Dienstkleidung

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paulsiebel

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wie findet ihr folgenden aufsatz? was ist allgemein eure meinung dazu?
wir haben da eine neue chefin die den ganzen laden umkrempeln will, allerdings ohne jede rücksprache mit uns und den realitäten. hier erstmal ein brief den ich eventuell abgeben will, sind aber erstmal mehr so meine gedanken.....

da wir uns ja wahrscheinlich nicht so oft sehen werden, bedingt durch uhrzeit, habe ich mich mal spontan zu diesen zeilen hier entschlossen. es geht mir um das thema dienstkleidung. natürlich haben sie da ihre weisungen und das ganze steht ja nun auch so zu protokoll. meine gedanken dazu möchte ich hier aber trotzdem mal äußern. ich habe da erst gestern mit jemandem drüber gesprochen, der gerade sein plegestudium absolviert und das thema dienstkleidung wird ja streckenweise sogar wissenschaftlich angegangen. in unserer station wechselten die anweisungen ja eher. vor einiger zeit kam die komplette weiße kleidung als pflichtprogramm auf, später hieß es ein weißes oberteil würde genügen. erst ende letzten jahres wurde mir zugetragen, daß die ganze verordung fällt, da kein geld für sowas!? die 7 euro monatlich reichen natürlich realistisch betrachtet nicht. einen weißen anzug muß ich im grunde jeden tag wechseln und da braucht man dann schon einige. wie dem auch sei, in meinen augen ist diese ganze verordnung mal wieder ein wenig realitätsfremd. das ganze muß an der basis erlebt werden, wie sovieles andere auch. meine erfahrung ist z.b. folgende: komme ich mit weißem hemd oder sweatshirt, lachen mich verschiedene patienten regelrecht aus! ein zusammenhang mit meiner tätigkeit und weißer kleidung kann nicht hergestellt werden. als erstes fällt den meisten das unpraktische ein und auf. anderen ist es unangenehm, wenn da jeden tag der "arzt" zu ihnen ins haus kommt. einem großteil ist es ohnehin schon etwas peinlich, wenn da jeden tag der pflegedienstwagen vor der tür steht. denn wie man weiß, geredet wird viel in der nachbarschaft und die meisten möchten sich doch lieber bedeckt halten und eher in ihrer anonymität bleiben. das ist meine grundsätzliche erfahrung langjähriger pflegetätigkeit.
ein privater und natürlicher umgang, gefällt den meisten patienten besser und da spielt auch unsere kleidung mit rein. schließlich haben sie sich auch für die ambulante pflege also für ihr zuhause und eine möglichst hohe normalität und nicht für ein pflegeheim entschieden.
selbst in modernen pflegeheimen ist man ja längst von der weißen berufskleidung abgekommen um den patienten nicht beständig an seine hilfsbedürftigkeit zu erinnern. ich bin mir also nicht sicher ob die rein weiße kleidung zum vorteil für unsere firma ist. prestige hin oder her. ich für meinen teil kann jedenfalls nicht feststellen, daß es beim kunden besonders gut ankommt. helle freundliche kleidung ist natürlich immer ein plus. wir hatten mal einen zivi, der ging nur in schwarz. sowas geht natürlich gar nicht.
mir persönlich geht es hier , wie auch ihnen, um den äußeren eindruck den wir vermitteln, vermitteln wollen. vorstellungen und ideen aus dem büro sollten unbedingt mit der basis abgeglichen werden. ansonsten verkehrt sich vieles oft ins gegenteil, wie man ja auch schon im der großen weltgetriebe sieht. ich bitte dies als konstruktive kritik zuverstehen und nicht als eine beschwerde! vielleicht können wir, bei interesse, darüber auch nochmal rücksprache halten?


p.s.
dieser brief ist nicht mit den kollegen abgesprochen.
es sind meine ganz persönlichen gedanken.
 

Nordlicht

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Moin plausibel,

ist Deine Anfrage ernst gemeint?
Ich kann`s nicht glauben.

