Diverse Fragen zum Pflegemanagementstudium

-kleinkariert

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ambulante Intensivpflege
Guten Abend Ihr Lieben!

Ich bin neu hier und möchte euer Wissen bzgl. des Pflegemanagementstudiums anzapfen!

Ich bin Teamleitung bei einer ambulanten Intensivpflegefirma, nächsten Monat steht der Basiskurs für Heimbeatmung an, im Anschluss der Experte. Derzeit bin ich mit meinem Arbeitgeber zum Thema "Pflegemanagementstudium" im Gespräch. Dieses würde ich gerne in Teilzeit machen. Letztens habe ich eine Anwärterin für einen 450€ Job bei uns zum Vorstellungsgespräch gehabt, sie studiert Pflegemanagement in Teilzeit, d.h. 5 Wochen Uni im Jahr über 4 Jahre. Da habe ich gleich die Ohren gespitzt. Ich dachte erst, dass ich vermutlich nicht mehr das Glück haben werde studieren zu können (wegen Hauskauf, etc.) - doch nun vermutlich doch. :-)

Ich möchte so viel wie möglich "mitnehmen" und vielleicht (wenn ich es schaffe) nach meinem Bachelor einen Master und vielleicht sogar eine Promotion anknüpfen. Hat hier jemand Erfahrungen mit diesem "Teilzeitstudium"? Wie könnt ihr es mit eurem vielleicht Vollzeit-Job vereinbaren? Ich arbeite derzeit 190-245h/Monat und möchte meine Stelle als Teamleitung weiterhin ausüben.

Welchen Beruf außer PDL kann ich anstreben nach: Bachelor, Master und Promotion (hier im Forum habe ich irgendwie nicht so viele Beiträge gefunden, die mir da groß weiterhelfen würden)? Habt ihr vielleicht ein paar Infos wie sich das gehaltstechnisch auswirkt? Mir ist schon klar, dass die Tendenz da klar steigend ist. Wie sieht es mit den Studienkosten aus? So grob über den Daumen gepeilt.

Und wie läuft das alles denn genau ab?
Wie lange dauert es denn alles?

Wir bauen die nächsten Jahre eine eigene Schule auf, wäre es mir möglich dort als Dozentin zu arbeiten falls ich Interesse daran habe, oder müsste ich zusätzlich Pflegepädagogik studieren?

Schon einmal vielen lieben Dank für eure Antworten!
 

Maniac

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Hey,

nebenher als Gastdozent ist kein Problem, aber hauptberuflich als Dozent der Schule, mit eigenem Kurs usw. geht nicht mit Pflegemanagement.

Berufsbegleitende Studiengänge gibt es einige, viele haben immer freitags und samstags Präsenztage.

Ich empfehle gern die Hochschule Osnabrück. 4x2 Wochen Präsenzzeit im Jahr, plus 2-4 Tage (bzw. je 2 Stunden) Klausuren/Semester. Etwas über deinem Beispiel, dafür geht es auch nur 3 Jahre! Im letzten Semester ist auch nur eine Woche Präsenzzeit. Das ist die einzige mit Anwesenheitspflicht - heißt, du kannst es beliebig zusammenstauchen. Und auch dann kann man da gut durchkommen.

Der Zeitaufwand nebenher hält sich in Grenzen, ich kenne einige PDLs, die auch kaum Zeit haben nebenher groß zu lernen.

Studienkosten derzeit 140 Euro/Semester ;)


Bezüglich Gehalt und Job allgemein kann man derzeit keine klare Aussage treffen. Feste Strukturen diesbezüglich gibt es nicht, im Prinzip ist alles Verhandlungssache.

Ganz kurz zur Promotion: Dann solltest du deinen Master unbedingt an einer Uni machen! Du kommst sonst kaum an Kontakte zu Doktorvätern.
 

pflegeschüler1988

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Hallo kleinkarriert,

ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit im Bereich Pflegemanagement. Ein Präsenzstudium ist in deiner Situation nicht zu empfehlen. Weiterhin musst du dich fragen, wann du lernen möchtest, wann möchtest du freie Zeit für dich und deine Familie, Freunde haben? Bei einer Arbeitsbelastung bis zu 245 Stunden im Monat sehe ich kaum Spielraum sich ernsthaft einem Studium zu widmen. Ich weiß auch nicht wie deine Situation bei deinen Klienten aussieht, meine Kollegin konnte oft nebenbei in der ambulanten Intensivpflege die Studienbriefe lesen. Das Niveau eines Studiums ist ungleich höher als in der Ausbildung und den Weiterbildungen im Bereich der ambulanten Intensivpflege.

