Darf man sich weigern?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von nilosa, 16.05.2008.

  1. nilosa

    nilosa Newbie

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    Hallo, ich bin nach einer mehrjährigen Familienpause nun seit gut 1 Jahr wieder in mein altes Krankenhaus, jedoch auf eine neue Station zurückgekehrt, allerdings nur mit 10 Wochenstunden. Am Anfang war ich noch zu sehr damit beschäftigt mich in den neuen Fachbereich einzuarbeiten, aber jetzt wo die Routine da ist und ich auch wieder verantwortlicxhe dienste mache, fällt mir immer mehr auf, wie katastrophal die Zustände bei uns sind, aber offen bar scheint dies keinen zu interessieren (habe schon mit unserer stationsleitung versucht zu sprechen, aber die schaltet auf taub). Es geht sich in erster Linie um die Ärzteschaft, die meiner Meinung nach die Patienten oft nur oberflächlich versorgen und sich nur um das zu operierende Körperteil kümmern und die Würde mit Füßen treten. Hier einige Beispiele.
    1. Morgens wird Blut abgenommen. Es ist ganz egal, ob der Patient sich noch wäscht, gerade Frühstück oder sein Geschäft auf dem Steckbecken verrichtet.
    2. Teilweise müssen wir per Dienstanweisung Patienten mitten in der Nacht wecken, um sie in ein anderes Zimmer oder eine andere Station zu verlegen, weil eine Neuaufnahme kommt.
    3. Es dauert oft Stunden bevor ein neuer Zugang gelegt wird, auch wenn der Patient Schmerzen hat(z.B. nach größeren OPs) oder wichtige Medikamente verabreicht werden müssen.
    4. Morgens werden die Verbände erneuert, unsere Chefarzt reisst viele am Nachmittag, wo wir sehr knapp besetzt sind wieder auf, und wir müssen alles nochmal verbinden.
    5.Es wird dem Patienten versprochen, dass Nachmittags ein Gespräch mit den extra angereisten verwandten stattfindet, der Arzt lässt ihn jedoch warten und ist um 16:00 schon nach Hause. Natürlich bekommen wir die wut und Enttäuschung des Patienten und der Angehörigen ab.
    6. Teilweise bekommen Patienten Donnerstags gesagt, dass sie z.B. am Dienstag entlassen werden. Leider kommt es immer häufiger vor, dass Patienten dann wegen einer Neuaufnahme plötzlich am Freitag Nachmittag innerhalb einer 1 Stunde ihre Sachen packen müssen und entlassen werden(wir hatten sogar den fall, dass ein Patienet nichtsahnend in die Cafeteria gegangen war und als er wieder kam, sein Bett schon ausgeräumt und ein neuer im Zimmer lag).

    Aus pflegerischer Sicht finde ich ganz erschreckend, dass von uns im Nachtdienst erwachtet wird, dass wir frühzeitig schon die Patienten waschen und betten, damit morgens schon 4-5 Leute versorgt sind. Das heißt gegen 3:30 ist für viele die Nacht zu ende. Wenn man es nicht tut, wird man von den Kollegen schief angeschaut und bekommt das passende gesagt. Es gibt noch viele weitere Aspekte, die ich nicht o.k. finde, aber das würde hier das Mass sprengen
    Nun meine Frage. Mittlerweile habe ich Magenschmerzen, wenn ich an meinen nächsten Einsatz dort denke. Ich habe mir immer geschworen niergendwo zu arbeiten, wo ich nicht voll und ganz hinter der Pflege stehe und ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass ich meine Freunde und Bekannte dort hinschicken kann. Dies ist hier leider nicht so. Nun habe ich nächste Woche einen Termin bei der PDL, um eine Versetzung zu beantragen. Da dies wohl nicht von heute auf morgen geht muss ich wohl oder übel noch eine Weile dort ausharren. Denkt ihr, dass es Sinn macht alle diese Punkte bei der PDL anzusprechen? Gibt es irgendeine Möglichkeit sich gegen das Handeln der Ärzte zur Wehr zu setzen, oder können diese uns mit ihren Dienstanweisungen wirklich für alles was sie tun missbrauchen?
    LG nilosa
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Na guck, der Alltag holt dich ein ;)

