Dokumentenfälschung? Welche Folgen, kurz vor Ausbildungsende?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von nini86, 19.03.2009.

  1. nini86

    nini86 Newbie

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    Hallo,

    ich hab da ein Problem. Und zwar ist es so, dass ich heute ein Gespräch hatte, und mir gesagt worden ist, dass ich Dokumentenfälschung begangen hätte. Im klartext, ich hab in Ausseneinsätzen meinen Dienstplan etwas manipuliert. Sprich Fehltage nicht eingetragen bzw mehr Arbeitstage reingeschrieben als wirklich gearbeitet....
    Jetzt hat man mir gesagt, dass das Krankenhaus mich anzeigen könnte? Was wäre denn eine Folge dafür? Es handelt sich ja so gesehen nur um ein paar Tage ? Könnte man mir dann meine Berufserlaubnis verweigern?
    Bitte um schnelle Antwort
    Lg
     
  2. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo nini,
    das ganze hat weniger Auswirkungen auf Deine künftige Berufserlaubnis als auf Dein Anstellungsverhältnis. Du hast das Vertrauen Deines Arbeitsgebers vorsätzlich missbraucht, indem Du Leistungen "vortäuscht", welche Du nicht erbracht hast. Das ist im Klartext Betrug und würde im Prinzip sogar für eine Kündigung ausreichen.
    Ich nehme an, dass Du (mit ein bischen Glück) nur eine strenge Abmahnung erhalten wirst...
     
  3. Leann

    Leann Stammgast

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    Tja wenn dem wirklich so war :eek1:spricht nichts da gegen Dir zu kündigen im Glücksfall bekommst Du eine saftige Abmahnung.

    Ein paar Tage hin oder her wo soll man denn da eine Grenze ziehen? Betrug ist Betrug. Vorher überlegen was man macht.
     
  4. flexi

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    Hallo Nini86,

    auf einigen Grabsteinen steht virtuell geschrieben: Ich bin doch nur mal zu schnell gefahren.... oder ähnliches.

    Urkundenfälschung gilt als ein sehr ernstzunehmendes Fehlverhalten:
    Wenn du Glück hast, wird man das ohne Strafanzeige nach der Regel "Gnade vor Recht" abhandeln, ich würde also in deiner Stelle ganz kleine Brötchen backen und unbedingt Ausgleich anbieten.

    Schädlich für die Berufserlaubnis (und auch Einstellung beim neuen Arbeitgeber) wird es erst bei einer entsprechenden rechtskräftigen Verurteilung vor Gericht, wenn es denn danach aufgrund der Höhe der Strafzumessung im Führungszeugnis auftaucht.
     
  5. psycho78

    psycho78 Junior-Mitglied

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    hi,

    die manipulation am dienstplan ,stellt im sinne § 263, § 267 §269 des StGB betrug, urkundenfälschung und fälschung beweiserheblicher daten dar.

    zum betrug im § 263 StGB heißt es im ersten abschnitt:
    in diesem sinne hast du dir rechtswidrig einen vermögensvorteil verschafft, in dem du dienste auf dem plan hinzu gefügt und fehltage unterschlagen hast.

    die urkundenfälschung bzw. fälschung beweiserheblicher daten liegt dann vor, wenn du nicht von dir geschriebenes änderst oder verfälscht. da du ja im dienstplan änderungen erstellt hast must du auch mit diesem vorwurf rechnen.

    wie Lillebrit es schon geschrieben hat, hat dies keine auswirkung auf deine berufserlaubnis. doch dein arbeits- bzw ausbildungsverhältnis kann dadurch gekündigt werden. das vertrauensverhältnis, zwischen dem arbeitgeber und dir, ist missbraucht worden. du kannst damit rechnen das dein lohn/gehalt auf die tatsächlich gearbeiteten tage berechnet wird und abzüge zu erwarten sind. im kulantesten falle erhältst du eine abmahnung mit evtl eindeutiger anmerkung das im wiederholungsfalle dir die sofortige kündigung ausgesprochen wird.
    gruß
     
