Darf mich das Arbeitsamt zur ambulanten Pflege zwingen?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von natalia1982, 02.01.2007.

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  1. natalia1982

    natalia1982 Newbie

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    Hallo Forum, ich bin neu hier und froh diese Seite entdeckt zu haben. Zur Zeit habe ich einige Probleme mit dem Arbeitsamt. Zunächst schildere ich meine Situation.

    Ich bin eine examinierte Krankenschwester und hatte bisher einen befristeten Vertrag im Rahmen einen Krankheitsvertretung in einem Altenheim. Dieser Job hat mir auch wirklich Spaß gemacht, doch leider mußte ich gehen, da ich "nur" eine Krankheitsvertretung war.
    Natürlich habe ich mich etliche Male bei Krankenhäusern etc. beworben aber ihr wisst ja selbst wie schwierig es ist einen guten Job zu finden.
    Leider war es mir also nicht möglich einen geeigneten Job zu finden. Das Arbeitsamt versucht seitdem mich in der ambulanten Pflege einzusetzen, was mir aber gar nicht gefällt.
    Ich hatte zwar einen Job in der AF angenommen aber vor kurzem wieder gekündigt da es mir überhaupt nicht gefallen hat.
    Jetzt habe ich eine 3monatige Sperre meines Arbeitslosengeldes aufgebrummt bekommen. Ich habe jedoch der uneinsichtigen Mitarbeiterin der Arbeitsagentur geschildert, dass ich auf keinen Fall wieder in der AF arbeiten werde.
    Promt hatte ich nach einigen Tagen die ersten Stellenangebote für AF im Briefkasten. Desweiteren wurde mir telefonisch mit einer weiteren 3monatigen Sperre gedroht, wenn ich mich weigere in der AF zu arbeiten.

    Jetzt kommen wir zu meiner Frage:

    Darf das Arbeitsamt mich trotz meiner Qualifikation (Exam. Krankenschwester) dazu zwingen, in der AF zu arbeiten? Denn AF kann doch jeder unausgebildete Student machen. Wofür habe ich denn dann mein Examen gemacht!? Das mag sich jetzt vielleicht blöd anhören, aber meiner Meinung nach ist eine exam. Krankenschwester für die ambulante Pflege einfach überqualifiziert.
    Gibt es nicht vielleicht eine Rechtsgrundlage?

    Würde mich über ein paar Meinungen freuen.
     
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  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hallo.

    Ersteinmal: Was ist AF?

    Sollte damit ambulante Pflege oder auch ALtenPflege gemeint sein, wie kommst du drauf, dass das jeder Student machen könnte?

    Es gibt dort genauso Aufgaben für examniniertes Personal wie auch für Hilfskräfte...

    Das du da nicht arbeiten WILLST ist wieder ein anderes Thema, nützt dir aber in der Situation nichts...!
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bitte mal hier nachschauen: SGB 3 - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis .
    Soweit ich das verstanden habe, ist es dir zuzumuten diesen Job anzunehmen da keine körperlichen Einschränkungen vorliegen.
    Die Sperrung des Arbeitslosengeldes erfolgt m.E. ebenfalls zu Recht. Du hast die Arbeitslosigkeit selbst verursacht durch deine Kündigung.
    Deine Qualifikation ist auch im ambulanten Pflegebereich notwendig. Pflege ist nun mal nicht nur Behandlungspflege. Aber das weißt du sicher schon durch die Arbeit in der stationären Altenpflege.

    Elisabeth
     
  4. flexi

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    Hallo natalia1982,
    Vielleicht musst du dir die ausgehändigten Merkblätter mal durchlesen. Wenn du eine zumutbare Tätigkeit nicht annimmst, verstösst du gegen deine Mitwirkungspflichten, was wiederum zur Sanktionierung per Kürzung/Sperre des ALG führt.
    Du hast als ALG-Bezieher auch Pflichten:
    • und
    Ja, es gibt genügend Rechtsgrundlagen, die die ambulanten Pflegedienste dazu zwingt, examinierte Krankenpflegekräfte einzustellen. Wo also liegt dein Problem?
    Das du nicht dort arbeiten magst? Letztlich auf Kosten der Allgemeinheit?
    Also musst du dir nur noch Gedanken über die oben beschriebene Zumutbarkeitsregeln machen.
    Viel Glück!
     
