Der Effekt von Assessmentinstrumenten

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von hartwig, 19.11.2008.

  1. hartwig

    hartwig Stammgast

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    Moin, moin!

    Assessmentinstrumente schiessen in der Pflege wie Pilze aus dem Boden. Sicherlich haben sie eine wichtige Bedeutung als Diagnose- und Evaluationsinstrument, andererseits vergeuden ungeeignete Instrumene wertvolle Zeit...
    In der Forschung wird zwar oft die Güte solche Instrumente nach verschiedenen Kriterien untersucht aber die für die Praxis wichtigere Frage ist doch, was änderen diese Instrumente am Pflegeverhalten? Wie sind da eure Erfahrungen? Richten sich pflegerische Interventionen tatsächlich nach Ergebnisse von beispielsweise Risikoanalysebögen? Wählt beispielsweise eine Pflegekraft bei einer bestimmten Punktzahl der Bienstein Atemskala andere Massnahmen als bei einer höheren Punktzahl? Hat das Ergebnis eines MiniMental Status Test in der Altenplfege irgendeine Auswirkung auf pflegerische Interventionen?
    Dienen also solche Instrumenten in der Praxis nur als Dokumentation des "Ist" - Zustandes, oder bewirken sie tatsächlich auch einen Änderung des Pflegeverhaltens?


    Gruss Hartwig
     
  2. Josefine13

    Josefine13 Stammgast

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    Praxisanleiter, Wundexperte ICW, Pain Nurse
    Also meine persönliche Meinung ist, das sämtliche Liste oder Skalen nicht schlecht sind , aber nur als Richtwert ich persönlich habe oft erlebt das das ermittelte Risiko oder Ergebnis nicht annähernd mit dem tatsächlichen risiko übereinstimmt. Es ist doch tatsache, das es leztendlich doch in der Verantwortung der Pflegekraft liegt das tatsächliche Risiko zu bestimmen und entsprechend/adäquat zu reagieren.
     
  3. sigjun

    sigjun Gast

    Guten Morgen,

    Ich kann nur aus eigenen Erfahrungen berichten und meine Meinung äußern.
    Skalen werden häufig nur ausgefüllt, weil AG es verlangt. Manche Skalen schalten bei manchen MA das Denken aus. Skalen sind immer pauschal für ALLE Personen geschaffen, aber jeder Mensch ist ein Individuum, d.h. es muss der Mensch zusätzlich auch noch in seinen Besonderheiten beobachtet werden.
    Eine Ersteinschätzung wird selten wiederholt, auf Gültigkeit überprüft oder ähnliches.
    Dem Himmel sei Dank denken die meisten Kollegen dennoch mit, wenn Diskrepanzen zwischen den Skalen und der Einschätzung mit professionellem Blick entstehen und ergreifen die notwendigen Maßnahmen.

    Positiv erlebe ich Skalen um bei manchen Kollegen erst einmal das Bewusstsein für Probleme zu schaffen, die Beobachtung zu fördern und ähnliches.
     
  4. dr.house

    dr.house Junior-Mitglied

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    Akutgeriatrie/Primary Nursing/Digitale Akte
    Funktion:
    Wundassistent DDG; Wundexperte ICW; Pflegeexperte Diabetes in der Geriatrie DDG
    Hallo,
    glücklicherweise ist unsere Kurvenführung seit 3 Jahren digital und errinnert uns ergelmässig-ca. alle 5- 7 Tage daran welches Assesmentinstrument mal wieder aktualisiert werden sollte...

    nette Grüsse Dr. House
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
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    Intensivüberwachung
    ... gelesen... gelacht/ angekreuzt... gelocht...

    Elisabeth
     
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