Drohung mit Abmahnung

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Mausie, 14.09.2015.

  1. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Hallo alle zusammen,

    Ich hatte da diese Woche ein kleines Problem. Ich bin jetzt 1 Jahr in meinem neuen Betrieb und wurde deshalb diese Woche zum routinemäßigen Mitarbeitergespräch gebeten. Dabei ist leider etwas sehr unangenehmes passiert, was ich so nicht nachvollziehen kann und hinnehmen möchte. Mir wurde ein Post meinerseits bei Facebook vorgelegt, in welchem ich mich über die immensen Überstunden in diesem Monat beschwere. Normalerweise achte ich sehr darauf, nichts arbeitsrelevantes bei Facebook zu posten. Zudem ist mein Profil so gesichert, dass Fremde Personen keinen Einblick in meine Beiträge und in meine Daten wie Arbeitsstätte etc. haben. Auch bin ich mit lediglich 1 Arbeitskollegin befreundet, ich trenne da sehr genau zwischen Privat und Arbeit. Diese besagte Arbeitskollegin ist nun im Zuge der Beförderung zur stellvertretenden PDL meine Vorgesetzte geworden. Vorher hat sie mir immer angeboten, dass ich über alle Probleme mit ihr reden könnte und nun muss ich feststellen, dass sie genau das gegen mich verwendet hat. Mir wurde nämlich aufgrund meines Beitrages bei Facebook mit einer Abmahnung gedroht, weil ich angeblich meinem Arbeitgeber schade und potenzielle Bewerber zurückschrecken würden. Sie haben es vorerst bei einer Rüge belassen, drohten aber mit einer Abmahnung bei erneutem Vorfall. Da meine Mutter im Wirtschaftssektor arbeitet und Personalreferentin ist, ist mir natürlich klar, dass sie Abmahnung überhaupt nicht haltbar wäre. Aber das Vertrauen in meine Kollegin bzw. Jetzt Vorgesetzte hat meinerseits dadurch Schaden genommen. Wie verhalte ich mich am besten? Ich bin absolut nicht bereit, das hinzunehmen und habe besagte Kollegin bereits auch als Freundin bei Facebook gelöscht, sodass nun niemand mehr Zugriff auf meine Beiträge hat. Aber das beschäftigt mich so sehr, dass ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Den andererseits wurde ich wieder Zuckerbrot - und - Peitschen - mäßig gelobt und soll jetzt sogar Teamleitung im Team unserer Patientin werden (ich arbeite übrigens in der 1:1 - Pflege). Außerdem wurden meine Aufgaben sehr hervorgehoben (Einarbeitung neuer Mitarbeiter und andere) und fachlich sind sie sie auch super zufrieden mit mir. Dann kann ich ja nicht alles falsch gemacht haben. Ich bin ratlos.
     
  2. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Hallo und guten Morgen,

    meiner Meinung nach wäre eine "Abmahnung" schon haltbar, da du ja in der Tat deine AG in ein schlechtes Licht rückst, auch wenn es den Tatsachen entspricht.
    Woher weißt du auch dass es die besagt Kollegin war und nicht jmd aus deiner Freundesliste?
    Ich denke mal dass du das als "Schuss vor den Bug" sehen solltest und in Zukunft gewissenhafter mit Äußerungen in sozialen Netzwerken umgehst.
    Gerade in der jetzigen Zeit ist Facebook sensibler denn je, gab schon einige die Ihren Job dadurch verloren haben und es zählt eben nicht alles unter "freie Meinungsäusserung".
    Hake das Thema ab, anscheinend hast du ja einen guten Stand im Betrieb und vielleicht will der AG dich durch so einen "Mist" auch nicht verlieren.
     
  3. mary_jane

    mary_jane Gast

    Hallo Mausie,

    zu denken das Fremde die Posts nicht sehen können ist etwas naiv. Wenn einer deiner Freunde deinen Post liked, sehen dessen Freunde dies in ihren Neuigkeiten.
    Daher sollte man immer mit Sinn und Verstand posten.
    Ich würde das einfach abhaken und daraus lernen.
    Du wirst für deine Arbeit anscheinend sehr geschätzt und man möchte dich wohl wegen so etwas nicht verlieren. Das ist doch sehr positiv.
    Das man sich mal über den AG ausko**** möchte, kann ich nachvollziehen. Aber doch bitte nicht auf Facebook. Ruf das nächste Mal lieber nen guten Freund an.
    Ob dein Post wirklich abmahnungswürdig war, sei dahingestellt. Hier scheint es sicher auch eine Grauzone zu geben, was nun wirklich geschäftsschädigend ist.
    Ich würde mir jede Aussage dazu einfach sparen, allein schon um meinen AG nicht unnötig zu verärgern.