Willst Du ernsthaft Deiner neuen Chefin schriftlich mitteilen, dass Dir etwas nicht paßt?
Wenn Dir etwas nicht gefällt, solltest Du die Zeit aufbringen und Dir einen Gesprächstermin holen und darauf bestehen.

Wenn ich so einen Bief bekommen würde, wäre ich nicht positiv beeindruckt; wenn eine Mitarbeiter kommt und sagt, zu diesem oder jenem Thema möchte sie sich mit mir unterhalten, kann ich mich darauf einstellen und wir können miteinander reden.

Dazu meine persönliche Meinung: weiße Dienstkleidung bzw. Oberteil steht bei mir auch für Fachlichkeit, die ich vom Pflegepersonal erwarte. Bei der Betreuung Dementer ist normale Kleidung, bei Kindern bunte Dienstkleidung ok.

das mit den 7 € habe ich nicht verstanden.... bekommt ihr monatlich Geld für Dienstkleidung?
 

narde2003

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Hallo paulsiebel,

ich hatte grosse Mühe deinen Brief überhaupt zu lesen.
Kann es sein, dass deine Umstelltaste zur Grosschreibung defekt ist?

Wäre ich deine Chefin, und würde diesen Brief erhalten, würdest du mit dieser Art des Vorgehens, keine Pluspunkte bei mir sammeln. Vermutlich würde sich bei mir eine leicht negative Grundstimmung einschleichen und ich dich nicht mehr objektiv beurteilen können.

Ich verstehe auch dein Problem nicht ganz, was aber auch an den fehlenden Absätzen und Kleinschreibung liegen kann.

Welche Dienstkleidung möchtest du jetzt haben, oder gar keine?

Solche Probleme sollte man besser in einem persönlichen Gespräch klären.

Viele Grüsse
Narde
 

paulsiebel

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Nun ja.... den Brief habe ich ja auch erstmal für mich geschrieben, sozusagen im Affekt! Abgegeben habe ich ihn natürlich nicht! Dachte ich mir schon, daß der eher negativ rüberkommt. Das persönliche Gespräch ....Sie hat das bisher in keinster Weise mit uns gesucht und somit eine Art Mauer um sich gebaut.
Ich gehe ihr eigentlich am liebsten aus dem Weg, wie viele Andere auch. Das ist natürlich alles Mist, schon klar. Weiß auch nicht so recht weiter. Es hat sich jedenfalls auch herausgestellt, daß die Belegschaft lieber weiter schweigen möchte. Es ist ja auch nicht nur das Thema Dienstkleidung. Sie kommt als Einstand mit nichts als Vorschriften und Dienstweisungen. Früher wurde sich geduzt jetzt wird sich nur noch gesiezt (ob man das so schreibt?) alles so Sachen...Ich persönlich finde weiße Kleidung unmöglich, jedenfalls auf der Straße im ambulanten Bereich. Ich komme mir damit bescheuert vor. Ich bringe in erster Linie Leute ins Bett, mache die übliche Grundpflege usw., dazu muß ich mich nicht fachlich aufwerten, jedenfalls nicht durch meine Kleidung.
Aber auch z.b. im Altersheim wird man als Mann in weiß gerne als Herr Doktor angesprochen. Das ist ganz witzig aber grundsätzlich auch eher albern. Wir bekommen 7 Euro Kleidergeld im Monat. Auch auf das Jahr gerechnet finde ich das zuwenig. Das weiße Zeug müssen wir dann auch noch selber waschen. Bis jetzt tragen es allerdings nur die wenigsten, die Streber.
 

Elisabeth Dinse

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Mein Eindruck: ein Querulant, dem es schwer fällt Vorgaben zu akzeptieren, wenn sie von seinem Verständnis abweichen. Der Versuch Pflegewissenschaften zu bemühen wirkt eher hilflos, da keine Substanz:... habe gehört... . Hygieneaspekt nicht beachtet. Einheitliche Kleidung als Wiedererkennungswert der Firma mißachtet. Weiß geht nicht, schwarz geht nicht... welche Farbe solls denn sein?

