DRK-Schwesternschaft

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von IchIchIch, 12.06.2009.

  1. IchIchIch

    IchIchIch Junior-Mitglied

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    Hallo!

    Leider konnte ich zu "DRK-Schwesternschaften" nur Beiträge finden, die schon zwei Jahre und länger alt sind, bräuchte aber dringend ein paar "frische" Informationen.
    Ich bin bereits seit 13 Jahren wegen der Kinder aus dem Job raus und möchte jetzt aber unbedingt wieder einsteigen, was im Krankenhausbereich leider sehr schwer ist.
    Nun bin ich über die DRK-Schwesternschaften gestolpert (die ich gar nicht kannte) und wollte mal hören, ob das eine empfehlenswerte Alternative sind.

    Dabei beschäftigen mich noch folgende Fragen:
    - Kann man als DRK-Schwester einfach bei Bedarf versetzt werden?
    - Ist die Bezahlung immer noch an den TöVD angelehnt?
    - Muss ich Fort- und Weiterbildungen selber bezahlen?

    Ich wäre sehr froh, wenn ich hierauf aktuelle Antworten bekommen könnte.

    Liebe Grüße
    Nicole
     
  2. Kikraintensiv

    Kikraintensiv Senior-Mitglied

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    Hallo!

    ich arbeite seit 3 Jahren dort.
    Gehalt ist nach Tarif, nein man wird nicht irgendwo anders hinversetzt, als im Vorstellungsgespräch genannt.

    Fort und Weiterbildungen werden kaum angeboten, aber die die angeboten werden, werden von der Schwesternschaft übernommen. Gelegentlich (wenn die Fortbildung sehr teuer ist) mußt du dich vertraglich verpflichten nach der Fortbildung noch mehrere Jahre in dem Unternehmen zu bleiben.

    Ich bin dennoch sehr unzufrieden da, nach 7 nächte nur den Ausschlaftag und dann gleich weiter mit, früh, spät und wieder nacht. Wenn man sich dann mal beschwert heißt es, du kannst ja gehen wenn es dir nicht paßt.
    Wir haben auch eine hohe Fluktationsrate. Jeden monat kommen 2 neue und 3 gehen wieder.
    Aber das muß jeder für sich wissen. Wenn du fragen hast kannst mir auch ne PN schicken.

    LG
     
  3. Poncic

    Poncic Junior-Mitglied

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    Hallo!
    Ich verstehe nicht ganz, verwechselt ihr nicht DRK-Schwesternschaft und DRK-Kliniken?

    Gruß,Poncic
     
  4. IchIchIch

    IchIchIch Junior-Mitglied

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    @ kikraintensiv
    Vielen Dank für Deine Antwort. Vielleicht melde ich mich wirklich noch mal über PN. Danke für das Angebot.

    @ Poncic
    Ich verstehe Deine Frage leider nicht so ganz. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sind die DRK-Kliniken Eigentum der DRK-Schwesternschaften und werden auch ausschließlich mit Rotkreuzschwestern "bestückt".
    Auf was wolltest Du hinaus?
     
  5. Kikraintensiv

    Kikraintensiv Senior-Mitglied

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    Die DRK Schwesternschaft macht nur ambulante Pflege soweit ich weiß, die DRK Klinik eben nur Stationär. Zur Weiterbildung werden wir meistens zu den DRK Kliniken geschickt....
     
  6. IchIchIch

    IchIchIch Junior-Mitglied

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    Also die DRK-Schwesternschaft hat an der Uniklinik Essen einen Gestellungsvertrag und soweit mir bekannt ist, gibt es auch keine Schwestern mehr, die direkt an der Klinik angestellt sind.

    Irgendwie verstehe ich das jetzt nicht richtig. Heißt das, es gibt sonst Unterschiede zwischen einer Schwesternschaft (ambulant) und den Schwestern der DRK-Klinik (stationär)?
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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  8. IchIchIch

    IchIchIch Junior-Mitglied

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    Danke Narde.
     
  9. Poncic

    Poncic Junior-Mitglied

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    Hallo!
    Was ich sagen wollte, ist daß DRK-Kliniken nicht der Schwesternschaft gehören.

