Die Arbeit in einer Rehaeinrichtung

Dieses Thema im Forum "Tätigkeitsberichte" wurde erstellt von lilly_new, 13.10.2009.

  1. lilly_new

    lilly_new Newbie

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    Hallo.

    ich arbeite seit 2 Jahren als gesundheits-und Krankenpflegerin in einem ambulanten Pflegedienst und interessiere mich nun für den Bereich Rehabilitation.

    Würde mich freuen etwas über den Arbeitsalltag von euch zu hören
    Erfahrungsberichte positiv/negativ , Tätigkeiten usw

    Vielen dank im Vorraus
    Lilly
     
  2. lilly_new

    lilly_new Newbie

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    Nun ja da kommt wohl nix bei raus
     
  3. blubbblubb

    blubbblubb Gast

    Hallo Lilly_New

    Habe Deine Fragen zwar gelesen und auch verstanden, halte meine Erfahrung aber nicht für repräsentativ.
    Eildaweil ich nicht in D-Land arbeite.
    Falls es Dich trotzdem interessiert, kann ich Dir gern was per PN schreiben.

    Es gibt bestimmt den ein oder anderen hier, der in so einer Einrichtung arbeitet. Oder schonmal da gearbeitet hat.

    Interessierst Du Dich denn für einen speziellen Rehabereich?
    Ich möchte behaupten, das sich da schon grosse Unterschiede auftun.
    Genauso wie eben in den Fachbereichen in einem KH eben auch.
     
  4. *bina*

    *bina* Junior-Mitglied

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    Beruf:
    exam. APH
    Akt. Einsatzbereich:
    Altenheim
    Funktion:
    zus. Betreuungskraft nach § 87b, SGB XI
    Hallo Lilly!

    Ich weiss nicht ob es Dir jetzt noch hilft aber hier meine Erfahrungen aus einer geriatrischen Rehaklinik für Dich:

    Helfer:

    - Grundpflege
    - mobilisieren der Patienten
    - tägliche Vitalwertekontrolle
    - Anlegen von Quarkwickeln/ auflegen von Kühlpads
    - Infusionen an- und abhängen
    - übliche Stationsarbeiten (Essen austeilen, Betten beziehen, putzen, Dokublätter schreiben)
    - Patienten aufnehmen, Dokus anlegen, Essensbestellungen aufnehmen, Biografiebogen erarbeiten
    - wöchentlich den Bartel-Index aktualisieren


    Fachkraft:

    - Grundpflege
    - mobilisieren der Patienten
    - Behandlungspflege
    - Medi´s stellen
    - Arztvisite begleiten/ Änderungen ausarbeiten
    - Patienten aufnehmen, Dokus anlegen, Biografiebogen erarbeiten
    - wöchentlich den Bartel-Index aktualisieren


    Die ganze Arbeit wird von den Therapie-Tagesplänen geleitet. D.h. das Frau X zuerst geweckt wird weil sie als erste eine Therapie bekommt- Auch wenn Frau X. gerne lange schläft und ihre Mitpatientin Frau Y. gerne zuerst versort werden würde.... Geht nunmal nicht- Nur der Therapieplan zählt...
    Wie sagt man so schön: Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden!:x


    Ich kann nicht beurteilen inwieweit sich dies vom Ablauf in einem KH unterscheidet- Aber zum Ablauf und den Aufgaben in einem Altenheim unterscheidet er sich sehr!!! Gerade was die Intensität der Glockengänge und die Berücksichtigung der Pat/Bew- Wünsche angeht....:knockin:

    Hoffe dies hat Dir noch geholfen,
    wenn Du noch Fragen hast- her damit!:mryellow:

    LG,
    *bina*
     
  5. nurse-nicolle

    nurse-nicolle Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.10.2009
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    KS/PAL/Dozentin für Pflegeberufe
    Akt. Einsatzbereich:
    Fachschule für Pflegeberufe
    Funktion:
    Ausbilder
    Hallo, habe viele Jahre in einer privaten Rehaklinik gearbeitet, auf einer neurologischen ITS und normalen neurol. Station, aushilfsweise auch auf der kardiologischen und orthopädischen Reha.
    Es ist kein Spaziergang, weder physisch noch psychisch (häufig Suizid, junge Tumorpat. oder neurologische infauste Diagnosen wie ALS, Chorea Huntington).
    Es kursiert oft die Meinung: "Reha ist gleich Kur" und die Pflegekräfte haben nichts zu tun. Dem ist nicht so. Im Gegenteil, die Aktivierung/Mobilisation steht im Vordergrund, d.h. eine Schwerstpflege mit 100kg, Hemi re., Pusher-Syndrom, ... oder ein Querschnitt wird zu jeder Mahlzeit, Therapie und Toilettengang in den Rollstuhl mobilisiert, b.B. auch mit Hilfsmitteln, dann wieder ins Bett.
    Es sind auch alle behandlungspflegerischen Tätigkeiten, BE, BZ, VW, Inf., Inj., PEG, SPK, Katheter, Umgang mit Überwachungs-, Beatmungsgeräten, Injekto-, Infusiomaten, Frentamaten, Versorgung Tracheostoma, Stoma ... zu erledigen.
    Neben der Grundpflege, IKM-Versorgung, Prophylaxen, Nahrung reichen, psychischer Betreuung, Dokumentation, Pflegevisite, Pflegeplanung, ... ist auch die Unterstützung der Therapeuten, Vor- und Nachbereitung zur Therapie und vor allem die Anleitung und Zusammenarbeit mit den Angehörigen ganz wichtig.
    Zu guter letzt, auch wenn nicht gern gehört zählt die Begleitung Sterbender und Versorgung Verstorbener dazu, denn nicht jeder unserer Patienten hat die Klinik gut rehabilitiert verlassen.
    Auf der Kardio und Ortho sind die Aufgaben nicht täglich so umfangreich, kommen aber dennoch vor.
    Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, aber doch anstrengend. Wir haben auch kleine OPs unter Lokalanästhesie Anlage PEG, SPK, chirurgische Wundversorgung in einem kleinen OP durchgeführt.
    Ich hoffe, habe Dir nicht die Lust auf die Rehaklinik verdorben.:flowerpower:
     
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