  5. Toleranter Azubi

    Toleranter Azubi Junior-Mitglied

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    Hammer!!!!!!!!!

    Das heißt ambulante Alten- und KRANKENPFLEGE!!!!!
    Könnte echt explodieren. Manche Leute fühlen sich echt zu fein dafür.
    Bei einem PD arbeiten nicht nur exam. Altenpfleger/in, nein auch exam. Krankenschwestern/pfleger. Und ich finde die Mischung auch gut so. jeder kann was von dem anderen lernen.Ich finde die Strafe in Ordnung.Wir müssen schließlich dafür zahlen.....
     
  6. PflegerMarcus

    PflegerMarcus Junior-Mitglied

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    Hallo, ich muss dir leider sagen das ich dein posting schon fast unverschämt finde !!!
    Ich arbeite zur Zeit selber in der Amb. Pflege da mir ein besserer Job leider verwehrt blieb und ich muss sagen das es durchaus seine Berechtigung hat das ex. Personal dort einen Platz hat !!!
    nur ein paar Bsp: Heimbeatmete Patienten, Palliative Patienten mit Schmerzpumpen usw...

    Das das AA dir die Sperre aufgebrummt hat ginde ich ok , man sollte sich auch vorher informieren bevor man handelt und solche äußerung en wie das jeder student das machen kann finde ich auf gut deutsch zum Ko..en weil du auch damit unseren Berufsstand diskreditierst und herabsetzt

    Pfleger Marcus
     
  7. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo,

    komm´um ein Kommentar nicht rum.
    Flexi hat ja schon alle Gesetzestexte aufgeführt. Von daher macht das Arbeitsamt seine Arbeit korrekt (was ja auch nicht immer der Fall ist:evil: ).

    Keine Ahnung wie Du zu solchen Aussagen kommst, dass jeder Student in der ambulanten Pflege arbeiten könne. Das stimmt definitiv nicht, wahrscheinlich bist Du falsch informiert worden.

    Nur mal ein Beispiel eines ähnlichen Falls:
    Eine in den USA sehr hoch anerkannte deutsche Wissenschaftlerin (mit Professor- und Doktortitel) kam nach Deutschland zurück, weil angeblich in Deutschland solche Spezies gesucht werden. Sie wollte hier in Deutschland als Wissenschaftlerin ihres Bereichs Fuß fassen und wendete sich ans Arbeitsamt.
    Und wo ist sie gelandet?
    In einer KiTa als KÜCHENHILFE!!!!

    Du bist eine Pflegefachkraft, scheinst sonst keine höherwertige Qualifizierung zu besitzen und fühlst Dich offenbar zu qualifiziert um in der ambulanten Pflege zu arbeiten....totales Unverständnis meinerseits...
    Ehrlich: lieber würde ich meine Qualitäten in einem ambulanten Pflegedienst oder in einer sonstigen evtl. Deines Erachtens "minderwertigen" Pflegeeinrichtung vorweisen als auf Kosten der Arbeitenden zu leben, nur weil einem die angebotene Arbeit nicht gefällt.
    In den Talkshows auf SAT1 oder RTL findest Du Gleichgesinnte - hier wirst Du mit Deinem Beitrag nur auf absolutes Unverständnis stossen.

    LG
    Trisha
     
    #7 Trisha, 02.01.2007
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2007
  8. Claire

    Claire Stammgast

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    Hallo Natalia,

    ich fürchte das Du Dich mit Deinem Beitrag hier ziemlich in die Nesseln gesetzt hast.

    Bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage (Arbeitslosenquote November `06 laut statistischem Bundesamt: 9,6%) sollte man froh sein überhaupt einen Job zu haben und Du kündigst weil der Job nicht Deinen Vorstellungen entspricht.

    Wäre es da vieleicht nicht klüger gewesen sich in aller Ruhe aus einer ungekündigten Stellung heraus was anderes zu suchen wenn der ambulante Dienst eben nicht Dein Ding ist?
    Was hast Du denn jetzt? Jetzt hast Du garnichts... Ob das viel besser ist?

