Das Förderband

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von iqfisch, 18.05.2006.

  1. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Hallo zusammen. Wie ihr sicher merkt, bin ich nicht in irgendeiner Form vom Fach, aber ich bin dabei meine Blinddarm-OP letzte Woche noch zu verarbeiten und nachzuvollziehen. Vielleicht hätte hier jemand Lust mir da ein paar Sachen zu erzählen.
    Mich würde erstmal der Sinn von diesem warmen Förderband vor der OP interessieren.

    Ansonsten allgemeine Infos zu dem, was während der OP passiert - also ich sehe die Klebemarken seitlich am Bauch, freue mich über das Desinfektionsmittel im Schritt und so *grumml*, aber keiner findet, dass er mir da was drüber erzählen müsste :-(

    CYa
    iq
     
  2. Rothweiler

    Rothweiler Junior-Mitglied

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    Hi iqfish,

    das Förderband vor dem OP dient zum umlagern der Patienten vom Bett auf den OP-Tisch. Manche sind nicht mehr in der Lage selbst umzusteigen (bei Beinbrüchen oder bewußtlose Patienten), und um den Rücken der Pflegekräfte zu schonen gibt es dieses Ding.
    Die Klebemarken am Bauch können von den Abdecktüchern im OP stammen. Der Patient wird vor der OP komplett sterpl abgedeckt. Nur das Operationsfeld bleibt frei. Dies geschieht mit Einmaltüchern, die an einer Seite einen Klebestreifen haben.
    Das gefärbte Desinfektionsmittel ist dazu da, um zu sehen wo man bereits desinfiziert hat. Außerdem geschieht dies immer sehr großflächig, und der Intimbereich wird rasiert ( dafür gibt es standardisierte Vorgaben). Es ist zudem nicht angenehm die Klebestreifen abgezogen zu bekommen wenn noch Haare drunter sind.
    Ich hoffe ich konnte Dir bei der Aufarbeitung der OP behilflich sein.
    Gruß Rothweiler
     
  3. Thommes

    Thommes Senior-Mitglied

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    aloha,

    rothweiler hat ja schon alles geschrieben, die bzw. eine klebemarke kann auch durch eine neutralelektrode herrühren. diese wird angelegt wenn mit monoploarer hochfrequentzchirurgie gefäße koaguliert werden.

    lg
    thommes
     
  4. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    @Thommes: *grinz* Ah ja. Hmmm, also ganz verstanden habe ich das jetzt nicht.
    Aber die "Klebemarken" gehen etwa von den Rippen bis auf den Oberschenkel und sind 5 cm breit. Könnte das passen?

    @Rothweiler: Danke, das ist schonmal ganz gut zu wissen. Ist einfach eine sehr unangenehme Situation, wenn man splitterfasernackt auf einen Tisch geschnallt wird (mir hat das eine Klettband den Rest gegeben...) und dann eine Gedächtnislücke hat.
    Und aus dem Operateur konnte man nicht viel rausquetschen, weil alles halt "normal" war.

    Hast Du eine Idee, warum ich 5 Löcher im Bauch hatte (bzw. habe)? Bauchnabel, linker & rechter Unterbauch, dann noch ein kleiner Schnitt links direkt unter dem Rippenbogen und einen Punkt links in der Mitte. Der war zwar nicht verpflastert, sieht aber von der Schorffarbe auch nach was tieferem aus.
     
  5. Rothweiler

    Rothweiler Junior-Mitglied

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    Also, so wie Du das schilderst, hattest Du eine laparoskopische Blinddarmentfernung. D.h. es wurde kein großer Bauchschnitt gemacht, sondern mit Endoskopen (Röhren mit Kameras, durch die man Instrumente wie Skalpell, Zange usw. schieben kann) wurde der Wurm entfernt. Die Vorteile: Keine großen Schnitte, weniger Schmerzen, kürzerer Aufenthalt im Krankenhaus. Es sind mehrere kleine Schnitte notwendig. Durch einen kommt die Kamera mit Lichtquelle, und die anderen für das Instrumentarium. War klar, daß Du eine Blinddarmentzündung hattest? Den die Schnitte im Oberbauch leuchten mir nicht ganz ein, es sei denn die haben auch Deine Galle inspiziert.
    Grüßle Rothweiler
     
  6. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Ja, also es war eine laperoskopische Appendektomie.