    Gruß, Poncic
     
  10. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Hallo:knockin:

    stimmt nicht:mrgreen:es gibt durchaus Schwestern am Klinikum , die nicht der DRK-Schwesterschaft angeschlossen sind , sondern deren Arbeitgeben das Land NRW ist . Und..es gibt seit Neusten sogar Pfleger , die über die Schwesternschaft angestellet sind:gruebel:
    Die Schwestern/Pfleger der Schwesterschaft sind quasie eine Dauerleihgabe an das Klinikum , man kann nicht einfach woanders hingepackt werden , ist vertraglich geregelt , dass man am Klinikum arbeitet .

    :knockin::knockin:
     
  11. Mecky

    Mecky Junior-Mitglied

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    Hallo Mutters Kind,
    was heißt, man kann nicht einfach woanders hingepackt werden , ist vertraglich geregelt , dass man am Klinikum arbeitet ? Gibt es überhaupt einen Vertrag mit der Schwesternschaft?
    LG
    Mecky
     
  12. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Mecky,

    als Mitglied einer Schwesternschaft bist du Mitglied in einem Verein.
    Das hat Vor- und Nachteile.

    Die Schwesternschaft hat Gestellungsverträge mit Kliniken und auch eigene Häuser.
    Sollte eine Klinik keine Rot-Kreuz-Schwestern mehr wollen, wirst du nicht arbeitslos, sondern die Schwesternschaft vermittelt dich in eines ihrer anderen Häuser. Theoretisch kann das Deutschlandweit geschehen.

    Eine Mitgliedschaft in der Schwesternschaft will wohl überlegt sein und ist sicher nicht für jeden das Passende.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  13. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich bin seit 1980 in der DRK Schwesternschaft.

    Es ist so, daß der Arbeitgeber im Prinzip die Schwesternschaft ist, die Schwesternschaft besteht aber aus allen Mitgliedern.
    Löhne und ob dem Tarifvertrag gefolgt wird, werden in der Mitgliederversammlung besprochen und es wird darüber abgestimmt.

    Die Schwesternschaft unterhält zt. eigene Häuser und Institutionen, schließt abr auch Gestellungsvertäge.
    Für Fortbildungen haben die ua. die Werner-Schule in Göttingen.
    Man darf als DRK- Schwester nicht an den Personalversammlungen der Klinik teilnehmen und wird dazu auch nicht eingeladen, weil man keinen echten Angestelltenstatus hat, sondern weil man abstrakt gesehen als Mitglied der Schwesternschaft ein Teil seines eigenem Arbeitgebers ist.
    Die Schwesternschaft kann versetzen, aber das passiert in der Regel nicht. Unser Gestellungsvertrag ist nach der Übernahme sogar noch etwas länger festgelegt, als die Verträge der Mitarbeiter die bei der Stadt angestellt sind. Die sind sofort in die Verhandlungen eingestiegen und haben für die Mitglieder recht gute Konditionen aushandeln können.
    Es sei denn auf eigenem Wunsch.
    Eigentlich hieß es, daß die Schwesternschaft den Mitgliedern eine Anstellung garantiert. Das war zumindestens zu den Zeiten so in denen die Kliniken noch sicherer waren. Ob die das heute noch leisten können, allen Mitgliedern eine Arbeitsstelle zu garantieren,- das bezweifle ich, sollte so ein Gestellungsvertrag plötzlich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr verlängert werden.
    Ich habe in den 29 Jahren keinerlei schlechten Erfahrungen mit der Schwesternschaft gemacht. Und wenn es Probleme gibt, dann stehen die auch immer wieder für einen ein.
    Die PDL der Klinik kann Dich zb. nur ermahnen, nicht abmahnen. Die müßten das an die Schwesternschaft weiterleiten. Die Schwesternschaft vertritt Dich in allen Punkten, wenn es Probleme gibt.
    Tja, was könnte man über die Schwesternschaft noch sagen?
    Du kannst später in ein Altenheim der Schwesternschaft und ( Lach nicht) Du kannst ein Schwesterngrab in Anspruch nehmen, wenn du mal abtrittst. Bei Reisen und Kurzaufenthalten besteht die Möglichkeit, daß Du in einem Mutterhaus fragst, ob die Übernachtungszimmer haben. Du kannst auch den Wohnort wechseln und vermitteln dich an eine andere Klinik.
    Es gibt regelmäßig Angebote über Ermäßigungen zb. beim Autokauf , Theaterabos usw.
    Als unsere Klinik verkauft wurde hat das DRK zumindestens versucht mitzubieten um die Klinik zu übernehmen. Die Berreitschaft die Stellen zu erhalten war also zumindestens da.
    Wenn Du nicht mehr arbeiten möchtest kannst Du als außerordentliches Mitglied weiter in der Schwesternschaft bleiben. Dh. Du hast weniger Probleme bei einer evtl. späteren Rückkehr in den Beruf.