  6. nini86

    nini86 Newbie

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    Ja mir ist das bewusst, dass ich ziemlich dämlich war, sowas zu machen, aber da ich sehr viele private Probleme habe.. Angefangen bei einem tötlichen Unfall meines Vaters usw... Hab ich keinen Ausweg mehr gefunden .. Klar keine Ausrede.. aber für mich ein guter Grund......
    Naja aber kündigen ich mein, mein Vertrag läuft nur noch bis 31. März bis ich fertig ausgebildet bin.. Wenn ich am Anfang stehen würde wäre es was anderes?!? Wer kündigt da einen schon noch?! Denkt man sich eher nicht, ok eig. egal jetzt, die ist dann weg für immer !??
    Aber ist beruhigend zu wissen, dass meine Berufserlaubnis nur im schlimmsten Fall darunter leidet .. Denn ich hab für meine neue Arbeitsstelle wirklich gekämfpt !!!!
    Aber ganz ehrlich? Es sind ja so gesehen, nur ein paar Tage die nicht stimmen, wird dann gleich so ein großes Ding drauß gemacht?! Die behandeln als hätte ich nen Patienten um die Ecke gebracht :gruebel: ...
    Was wäre denn eine Folge, wenn sie mich wirklich anzeigen würden? Geldstrafe oder ähnliches?
    Naja dann hoffen wir mal, dass sie wg sowas "kleinem" nicht die Welt daraus machen. Ich denke nämlich dass es viel schlimmere Dinge gibt bzw im Krankenhaus passieren, die so von den Leitungen keiner mitbekommt ...
    Aber danke für die Kommentare !!
     
  7. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo nini,

    für den Juristen hast Du das Vertrauen Deines Arbeitgebers mißbraucht-
    Gründe hin oder her- und ein Vertrauensbruch kann mit fristloser Kündigung geahndet werden.

    Das sehen auch die Arbeitsgerichte so.

    Aber- die meisten Arbeitgeber sind auch keine Unmenschen!

    Also, die Tat zugeben, Ausgleich durchführen und sich formell entschuldigen.

    Dann müßte die Tat eigentlich "aus der Welt geschafft" worden sein.

    Drücke Dir feste die Daumen!

    Liebe Grüße

    Werner
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Es ist keine Kleinigkeit. Es ist eine Straftat. Du hast Betrug und Urkundenfälschung begangen. Es gibt dafür keine Entschuldigung.

    Was Du getan hast, wäre ein Grund für eine außerordentliche Kündigung. Und die kann fristlos sein. Du hast ein Riesenschwein gehabt, dass das Ganze erst wenige Tage vor Ausbildungsende geschehen ist.

    Falls es zu einer Klage kommt, entscheidet der Richter über das Strafmaß. Wie Dir psycho78 aufgezeigt hat, kann Urkundenfälschung auch mit einer Freiheitsstrafe (bis zu fünf Jahren!) geahndet werden.
     
  9. nini86

    nini86 Newbie

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    Naja über dein Ausgleich entscheide ich ja nicht. Ob ich die fehlenden Stunden nacharbeite bzw mir das von meinem Gehalt abzogen wird. Wurde mir deutlich gesagt. Und ich erfahre auch erst zum Ende der nächsten Woche wie sie vorgehen und was passiert!
    Klar gibt es keine Entschuldigung ! Hab auch nichts abgestritten. So ist es ja nicht...
    Naja dann hoffe ich mal, dass das ganze irgendwie keinen schlimmen Ausweg nimmt. Denn für mich steht viel auf dem Spiel. Zukunftsmäßig wär das echt bitter.
    Dann hoffe ich mal, dass es nicht zur Anzeige kommt und auch keine fristlose Kündigung eingeführt wird, sondern nur ne saftige Abmahnung in Frage kommt....
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hi,
    dennoch kann es dir auch passieren, dass du die Berufsbezeichnung nicht führen darfst. Hast du deine erlaubten Fehlstunden dadurch überschritten? Dokumentenfälschung ist nun mal kein Kavaliersdelikt und wenn deine Schule ein Exempel statuieren will, dann kann es dich auch den Job kosten.

    War dein Verhalten ansonsten in Ordnung?

    Viel Glück
    Narde
     
  11. flexi

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    alerdings erst nach rechtskräftiger Verurteilung duch ein Strafgericht und mehr als 90 Tagessätzen!
     