    Nicht schön, kommt auch bei uns oft vor, bis auf das genannte Steckbecken finde ich das aber auch nicht soo schlimm. Da wird dann halt mal für eine Minute das Frühstück unterbrochen.
    Joa, in ein anderes Zimmer, das ist verständlich. Anscheinend gibt es ja sonst keine Betten - die NA muss versorgt werden, kannst ja nicht auf den Flur legen. Auf eine andere Station, dafür sehe ich keine Gründe. Da kann ja dann auch die NA hin. Ich verlege nachts KEINE PAt auf eine andere Station. Dienstanweisung? Ist eure PDL NAchts bei euch auf Station?
    Das sah(!) ich leider auch ständig, das ist das problem, wenn Pflegekräfte eben nicht in Ausnahmen Zugänge legen dürfen.
    bei uns arbeiten seit nem Jahr 2 Arzthelferinnen, die den ganzen Tag fast nichts Anderes machen. Dringende Zugänge werden SOFORT gelegt, ansonsten sind sie auch schnell da.
    Dann müsst ihr mit dem Chefarzt besprechen, wann er sich die Wunden anschauen will. Wenn bekannt ist, dass er dies nachmittags macht, dann müssen halt von euch erst nachmittags die Verbände gemacht werden. Personal ggf umstrukturieren!
    Kenne ich, nervt mich auch, ist aber selten geworden, amcht jeder Arzt quasi nur ein Mal, bis er von unserer Leitung zusammengeschi**en worden ist ;)
    Moment, das in den Klammern geht mal garnicht! Aber ich vermute mal stark, das das die pflege, also ihr, wart. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Arzt das Bett ausgewaschen hat und das Zimemr geräumt hat.
    Natürlich darfst du dich da weigern und den entsprechenden Arzt im FAll der Fälle an die PDL verweisen. So gehts ja nun nicht...!
    Spontane Entlassungen bespricht der Arzt natürlich mit dem Pat. An deiner (oder Eurer) Stelle würd ich das auch nicht selbst machen. Wenn er einfach so mir nichts dir nichts entlassen werden soll, dann soll der Arzt sich mir ihm auseinander setzen...
    Finde ich auch ätzend, da stimm ich dir 100Prozent zu.
    LEider hat uns pers. unsere PDL gesagt das das so zu laufen hat...

    Und du meinst das sich das anderswoe greoß ändert?
    Dann schau dir erstmal den bereich an, wo du hin willst/sollst...

    Ärzte können dir keine Dienstanweisungen geben. Das kann dir nur dein Arbeitgeber/Vorgesetzter.
    Die Ärzte sind dir in und jetzt kommts, MEDIZINISCHEN DINGEN, weisungsbefugt!
    Thats all!
    LaLaLaLass dich nicht vera*schen...
     
  3. mostbirne

    mostbirne Gast

    willkommen in der realität !! :nurse:
     
  4. behid

    behid Gast


    Hallo Maniac,

    das stimmt so leider nicht, denn in unserem Land haben die Ärzte die Aufsicht über die Pflege und können, wenn wenn man es rechtlich ganz genau nimmt, sehr wohl bestimmen wie wir pflegen. Sie haben zwar keine Ahnung davon und die meisten (zumindest die, die mir über den Weg laufen) werden sich in pflegerische Dinge nicht einmischen.

    Weisungsbefugt sind sie Nicht bei Dingen wie Überstunden, ob noch jemand weiteres zum Dienst kommen oder einspringen muss, also bei Personaleinsatzplanung.....

    Das ist jedenfalls mein Kenntnisstand, denn das Thema wurde in meinem Leitungskurs vor noch nicht allzu langer Zeit mal angerissen....
    Gruß
    Behid

    @nilosa
    Zum ersten finde ich es recht merkwürdig, dass eine Klinik es sich in der heutigen Zeit noch leisten kann so mit Patienten umzugehen. Ich würde mich nachts nicht wecken lassen um gewaschen zu werden und hoffe, dass wenn ich es selbst nicht mehr kann, engagierte Angehörige zu haben, die das dann gegebenenfalls tun.
    Blutabnahmen während der Patient sein Geschäft verrichtet, oder gerade frühstückt, zeugt für mich von Ignoranz und Distanzlosigkeit der Personen, die gerade Blutabnehmen. Geht gar nicht und jetzt mal ehrlich.....beschwert sich darüber kein Patient?
    Verbände 2x am Tag, nur weil der Arzt mittags nochmal gucken will? Sorry, wenn ich wüßte das Mittags nochmal einer kommt der alles abreißt, dann würde ich morgens an dem Verband gar nicht machen, es sei denn es ist wirklich erforderlich (durchgesuppt, verschmutzt u.ä.). Solche Arbeitsabläufe muss man dann umplanen. Wird für dich als Neuling nicht so leicht sein, aber suche doch mal das Gespräch, vielleicht erreichst du ja wenigstens Teilerfolge am Anfang.

