Dialyseassistenten

Dieses Thema im Forum "Dialyse" wurde erstellt von marieluise, 11.10.2008.

  1. marieluise

    marieluise Newbie

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    Hallo,
    wer arbeitet mit Dialyseassistenten?
    Welche Aufgaben werden ihm zugewiesen?
    Danke für eure Beiträge
    ml
     
  2. matziqlb

    matziqlb Stammgast

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    Noch nie gehört... Welche Aufgaben haben die denn?
     
  3. marieluise

    marieluise Newbie

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    Hallo,
    haben auch keine Erfahrung damit.
    Sollen evtl. Hilfarbeiten machen...
    Eine Fachschwester und ein DA. Kostenersparnis?
    Aufgabe könnten sein: Pat.Vorbereitung bis zur Punktion, nach HD alles wieder einsatzbereit machen, Material auffüllen...
    Vielleicht ein neues Projekt!?
    Ein "Springer" für den Dialysebereich, der "Zuarbeiten" verrichtet.
    Vielleicht hilft der Name "Hilfspersonal".
     
  4. matziqlb

    matziqlb Stammgast

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    Also bei uns arbeiten sogenannte P2 Kräfte, das sind Mitarbeiter aus anderen Berufen die die zuarbeit machen. Wir haben eine gelernte Sekräterin, die nichts weiter bekommen hat. Die macht nun bei uns die Vorbereitung der Geräte bzw. die Hilsarbeiten.

    Gruß Matze
     
  5. podeda

    podeda Newbie

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    Sowas gibt es bei uns nicht.

    Wir sind ein Team aus Krankenpflegepersonal, Artzhelferinnen und einer Hebamme.

    Da macht jeder alles.

    Ich finde solche Hilfskräfte unnötig, da die anfallenden Tätigkeiten (auffüllen etc. ) locker von uns (Pflegepersonal) erfüllt werden können.
     
  6. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Nur dass wir Pflegekräfte den Chefs für solche Arbeiten viel zu teuer sind.....Bei uns geht der Trend ganz klar zu Arzthelferinnen.....
    .
    .
     
  7. podeda

    podeda Newbie

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    Klar sind Pflegekräfte teuer, aber wenn wir Zeit haben, dann wirds gemacht. Wenn wir dann Kaffee trinken, wenn die Hilfskräfte auffüllen, isses noch Teurer.

    Wir haben noch Zeit dafür.
     
  8. matziqlb

    matziqlb Stammgast

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    das unterscheidet gemmeinnützige von privaten dialyse... die müssen besser haushalten
     
  9. marieluise

    marieluise Newbie

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    Vielen Dank für eure Beiträge.
    Ich arbeite in einer privaten Einrichtung und es ist schon einiges auf dem Sparzweig.
    Zum Kaffeetrinken kommt man nur in der 30 minütigen Pause, wenn sie dann nicht vom Telefon, Maschinenalarm oder Patientenklingel unterbrochen wird.
    Ich denke der Begriff Dialyseasistent ist nichts anderes als eine Hilfskraft.
    Ist eben die billiger.
    Ohne medizinische Ausbildung.
    Macht alles was anfällt.
    Eben Zuarbeiten.
    Mehrbelastung und Verantwortung für die verantwortlichen Schwestern/Pfleger.

    Finde übrigens die Themen allgemein sehr interessant und hilfreich.
     
  10. Orea

    Orea Newbie

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    hallo,

    ich bin dialyseassistentin seit über einem jahr. bei uns in der dialyse machen wir fast alles wie die examierten bis auf das wir logischer weise keine medikamente verabreichen. im frühjahr 2009 werden wir auch noch zum "arbeiten am patienten" angelernt. dies ist immer mehr populär da man als CHEF so viel geld spart und man "hält" sich einfach viele dialyseassistentinnen auf 400,- basis und nimmt die bis aufs fleisch aus mit wenig geld pro stunde ....... es muss halt immer eine examierte anwesend sein und die arme oder der arme hat das risiko !!! ok ist das nicht alles aber so ist der trend und der kommt immer mehr und mehr .....
    wir sind derzeit ca. 8 assistentinnen in einer 2-schicht dialyse und es werden noch mehr .....

    LG
    :nurse:
     
  11. MissToeff

    MissToeff Newbie

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    Bei uns arbeiten auch solche Hilfskräfte. Ich finds eigentlich recht praktisch. Da wir meist Stress haben, kommt das doch recht gelegen wenn man Hilfe bekommt.