    Was mich jedoch stören würde ist, wenn ich dann im Gespräch auf längst vergangenes hingewiesen werde. Wenn den AG etwas stört möchte ich das nicht erst beim Mitarbeitergespräch erfahren, sondern unmittelbar nach dem Geschehen.
    Darauf würde ich auch hinweisen bei der SL.
     
    #3 mary_jane, 14.09.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.09.2015
  4. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Mausie,
    na ja, mit das möchten wir nicht mehr und das nächste mal hat es Konsequenzen - ist doch soweit ok.
    Auch eine Abmahnung wäre kein Beinbruch.

    Bestätigt wieder mal - auf Facebook bleibt nichts geheim und man sollte zwei mal überlegen, welche Äußerungen man dort reinstellt und wer alles in der sog. "Freundesliste" sich befindet.

    na das ist toll, man Leute seit ihr Erwachsen oder wie?

    zu meiner Zeit hab man mit dem Kollegen, der Kollegin gesprochen und das geklärt.
    War sie es wirklich?
    oder hast auf Facebook noch andere "Freunde" die so freundlich sind?

    Kläre das und bring Realität rein, wenn ich das richtig Lese sind das doch bisher deinerseits nur Vermutungen?
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Eine persönliche Wahrnehmung wird gepostet. Der AG ist nirgendwo angegeben. Woher weiß der Rest der Welt also, wer da gemeint ist?

    Ich denke, dass man sich da wohl beruhigt zurück lehnen kann und feststellt, dass der AG wirklich nicht der Beste ist. Ein Wechsel scheint angezeigt.

    Elisabeth
     
  6. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    @Elisabeth Dinse, anscheinend hat er die Daten des AG im Profil angegeben und wenn ich poste dass mich die Überstunden usw. abnerven, braucht man ja nur 1+1 zusammenzuzählen.
     
  7. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Tatsächlich denke ich, dass ich als eine der wenigen sehr verantwortungsvoll mit dem Medium Facebook umgehe.

    - Wie gesagt, mein Profil ist vor fremden Einblicken geschützt. Auch kann mich niemand einfach markieren oder meine Beiträge teilen, wenn ich es nicht gestatte.
    - Ich überprüfe jeden einzelnen Beitrag darauf, wer ihn sehen/teilen/kommentieren darf.
    - Ich habe auf Facebook nur sehr wenige Freunde (überwiegend Familie, einige Freunde und sehr gute Bekannte). Dafür kenne ich jeden einzelnen davon live und in Farbe.
    - Ich benutze auf Facebook keine Spiele und Anwendungen und habe sämtliche Standortfunktionen explizit deaktiviert.
    - Bis zu dieser einen Ausnahme habe ich niemals Arbeitskollegen und/oder Patienten und Angehörige hinzugefügt. Ein Fehler, der mir sicher nicht wieder passieren wird.
    - Ich poste niemals Bilder, auf denen meine Familie oder ich persönlich zu sehen bin (das hat mein Arbeitgeber übrigens auch ausdrücklich gelobt).
    - Bis auf diese eine Ausnahme poste ich Beiträge exakt so formuliert, dass es nicht explizit auf meine Arbeit gemünzt werden kann.
    - In meiner Freundesliste bin ich bis auf die Schwester meiner Oma ein wenig einsam als Krankenschwester, andere waren da klüger und sind in die Wirtschaft gegangen :D :D

    Dass ich besagte Kollegin gelöscht habe, hat nichts mit kindischem Verhalten zu tun. Sie ist ja jetzt seit kurzem meine Vorgesetzte und gerade nach diesem Vorfall möchte ich auf persönlicher Ebene keine Teilhabe ihrerseits mehr. Ich werde es jetzt auf einen professionellen Kontakt beschränken.

    Tatsächlich habe ich mit unserem Familienanwalt (auch für Arbeitsrecht spezialisiert, rein interessehalber) telefoniert und mein AG hätte keine vernünftige, haltbare Rechtfertigung für eine Abmahnung. Es beschwert sich sogar auf der Straße und im Alltag jeder 2. über Überstunden (und noch schlimmere Missstände) und daraus ein geschäftsschädigendes Verhalten zu konstruieren, ist schon reichlich kreativ. Aber für mich stellt das Verhalten meiner Kollegin (jetzt 1 von 4 Vorgesetzten) trotzdem vertrauensschädigendes Verhalten dar, erst bietet sie mir an, mich auskotzen zu können, dann verwendet sie es gegen mich. Und ob eine professionelle Zusammenarbeit unter diesen Umständen noch möglich ist, werde ich mir sehr genau überlegen müssen. Bisher hab ich mich noch nicht entschlossen. Aber aufgrund diverser anderer Aspekte zweifle ich zur Zeit sowieso über meine weitere Verweildauer dort.
     