    Die Grundsätze des Internationalen Roten Kreuzes solltest Du allerdings einhalten und anerkennen.
    Auf Wunsch sind Auslandseinsätze möglich.
    So ein Mitgliedsvertrag ist nicht aus den üblichen Arbeitsrechtlichen Gründen kündbar, sondern man muß sich das genau durchlesen. Austreten kannst Du jederzeit,- aber Du mußt Dich dann darum kümmern, daß die jeweilige Klinik deine Arbeitsvertrag übernimmt.
    Als die Klinik verkauft wurde gab die Mitgliedschaft eine gewisse Sicherheit den Job nicht zu verliehren. Wie das in der Praxis ausgehen hätte, haben wir nicht durchexerzieren müssen. Denn ich kann mir schon vorstellen, daß es schwer is soviele Mitglieder aufeinmal unterzubringen.- Versucht hätten die das allemale und die haben auch hart verhandelt.
    Wer sehr aktiv in der Schwesternschaft arbeiten möchte, fährt damit gewiß nicht schlecht.
    Als Arbeitgeber ist die Schwesternschaft so gut, oder so schlecht wie andere Betriebe. -
    Die Vorteile für mich überwiegen.
    lg Fearn
     
  14. Mecky

    Mecky Junior-Mitglied

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    Danke für die ausführliche Information.

    Kann man als Mitglied den Wünsch äußern, dass man am Anfang gerne im Krankenhaus arbeitet, denn meine Freudin noch nicht so viel Erfahrung mit verschiedenebereich gearbeitet hat, oder muß man ihren Eisatz annehmen?

    Mecky
     
  15. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich würde mit denen sprechen und fragen, ob das möglich ist.
    In der Regel ist es so, daß man sich erst bei der Klinik um eine Planstelle bewirbt und wenn man den Job bekommen hat, entscheidet ob man in die Schwesternschaft eintritt.-
    Ob Du erst Mitglied werden kannst um dann zu entscheiden was Du machen möchtest, daß kann ich Dir nicht sagen.
    Es wird sicherlich daran liegen, ob und wo Bedarf besteht.
    liebe Grüße Fearn
     
  16. Schwester Chrischtel

    Schwester Chrischtel Junior-Mitglied

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    servus.....
    also ich habe selbst 1 jahr im roten kreuz krankenhaus in ****** gearbeitet un da war es so das wenn man da arbeiten wollte auch in die schwesternschaft eintreten mußte.:knockin:bin da schnell wieder weg,erstma muß man gebühren für die mitgliedschaft in diesem verein zahlen un die restlichen rahmenbedigungen waren auch alles andere als angenehm.kann es dir nicht empfehlen.ich moment werden doch überall händeringend schwestern gesucht,bin mir sicher du findest was besseres!!!! :daumen:
    viel glück!!!
     
  17. Mecky

    Mecky Junior-Mitglied

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    Guten Morgen,
    Danke schwester Christel.
    Hallo Fearm, weiß du vielleicht, wenn der Einsatzort kein DRK Haus ist, bekommt man troztdem auch einen Arbeitsvertrag oder?
    LG
    Mecky
     
  18. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Meinst Du ob Du in der Schwesternschaft sein kannst und zb. in einem öffentlichen Haus abgestellt, oder ob Du in einem Haus indem der Träger das DRK ist ohne Mitgliedschaft dort angestellt sein kannst?

    Es ist erstens möglich in der Schwesternschaft außerordentliches Mitglied zu sein und woanders angestellt sein, oder auch gar nicht mehr arbeiten. Das bedeutet aber, daß Du bei Abstimmungen nicht das volle Stimmrecht hast.-
    Das erklärt sich aus den Abstimmungen, die dort getroffen werden. Es ist Unfug, wenn man zb. jemanden hat der als freie Schwester einem Haustarif folgen muß und daß dieser dann darüber abstimmt, welcher Tarif für die Schwesternschaft zugrunde gelegt wird. Das widerspricht sich.