    Das ganze war aber mehr so eine Verdachtssache. Donnerstag Abend hieß es die Blutwerte wären noch nicht so eindeutig, am Freitag meinte der Oberarzt, dass der Druckschmerz nicht schlimm genug sei. Sehr witzig - unter Schmerzmitteln gings ja auch...

    Am Blinddarm gab es Verwachsungen und der hat wohl auch auf dem Darm gelegen. Ich glaube es hat aber keiner gesagt DASS er jetzt wirklich entzündet war. Der Bericht der Pathologie steht noch aus. Das Loch oben ist eigentlich ein ganz kleines also halt ein Schnitt von 0,5 cm Länge und ich weiß noch nicht mal ob der genäht wurde. Und halt der Punkt. Mir hat da keiner was zu gesagt.
    Von anderen habe ich bei den Blinddarm-OPs auch von diesem Schnitt gehört, allerdings fehlt denen dieses markante Loch links in der Mitte.
    Ganz davon abgesehen, dass andere auch um den Rasierer herum gekommen sind. *grumml*
     
  7. Rothweiler

    Rothweiler Junior-Mitglied

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    Da hatte Dich eben eine gründliche Schwester vorbereitet zur OP. Frag´doch bei der nächsten Visite genau nach, was das für Schnitte am Oberbauch sind. Du hast einen Anspruch auf Auskunft über Deine OP.
    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Kratzen, wenn die Haare nachwachsen.
     
  8. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    *lol* Ja, es ist fürchterlich. Die Unterhose ist so unangenehm an der Stelle. Da fehlt eindeutig was.
    Hast recht, ich werde da nochmal nachfragen. Ist einfach schade, wenn man sich so unterinformiert fühlt. Die Schwestern waren da auch alle im Stress, für den Operateur war alles 'normal' und na ja.
    Wengistens der Anästhesist hat was erzählt. Da habe ich zwar nicht alles verstanden, aberdas war dann schon okay.
    Welches ist eigentlich bei sowas "das Operationsgebiet", welches freigelassen wird? Von den Rippen bis zur Höhe der Leisten, oder?
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**
    http://www.minilaparoskopie.de/app.htm

    Die OP Methode wählt der Operateur. Du wurdest im Vorfeld über die OP Methode aufgeklärt und hats diese Aufklärung auch unterschreiben. Offensichtlich war die ja klar, dass es sich um "Knopflochchirurgie" handelt. Den Schnitt hats du ja nicht vermisst.

    Zur Rasur ist zu sagen, dass das hausinterne Standards sind. Ich gehe mal davon aus, dass du eine starke Körperbehaarung hast (sonst würde es dir ja nicht so sehr fehelne *g*). Aus hygienischen Gründen entfernen fast alle Häuser die ich kenne, die Haare im OP Bereich. Das manche rasuren sehr großzügig sind, will ich da nicht bestreiten. Der Ansprechpartner hier ist nicht die Pflege, sondern der operierende Arzt. Dieser wird sicher auch nur sagen: Hygienegründe.

    Elisabeth
     
  10. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Ne, mit einer reichhaltigen Behaarung kann ich nicht dienen. Also ich halte meine Behaarung für ziemlich normal. Nur Unterhosen vertragen sich offenbar nicht sonderlich gut mit Haarstummeln...

    Danke für die links, grade der zweite erklärt ganz gut, was bei mir wohl war. Chronisch mit Verwachsungen und so.

    Inwieweit ist es normal, wenn der Bauchnabel danach ein bißchen vereitert ist?

    e/ neuer Stand: wahrscheinlich nicht vereitert, sondern nur dunkelgelbes, schleimiges Wundsekret. Auch nicht viel schöner.

    Habe übrigens mit meinen Löchern nachgefragt. BEIDE Löcher waren für das CO2-Gas. Beim ersten Mal haben sie wohl nicht getroffen, wie sie wollten, da mussten sie es wohl nochmal versuchen...
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *ggg*

    Warum fragst du eigentlich nicht vor Ort nach? Zu peinlich? *fg*

    *ggg* Das geht schnell vorüber, wenn die Haare eine bestimmte Länge ereicht haben und sich nicht mehr im Gewebe verfangen ähnlich wie bei Klettverschluss. Also nur Geduld.

    Sollte eigentlich nicht sein. wenn sich da Sekret entleert hast du gute Chancen den Arzt nochmal berechtigt stören zu dürfen. Da ist dann auch der richtige Ort detailierte Fragen zu stellen warum er so handelt, wie er handelt (Rasur).