    #7 Mausie, 14.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2015
  8. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Woher weißt du denn dass es genau diese Kollegin war? DU hast keinerlei Beweise dafür, nur Vermutungen.
     
  9. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    mein tipp (und ich mein das ernst ! ):

    einfach facebook abmelden !!!
    hab ich schon vor jahren gemacht ..... und, oh wunder, ich habe überlebt !!!
    sogar recht gut !!
     
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  10. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Weil kein anderer Kollege sonst Zugriff auf meine Beiträge hatte, weil ich nur mit ihr als einzige Arbeitskollegin befreundet war. Und von meinen anderen Freunden hat weder jemand Interesse daran, mir beruflich zu schaden, noch in irgendeiner Form Zeit und Grund, sowas an meinen Arbeitgeber weiterzuleiten. Öffentlich ist keiner meiner Beiträge sichtbar, es kann nur sie gewesen sein.
     
  11. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich weiß nicht woher die scheinbar eindeutigen Aussagen kommen, dass eine Abmahnung kein bestand hätte - grundsätzlich hat sie das schon!
    Natürlich kommt es auf den Einzelfall an, aber eine abwertende, denunzierende, oder vergleichbare Äußerungen/Kommentare über den Arbeitgeber auf Facebook, unabhängig des Sichtbarkeitskreises(!!), kann nicht nur eine Abmahnung sondern auch eine direkte Kündigung rechtfertigen!
    Dazu gibt es aktuelle Urteile. Sogar ein "Like" kann da zu viel sein.

    Von daher ist auch eine Abmahnung OK...

    Und du hast nichtmal eine bekommen, sondern nur ein mündlicher Hinweis.

    Freu dich darüber.

    Du willst den nicht hinnehmen?? Was anderes bleibt dir nicht.

    Wenn du deine Kollegin nicht mehr magst, dann beschränke dich aufs professionelle und gut`
     
  12. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Fakt ist, mein Anwalt hat ganz ungläubig mit dem Kopf geschüttelt und hätte spontan eine Ermahnung und Unterlassungsanweisung an meinen AG rausgeschickt, wenn ich ihn nicht gebeten hätte, das vorerst zu lassen. Ja sicher, die Rüge ist ausgesprochen und zurücknehmen kann sie keiner. Aber ich werde für mich persönlich Konsequenzen daraus ziehen. Damit angefangen, dass ich eben nicht mehr 24/7 erreichbar bin und jedes Mal als einzige Doofe einspringe. Oder die einzige bin, die sich seit über einem Jahr nicht krank schreiben lässt, sondern sich lieber zur Arbeit schleppt, damit alles läuft. Wenn ich mir den Hintern aufreiße, bin ich immer die super tolle Mitarbeiterin, aber wehe, ich schlage mal gegen die Stränge. Wenn man so anfängt, müsste bald ganz Deutschland arbeitslos auf der Straße sitzen, irgendwo muss man da auch mal auf dem Boden der Tatsachen und bleiben und sich nicht alles gefallen lassen. Für solche Spielchen hab ich weder Zeit noch Muse.
     
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  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Der Anwalt kann nicht besonders viel von Arbeitsrecht verstehen.

    Wie Maniac schon sagt, können solche Äußerungen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen - nicht nur arbeits-, sondern auch strafrechtlich. Aus diesem Grunde blocken wir hier bei krankenschwester.de doch alle Nachfragen à la "Kann mir jemand was über die Arbeitsatmosphäre im Kreiskrankenhaus Hinterzwiebelacker erzählen?" ab - weil das jeder lesen kann und weil dies u.U. bedeuten könnte, dass die Forenbetreiber verklagt werden.

    Man muss in der Öffentlichkeit - und das Internet gehört inzwischen dazu - aufpassen, was man preisgibt. Die TE hat das einmal nicht getan und muss die Konsequenzen, die auch schlimmer hätten ausfallen können, tragen. Mit der Ermahnung statt einer Abmahnung zeigt der AG meiner Meinung nach, dass er diesen einmaligen Vorfall zu den Akten legt, sofern er sich nicht wiederholt.
     
    #13 -Claudia-, 14.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 16.09.2015
  14. mary_jane

    mary_jane Gast

    Wenn jemand einen Beitrag auf Facebook liked, ist dies auch für dessen Freunde in dem Moment sichtbar. Das ist unabhängig davon, ob man selbst mit den Freunden dieser Person befreundet ist. Daher ist es nicht 100% eindeutig wer den Beitrag sehen konnte.
     
  15. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Also ich betone gerne nochmal, dass ich mich lediglich über meine Überstunden beschwert habe. Hätte ich meinen AG jetzt auf's Übelste beleidigt und beschimpft, könnte ich das ja noch nachvollziehen. Aber so sind das ja fast Zustände wie in der Volksrepublik China, wenn man seine Meinung äußert. Da fühlt man sich, als würde man für einen Kaugummidiebstahl an die Wand gestellt und erschossen.