    Ich muss zugeben das es auch für mich wahrscheinlich nicht gerade die Erfüllung wäre in der ambulanten Pflege zu arbeiten, aber letztendlich würde ich lieber das machen als arbeitslos zu sein.

    Und tatsächlich soll es auch Leute geben (examinierte Gesundheits - und Krankenpfleger, also Fachkräfte) die diesen Job gerne machen.
    Besonders denen gegenüber finde ich Deine Äusserungen hier sehr herablassend.

    Ich bin beim googeln über folgenden Link gestossen. Eine Stellenbeschreibung vom DRK für eine Pflegefachkraft im ambulanten Dienst.

    http://www.drkcms.de/drkpzb/fileadm...recht/stellenbeschreibung_pflegefachkraft.pdf

    Lässt man mal den hauswirtschaftlichen Teil weg wird der Rest kaum für unausgebildete Studenten machbar sein.
    Wenn Du DAFÜR zu überqualifiziert bist frage ich mich was bitteschön für eine Qualifikation Du besitzt?

    Ja, das hört sich leider blöd an!

    Und was Deine uneinsichtige Sachbearbeiterin bei der Arbeitsagentur anbelangt:
    Ich glaube auch sie hat keinen Spass an ihrem Job wenn sie sich mit uneinsichtigen Arbeitslosen herumschlagen muss ;).

    Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber vieleicht solltest Du Deinen Beitrag hier und Deine Haltung nochmal überdenken.

    Nichts für Ungut, lieber Gruss,

    Claire
     
  9. Patmuc

    Patmuc Stammgast

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    Hallo

    Was ich an diesem Beitrag ziemlich unverständlich finde, ist, dass Natalia1982 schon in einem Altenheim gearbeitet hat. Und es hat ihr anscheinend Spass gemacht.
    Die ambulante Alten- und Krankenpflege ist im Grunde genommen nichts anderes. Außer, dass man zu den Klienten hin fährt und diese nicht in einem Heim wohnen. Eigentlich müßte das doch noch mehr Spass machen, einen Menschen in seiner eigenen Umgebung zu pflegen.
    Vielleicht ist es einfach nur der Zorn, dass Natalie1982 nicht vom Altenheim übernommen wurde. Oder liegt es daran, dass im ambulanten Bereich der Lohn meist geringer ist, wie im stationären Bereich.

    Eine Überqualifizierung für den ambulanten Bereich ist es bestimmt nicht, eine Krankenschwester zu sein.

    Was die Sperre des Arbeitslosengeldes angeht, finde ich es auch nicht mehr wie gerecht. Ich denke es besteht auch eine gewisse Eigenverantwortung. Und wenn ich weiß, dass ich nur für einige Zeit als Vetretung eingestellt werde, suche ich mir einen Job, den ich danach anfangen kann. Auf das Arbeitsamt würde ich mich als "Anzeigenbote" nicht verlassen.

    Ich wünsche dir Natalia1982 trotzdem alles Gute für 2007, dass du mit deiner Ausbildung zur "examinierten Krankenschwester"eine entsprechende qualifikationsgerechte Stelle findest.

    Patrick
     
  10. Ivanca

    Ivanca Senior-Mitglied

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    Hallo,

    ich versteh dich nicht, kannst du vielleicht erklären, WARUM du dich für einen ambulanten Pflegedienst "überqualifiziert " fühlst.
    Hast du vielleicht was anderes gelernt als die vielen examinierten die in der Krankenpflege arbeiten. Oder glaubst du die sind alle bloß zu UNTERQUALIFIZIERT in einer Klinik eine Stelle zu finden?(Ironie)

    Was glaubst du hat eine examinierte für AUFGABEN in einem Krankenhaus?
    Erklär mir was eine EXAMINIERTE PFLEGEFACHKRAFT für Aufgaben deiner Meinung nach hat.

    Als Qualifizierte Fachkraft kannst du wunderbar dein ÜBERQUALIFIZIERTES Wissen in der PFLEGE anwenden, die soweit ich mich erinnere (an meine eigene Ausbildung als EXAMINIERTE KRANKENSCHWESTER), einen seeeehr großen Zeitraum beansprucht, diese auch richtig anzuwenden und ein großes Wissen erfordert!


