Dipl. Pflegewirt ohne Berufserfahrung?!

Dieses Thema im Forum "Sonstige Studiengänge in der Pflege" wurde erstellt von guebue, 28.01.2006.

  1. guebue

    guebue Junior-Mitglied

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    Hallo,

    mal ehrlich:

    Was haltet Ihr davon, dass man direkt nach der Ausbildung oder sogar ohne Pflegeausbildung ein Dipl. Pflegewirtstudium beginnen kann?

    Ich würde keinen Dipl. Pflegewirt ohne mehrjährige Berufserfahrung vor dem Studium einstellen! :sbaseballs:

    MfG guebue
     
  2. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    tja..schwierige Frage. Die Ausbildung würde ich voraussetzen.

    Ich stelle mal eine Gegenfrage: was hälst Du von "PDL`s" oder deren Stellvertretungen, die zwar seit 20 jahren im Haus sind, aber weder eine Fachweiterbildung geschweige denn ein Studium haben?

    Ist jeder, der "am Bett was taugt" automatisch auch gut im Management?
    Ich sage: NEIN!

    Im Studium erwirbt man die Qualifikationen, den Betrieb Krankenhaus wirtschaftlich zu führen.
    Der Bewerber hat mind. das Fachabi oder Abi gemacht, die Ausbildung absolviert und dann noch 4 Jahre studiert.

    Ob man dann ( so mit 25-26 Jahren) gleich auf den "Chefsesel" solte, sei mal dahin gestellt....aber erst mal so 1-2 Jahre als Stellvertrtung finde ich es schon angebracht!
     
  3. Brady

    Brady Gast

    Ich setze auch ein Krankenpflegeausbildung voraus. Ob es nötig ist, dass jemand eine lange Berufskarriere hat, halte ich nicht unbedingt für erforderlich. Natürlich sollte man auch im eigenen Interesse bei einer Fachklinik schon die nötigen Grundkenntnisse besitzen. Ansonsten hat man Stationsleitungen die den jeweiligen spezifischen backround haben sollten. Ist schliesslich die mittlere Führungsebene. Die PDL hat eine andere Aufgabe.
     
  4. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    tja, ... was soll ich sagen.
    Da ich ein fleißiger Arbeiter auf Station bin müsste ich natürlich dafür sein, dass man auf jeden Fall Berufserfahrung braucht.
    Auf der anderen Seite kann man natürlich sagen, dass es sicher leichter ist unrühmliche Entscheidungen zu treffen, wenn man nicht so die Ahnung hat, welche Auswirkungen es auf Station haben kann.
    Für mich persönlich muss ich sagen, dass ich nicht in leitende Positionen gehen wollte, wenn ich nicht weiß, wie das "Handwerk" über das ich zu entscheiden habe funktioniert.
    Ich denke schon, dass die Dinge, die dann für die entsprechende Position von Nöten sind, vermittelt werden.
    Aber für MICH wäre es halt nichts.
     
  5. guebue

    guebue Junior-Mitglied

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    Meine Meinung ist: Jeder angehende Pflegewirt sollte zumindest 2-5 Jahre voll gearbeitet haben. Die Akademisierung halte ich für unbedingt notwendig, sie darf sich nur nicht zu weit von ihrem Ursprung entfernen! Sonst brauchen wir keine Pflegewirte, sondern können gleich reine Betriebswirte einstellen. Aber die sitzen schon in der Verwaltung.

    Aus Sicht der Verwaltung ist es natürlich einfach, einen Manager von ausserhalb einzustellen, der nur Zahlen in rot oder schwarz unterscheidet. Vor allem wenn es um seine Provision geht, die selten aus roten Zahlen besteht!

    Eine PDL die schon 20 Jahre ihren Job macht mag vielleicht ihre Macken haben, aber sie ist meist in dem Krankenhaus groß geworden. Diese "Art" der Karriere war bis vor wenigen Jahren der normale Weg und ist meiner Meinung nach wie vor der gesündere.

    Vielleicht sollten die Krankenhäuser altgediente Mitarbeiter mit solchen Studiengängen fördern und somit in Menschen investieren die ihre Qualitäten schon bewiesen haben.