    Viel Erfolg
    Behid
     
  5. Das meiste hat Maniac ja schon beantwortet.

    Wir schieben dann schon lieber am Nachmittag um, wenn das möglich ist und sonst keine freien Betten mehr da wären. Also z. B. Frauen zusammen in ein Zimmer legen, wenn Männerbetten benötigt werden und umgekehrt. Wir haben noch eine zweite unfallchirurgische Station, mit der wir uns dann absprechen, wer wie umschieben kann und dann nimmt halt die eine Station Frauen und die andere Männer auf.

    Zu den Wartezeiten:
    Du hast natürlich keinen Einfluss auf die ärztliche Besetzung bei Euch. Was Du aber für Dich tun kannst ist zu dokumentieren, wann Du den Arzt angerufen hast. Wenn nämlich der Patient sich später beschwert ist einfach klar wo's gehangen hat. Nur so kann man 1. sich absichern und 2. Probleme offenlegen und somit Lösungsmöglichkeiten suchen, sofern gewünscht.

    Falls ihr ein Beschwerdeformular habt: Ausfüllen lassen. Falls nicht, soll sich der Pat./Angehörige doch bitte an die (Klinik-) Leitung wenden, da Du nun mal der falsche Ansprechpartner bist.
    Ganz wichtig dabei: Ruhig und gelassen bleiben (ich weiß, dass das schwer fällt :mrgreen:).

    Wie auch Maniac schon schrieb, können Ärzte uns keine Dienstanweisungen geben, sondern nur unsere Vorgesetzten. Die einzige "Wafffe" die mir einfällt ist Dokumentation! Die wirkt nicht auf die Ärzte, aber Du bist abgesichert (sagte ich das bereits:gruebel:?)

    Ulrich Fürst
     
  6. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo!

    Ich kenne das auch.
    Aber aus Patientensicht.

    Ich selbst war Patientin jeweils während und nach den Geburten meiner Kinder, und einmal während der Schwangerschaft.
    Das Pflegepersonal war absolute Spitzenklasse, ich konnte mich nicht beschweren.
    Doch die Ärzte!!!!
    Es stimmt, die kommen morgens, mittags oder abends mit ihrem Tablett rein und sagen:"Ich muss jetzt mal eben Blut bei Ihnen abnehmen!" und schon sitzen sie neben dem Bett und legen los - und dann die Blicke, wenn man nicht schnell genug den Ärmel hoch bekommt etc. Du weißt nicht warum, weshalb, wieso Du Blut abgenommen bekommst....und wenn man fragt, kommt die Antwort:"Das weiß ich nicht, ich mache ja nur Vertretung...".

    Als meine Tochter mit damals 18 Monaten zweimal hintereinander im KH lag, kamen die Ärzte regelrecht ins Zimmer "rein gestürzt", ohne auch nur mein Kind zu begrüßen und wollten Blut bei ihr abnehmen. Ihre Krankheit machte mehrere Blautabnahmen erforderlich, und meine Tochter kannte schon die "Männer in blau" (oder je nach dem welche Farbe sie trugen). Meine Tochter wehrte sich mit Händen und Füßen (buchstäblich), und der Arzt beschwerte sich dann auch noch, weil das Kind so tyrannisch war. Ich sagte ihm dann:"Wissen Sie, Sie brauchen sich gar nicht zu wundern - Sie gehen so gefühl- und taktvoll mit meiner Tochter um wie ein Vorschlaghammer. Und sie ist nun mal ein Kind, und ich wünsche, dass Sie mein Kind mit Respekt und Würde begegnen, auch wenn Sie keine Zeit oder Lust dafür haben." DAS SAß!!! Und ab sofort wurde meine Tocher und wir Eltern auch nett behandelt.

    Mein Mann lag auch einmal im KH vor wenigen Monaten, und da hat er ähnliches erlebt. Nachdem er und ich uns mehrere Male über die Zustände beschwerten, hat es auch bestens geklappt. Anfangs hieß es, wir sollten den Beschwerdezettel ausfüllen, was wir aber nicht taten, weil es nun mal leider sehr viele Beschwerden waren.