Elisabeth

PS Achtung: Wahrnehmung ist immer subjektiv. Ich kenne dich nicht und kann dich nur nach diesem einen Beitrag beurteilen.
 

paulsiebel

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Querulant..hmmm gerne! Vielleicht sollten wir abklären in welchen Positionen wir uns befinden!? Also ich bin ein "normaler" Haus und Familienpfleger, dies seit ca. 15 Jahren. Von einer innerbetrieblichen Rangordnung und bewußten Trennung von Fach und Hauspflege halte ich nicht viel. Dies z.b. wird bei uns auch gerade forciert. Das war vorher ein wenig lockerer. Ich bin übrigens erstaunt über eure Reaktionen!
 

narde2003

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Hallo paulsiebel,
wieso bist du über unsere Reaktionen erstaunt? Ich kann nur für mich schreiben, und das ist das was dein Brief in mir hervorruft.
Welche Reaktionen hast du erwartet, erhofft?

Ich vermute allerdings, dass die Dienstkleidung bei dir nur eines von vielen Problemen ist.

Wieso sprichst du deine Probleme nicht bei einer Teambesprechung an?
Hast nur du die Probleme oder haben auch KollegInnen diese Probleme?

Übrigens:
Die Grundlage von Konflikten sind Kommunikationsprobleme - dies stammt nicht von mir, aber ich finde es sehr passend.

Schönen Tag
Narde
 

paulsiebel

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narde2003 schrieb:
Hallo paulsiebel,
wieso bist du über unsere Reaktionen erstaunt? Ich kann nur für mich schreiben, und das ist das was dein Brief in mir hervorruft.
Welche Reaktionen hast du erwartet, erhofft?

Ich vermute allerdings, dass die Dienstkleidung bei dir nur eines von vielen Problemen ist.

Wieso sprichst du deine Probleme nicht bei einer Teambesprechung an?
Hast nur du die Probleme oder haben auch KollegInnen diese Probleme?

Übrigens:
Die Grundlage von Konflikten sind Kommunikationsprobleme - dies stammt nicht von mir, aber ich finde es sehr passend.

Schönen Tag
Narde

Na ja, daß ich so ganz alleine mit meiner Auffassung bezüglich der Dienstkleidung hier stehe hatte ich halt so nicht erwartet. Meine Kollegen denken größtenteils wie ich. Ja, die Dienstbesprechungen.....die sitzen da alle rum und schweigen. Ich hab mich bis jetzt eben auch nicht getraut da aus der Reihe zu tanzen. Hinterher werden natürlich die großen Sprüche geklopft, kennt man ja. Mir ist die Frau auch irgendwie unsymphatisch....
die Dienstkleidung ist natürlich ein Teilaspekt! Als nächstes kommt diese allgemeine Verwissenschaftlichung der Pflege und Hauspflege, Standard usw.
Ich halte das ja ohnehin für ziemlichen Unfug, habe mich aber natürlich notgedrungen mit etlichem abgefunden. Aber sie treibt das ganze noch auf die Spitze. Z.b. sollen wir jetzt diese Pflegefachzeitschrift lesen, die liegt im Büro aus und jeder soll das in einem Heftchen abhaken, wenn er sie gelesen hat....
 