    Sie verrichten Arbeiten wie ab und an Vorbereiten bis zur Punktion, Wagen und Schränke auffüllen, Getränke und Essen an die Patienten verteilen, sich um die gesamte Küche kümmern, Betten beziehen etc
     
  12. Orea

    Orea Newbie

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    Es kommt immer auf die Dialyse selbst an, bei manchen ist es mehr anspruchsvoll und bei anderen weniger als Dialyseassistentin. Bei uns wie in meinem letzten Beitrag geschrieben, machen die Dialyseassistenten das selbe (bis auf Vergabe von Medikamenten) wie die examierten, unser Chef traut uns sehr viel zu und wir müssen auch sehr viel anspruchsvolles machen. Ab nächstes Jahr kommt auch noch mehr dazu, da immer mehr examierte aus Kostengründen eingespart werden - wie überall heutzutage ..... für das Essen richten und verteilen haben wir extra normale separate Küchenhilfen. Sowas muss bei uns keine Dialyseassistentin machen. Die Zeit reicht sowieso nicht mehr aus da wir schon zu viel Arbeit haben und man müsste nun schon Assistenten für die Assistenten einstellen :-)
     
  13. Nyrociel

    Nyrociel Newbie

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    ich bin azubi in der dialyse und kann nur sagen was wären unser pflegepersonal ohne hilfen...
     
  14. matziqlb

    matziqlb Stammgast

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    Das stimmt, aber man sollte nicht vergessen, das die Qualität in der Pflege maßlos langsam den Bach runter geht, wenn immer mehr Pflegehilfskräfte die examinierten ersetzen sollen. An wen bleibt denn letztendlich die Verantwortung hängen wenn ein Pat. zu schaden kommt?
    Zu 80% an der examinierten Fachkraft, die muss sich ja um die Oberaufsich kümmern. Oder wie es im englischen so schön heißt..... sie ist der Supervisor.
    Aber das ist ein Thema, an dem man sich zu tode diskutieren kann...
    Ist nämlich bei uns in der PHV so langsam auch der Trend an Einsparungsmaßnahmen:knockin::knockin::knockin:

    Mal sehen wo das später noch endet. Euch trotzdem ne schöne Weihnachtszeit.


    Euer Matze
     
  15. babsnoeske

    babsnoeske Newbie

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    Hey, von Dialyseassistentin habe ich auch noch nicht´s gehört.
    Bei un wird auch gespart und umstrukturiet, wir bekommen eins Kollegin aus dem Labor. Sie hat bei uns schon hospitiert und Lagerarbeiten, Küchenarbeiten (Patientenmahlzeit) und soll jetzt wohl PCarbeiten dazubekommen und unsere Termine machen (Untersuchungstermin für Pat. - Echo,EKG, Shunttermine usw), diese Position würde ich als Assitentin bezeichnen.
    Barbara
     
  16. Ewaelder

    Ewaelder Newbie

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    Hallo
    Wir hatten die Wahl.Entweder eine Stationshilfe oder eine exam. Pflegekraft.Da haben wir uns lieber für die voll einsatzfähige Pflegekraft entschieden.
     
  17. Gizmo

    Gizmo Senior-Mitglied

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    Hallöchen,

    bei uns geht es noch. Wir haben einen Lagerarbeiten für 3 Zentren, er ist nicht jeden Tag überall. Eine Arzthelferin, der Rest ist Pflegepersonal.
    Wir machen alles..

    Putzen, Papierkram, Abheften, Betten machen, Küchengeräte entkalken, Patientenbetreuung, Punktionen, Eingaben, Kontrollen....

    Ich finde, um das wirklich zu beurteilen, muss man mehr wissen. Wie ist z.B. der Personalschlüssel? Bei uns ist es unterschiedlich, wir arbeiten im stressigsten Zentrum 1:4, in anderen Fällen 1:6 (wie es offiziell sein müsste).
    Ganz ehrlich: 1:6 ist ohne Hilfe kaum zu gewährleisten. Wenn alles gut klappt und alle passend kommen, dann geht es gerade so - die Spätschicht steht dennoch viel zu bald auf der Matte. Bei vielen Patienten, die weit mehr als 4 Stunden dialysieren, isses einfach knapp.

    Gerade zur Mittagszeit würde Hilfspersonal tierisch helfen... Andererseits ists natürlich angenehm, wenn es "uns" somit nicht an den Kragen geht. in den gut besetzten Schichten ist es bei uns allerdings auch usus, auszuhelfen... Die anderen Zentren, 3 Intensivstationen und Krankheitsfälle lassen sich nicht mit dem einen Rufbereitschaftsdienst abdecken.
    Schon die Arzthelferin ist schwieriger zu planen, ebenso Pflegekräfte in der Einarbeitung - aber Hilfspersonal würde die am Rande funktionierende Planung wohl komplett zerstören...

    Was den Personalschlüssel und die Arbeit betrifft: Ob 1:4 oder 1:5 ohne oder 1:6 oder 1:7 mit Hilfskräften, wäre mir persönlich recht egal.

    LG,
    Gizmo
     
  18. Hannerl

    Hannerl Newbie

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    Hallo!:mrgreen:
    Ich finde Hilfskräfte dann in Ordnung wenn die Aufgabenbereiche klar benannt sind. Ich finde es nicht in Ordnung wenn sie direkt Patientenpflege- und versorgung machen. Darunter leidet die Qualität und Proffesionalität der Arbeit. Außerdem liegt die ganze Verantwortung dann auf den Rücken der Ausgebildeten und man kann seine Augen ja nicht überall haben. Bei uns (im Krankenhaus) gibt es trotz Kostendrucks bisher keine Hilfskräfte, nur ausgebildete und zu 85% weitergebildete Krankenschwestern/pfleger.
     

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