Meine FH, die Hamburger-Fern-Fachhochschule geht von einer Studienzeit von 15-20h pro Woche aus. Du musst dort nur zu den Prüfungen und zu den komplexen Übungen (da sind z.B. Training im Projektmanagement) in die Studienzentren.

Zur weiteren akademischen Karriere: bis jetzt habe ich keinen Pflegemanagementstudiengang gefunden, der in Deutschland oder im deutschsprachigen Ausland auf universitären Niveau ist, sonst hast du wie oben beschrieben, das Problem des fehlenden Kontakts zu geeigneten Doktorvätern. Es gibt eine Reihe Studiengänge die im Bereich Gesundheitswissenschaft bzw. Pflegewissenschaft sind, das ist aber kein Pflegemanagementstudiengang.

Studienkosten im Fernstudienbereich ca.10.000€ zuzüglich Bachelorthesisgebühr.
Weitere Fragen auch gern per PN.
 

HHS

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Pflegemanagement auf Masterniveau gibt es meines Wissens nach nicht in Deutschland. Schule nur mit entsprechendem Pädagogikstudium, außer als nichthauptamtlicher Dozent!

Was die Promotion angeht, warum wenn ich fragen darf?

Promotion ist der Weg zu beweisen das man selbstständig wissenschaftlich forschen und damit neues Wissen schaffen kann. Am Ende hat man als Nachweis sozusagen einen Doktortitel der jeweiligen Disziplin wie Pflege- und Gesundheitswissenschaft, oder Philosophie, oder...

Will man also selbstständig forschen und damit neue Erkenntnisse in der Pflege gewinnen, ist eine Promotion ein Muß. Dahin gelangen ist aber recht schwer. Universitäten bieten sich an, aber selbst dort können Hinz und Kunz nicht unbedingt automatisch promovieren.

Irgendwo las ich mal die Zahl von ca. 10% die mehr oder weniger dafür ausgewählt werden. Und die Promotion dauert auch nochmal mindestens 3 Jahre, und kostet ebenfalls eine Stange Geld.

Überlege Dir lieber was Du später wirklich machen willst - was möchtest Du machen, welche Tätigkeiten und was stellst Du Dir darunter vor? Danach sollten sich Deine Pläne richten.
 

-Claudia-

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Pflegemanagement auf Masterniveau gibt meines Wissens nach nicht in Deutschland.
Unter Bezeichnungen wie "Health Care Management" oder "Management im Gesundheitswesen" o.ä. gibt es das sehr wohl. In meinem Haus - und so groß sind wir gar nicht - haben schon die Abteilungsleitungen einen Masterabschluss.
 

HHS

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@Claudia: die sind aber nicht mehr rein auf die Pflege bzw. deren Einrichtungen bezogen, sondern generell auf das Gesundheitswesen und damit sehr viel breiter aufgebaut.

Ich will im übrigen gar nicht in Abrede stellen, das der Master im Management gefordert wird, und das sich diese auch für die Pflege eignet. Im Gegenteil, aber es gibt zahlreiche Angebote, mit unterschiedlichen Zugangsvorraussetzungen und Schwerpunkten, es erscheint mir unübersichtlicher als im Pädagogikbereich.
 

-Claudia-

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@Claudia: die sind aber nicht mehr rein auf die Pflege bzw. deren Einrichtungen bezogen, sondern generell auf das Gesundheitswesen und damit sehr viel breiter aufgebaut.
Richtig, aber es ist nicht so, dass es nach einem Pflegemanagement-Bachelor gar keinen dazu passenden Master gibt.
 

Maniac

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Noch dazu gibt es auch "Pflegemanagement"-Masterstudiengänge.
 

HHS

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Ja, das sehe ich jetzt auch: z.B. katholische Hochschule Köln; Katholische Hochschule Mainz, Jena, ... Nur scheinbar nicht an einer Universität.

Ich war da noch auf einem sehr veralteten Wissenstand, ich hoffe man verzeiht mir meine Fehlinformation.

Irren ist menschlich.
 

-Claudia-

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Der Großteil der pflegebezogenen Studiengänge findet an Hochschulen und nicht an Universitäten statt. Promovieren ist auch mit gutem Hochschul-Master oder Diplom möglich; ein Teil meiner früheren Professoren hat diesen Weg beschritten.
 