  12. nini86

    nini86 Newbie

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    Naja ich hoffe doch mal, dass meine Schule bzw eher das Krankenhaus doch etwas menschlich reagiert, da sie mein privates Leben kennen und deren ganzen Vorfälle.
    Natürlich hab ich die Fehlstunden schon überschritten. Schon letztes Jahr war das so, dennoch bin ich zum Examen zugelassen worden. In einer schriftlichen Prüfung durchgefallen und hab somit ein halbes Jahr länger gemacht. Durfte die Prüfung jetzt auch im Februar wiederholen!!
    Ansonsten hab ich nie eine schlechte Beurteilung bekommen. Ich bin meiner Arbeit immer sorgfältig und zuverlässig nachgegangen ! Das Problem war halt, dass ich durch meine familiäre Situation dann doch des öfteren krank war.
    Was bedeutet denn mehr als 90 Tagessätzen?!
    Also wenn es soweit kommt, müsste ich wohl mit entzug der berufserlaubnis und mit einer hohen Geldstrafe rechnen, oder?
    ...
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ein Tagessatz ist ungefähr ein Dreissigstel Deines Nettomonatseinkommens:

    Tagessatz ? Wikipedia

    Bei neunzig Tagessätzen müsstest Du also das Nettogehalt eines Vierteljahres berappen.
     
  14. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo nini,
    irgendwie habe ich den Eindruck, das Ganze "perlt ein bischen an Dir ab".
    Du hast haufenweise Entschuldigungen für Dein Verhalten und nach meinem Gefühl "eh schon mit dem alten AG abgeschlossen".

    Hast Du denn schon alle Examensprüfungen abgelegt? Falls nein: ist Dir denn schonmal in den Sinn gekommen, dass Du eventuell auch noch einen Teilbereich (oder mehrere) wiederholen müsstest? Dann wärst Du nämlich doch noch bei dem AG...
    Du musst dann einen Antrag stellen auf Verlängerung der Ausbildung. Dem muss der AG aber nach solch einem Vertrauensbruch nicht mehr zustimmen.
    Das würde ganz konkret bedeuten, dass Du Dir für eine Wiederholungsprüfung eine andere Schule suchen müsstest...und als Externer eine solche abzulegen ist sehr viel schwerer als in der eigenen Institution!

    Auch die Tatsache, dass Du bereits über die Fehltage gekommen bist ist ein Grund, Dir die Erlaubnisurkunde nicht zu geben...ob und wie Du "ohne viel aufhebens" nacharbeitene kannst hängt nämlich ab vom Bundesland mit der entsprechenden Behörde sowie von der Unterstützung Deiner Schule, welche einen Härtefallantrag stellen muss!!!!!

    Hast Du vor, nach dem Examen bei dem AG zu arbeiten? Das könntest Du nämlich auch vergessen.
     
  15. *Sternlein*

    *Sternlein* Gesperrt

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    Ich kann mich Lillebrit nur anschließen.
    Das kann ja sein, dass Du eine schlimme Zeit durchmachst bzw. erlebt hast - aber dann hättest Du einen anderen Weg wählen müssen : wenn Du nicht arbeitsfähig bist aus psychischen Gründen, hättest Du eine Krankmeldung erhalten können.
    Das alles hat mit "Verantwortung übernehmen" zu tun. Wie soll das denn in ein paar Monaten funktionieren, wenn Du im Berufsleben stehst und Du wieder Probleme hast bzw. die Probleme Dich wieder stark beeinträchtigen? - Du kannst nicht erwarten, dass jeder nur auf Dich Rücksicht nimmt, wenn Du Dein Fehlverhalten einzig durch ein als schlimm empfundenes Erlebnis legitimisierst, ohne gewisse gesellschaftliche Spielregeln einzuhalten - dabei spreche ich Dir auch gar nicht ab, dass der Tod eines Elternteils einen schweren Einschnitt im Leben bedeuten kann. Ich verstehe auch nicht, dass Du Dich nicht entschuldigen willst - oder war das nur ein Tippfehler? Falls es kein Tippfehler war, kann ich nur sagen, dass Du Dich dann auch nicht über weitere Konsequenzen seitens der Schule zu wundern brauchst.
     
  16. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo nini36,

    ich glaube, meine Vorredner haben dir zu recht gehörig den Kopf gewaschen, jetzt beurteilen wir die Sachlage mal aus der Praxis:

    Durch dein grobes Fehlverhalten hast du deinem Arbeitgeber natürlich jede Möglichkeit gegeben, dich disziplinarisch abzustrafen. Dies kann je nach tatsächlicher Schwere des Vergehens vom Verweis bis zu einer fristlosen Kündigung reichen. Da dein Ausbildungsende sowieso bevorsteht gehe ich allerdings davon aus, daß man den Vertrag auslaufen lassen wird und dir keine Weiterbeschäftigung angeboten wird.
    Wenn du natürlich die Prüfung nicht bestanden hast, wird es schwierig, eine Verlängerung zu bekommen.
    Die Diskussion über strafrechtliche Dokumentenfälschung oder Berufsverbot ist hier sicherlich nicht gegeben. Kein normaler Arbeitgeber hat ein Interesse daran, für ein internes Fehlverhalten einen öffentlichen Prozess anzustoßen. Dies geschieht nur, wenn der Arbeitgeber selbst einen hohen Schaden davongetragen hat, oder wenn er befürchten muß, von Dritten in die Verantwortung genommen zu werden.