    MfG guebue
     
  6. missedpig

    missedpig Junior-Mitglied

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    Moin Moin!

    Mir fällt dabei auf das in der ambulanten Pflege ein PDL nicht nur einen Leitungskurs absolvieren muß sondern auch über 3Jahre Berufserfahrung in Vollzeit verfügen muß um überhaupt als PDL arbeiten zu dürfen!
    Sinn oder Unsinn sei mal dahingestellt, es wundert mich nur das für den Ambulanten Bereich immer andere Gesetze gelten als für den Stationären.

    Lg Misse
     
  7. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo guebue,
    das ist eben die Frage, ob jemand, der "unten" 20 Jahre lang gearbeitet hat auch "oben" funktionieren kann.....
    Die PDL muss auf die Finanzen schauen, um das Haus vor der Schliessung zu bewahren....innerhalb der nächsten Jahre werden noch ca. 10 % der Krankenhäuser zu machen!
    Dieses ist mit der Einführung der DRGs beabsichtigt: die Häuser müssen wirtschaftlich arbeiten oder eben die Konsequenzen tragen. Der Abbau von Betten ist ja eh schon von langer Hand geplant gewesen....der Markt regelt es jetzt.
    Ich denke, dass dieser Job andere Qualifikationen erfordet als die direkte Pflege am Bett und finde es erstaunlich, dass man es "den alten Hasen von Station", die vielleicht aus gesundheitlichen Gründen dort nicht mehr arbeiten können, automatisch zutraut........

    Ich finde es nicht "gesund", wenn solche verantwortungsvollen Leitungsposten im Sinne der "Vetternwirtschaft" in einer Organisation weiter gereicht werden....
    Eine außenstehende Person mit diesem Job zu betrauen, die keinen der Mitarbeiter persönlich kennt, halte ich für angemessen.

    Viel wichtiger finde ich den Lebenslauf des Bewerbers....ich würde Abitur, die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, eventuell 1-2 Jahre Tätigkeit IN EINEM ANDEREN HAUS (um einfach keinen Tunnelblick zu bekommen) und natürlich ein fundiertes Studium Management voraus setzen. Gut wäre auch ein Auslandssemester, um einfach mal was anderes zu sehen....
     
  8. Ingo Tschinke

    Ingo Tschinke Poweruser

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    Hallo,

    bezogen auf die Besetzung einer solchen Stellung als PDL sollte diese Person schon eine vernünftige Sozialisation durchlaufen haben, d.h. eine Ausbildung plus ein paar Jahre Berufspraxis, wenn möglich mit Leitungserfahrung.

    Die PDL eines Krankenhauses zu sein, bedeutet heutzutage global denken zu können - dies setzt umfassende Kenntnisse der Gesundheitsökonomie und Volkwirtschaft vorraus. Aber auch die betriebswirtschaftlichen Vorgänge müssen durchschaut werden, damit man mit den Ökonomen des Hause in einer Sprache sprechen kann. Im weiteren sollten die Verknüpfungen des Personal-, Organisations- und Qualitätsmanagements als bekannt vorausgesetzt werden, damit Prozesse effektiv geplant und umgesetzt werden können. Das kann niemand, der einfach "nur" altgedient ist. Von diesen PDL kenne ich zuviele, für die diese Position eher dem Machterhalt dient, als das sie sie tatsächlich inhaltlich ausfüllen. Ohne den Blick über den Tellerrand durch eine akademische Ausbildung im Management ist das sehr viel schwieriger.

    Cheers

    Ingo :roll:
     
