Einige Fragen über meine Appendektomie

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Chirurgie" wurde erstellt von Lena79, 13.04.2011.

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  1. Lena79

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    hallo,
    Ich bin ein absoluter Laie und erhoffe mir von euch eine kleine hilfe um zu verstehen was mit mir passiert ist.

    Ich ging nach 2 wochen leichten schmerzen im bauch endlich zum Arzt, aber auch nur weil abends leichtes Fieber dazukam, ich dachte ich hätte mir nen magen-darm grippe eingefangen.
    Mein Hausarzt fragte !mich! ob es der blinddarm sein könnte, aber ich dachte immer das man mit einem akuten blinddarm weit mehr schmerzen haben müsste, also diagnostizierte er Gallensteine und schickte mein blut ins labor.
    Weitere 4 Tage später waren endlich die blutwerte da und er schickte mich sofort zum Ultraschall zu einem weiteren Arzt. Dieser Arzt schickte mich aufgrund von unklarheiten im ultraschall zum CT in KH. Nach dem CT stand endlich die Diagnose fest.
    Diagnostiziert wurde eine akute Appendizitis weswegen ich auch nach 5 Stunden wartezeit notoperiert wurde.

    Als ich aufwachte lag ich auf der IMC und verblieb dort noch 4 Tage weil ich kurzatmig war. Ich konnte die ersten Tage nicht aufstehen, selbstständig auf Toilette gehen war undenkbar.

    Die operation wurde mittels laparoskop gemacht und eine Drainage wurde gelegt. Aufgrund der Kurzatmigkeit bekam ich einen Atemtrainer, doch ich schaffte mit müh und not gerade mal eine dieser kugeln hochzuziehen.

    Die Ärztin die mich operiert hatte sagte mir das der Appendix sowie ein Stück Darm matschig gewesen sei, und sie deswegen dieses Stück Darm ebenfalls entfernen mussten.
    Nach besagten 4 tagen durfte ich auf eine normale station und durfte auch wieder eine leichte Schonkost essen. Vorher gabs nur Tee mit Zwieback oder Pudding.
    Da meine CRP werte nicht fielen sondern sogar noch stiegen wurde eine erneute Ultraschalluntersuchung angeordnet. Diese ergab das ich eine flüssigkeit zwischen meinen Darmwindungen habe.

    Als ich den Arzt bei der morgendlichen Visite fragte was das für eine flüssigkeit sei und wie es nun weiterginge antwortete er nur das er nochmal eine blutuntersuchung anordnet, wenn dann die werte passen könnte ich entlassen werden. Die werte waren anscheinend ok, denn ich wurde entlassen.

    In dem brief an meinen hausarzt stand als befund drin das ich eine appendizitis mit perityphlitischer Abszess ,Adipositas durch übermäßige Kalorienzufuhr (gut, das weiss ich auch so, bin auch seit einiger zeit dabei abzunehmen) sowie ein akutes Abdomen hatte.

    Aber mit keinem wort wurde die flüssigkeit in meinem bauch erwähnt.


    Wie kann es sein das diese Flüssigkeit in meinem bauch einfach ignoriert, bzw nicht behandelt wird, mein hausarzt nicht darüber informiert wird um dies nach einiger zeit nochmal zu kontrollieren ?

    Ist es normal das man nach einer solchen OP automatisch auf eine IMC station kommt ? Woher könnte die Kurzatmigkeit gekommen sein ? Von meinem Übergewicht ? Bin allerdings aber auch Raucher. Hat es damit zu tun ?

    Ich hörte von einem bekannten der ebenfalls seinen Appendix in einer Not-OP entfernt bekommen hat, das er vor der OP eine "intimrasur" bekommen hat und das die einstiche von der laparoskopie genäht wurden. Beides war bei mir nicht der fall. Ist das von fall zu fall unterschiedlich, oder wurde bei mir "geschlampt" ?

    Inzwischen geht es mir zwar wieder relativ gut, hab nur noch beim niesen leichte schmerzen, laut meinem Arzt ist das aber normal.


    Liebe grüße
    Lena
     
  2. flexi

    flexi Administrator
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    Mangels Kenntnis von Details können, dürfen und wollen wir hier keine Ferndiagnosen und Fernberatungen durchführen.
    Bitte stelle die Fragen deinem Hausarzt, der dir dazu getailliert Auskunft geben kann und muss. Sollte er nicht dein Vertrauen geniessen, such einen Chirurgen auf, der es ggf. fachärztlich begutachtet.

    Danke für dein Verständnis, der Thread wird geschlossen.
     
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