    Elisabeth
     
  12. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    War heute nochmal da. War ja auch ein netter Arzt - grade mal 5 Jahre älter als ich. Aber die waren da alle leicht unter Stress und Zeitdruck und so.
    Ich habe ihn gefragt, ob das normal wäre, wenn das noch etwas vereitert ist. Er wurde blass und meinte "Nein" und ich solle mitkommen *grins*
    Er hat es sich dann angeguckt, und meinte das wäre aber wohl kein Eiter gewesen, sondern Sekret. Nun ja, ich gebe zu, dass meine Erfahrungen mit dunkelgelbem, schleimigen Wundsekret nicht sonderlich ausführlich sind, also gucken wir einfach mal, wie sich das entwickelt. Wenigstens habe ich jetzt wieder ein schönes Pflaster da drüber. Die anderen Nähte sahen immerhin viel sauberer vom Verheilen her aus.

    Nach dem zusätzlichen Loch gefragt grinste er leicht beschämt, und meinte da hätten sie wohl einmal erfolglos das CO2-Rohr reingepiekt.

    Nach der Rasur habe ich nicht gefragt. Die hätten schon nicht gesagt "Ups, das ist eigentlich bei Ihnen gar nicht nötig gewesen..." Und für die Leute da ist das ja alles ganz normal. Nur für mich halt nicht. Aber ich vertraue da auch auf meinen Körper, dass da alles nachwächst, was da jetzt ziemlich halb aussieht. :p

    Das schlimmste für mich war dieses Gefühl ganz nackig auf dem OP-Tisch. Als die dann auch noch den zweiten Arm festgebunden haben, da hatte ich Panik - und die ist mir auch nach der OP erhalten geblieben.
     
  13. angie85

    angie85 Stammgast

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    etwas off topic: hatte letztes jahr auch eine op (laparoskopische cholecystektomie).. aber ich war nie nackt während ich wach war.. hatte immer diesen kittel an, der hinten offen is, bzw ich war damit zugedeckt. und wie ich wieder aufgewacht bin hatte ich ihn wieder an. festgeschnallt haben sie mich auch erst als ich schon in narkose war..

    lg angie :lovelove:
     
  14. opschwesterchen

    opschwesterchen Junior-Mitglied

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    8O ich bin schockiert!

    eine Ganzkörperrasur für eine lap. App?? :sbaseballs: Wenn es sich nicht gerade um einen extrem pelzigen Mann handelt, braucht es dafür überhaupt keine Rasur...

    Desinfektionsmittel im Schritt? :angry: Was haben die da gemacht? Ein Vollbad??

    Kleberänder sind noch zu sehen?? Also haben sie wohl auch das "Vollbad" nach der OP eingespart... :verwirrt:

    Im wachen Zustand nackig auf dem OP-Tisch festgeschnallt? Da fällt mir wirklich der Kitt aus der Brille...


    Nun, das hat wirklich gar nichts mit OP-PFLEGE zu tun. :wut:

    Schade, dass wir vermutlich nie erfahren werden, was dort für Leute arbeiten, es hätte die Diskussion zum Thema Fachweiterbildung im OP sicherlich bereichert...
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    op schwesterchen- es ist müßig über die Rasur oder das Desinfektionsmittelbad zu diskutieren weil dies Entscheidungen des Operateurs sind und nur mit diesem geklärt werden können. Auch wann jemand angeschnallt wird ist nicht allein Entscheidung der Pflegekräfte sondern erfolgt auf Anweisung des Anästhesisten.

    Ich gehe mit dir durchaus konform, dass es sich um ein erzkonservatives Haus mit vielen ewig gestrigen handeln mag (siehe auch die Wundversorgung)... aber das bringt iqfisch nicht weiter.

    Elisabeth
     
  16. opschwesterchen

    opschwesterchen Junior-Mitglied

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    @Elisabeth:

    sorry, unser "Job" ist es, auf genau diese Dinge zu achten. Selbst wenn der Operateur oder der Anästhesist es gerne so hätte, dann hat man wohl das Recht (und auch die Pflicht) solche Dinge zu unterbinden. :sbaseballs:


    Zumal es auch seltenst so ist, dass Prof.Brinkmann höchstpersönlich zum Lagern und Desinfizieren kommt. :dudu: Meist macht das ein Jungassistent, der glaubt: viel hilft viel.