Mobitz

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paulsiebel schrieb:
Das persönliche Gespräch ....Sie hat das bisher in keinster Weise mit uns gesucht und somit eine Art Mauer um sich gebaut.
Ich gehe ihr eigentlich am liebsten aus dem Weg, wie viele Andere auch.
Und was ist das dann für eine Art und Weise??? Seid ihr im Kindergarten, oder was? "Wenn sie nicht mit mir spricht, sprech ich auch nicht mit ihr!" Also bitte, ... ich nehme an, ihr seid erwachsene Menschen. Da kann man doch um eine Gespräch bitten, oder es in einer Teambesprechung ansprechen. Wo ist denn da das Problem. Einen unpersönlicheren Weg, als ein Problem mit einem "Briefchen" auszudrücken gibt es wohl kaum noch, wenn man im gleichen Betrieb arbeitet. Und es wird ja nicht besser, wenn man sich aus dem Weg geht.
paulsiebel schrieb:
Früher wurde sich geduzt jetzt wird sich nur noch gesiezt (ob man das so schreibt?) alles so Sachen...
Also DAS ist ja nun wirklich nicht wahr, oder??? Wo ist denn das Problem bei einem "Sie"???? Das muss doch jeder selber wissen, wie er/sie sich ansprechen lassen will. Und als Vorgesetzter hat es sicher auch Vorteile nicht gleich zu allen "Du" zu sagen. Und deswegen eine Antipathie zu entwickeln finde ich sehr unsinnig. Ein Mensch ist ja nicht besser oder schlechter, nur weil ich Du oder Sie sage.
paulsiebel schrieb:
Ich persönlich finde weiße Kleidung unmöglich, jedenfalls auf der Straße im ambulanten Bereich. Ich komme mir damit bescheuert vor.
Warum das denn? Ist doch egal, ob man in weiß, gelb oder grün fährt. Wichtig finde ich aus betriebstechnischen Gründen, wie Elisabeth das schon erwähnte, dass ein gewisser Erkennungsfaktor des Betriebes gegeben ist.
Und ein Faktor, der mir sehr wichtig ist, der auch schon erwähnt wurde ist der Hygienefaktor, der mir in meinen Praktika in der ambulanten Pflege aber generell gefehlt hat (aber das kann ich nur in 3 ambulanten Pflegediensten beurteilen und möchte es nicht verallgemeinern).
Die strikte Weigerung gegen weiße Dienstkleidung finde ich auch fragwürdig.
Aber auch z.b. im Altersheim wird man als Mann in weiß gerne als Herr Doktor angesprochen.
Das ist nicht ganz richtig. Es kommt schon mal vor, aber in der Regel gibt sich das, wenn man die Leute mal aufgeklärt hat. Dass es bei Dementen immer mal wieder vorkommen soll, ... meine Güte, da bin ich auch schon ganz anders betitelt worden.

Der Hinweis von Narde auf die Kommuniaktionsschwierigkeiten finde ich persönlich sehr wichtig. Geht ja auch aus Deinem posting hervor, dass die kommunikative Ebene bei Euch zwischen Leitung und Angestellten relativ brach liegt.
 

Mobitz

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paulsiebel schrieb:
Z.b. sollen wir jetzt diese Pflegefachzeitschrift lesen, die liegt im Büro aus und jeder soll das in einem Heftchen abhaken, wenn er sie gelesen hat....
OH MEIN GOTT!!!
Ihr sollt Euch fortbilden??? Welch dreiste Forderung, dass man sich neue Erkenntnisse aneignet!!! SKANDAL!!!

Seid doch um Gottes Willen froh, dass Euch eine Fachzeitung gestellt wird.
Ich finde das echt unglaublich.
 

Elisabeth Dinse

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Ich scheine mich tatsächlich mal nicht vertan zu haben in der Beurteilung... wo mir das sonst ja schnell mal passiert. Schade.

Elisabeth
 

paulsiebel

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Mobitz schrieb:
OH MEIN GOTT!!!
Ihr sollt Euch fortbilden??? Welch dreiste Forderung, dass man sich neue Erkenntnisse aneignet!!! SKANDAL!!!

Seid doch um Gottes Willen froh, dass Euch eine Fachzeitung gestellt wird.
Ich finde das echt unglaublich.