  9. lixtig

    lixtig Senior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich studiere momentan Pflegemanagement zusammen mit Leuten, die keine Pflegeausbildung haben. Was mich immer wieder verwundert ist, dass manche von denen denken, dass sie später auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben werden, als welche mit Ausbildung. Von den Profs. wird uns allen immer wieder unterbewußt vermittelt, dass wir die besten Chancen hätten. Ob das so stimmen mag, lass ich mal dahingestellt sein.
    Das Argument dass mir die Leute ohne Pflegeausbildung entgegen bringen ist, dass sie schließlich jünger sind, als die mit Pflegeausbildung, da die meisten ohne Pflegeausbildung direkt nach dem Abi an die Uni kommen. Die ohne Pflegeausbildung müssen zwar einige Praktika und einige Seminare über Grundlagenwissen der Medizin und der Pflege belegen, aber ich denke, dass sie bei weitem nicht so umfassend ausgebildet werden. Und wenn so welche Leute PDL werden sollten, beruht ihr kompletter medizinischer Background auf ca. 20 Wochen Pflegepraktikum und ein paar Seminare an der UNI.
    Wie hier schon mehrfach gesagt wurde denke ich, dass wenn es um Einstellungen immer den kürzeren gegenüber einem mit Pflegeausbildung ziehen werden. Zumindest in Bereichen wo ein gewisser Background erforderlich ist.

    LG

    Lixtig
     
  10. guebue

    guebue Junior-Mitglied

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    Die Zeiten der Vetternwirtschaft wird hoffentlich dem Ende zugehen, glaube nicht, dass man wie früher nur lange genug dabei sein musste, um die Karriereleiter hinaufzufallen.

    Bin der Meinung, dass man heutzutage sehr wohl Leistung bringen muss um "Karriere" zu machen. Die gute Arbeit "am Bett" sollte in Zeiten der Stellenknappheit eine Grundleistung sein, zusätzlich Arbeiten z.B. organisatorischer Art qualifizieren Mitarbeiter für "höherwertige" Aufgaben.

    Ausserdem glaube ich, dass jemand der schon Jahre mit einem Betrieb verbunden ist, sich noch mehr reinhängt um sein Krankenhaus vor der Schließung zu retten. Die meisten hohen Posten werden doch heute nur noch mit Zeitverträgen versehen. Wenn es dann ein 5- Jahresvertrag ist, gehen doch locker 2 Jahre drauf um sich ordentlich einzuarbeiten. Wieviel Geld kann in 2 Jahren wohl in den Sand gesetzt werden?

    -> die heutige Krankheit: möglichst 30-jährige Führungskräfte, mit 20 Jahren Berufserfahrung

    guebue
     
  11. sigjun

    sigjun Gast

    PDL aus den eigenen Reihen, weil sie den Betrieb kennt? Das sehe ich nun nicht als unbedingt positiv an, da eine lange Betriebszugehörigkeit auch eine Betriebsblindheit bedeuten kann.
    Ob ein Dipl. Pflegewirt nun unbedingt eine Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger braucht da bin ich etwas gespalten in meiner Meinung. Sofern er als PD/PDL arbeitet hat er andere Aufgaben als zu wissen, was in der Pflege am Bett abgeht. Will er den Pflegedienst effizient und effektiv leiten braucht er all diese Dinge, die Ingo schon erwähnt hat. Als "Abteilungsleiter" hat er verschiedene Stationsleitungen, die ihm sachlich und objektiv schildern sollten was die Belange der einzelnen "Abteilungen" betrifft, mit denen er sich beraten kann, die ihm auch Entscheidungshilfen geben. Insofern bin ich gespalten ob ein Dipl. Pflegewirt wirklich unbedingt ein paar Jahre Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpfleger braucht.
     
  12. guebue

    guebue Junior-Mitglied

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    Betriebsblindheit kann vorkommen, muss aber nicht. Die Praktika während des Studiums sollte man dann vielleicht nicht unbedingt in seinem Haus machen.

    ?????Wenn es für einen Pflegewirt wirklich nur um Zahlen geht, frag´ ich mich wirklich, für was ich einen Pflegewirt benötige und nicht einen reinen BWLer einstelle. Was ist also der Unterschied zwischen beiden?????:weissnix:

    !!!!!Für mich liegt der Vorteil eines Pflegewirts darin, dass dieser weiss von was seine "Untertanen" reden und deren Sorgen und Nöte kennt!!!!!

    guebue
     
  13. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Tja..ich galube nicht, dass ein BWLer für DAS Geld arbeiten kommt.....*g*
    :lol1:
     