HHS

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Promovieren ist auch mit gutem Hochschul-Master oder Diplom möglich; ein Teil meiner früheren Professoren hat diesen Weg beschritten.
Hochschulen haben bekanntlich bis auf Ausnahmen normalerweise kein Promotionsrecht, man braucht einen Partner an einer Universität. Da gibt es nicht all zu viele freie Plätze. Also wird nur genommen, der ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis hat (z.B. https://www.ph-gmuend.de/deutsch/studium/studiengaenge/promotion.php) oder sonstwie mit seinen Leistungen auffällt.

Also ab an die Hochschulen, Universitäten, die da mehr Plätze anbieten:

Witten-Herdecke und Vallendar z.B. lassen Masterabsolventen mit Noten besser als 2,5 zu eine Promotion zu. Klar ist aber auch: nicht jeder der besser als 2,5 hat, wird auch zugelassen! Es gibt da natürlich ein Auswahlverfahren.
Und da fängt es an....

Ich will niemanden die Hoffnung nehmen - im Gegenteil, wenn jemand weiß was er will, umso besser! :up:. Aber erst einen Schritt vor dem anderen setzen - was will ich machen und welche Studiengänge gibt es und welcher davon kommt für mich in Frage.
 

HHS

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Hat hier jemand Erfahrungen mit diesem "Teilzeitstudium"? Wie könnt ihr es mit eurem vielleicht Vollzeit-Job vereinbaren? Ich arbeite derzeit 190-245h/Monat und möchte meine Stelle als Teamleitung weiterhin ausüben.

Wie sieht es mit den Studienkosten aus? So grob über den Daumen gepeilt.

Und wie läuft das alles denn genau ab?
Wie lange dauert es denn alles?
190- 245 Stunden pro Monat gibt bei mir eine 47,5 bis 61,25h-Woche. Selbst wenn Du nur Teilzeit studierst, wirst Du damit kein Studium schaffen.
Du wirst reduzieren müssen.

50-80% Teilzeitstelle neben Teilzeitstudium sollten machbar sein.
20-50% bei Vollzeitstudium. Weniger, wenn Du Kinder hast.

Studienkosten hängen von der jeweiligen Hochschule ab. Außer den von der Hochschule geforderten Kosten solltest Du Bücher (es empfiehlt sich nicht alle Bücher nur auszuleihen), Kopier- und Papierkosten dazuzählen. Außerdem Fahrtkosten und evtl. Übernachtungskosten zu den Präsenzzeiten und Prüfungen.

Das Berufsfeld ist weit:
Beratungsstellen, Pflegeheime, Krankenhäuser, Qualitätsmanagement, Wissenschaft und Forschung, Krankenkassen, Gesundheitsförderung, etc... - die einzelnen Hochschulen sagen Dir auf Ihren Seiten welche Berufsfelder mit ihrem jeweiligen Studiengang in Frage kommen.

Viel Erfolg schon mal bei Deinen Plänen! :-)
 
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-Claudia-

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Hochschulen haben bekanntlich bis auf Ausnahmen normalerweise kein Promotionsrecht, man braucht einen Partner an einer Universität. Da gibt es nicht all zu viele freie Plätze. Also wird nur genommen, der ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis hat (z.B. https://www.ph-gmuend.de/deutsch/studium/studiengaenge/promotion.php) oder sonstwie mit seinen Leistungen auffällt.

Also ab an die Hochschulen, Universitäten, die das mehr Plätze anbieten:

Witten-Herdecke und Vallendar z.B. lassen Masterabsolventen mit Noten besser als 2,5 zu eine Promotion zu. Klar ist aber auch: nicht jeder der besser als 2,5 hat, wird auch zugelassen! Es gibt da natürlich ein Auswahlverfahren.
Und da fängt es an....
Du kannst selten an einer Hochschule promovieren, aber Du kannst an einer Hochschule einen Master machen und anschließend die Promotion an einer Universität draufsetzen. Wenn dem nicht so wäre, bliebe den meisten Pflegeakademikern der Weg zum Doktortitel verwehrt.

Schon bei der Zulassung zum Bachelorstudiengang gibt es Auswahlverfahren; wer wäre also so naiv zu glauben, dass dies bei der Promotion weg fällt?
 

HHS

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Du kannst selten an einer Hochschule promovieren, aber Du kannst an einer Hochschule einen Master machen und anschließend die Promotion an einer Universität draufsetzen. Wenn dem nicht so wäre, bliebe den meisten Pflegeakademikern der Weg zum Doktortitel verwehrt.
Genau das habe ich doch geschrieben.:gruebel:

Schon bei der Zulassung zum Bachelorstudiengang gibt es Auswahlverfahren; wer wäre also so naiv zu glauben, dass dies bei der Promotion weg fällt?
Ich wollte damit klar machen, dass der Weg kein leichter ist.