Ja nun....mir geht es doch um dieses Heftchen und das abhaken! Findet ihr das normal? Die Fachzeitschrift gibt es bei uns natürlich schon ewig , meine Freundin hat die auch abonniert. Bei uns gibt es ständig Fortbildungen, die Mannschaft ist auf einer Weise schon "überqualifiziert" auf der anderen Seite können die Hausfrauen das gar nicht aufnehmen und verarbeiten was ihnen da z.b. von Qualitäts-Standards gepredigt wird. Ich rede jetzt ausschließlich von den Haus und Familienpflegerinnen! Was wir offiziell noch machen dürfen, sind doch ohnehin nur niedere Arbeiten. Das wißt ihr doch!? Ich habe ansonsten überhaupt nichts gegen sinnvolle und praxisorientierte Fortbildungen und ein gut geschultes Personal denn wieviele Nieten in unserem Beruf so unterwegs sind, wissen wir ja.
 

paulsiebel

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Mobitz schrieb:
Und was ist das dann für eine Art und Weise??? Seid ihr im Kindergarten, oder was? "Wenn sie nicht mit mir spricht, sprech ich auch nicht mit ihr!" Also bitte, ... ich nehme an, ihr seid erwachsene Menschen. Da kann man doch um eine Gespräch bitten, oder es in einer Teambesprechung ansprechen. Wo ist denn da das Problem. Einen unpersönlicheren Weg, als ein Problem mit einem "Briefchen" auszudrücken gibt es wohl kaum noch, wenn man im gleichen Betrieb arbeitet. Und es wird ja nicht besser, wenn man sich aus dem Weg geht.


Warum das denn? Ist doch egal, ob man in weiß, gelb oder grün fährt. Wichtig finde ich aus betriebstechnischen Gründen, wie Elisabeth das schon erwähnte, dass ein gewisser Erkennungsfaktor des Betriebes gegeben ist.
Und ein Faktor, der mir sehr wichtig ist, der auch schon erwähnt wurde ist der Hygienefaktor, der mir in meinen Praktika in der ambulanten Pflege aber generell gefehlt hat (aber das kann ich nur in 3 ambulanten Pflegediensten beurteilen und möchte es nicht verallgemeinern).
Die strikte Weigerung gegen weiße Dienstkleidung finde ich auch fragwürdig.

( Das mit dem Erkennungsfaktor war auch ihr Argument! Wie ich hier schon erwähnte, die Patienten empfinden die weiße Kleidung aber eher als unangenehm. Was denn für ein Hygienefaktor? Dann müßte ich die Kleidung doch vor jedem Patienten wechseln!? Für das Waschen kommt die Firma bis hier nicht auf. Gestellt wird auch keine Kleidung. die sollen wir uns selber kaufen. Freundliche helle Kleidung finde ich völlig ausreichend.)

Ja, das sehe ich ja ein! Das mit dem Brief ist Blödsinn, war auch nur so eine Idee, die ich schließlich hier erstmal zur Berurteilung unterbreiten wollte...
Das mit dem Erkennungsfaktor war auch ihr Argument! Wie ich hier schon erwähnte, die Patienten empfinden die weiße Kleidung aber eher als unangenehm. Was denn für ein Hygienefaktor? Dann müßte ich die Kleidung doch vor jedem Patienten wechseln!? Für das Waschen kommt die Firma bis hier nicht auf. Gestellt wird auch keine Kleidung. die sollen wir uns selber kaufen. Freundliche helle Kleidung finde ich völlig ausreichend.
 

paulsiebel

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Elisabeth Dinse schrieb:
Ich scheine mich tatsächlich mal nicht vertan zu haben in der Beurteilung... wo mir das sonst ja schnell mal passiert. Schade.

Elisabeth

Auch eine schöne Kommunikationsidee.....
 

narde2003

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Hallo paulsiebel,

sorry über die Diskussion hinweg bezüglich deines Briefes, habe ich dein ursprüngliches Problem völlig vergessen.
Merkst du was passiert, wenn so ein Brief ankommt?

Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, hasst du mehrere Probleme:

1. Die neue Chefin, die auch noch neue Ideen mitbringt und versucht diese umzusetzen.
2. Du bist schon lange bei diesem Pflegedienst und bringst wiederum wenig Verständnis für die neuen Ideen mit.
3. Du wärst gerne ein Querolant, traust dich aber auch nicht richtig.
4. Du bist mit deiner Arbeitskleidung unzufrieden, was sich, wenn ich es richtig verstanden habe hauptsächlich auf die Farbe bezieht, das Weiss ist ist dir zu steril und du möchtest verständlicher Weise nicht für den Arzt gehalten werden.
5. Du sollst dich plötzlich noch in deiner Arbeitszeit fortbilden

Also ich habe nichts gegen Querolanten, finde diese zum Teil sogar sehr erfrischend, wenn sie vernünfitge Argumente mitbringen, kann man daran arbeiten. Aber meist wird nur genölt, ohne Argumente.

Ich habe keine Ahnung, welche Vorstellung deine Chefin hat.
Warum aber verwehrst du dich gegen Neues? Bevor man es versucht hat.
Eine Diskussion in der Gruppe mit Sammeln von Für und Wider hilft manchmal weiter.
Warum verwehrt man sich so gegen Neuerungen? Weil früher alles besser war?

So jetzt zu deinem Problem mit der Arbeitskleidung, du bist für helle Farben?
Warum nicht, ich persönlich finde Flieder eine sehr schöne Farbe. Dabei hätten auch die Patienten einen Wiedererkennungsfaktor für den Pflegedienst.
Allerdings glaube ich nicht, dass Uniformen/Kleidung Kompetenz ersetzen können, die du aber hast.
In der Klinik muss ich mich auch an die Bekleidungsvorschriften halten.

Was spricht dagegen, eine Pflegezeitschrift zu lesen? Die auch noch der Arbeitgeber stellt? Ich muss sie mir selbst kaufen.

Warum sprichst du deine Chefin nicht an? Vermutlich ist auch sie etwas unsicher im Umgang mit euch und nicht nur umgekehrt.
Um den richtigen Ton zu treffen, bedenke bitte, dass jede Nachricht vier Seiten hat, behauptet zumindest Schulz von Thun.

Also viel Glück im Dialog mit der neuen Chefin.

Viele Grüsse
Narde
 

paulsiebel

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Man könnte sagen, es ist vollbracht! Habe sie nämlch vorhin mal unter 4 Augen erwischt und das Thema angesprochen! Leider hatte sie für meine Argumente keinerlei Interesse oder ein offenes Ohr. Es wäre egal gewesen was für Argumente. Es ist halt eine Dienstanweisung und diese wäre zubefolgen ansonsten gibt es eine Abmahnung usw...Das war im Grunde das Ganze Gespräch und ich bin wirklich freundlich auf sie zugegangen. Bin auch freundlich geblieben da ich schnell bemerkte daß eine Diskussion mit ihr ziehmlich aussichtslos ist. Zudem hatte sie plötzlich keine Zeit. Mir ist dabei schon klar, daß sie auf ihre Art auch noch unsicher ist. Sie hat sowas wohl auch noch nicht gemacht, eine Stationsleitung. Den richtigen Weg beschreitet sie aber momentan sicherlich nicht, das wird ihr bestimmt irgendwann noch aufgehen, das Licht. Grundsätzlich bin ich eigentlich ein Querulant der das auch gerne mal zum Ausdruck bringt aber ich wollte ihr eigentlich erstmal eine Chance geben. 100 Tage .....? Für neue Ideen bin ich immer zuhaben! Was aber gewisse Ideen, die in irgendwelchen Vorstandszimmern ersonnen wurden, am Ende so bringen hat mich widerum meine Diensterfahrung gelehrt! Arbeitet hier eigentlich überhaupt jemand im Ambulanten Pflegedienst? Einige Antworten lassen mich daran zweifeln!
 

flexi

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Ich glaub, die Diskussion um den Titel des Threads hat sich damit erledigt.
Ich schliesse daher den Beitrag.
 
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