    Deswegen sollte man den Pat. Mut machen, sich nicht schriftlich, sondern unmittelbar verbal zu beschweren. Das ist sicher für manche schwierig, aber ich denke der beste Weg.

    @nilosa: was sagen denn Deine Kollegen dazu, und die Ärzte selbst??? Ertragen die das oder finden sie diese Zustände auch unhaltbar? Ich kann ebenfalls nicht nachvollziehen, wie sich ein solches Haus hält. Welcher Pat. geht nach einer solchen "Behandlung" ein zweites Mal in dieses KH?

    LG
    Trisha
     
  7. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hmm, keine Ahnung ob es da offizielle Vorschriften für gibt, aber auch für Dinge wie Bettenbelegung, umschieben und welcher Patient wo untergebracht wird, ist, so wie ich es kenne, erstmal die Pflege verantwortlich. Wenn die Ärzte da persönliche Wünsche haben, kann man das gerne klären und dann kann man das auch so machen. Wenn möglich. Wenn aber nicht (wie zB i.d. Nacht), dann hat die Pflege die Entscheidung zu treffen...

    Und "Aufsicht über die Pflege", hab ich so noch nie gehört und sehe ich auch so nicht ein. Medizinisch, wie gesagt klar - und die Pflege hat ja auch einiges medizinisches zu tun, aber rein pflegerische Tätigkeiten und ebenso pflegerische Organisation, liegt imho klar bei der "Pflege"...
     
  8. nilosa

    nilosa Newbie

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    Wir sind eine septische Unfallchirurgie. in diesem fall mussten 2 saubere Patienten auf die Nachbarstation verlegt werden, weil ein septischer Patient in das zimmer sollte, der am Folgetag operiert werden sollte. Wir schlugen vor den neuen Patienten für die Nacht in unser Verbandzimmer zu legen aber der Arzt verneinete. Der Pfleger der Nachbarstation hat dann ebenfalls den Arzt angrufen und ihm erklärt, dass man um diese Zeit die Patienten lieber schlafen lassen sollte und im Frühdienst schiebt. Der Arzt antworte ihm lediglich, dass ihn dies nicht interessiere und das Verlegen eine Dienstanweisung seinerseits wäre.
    Bei uns ist das Problem dass es zwischen dem Oberarzt und Chefarzt Kompetenzgerangel gibt, da der Chef keine BG zulassung hat, der Oberarzt jedoch. Beide sind sich nicht grün und pfuschen sich gegenseitig ins Handwerk. Deshalb schaut der OA morgens nach seinen Pat.. Der Chefarzt möchte es sich aber aus Prinzip nicht nehmen lassen nachmittags seine Meinung Kund zu tun.
    Sicher ist es die Pflege, die das alte Bett hinausschiebt und den neuen patienten hinein. Wenn wir uns beschweren oder an den Menschenverstand des Arztes appelieren, dass man so was nicht einfach machen kann, heißt es wieder "Dienstanweisung". In diesem Fall war der betreffende arzt wieder im OP verschwunden und hatte noch nicht mal den Mut( wie eigentlich bei unangenehmen Sachen immer) es dem Patienten selber zu sagen und es lieber dem Pflegepersonal zu überlassen.
    Ich habe es zumindest vor 12 Jahren anders gelernt und auf meiner Station hat das Pflegepersonal leider gar kein Bestimmungsrecht bei pflegerischen Belangen. Selbst bei der Benutzung der Pflegemittel bei der Hautpflege mischt sich die Ärzteschaft oft ein, obwohl sie keine Ahnung haben.

    @behid
    Leider können sich die wenigsten Patienten die gewaschen werden dagegen wehren oder sprechen mit ihren Angehörigen, die es für sie tun. Viele sind zeitlich und örtlich nicht mehr orientiert oder trauen sich bei der Frage, ob man sie früh wecken darf nein zu sagen.