    Mir bleibt abschließend nur der Rat:

    - zeige Reue
    - sprich mit dem Arbeitgeber über deine persönliche Situation

    aber

    - unterschreibe auf keinen Fall irgendwelche Schriftstücke (Schuldanerkenntnisse oder ähnliches)

    Gruß

    medsonet.1
     
  17. Sr.Sandra

    Sr.Sandra Stammgast

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    Hallo Lillebrit
    ich stimme dir voll und ganz zu, nur das
    nini36 schon einmal ihre Prüfung nicht bestanden hatte und jetzt beim zweiten Versuch war. (prüfung war glaube ich schon abgelegt)
     
  18. nini86

    nini86 Newbie

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    Also das es an mir abperlt ist für mich grad schon eine derbe Unterstellung. Weil so ist es zu 10000% nicht. Ich mein, es geht ja hier um meine Zukunft !!
    Dann hab ich alle Prüfungen schon fertig. Komplett alle ! Von der letzten Prüfung weiß ich die Ergebnisse halt noch nicht ......
    Und natürlich hab ich mich entschuldigt. Ich hab nur gemeint, dass mein privates Leben keine Entschuldigung für mein Verhalten ist .... Ich sehe es ja ein, dass es riesen Mist war, und alles... Und naja, ich denke man ist nur menschlich und jeder trifft eine Entscheidung für sich. Manche hätten die Ausbildung ganz abgebrochen, manche eine Pause gemacht und ich wollte einfach nur stark sein und alles durchziehen. Ich weiß dass ich den falschen Weg gewählt habe, aber es war mein Weg. Also kann man mir sowas nicht vorwerfen ...
    Ich hoffe ja nur, dass dennoch sie mich nicht anzeigen! Ist das sooo schwer zu verstehen?!!
    Was würdet ihr denn in so einer Situation tun?
    Denn nämlich finde ich es schon krass, dass ich hier so angegriffen werde. ...
    Ich denke schon die ganze Zeit drüber nach wies weitergeht, welche Entscheidungen kommen raus usw . Ich nehme das sicherlich nicht auf die leichte Schulter !!
    Mein Gedanke ist halt immer nur, dass ich bis zum 31. März den Vertrag hab, und es ja schon eine verlängerter ist ...
    Also reue hab ich auf jedenfall gezeigt. Aber mit Sicherheit, hab ja auch nichts abgestritten. Und das Gespräch mit der Schule lief ja schon ...
    Nächste woche wird entgültig entschieden. Dann weiß ich mehr.
    Wieso dürfte ich sowas nicht unterschreiben?!!
    Dennoch danke für die Kommentare!!
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Entscheidungen treffen bedeutet auch die Verantwortung für die Entscheidung zu übernehmen. Und davon merke ich eher wenig. Du versuchst uns zu überzeugen, dass du diesen Weg gewählt hast, weil du keinen anderen in dem Moment wusstest.
    Das nimmt dir aber nicht die Verantwortung für deine Entscheidung: du bist erwachsen. Manche Entscheidungen sind falsch im Leben und können weitreichende Folgen haben. Willkommen im Leben.

    Kneif den Po zusammen und ertrage die Konsequenzen deiner Entscheidung und gut ist. Manchmal muss man Fehler machen um zu lernen. Und es wird nie etwas so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

    Elisabeth
     
  20. narde2003

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    Hallo Nini,

    darf ich mal zusammen fassen?

    1. Prüfung vergeigt, nun nochmal gemacht - Ergebnis steht aus.
    2. Fehlzeiten überschritten, deshalb Dienstplan "geschönt"
    3. Dienstplan "schönen" - nennt man Betrug.

    Da kommt so einiges zusammen - wenn du die Prüfung nicht geschafft hast, wird es sicher nix mit der Berufsbezeichnung, auch ohne 90 Tagessätze, das war es was ich in meinem ersten Beitrag meinte.

    Viel Glück
    Narde
     
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