  14. sigjun

    sigjun Gast

    Muss er/sie erst jahrelang als "Untertan" arbeiten um die Sorgen und Nöte zu kennen?
    Ist es nicht auch wichtig, dass er/sie vor allen Dingen Lösungsmöglichkeiten kennt um diese Sorgen und Nöte zu verringern?
    Bin ich nur qualifiziert und kompetent wenn ich diese Sorgen und Nöte selbst durchlebt habe?
    Von einem BWL´er wird erwartet, dass er weiß wie ein Betrieb aufgebaut ist, wie die Mechanismen dort funktionieren.
    Ein Pflegewirt sollte die Kompetenzen haben wie Pflege ökonomisch, effektiv und effizient gemanaget wird. Leider steht das den Wünschen der "Untertanen" oft scheinbar entgegen.
    Es mag von Vorteil sein als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in Berufserfahrung zu haben, aber als ein unbedingtes Muss sehe ich es nicht an um den Job eines Pflegewirtes kompetent und qualifiziert auszuführen.
     
  15. BeBoe

    BeBoe Newbie

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    PDL ist mehr als nur BWL

    Ich denke, dass es bei dem Job als PDL um mehr gehen muß als nur um die Wirtschaftlichkeit. Zu dem Job einer PDL gehört auch das überarbeiten der Pflege- & Einrichtungsleitbilder. Hierbei ist die Identifikation mit der Pflege von entscheidender Bedeutung. Ebenso sieht es im Bereich des QM (=Qualitätsmanagement) aus. Die Zertifizierungen nach ISO, EFQM oder KTQ erfordern ein enormes Fachwissen und lassen sich nicht alleine mit den BWL Kenntnissen decken.
    Ich denke auch, dass das medizinische Wissen in einigen Verhandlungen mit den Chefärzten auf der Vorstands- oder Geschäftsführerebene nicht schaden kann. Hierfür eignet sich die Ausbildung der Pflege hervorragend.
    Neben diesen Aspekten würde ich auch noch mal das Augenmerk auf das „diversity Management“ lenken und die Frage der "Kundenzufriedenheit". Nur wer selber mal am "Endkunden" gearbeitet hat kennt auch die Wünsche.
    Aus diesen Gründen halte ich die Berufserfahrung i.d. Pflege schon für wichtig.
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Ist der Kunde nicht eher der Patient? Und die Pflegekraft nicht eher ein Dienstleistungserbringer?
     
  17. Mobitz

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    Sind wir als Pflegekräfte nicht sowohl Kunde als auch Dienstleistungserbringer?
    Wir sind ja Kunden der Funktionsbereiche, Kunden im Betriebsrestaurant, Kunden des Einkaufs und der Apotheke usw, oder nicht!?
    :wink1:
     
  18. Lillebrit

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    Habe das jetzt mehr auf den pflegerischen Aspekt bezogen......der Endkunde - wie es oben genannt wurde - ist für mich der Patient nebst Angehörigen.

    Klar....in der Cafete etc. sind auch wir Kunde... allerdings werden Betriebsabläufe und deren Optimierung wohl eher nicht in den Zuständigkeitsbereich der Pflegedienstleitung fallen.
     
  19. BeBoe

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    Kunde (un-)gleich Patient

    Auf der einen Seite ist der Patient der Kunde, aber dazu gehören auch die Angehörigen des Patienten. Die Geldgeber sind aber immer noch die Krankenkassen und auch die stellen Ansprüche. Kunden können auch alle Externen (z.B. Hausärzte, Pflegeheime oder Behinderteneinrichtungen) sein, die ihre Kunden an ein Krankenhaus weiter "vermitteln".
    Und dann schon der angesprochene Bereich von Laboren etc...
    Wenn man so sagen kann ist ein Krankenhaus "MulitKundal".
     
  20. Mobitz

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    Hab ich schon verstanden. Ging mir nur darum auch einen anderen Aspekt der "Kundenorientierung" reinzubringen, auch wenn das wahrscheinlich nicht hier her gehört.
    Aber die meisten haben ja schon ein Problem den Patienten, seine Angehörigen usw. als Kunden zu sehen, geschweige denn sich selbst als Kunde im eigenen Haus zu sehen (oder Kollegen aus anderen Fachabteilungen als Kunden zu betrachten). Daher ja der manchmal barsche Umgangston untereinander.
    War wahrscheinlich hier nicht angebracht und lenkt zu sehr vom Thema ab, sorry.
     
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