zu schauen. Es sind einfach andere Erkrankenungen und man muss mit den Kinder ganz anderes Umgehen. Ich denke einfach es gehört dazu. Ich bin im Moment in der chir. Poliklinik und hab dort viele Kinder in Behandlung und auch eine Vorteil gegenüber den anderen Schülern die noch nicht in der Kikpf waren.

    Aber mach dir nichts daraus ... wir, die Krankenpflege und die Kinderkrankenpflege haben uns noch nie wirklich gut verstanden.
     
  9. ROIMUNGSTRUPP

    ROIMUNGSTRUPP Newbie

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    hallo! ich weder das erste noch die folgenden postings komplett gelesen aber zum ersten kann ich nur sagen das ich das ganze voll und ganz bestätige. die reguläre krankenpflege wird wärend des kikrankenpflegeeinsatzes bis aufs blut bemobbt. agga, ich kann dir aber nicht mehr als kraft wünschen. halte das ganze einfach durch, lass die weiber da kreischen und ihr set durchziehen. wahrscheinlich habe ich das ganze da so gut gemeistert weil se sich an mir nie so wirklich blöde ausgelassen haben...was auch an meiner person liegt. "die" müssen nur direkt merken mit wem se`s zu tun haben...fertig.
     
  10. Um zu lernen über den eigenen Tellerrand zu blicken uvm.
    <Spässle>Oder vielleicht um zu lernen mit sozialen Problemem fertig zu werden.</Spässle>


    Also, da muss ich jetzt mal von meinem Einsatz im Entbindung/Säuglingszimmer erzählen und hoffe, dass ihr alle neidisch werdet *fg*
    Erster Tag: Schwester zu mir "Kannst Du den mal nehmen?" Sprachs drückte mir ein Neugeborenes in die Hand, schaute noch kurz zu und verschwand mit den Worten "Ich komme gleich wieder". Gleich war nach ca. 20 Minuten. In dem ich dem kleinen Infomappen vorgelesen habe. Warum Infomappen? Ist doch klar: Ich wollte mich ein wenig selbst informieren, aber immer wenn ich mich von dem Knilch abgewendet habe, wurde er unruhig und quengelig. Also hab ich ihm vorgelesen.
    Der weitere Einsatz war übrigens ähnlich entspannt, nur das ich weniger mit den Säuglingen zu tun hatte, als mit den Erwachsenen Patientinnen...

    Auch mein Einsatz in der Kinderklinik war o.k. War jetzt nicht die Zeit, in der ich am meisten gelernt habe. Ich würde auch öfter mir selber überlassen/alleingelassen, aber das kennt man ja schon von den ganzen anderen Einsätzen im "eigenen Bereich" (Erwachsenenpflege)...

    Ulrich

    P.S: ich hätte halt von mir aus mehr fragen müssen, war aber wohl zu schüchtern :thinker:
     
  11. ROIMUNGSTRUPP

    ROIMUNGSTRUPP Newbie

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    hmmpf...das einzoige was wir "pflegeschüler" also die betonung liegt auf "er" im neugeborenenzimmer machen durften war das edelstahl spülbecken polieren...da sah nach 10 jahren gebrauch, ungelogen aus wie neu , frisch, gestern eingesetzt... :schraube: ich weiss wohl wieso ich mich irgendwann im laufe der ausbildung für die "anstalt" entschieden habe
     
  12. Saedis

    Saedis Stammgast

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    Das sind ja tolle Aussichten... :eek1:

    Hab meinen 2. Einsatz auf unserer Säuglingsstation... und wenn der genauso "toll" wird, wie der auf der Geriatrie, hab ich schon keine Lust mehr auf die kommenden 2 1/2 Jahre.........
     
  13. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Also mir ging es in der Ausblidung ähnlich wie UlrichFürst.
    Ich kann nichts negatives über die Wöchnerinnenstation oder den Einsatz in der KiKli sagen.
    Während des Einsatzes auf der Wöchnerinnenstation hatte ich das große Los gezogen, mich fast ausschließlich im die Kleinen kümmern zu dürfen, das die Schwestern der Meinung waren, dass ich als Schüler der Erwachsenenpflege mit Erwachsenen genug zu tun haben würde. So war der Einsatz wirklich entspannt.
    In der KiKli eigentlich das gleiche Bild. Ich wurde von den Kollegen, übrigends ein Team, dass nicht nur aus Frauen bestand, was in der Kinderkrankenpflege ja wohl auch eher die Ausnahme ist, sehr gut aufgenommen und auch die Mentoren waren bemüht mich gut anzuleiten.
    Also Ihr seht, es muss nicht immer nur schlecht sein, obwohl man das ja an allen Ecken und Enden hört.
     
  14. Webkibu

    Webkibu Junior-Mitglied

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    Hallo!