    Naja, was soll's. Ich hab meine Lektion auf meine Art gelernt. Generell fällt es mir schon aufgrund sehr vieler zurückliegender Ereignisse schwer, anderen Menschen zu vertrauen. Und einmal mehr wurde mir nun bewiesen, dass ich in diese Richtung keinen Versuch mehr unternehmen sollte. Verlass dich nur auf dich selbst, sonst bist du verlassen.
     
    #15 Mausie, 14.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2015
  16. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Wer sich Facebook anvertraut, ist bereits verlassen...in diesem Sinne einen angenehmen stressfreien Tag :-) :lamer:
     
  17. renje

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    jetzt wirds immer verworrener.
    Ein Anwalt der einen AG ermahnt und eine Unterlassungsanweisung?
    Gegen was?
    Dich Maß zuregeln?
    Das glaubst du doch selbst nicht.
    Entweder du erzählst hier Märchen oder dein RA hat keine Ahnung vom Arbeitsrecht.

    Du solltest doch wirklich mit Betriebsgeheimnissen und deren Verbreitung befassen. Darüber sollte sogar was in deinem Arbeitsvertrag, Anhang etc. was stehen.
    Und dabei gehts nicht um irgendeine Beleidigung u.ä.

    Ob es sich dabei um Verbreitung von Betriebsgeheimnissen, oder in deiner Wortwahl auf FB evtl. um eine Verunglimpfung deines AG handeln könnte, das legt im Zweifelsfall ein Gericht fest.

    Es komm MIR so vor wenn ich das so lese, als ob hier ein spätpupertäres Gehabe an den Tag gelegt wird, Konflikte werden nicht direkt miteinander, sondern über Facebook ausgetragen.
    Facebook halt ich bei zwischenmenschlichen Konflikten als das ungeeignetste aller Kommunikationsmittel!

    Es wurde bereits 2 mal die Frage gestellt ob du mit der Kollegin gesprochen hast?

    Warum beantwortest du diese Frage eigentlich nicht???

    Ich empfehle dir eine Konfliktkultur zu entwickeln ohne FB, denn Konflikte wirds immer wieder geben, auch wenn du zu einem anderen AG wechselst.
    Mit einigeln schadest du DIR am Meisten.
     
    #17 renje, 15.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2015
  18. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Auch wenn es dir vielleicht so vorkommen mag, erzähle ich hier tatsächlich keine Märchen. Diese Anweisung an meinen Arbeitgeber hätte beinhaltet, dass es sich hierbei um meinen höchstpersönlichen Lebensbereich handelt und eine Drohung mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen aufgrund einer lapidaren und definitiv nicht unter die Rubrik Betriebsgeheimnisse fallenden Äußerung (Überstunden!!!! Betriebsgeheimnisse?) sofort zu unterlassen ist. Keine Sorge, mein Anwalt macht seine Arbeit schon was länger und das auch sehr erfolgreich. Wir kennen ihn schon sehr lange, er hätte nicht bei jedem seiner Mandanten so reagiert.

    Zu eurer Frage (die mir irgendwie durchgegangen ist): nein, ich habe noch nicht mit dieser Kollegin gesprochen. Im Gespräch selbst war ich erstmal völlig entsetzt, dass sie das auf den Tisch bringt und jetzt habe ich keinerlei Interesse daran, ihr noch mehr Argumente gegen mich zu liefern (weshalb ich meinen Anwalt ja auch gebeten habe, das Schreiben vorerst nicht zu schicken).

    PS: Vielen Dank an die Admins für's Verschieben ins richtige Forum ;) .
     
    #18 Mausie, 15.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2015
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  19. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Von meiner Seite aus gab es bis zu diesem Moment keinen Konflikt und ich war eigentlich super zufrieden mit meinem AG. Wie gesagt, wie viele tausend Leute beschweren sich täglich mal über ihre Überstunden?
     
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  20. renje

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    ich sehe nur die Möglichkeit, den Konflikt zu klären, zu verifizieren ob sie es wirklich war.
    Zumal die Kollegin in teils leitender Position ist und dir Anweisung erteilen kann, wie du schreibst.
    Wie stellst du dir denn die weitere Zusammenarbeit vor, mit diesem Misstrauen ständig im Hinterkopf?
    Das macht Krank!

    Als Freundin in FB zu streichen, damit ist es nicht getan.

    tja, aber vielleicht nicht (teils) öffentlich?
    oder
    sie werden nicht verpetzt, wenn sie auf FB was schreiben.

    Ich kenne immer mehr AG die teils sehr allergisch auf FB einträge reagieren und teils mit (halb) legalen Mitteln zu unterbinden versuchen. Bei den meisten AN funktioniert das auch.
     
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