    Und rasieren ist eine der wenigen Tätigkeiten, die die gemeine Krankenschwester auf Station noch nicht aus ihrem Aufgabenfeld gestrichen und zu einer ärztlichen Tätigkeit deklariert hat.



    Natürlich hilft es iqfisch nicht weiter (sorry :bussis: an dieser Stelle für den Missbrauch des Threads) , aber es hilft uns weiter, die Schwächen im System zu erkennen.
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Schön op schwesterchen wenn in deinem Haus solche Entscheidungen bereits von den Pflegekräften getroffen werden. Es dürfte in Deutschland eher die Ausnahme sein.

    Deutsches Recht sieht vor: das ALLE Entscheidungen vom behandelnden Arzt getroffen werden und Pflegekräfte dieses auszuführen haben, es sei denn es ist eine lebensbedrohliche Situation zu erwarten wenn man die AO ausführt.

    Ob dies ein Systemfehler sollten wir woanders diskutieren. Vielleicht bei den berufspolitischen Themen.

    Elisabeth
     
  18. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Dochdoch, diskutiert nur, ich finde das wirklich interessant...

    Also was heißt nackt - ich hatte da schon einen Berg grüner OP-Tücher über mir, aber mein OP-Hemd haben die mir direkt nach dem Förderband abgenommen. Aufgewacht bin ich dann ebenso nackig in meinem Bett. Das Beste war noch das Moltontuch, das hatte zumindest eine tröstende Wirkung :-/

    Ich bin ja entschlossen zu glauben, dass die nur seeehr großzügig mit dem Desinfektionsmittel waren und es somit von selber nach 'da' gelaufen ist. (3 cm breit???)

    Die Kleberänder liegen wohl eher an mir - ich reagiere etwas allergisch auf Pflasterklebstoff, daher kann ich jetzt sehr gut nachvollziehen wo da was geklebt war. Ansonsten hatten sie Antiallergische Pflaster, aber diese Breiten Streifen müssen auch wo her sein.


    Die Situation war aber echt unangenehm. Man liegt da zwischen lauter fremden Menschen, ist nackt, alles voller Monitore und alle wissen was los ist - nur ich nicht. Das Festzurren des linken Armes mit dem Blutdruckmeßgerät dazwischen war noch okay. Gegen die Verlängerungsschnur am Zugang hatte ich auch nichts. Aber von diesem Klettband an dem rechten Arm habe ich die Panik jetzt noch - auch wenns eigentlich ganz locker war. War wohl ein bißchen viel. Ich meinte da auch ich hätte Panik, aber die Antwort darauf war, dass ich mich dafür noch ganz gut halte... :-/

    Ich glaube mit der OP-Schwester hatte ich es mir auf dem Weg zur OP schon mit Friedhofs- und Pathologie-Witzen verscherzt. Aber die Aussage "Ich bin nackig und habe Angst" ist nichts, was man so leicht von sich gibt ;)
     
  19. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Hi zusammen, ich habe noch ne Frage: Ich habe im linken Bereich des Bauches zwei Löcher - einen kleinen Schnitt ( 0,5 cm) direkt unterhalb der Rippen und ein vermutlich rundes Loch etwas weiter unten. BEIDE waren für die Einleitung vom CO2-Gas gedacht. Beim ersten Mal war da wohl Gewebe, sodass das mit dem Gas nicht hingehauen hat.

    Kann jemand nachvollziehen welches Loch erfolgreich gewesen ist und vor allem warum die Löcher unterschiedlich aussehen? Wenn ich zwei Löcher für den gleichen Zweck mache, müssten die doch gleich aussehen, oder?

    War zwar heute nochmal zu Besuch da im KH, allerdings ist mir da natürlich keiner der Chirurgen über den Weg gelaufen. :p
     
  20. iqfisch

    iqfisch Newbie

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    Sorry, ich kriege es irgendwie nicht (mehr) hin, meine eigenen Beiträge zu editieren, also noch ein Nachschlag:

    Weiß einer von euch, wie hoch die Fallpauschale für ne Appendektomie ist? Ich habe Google vorwärts und rückwärts durchsucht und da alles zwischen 1000€, 2000 DM und 5000 € gefunden. Das müsste ja ein relativer Standard sein. Eine Veränderung der Suchworte hat mir auch nicht bessere Treffer gebracht. :-(

    Danke schonmal
     

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