    Ich schreibe mal trotzdem noch!

    Ich finde das ja schrecklich, was ich hier lese. Da ich ja meine Ausbildung noch gar nicht angefangen habe, wusste ich nichts über diese "Machtspielchen" zwischen Kinderkrankenschwestern/Pflegern und Krankenschwestern/Pfleger aus der Erwachsenenpflege.
    Ist ja ätzend :evil:
    Ich schreibe hier auch mal Pfleger, soll sich ja keiner ausgestoßen fühlen. Obwohl ich ja auch der Meinung bin, es liegt am Geschlecht.
    Wie eine Vorrednerin schon gesagt hat: So viele Frauen auf einem Haufen, das kann nicht gut gehen:sbaseballs:

    Was wird da wohl auf mich zukommen, wo ich doch "nur" die einjährige Ausbildung mache. Da wird man mir ja wohl gar nichts zutrauen!
    Ich hoffe, ich komme überhaupt mal auf die Kinder- oder Wöchnerrinnenstation, in ein Jahr passt ja leider nicht soviel an Info rein.

    Aber falls doch, darf ich das Baby sicher auch mal füttern, hab ja selber zwei. :trinken:
    Aber ob das von Vorteil ist?:fidee:

    Aber ohne Quatsch.
    Es gibt ja auch einige von Euch, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben. Es liegt doch am Menschen, an dessen Persönlickeit.
    Ich würde nie jemanden mobben, warum??
    Die Krankenschwestern/Pfleger, die so unfreundlich und gemein sind, sind im Privatleben wohl auch nicht anders.
    Die können einem eigentlich nur leid tun.

    LG
    Kirstin, die sich jetzt mal outet und eigentlich noch die Kinderkrankenpflege hinten dranhängen möchte!:engel:
     
  15. rabea87

    rabea87 Gast


    Geriatrie und Kinderkrankenpflege kann man eh nicht vergleichen...
    Das sind für mich persönlich zwei völlig unterschiedliche Welten.



    lg
    rabea
     
  16. narde2003

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    Ja, und unglückliche Menschen sind Glücklicher...

    Mit dieser Einstellung liebe Saedis, wirst sicher nicht sonderlich glücklich werden, weil du unbedingt ein Haar in der Suppe suchst.

    Liebe Grüsse
    Narde, die sich hoffentlich irrt
     
  17. Rocke

    Rocke Newbie

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    Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne eine PN schicken, da ich vier Jahre Vorsitzender der JAV bei mir im Krhs war. Wir haben bei uns im Krankenhaus insgesamt 10 Kurse in der Pflegeschule mit ca 300 Auszubildenden. Wenn ich kann bin ich Dir gerne behilflich.

    Grüsse Rocke
     
  18. Saedis

    Saedis Stammgast

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    okay, ich nehm mein statement zurück. hab jetzt drei tage hinter mich gebracht und bisher gefällt es mir ziemlich gut :D
    durfte heute sogar einer sectio beiwohnen und die nabelschnur durchschneiden :-)
     
  19. ernie

    ernie Senior-Mitglied

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    Hallo ,
    ich denke auch , es gibt überall gewöhnungsbedürftige Leute , egal , ob Erwachsenen - oder Kinderkrankenpflege...
    Man sollte sich selbst ein Bild von einer Station machen und nicht so viel auf Gerüchte geben.
    Nach wie vor finde ich es richtig und wichtig über den eigenen Tellerrand hinauszusehen...
    LG Ernie
     
  20. clairegrube

    clairegrube Junior-Mitglied

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    Hallo!
    Also, in meinem Kurs fanden auch alle den Einsatz in der Kinderklinik ganz schrecklich und haben mir Horror-Geschichten erzählt. Habe aber im Lauf der Ausbildung gelernt, nichts auf Vorurteile zu geben, sondern mir mein eigenes Bild zu machen. OK, vielleicht hatte ich einen "Sonderstatus", weil mein Kinderklinikseinsatz der Letzte vor dem Examen war (was ich übrigens seitens der KPS nicht sehr clever geplant fand). Jedenfalls waren es 4 eigentlich ganz schöne Wochen, durfte die Säuglinge baden (nur die mit Infusionen nicht), wickeln, Flasche geben und wenn wenig zu Tun war, durfte ich auch fürs Examen lernen ohne dass jemand etwas dagegen hatte. Ich war bei Geburten dabei, bei Kaiserschnitten, bei Not-Sectio in der 26. Woche mit Erstversorgung des Kindes auf Intensiv, etc... Also, ihr seht, es geht auch Anders. Habt keine Vorurteile, lasst es auf Euch zukommen und falls es ganz schlimm wird: Der Einsatz geht vorbei! Versucht trotzdem freundlich und zuvorkommend zu sein, so arbeitet es sich leichter.
    Gruß, Claire
     
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