    Mit der Haltung wundert es mich nicht das du keinen geeigneten Job findest.
    (würdest du in der amb. Pflege anfangenl, hättest du zumindest die Allgemeinheit entlastet, die für dich zahlt. Aber dein Pat. möcht ich nicht sein).

    :evil: :evil: :evil: :evil:
    Gruß Manu
     
  11. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Mein Gott, jetzt ist aber genug oder?

    Die Arme kiegt ja nur noch Dresche jetzt... ;)
     
  12. Patmuc

    Patmuc Stammgast

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    Also bitte Maniac,

    Recht wo es hin gehört. Aber solche Äußerungen von Natalia1982 finde ich total abwertend den Menschen gegenüber die im ambulanten Bereich arbeiten, sich vielleicht noch den A... aufreißen, dass sie ihren Pflegedienst überhaupt halten können. Und dann kommt so jemand und stellt sich vor die Leute und sagt sie ist überqualifiziert.

    Lachhaft

    Patrick
     
  13. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Mir ist die Parallelität zu diesem Fall nicht ganz klar. Den Bericht habe ich auch gesehen, die promovierte Wissenschaftlerin wollte aus privaten Gründen nach D zurück. Man hat beim Schriftverkehr "versehentlich" ihre Titel übersehen, ihr mitgeteilt, sie habe ja schließlich in den letzten 7 Jahren nicht gearbeitet und ihr dann einen Job als Küchenhilfe angeboten (ist schon eine Unverschämtheit), den sie natürlich nicht angenommen hat. Letztendlich wird sie D wieder verlassen, da sie dort keine Arbeit bekommt, in F und USA liefen ihre Bewerbungen hingegen sehr gut. Aber wie schon gesagt, das ist in meinen Augen ein völlig anderes Thema. So vie ich weiss, hat sie unter diesen Voraussetzungen auf Hilfe vom Amt verzichtet, bin mir aber nicht sicher.

    Im Grunde sagst Du doch das gleiche wie Natalia...
     
  14. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Schwachsinn!

    Er sagt lediglich, dass es ihm in der stationären Pflege besser gefällt als in der Ambulanten!

    Im krassesten Fall sagt er, dass die Arbeitsbedingungen in der stat. Pflege besser sind als in der Amb.

    Seine Meinung!

    Was Natalia ausgesagt hat ist etwas komplett Anderes!
     
  15. Oldtimer

    Oldtimer Gast

    Hallo Natalia 1982, leider muß ich dir hiermit sagen, sammle erst mal Erfahrung im Krankenhausbereich, denn die bekommst du in einem Altenheim nicht, vor allem was den Med. Bereich betrifft wie Entscheidungen alleine treffen was den Notfall betrifft, Kollegiales arbeiten ( ist im Ambulanten Dienst auch sehr wichtig) , denn nach einer Ausbildung als Krankenschwester fängt das lernen erst an (Selbständigkeit)
    Ich war viele Jahre als Stationsschwester auf der Inneren tätig und bin jetzt seit 4 Jahren im Amb. Dienst, fühle mich aber nicht überqualifiziert, was verstehst du überhaupt darunter, dass du soetwas behauptest!!Was kannst Du überhaupt vorweisen??? Nur deine Ausbildung??
    Warum meldest du dich nichtmehr, kannst du Kritik nicht vertragen ??
    Es hört sich vieleicht hart an, aber bei deiner Einsellung tust du mir nur leid!!
    Warum hast du überhaupt in einem Altenheim gearbeitet, demnach bist du dafür auch überqualifiziert oder meinst du nicht??
    Entschuldigung an alle, aber ich mußte mal Luft ablassen, jetzt geht es mir besser.
    Gruß von einer dummen Krankenschwester die im Ambulanten Dienst arbeitet.
     
  16. Trisha

    Trisha Poweruser

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    1. Diese Frau hat dann tatsächlich einige Zeit diesen Job als Küchenhilfe gemacht, sie besaß wenigstens nicht die Unverschämtheit sich von vornherein zu überqualifiziert dafür zu fühlen, obwohl...
    2. ...sie hierfür definitiv zu qualifiziert war, was bei natalia in der ambulanten Pflege als Krankenschwester mit Sicherheit nicht der Fall ist. Natalia fühlt sich aber so.

    Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es Natalia in der ambulanten Pflege nicht gefällt und da nicht arbeiten möchte.
    Das ist aber kein Grund,
    - als Arbeitslose, die Pflichten zu erfüllen hat, die Mitarbeiterin des Arbeitsamtes als uneinsichtig zu bezeichnen (die nichts anderes als ihre Arbeit korrekt durchgeführt hat)
    - die Angebote abzulehnen. Sie könnte wenigstens den Job solange machen bis sie was für sich besseres findet.
    - es als offenbar unverschämt zu finden, wenn sie eine ALG-Sperre bekommt, wenn sie die Angebote verweigert bzw. einen vorhandenen Job selbst kündigt

    Qualifiziert zu sein, das heißt nicht nur ein Examen in der Tasche zu haben und dafür wie von selbstverständlich die Rosinen zu ernten, das heißt auch mal sich anderswo zu beweisen und Pflichten zu erfüllen.
    Angebote für Traumjobs fallen nicht mal vom Himmel und bis man einen ergattert muß man in den sauren Apfel beißen können.
    Natalia disqualifiziert sich jedoch mit ihrer Einstellung und Vorgehensweise.
    Arbeitgeber überprüfen heutzutage schon genauer, warum jemand arbeitslos ist/war. Dass Natalia eine Arbeit selbst kündigt und weitere Angebote strikt ablehnt, lässt sie nicht unbedingt in einem guten Licht stehen.

    Trotzdem: ich wünsche ihr alles Gute und hoffe, dass sie ihre Einstellung noch ändern wird.

    LG
    Trisha
     
  17. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden, natürlich nicht auf Kosten des Steuer- bzw. Sozialversicherungszahlers.
     
  18. pflegus

    pflegus Senior-Mitglied

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    In Amb. Diensten, wo ich ein paar Bewerbungsgespräche hatte ( in einem habe ich nachher gearbeitet ), haben zum grössten Teil Studenten gearbeitet : BWL`er, Juristen, Sozialarbeiter etc. Die Nachtbereitschaften wurden ausschliesslich von Studis besetzt. Und manche machten ihre Arbeit besser
    als KSchwester. Diese haben jeweils eine Tour besetzt und kannten die Patienten, schrieben auch Pflegeplanungen und machten Pflegevisiten, den Größteil der pfl. Arbeit errichteten aber die Aushilfen.
     
  19. panki

    panki Senior-Mitglied

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    Hallo liebe Kollegen, egal in welchem Bereich Ihr arbeitet!

    Erstmal kurz durchatmen...etwas entspannen...
    Ich fand die Äußerungen im 1. Beitrag zu diesem Thema auch nicht korrekt.
    Aber auf einer Person rum zu hacken, ist nun mal auch nicht so korrekt, oder?
    Eigentlich sollten wir alle als Berufsgruppe zusammenhalten, die mangelnde Anerkennung und Ignoranz kommt doch oft genug von der Gesellschaft, den Politikern, dummdreisten Medien und dummen Mitmenschen.
    Ich finde aber, dass wir alle, egal ob wir auf einer Intensivstation, im OP, auf einer Allgemeinpflegestation, in der Psychiatrie, der Kinderkrankenpflege, der Ambulanten Pflege, der Altenpflege, der Behindertenpflege, egal welcher Fachbereich, welche spezielle Qualifikation,.....für unsere Arbeit Respekt verdient haben und aber auch alles dafür tun sollten dem gerecht zu werden!

    In diesem Sinne, wünsche Euch allen ein gutes Jahr 2007 und Durchhaltevermögen!!!

    Eine Kinderkrankenschwester, die aber auch schon in der Alten-, Behinderten- und Erwachsenenpflege gearbeitet hat und zur Zeit in der ambulanten Kinderkrankenpflege für schwerst-mehrfach-behinderten Kinder arbeitet, guck an... diese Kombination gibt es auch... und dort ist die Arbeit sehr schön...:daumen:
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich verstehe die Aussage irgendwie nicht. Ich bin dafür, dass wir zusammenhalten. Das bedeutet für mich aber auch, dass die ambulante Pflege geachtet wird. Solche Aussagen wie im ersten Post laufen aber in eine andere Richtung und diffamieren die Berufsgruppe eher.

    Elisabeth
     
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