Die Threaderstellerin hat momentan nur den Traum zu studieren und vielleicht später einen Doktortitel zu haben, warum auch immer, hat aber bislang keine Vorstellung wie sie den Weg gehen kann. Es ist gut einen Traum zu haben, denn dann hat man auch ein Ziel, Träume bringen einen weiter. Aber wenn sie es schon genau wissen will, dann soll sie auch die entsprechende Antwort bekommen.

Einen Schritt nach dem anderen, um ihren Traum zu verwirklichen, gibt es erstmal wichtigere Dinge zu bedenken.
 

-Claudia-

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190- 245 Stunden pro Monat gibt bei mir eine 47,5 bis 61,25h-Woche. Selbst wenn Du nur Teilzeit studierst, wirst Du damit kein Studium schaffen.
Du wirst reduzieren müssen.
Bezogen auf mich stimme ich da zu, aber das ist wirklich individuell sehr verschieden. Meine PDL hat letztes Jahr ihren Master berufsbegleitend gemacht, neben einer Vollzeitstelle und wahrscheinlich einem Workload, die dem des TE entspricht. Gut, sie hat nicht mit dem Grundstudium begonnen, sondern den Master auf ihr Diplom draufgesetzt, und das wohl auch nicht in der Regelstudienzeit, aber es gibt Leute, die so eine Belastung wuppen können.

Natürlich hast Du Recht damit, dass sich vieles peu-á-peu ergeben muss und es vor Beginn des Bachelorstudiengangs noch zu früh ist, nach einem Doktorvater zu suchen. :wink1:

(Wie heißen eigentlich weibliche Doktorväter?)
 

pflegeschüler1988

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Hallo,

ich meinte die Studiengänge bezogen auf ein universitäres Masterstudium Pflegemanagement...
 

pericardinchen

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7. Semester Pflegepädagogik
Ich studiere zwar nicht Pflegemanagement, aber Pflegepädagogik. Ich orientiere mich gerade betreffend Masterstudiengang. Also sprich, ich schaue tatsächlich bundesweit und vor allem ist mir Niedersachsen und Bayern ins Auge gefallen. Ich lebe zwar in Bayern, studiere aktuell in Baden-Württemberg und bin aber ziemlich aufgeschlossen.

Management wäre für mich Plan B.
 

Nagashin

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Diplom-Pflegewirt (FH), GuKPfl.
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Altenheim (304 Plätze)
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Heimleiter
Habe an der HFH Pflegemanagement studiert. War im letzten Diplomgang (Diplom-Pflegewirt).

Bin, obwohl ich originär Krankenpfleger war, schon immer im Altenheimbereich unterwegs und konnte mich, dank dem Studium, als Heimleiter etablieren.

Studium selber war etwas verlängert als Regelstudienzeit wegen einer Vollzeitanstellung nebenher.

Sehe ja das du hohe Ziele hast. Die Frage wäre da ... was willst du eigentlich machen? Für vieles brauchst du zum Teil nicht mal den Master ... .
 

Martin H.

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Akt. Einsatzbereich
Ambulante Intensivpflege
Hochschulen haben bekanntlich bis auf Ausnahmen normalerweise kein Promotionsrecht, man braucht einen Partner an einer Universität. Da gibt es nicht all zu viele freie Plätze. Also wird nur genommen, der ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis hat (z.B. https://www.ph-gmuend.de/deutsch/studium/studiengaenge/promotion.php) oder sonstwie mit seinen Leistungen auffällt.

Also ab an die Hochschulen, Universitäten, die da mehr Plätze anbieten:

Witten-Herdecke und Vallendar z.B. lassen Masterabsolventen mit Noten besser als 2,5 zu eine Promotion zu. Klar ist aber auch: nicht jeder der besser als 2,5 hat, wird auch zugelassen! Es gibt da natürlich ein Auswahlverfahren.
Nur der Vollständigkeit halber, manche Hochschulen lassen auch (sehr gute) Bachelorabsolventen direkt zum Promotionsstudium zu, d. h. ohne vorherigen Master. Dafür muß man aber einen sehr guten Schnitt haben und das macht auch nicht jede Hochschule. Siehe Vom Bachelor zum Doktor: Gehen Sie direkt in die Promotion - SPIEGEL ONLINE - Leben und Lernen
Im übrigen ist mir nicht ganz klar, was das hier mit den "Hochschulen" soll, ihr meintet vermutlich Fachhochschulen. Hochschule ist der Oberbegriff für alles, jede Uni ist eine Hochschule.
 

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