    Wenn das DRK Träger der Institution ist bei der Du abgestellt bist, war es früher nicht möglich nicht in der Schwesternschaft zu sein. Da galt dasselbe, als wärst Du bei der Caritas angestellt.
    Hat das Haus DRK - Schwestern per Gestellungsvertrag angestellt und freie Schwestern, so kann man wählen, ob man Mitglied ist.
    Bewirbst Du Dich auf eine Stelle die vom DRK ausgeschrieben wurde, dann kannst Du auch NUR über das DRK angestellt werden und das ist dann Dein Dienstherr. Man kann nicht beide Vorteile und Nachteile haben.
    Welchem Vertrag und welchen Bestimmungen sollte man dann folgen?

    Männliches Personal war bei uns IMMER bei der Stadt angestellt und nicht bei der Schwesternschaft. Das änderte sich erst vor kurzem ( 2007).
    Das Personal des DRK ´s gilt nicht als Arbeitnehmer, und somit hat es zb. auch keinen Betriebs- oder Personalrat, sondern es hat einen Beirat.

    Das kann Vorteile haben, hat aber sicherlich auch Nachteile.-
    Im Moment sieht es So aus, daß zb. die Angestellten der Stadt direkt in den neuen Arbeitsvertrag übergeleitet werden. Ob die Schwesternschaft diesen anpaßt, daß wird erst in der nächsten Mitgliederversammlung entschieden. Bis jetzt folgt die Schwesternschaft immer noch dem TVÖD. Beispiel:
    Da dieser aber zb. auch 30 Urlaubstage vorsieht ( je nach Alter) hätten die DRK Schwestern im Gegensatz zu den freien Schwestern dann 4 Urlaubstage mehr. Ich geh mal davon aus, daß es diese Ungleichbehandlung nicht unbedingt geben wird. Das würde mich wundern, wenn die sich das leisten könnten ( aber schauen wir mal).- Die Schwesternschaft muß dem Haustarif nicht folgen.
    Zudem muß jetzt, wenn eine Schwester krank wird von der Schwesternschaft ein Ersatz für das Haus gestellt werden. Deshalb haben die nun auch einen Pool. Aber umgesetzt ist das alles noch nicht,- Das könnte ich Dir im Laufe der nächsten 2 Monate sagen oder nach der Mitgliederversammlung, weil es noch keine Abstimmungsergebnisse gibt.

    Bewirbst Du Dich auf ein Arbeitsangebot der Schwesternschaft, dann kannst Du nicht wählen. Bewirbst Du Dich auf eine Stelle, bei der der Träger ein anderer ist und das DRK Gestellungsverträge hat, dann ist entscheidend WER Dich anstellt,- und wo Du Dich beworben hast. Das gleiche gilt ja auch für Häuser anderer Träger. Bewirbst Du Dich bei Sana, Asklepios oder zb. der Caritas, kannst Du nicht wählen ob Du Angestellte der Stadt bist, sondern hast dann eben als Dienstherren einer dieser Firmen. Die Mitgliedschaft bedeutet, daß Du 1 % Deines Bruttolohnes ( ohne Anrechnung der Zulagen)an die Schwesternschaft abgibst.- Das sind vielleicht ca 15-20€. Die Höhe der Beiträge wird von der Landesversammlung festgesetzt. Wir reden hier nicht von Unsummen die abgezogen werden. Jetzt beim Verkauf der Klinik war die Mitgliedschaft zb. von Vorteil.
    Liebe Grüße Fearn
     
  19. FiAs

    FiAs Newbie

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    hallo,

    hatte jemand schon bei der bremischen schwesternschaft vom roten kreuz einen vorstellungsgespräch als kinderkrankenschwester oder krankenschwester??

    Bitte Melden!! Bittee!!
     
  20. Mecky

    Mecky Junior-Mitglied

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    Liebe Fearm,

    Vielen vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen.

    Heißt es somit, wenn man ein Arbeitsahgebot von Schwesternschaft bekommen hat, ist ein Eintritt der Mitgliedschaft erforderlich?!
    Bekommt man dann überhaupt einen Arbeitsvertrag? und wenn von wem denn? Das Krankenhaus ( Gestellungsfelder der Schwesternschaft ) oder direkt von Schwesternschaft?

    Auf der Station arbeitet auch eine Kollergin von schwesternschaft, sie hat behauptet, dass sie eine unbefristete Arbeitsvertrag von Schwesternschaft bekommen hat? Ist das möglich, dass man in eine Gestellungsfeld der Schwesternschaft arbeitet und bekommst einen unbefristeten Arbeitsvertrag?

    Kannst Du bitte mir bei den fragen weiter behilflich sein? Danke im Voraus!

    LG
    Mecky
     
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