    Auf meiner Station sind viele ältere Schwestern und ich habe den Eindruck , dass die meisten resigniert haben und auch nichts mehr verändern wollen und auch den Eindruck habe, dass in deren Augen der Patient nur noch ein "Feind" ist, der gerade dann etwas will, wenn man dabei ist die Anordnungen des Arztes auszuführen. Es ist erschreckend und ich habe schon mehrfach versucht durch Gespräche mit meinen Kollengen und der Stationsleitung etwas zu bewegen, aber leider stoße ich auf taube Ohren.
    Ich hoffe, dass es die Möglichkeit gibt auf einer anderen Station zu arbeiten, weil ich meiner jetzigen wohl keine Veränderung erreichen kann.
    LG nilosa

    nilosa
     
    #8 nilosa, 16.05.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.05.2008
  9. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Siehe oben, ich nehme keine Dienstanweisungen von irgendwelchen weltfremden Assistenzärzten entgegen. Der neue Patient muss dann halt woanders liegen wenn ich keinen Platz habe. Verbandsraum nur wenn er dort ne Schelle am bett hat.
    DAs würd ich über die PDL GEhen lassen. Kann ja nicht angehen sowas. 2x Wundwisite + 2x Verbände/day. Das ist auch kontraproduktiv für die Wunde!!
    Wie auch schon erwähnt, so einen Unsinn würd ich nicht machen. Das Bett ist nicht belegbar, solange der Pat nicht anwesen ist und nichts von einer Entlassung weiß.
    Schon übel.

    Wenn es wirklich FALSCH ist, was der Arzt da von sich gibt und "anordnet", kann man mit denen denn nicht reden? Ihr könnt doch nicht NUR solche Ärzte haben!?
    Eine fachliche Diskussion, du begründest deine Wahl und er soll das fachlich widerlegen...
     
  10. jackride

    jackride Newbie

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    Mir kommt das alles recht bekannt vor...wie ich noch in Ausbildung war, war es ähnlich.

    Ich bin jetzt nicht mehr dort wo ich in Ausbildung war, dort wo ich jetzt arbeite, würde sowas die Chefin nicht dulden. Sie steht 100% hinter uns, arbeitet selbst in der Pflege mit, ist die menschlichste Person die ich kenne und würde den Ärzten was erzählen, wenn sie sich einbilden würden, mitten in der Nacht Leute zu verlegen wegen einer Aufnahmen (die müsste halt dann für ein paar Stunden in das Dienstzimmer, oder auf eine andere Station wo ein Zimmer frei ist).

    Ich denk mir, wie auf einer Station gearbeitet wird, hängt stark von der Führung ab. Ich kann z.B jederzeit zur Chefin gehen und ihr sagen was mich stört, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Wir halten alle fest zusammen und das ist wirklich gold wert!

    Bei solchen Zuständen muß man sich versetzen lassen, das hält man ja nicht aus, auch wenn man nur ein paar Stunden beschäftigt ist!
     
  11. nilosa

    nilosa Newbie

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    Du hast ja Recht. Ich bin zum Bespiel fast immer mit einer anderen examinierten Vollzeitschwester im Dienst. Alle regen über das Handeln der Ärzte auf und wenn wir auf die Anordnungen der Assistenzärzte nicht reagieren wird entweder der Chefarzt oder der OA eingeschaltet, der dafür sorgt, dass wir das machen was der Arzt verlangt. Die Sationsleitung, die sehr an ihrer Position hängt, hat dem auch nichts entgegen zu setzen, weil sie versucht in alle Richtungen lieb Kind zu machen und erwachtet, dass wir nach der Nase der Ärzte tanzen.Die jüngeren Schwestern sind ebenfalls unsicher, weil sie meist nur Jahresverträge haben und diese auch gerne verlängert haben möchten, die älteren funktionieren so wie Lemminge und hoffen auf die Rente.
    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass man mit einigen wenigen reden und auch diskutieren kann, aber gerade der Nachwuchs, der öft sehr wenig Ahnung hat, lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen und legt eine große Überheblichkeit an den Tag.
    Ich habe 1x (sehr diplomatisch)versucht einer jungen Ärztin zu überzeugen, dass ihre Anordnung mehr schadet als nützt. Zur Antwort bekam ich " Ich hasse Krankenschwester, die meinen sie wären die besseren Arzte". Seither überlege ich zweimal, ob ich was sage.
    Ich habe den Eindruck, dass durch den Ärztemangel die Krankenhäuser mittlerweile alles nehmen. Die Ärzte, die "unbrauchbar" waren wurden früher schon in der Probezeit aussortiert, heute scheint mir wird jeder behalten, nur damit die Stellen besetzt sind.
    Wir haben auch oft MRSA Patienten. Seitdem ich dort bin wird jeder Verdachtsfall einzeln isoliert. Vor einigen Wochen hatten wir auf der gesamten Chirurgie alles voll. Plötzlich hieß es eines nachmittags, dass alle Verdachtsfälle nun in ein 3 Bettzimmer sollen. Bei meinem Einwand, dass es gegen den mir bekannten Standard ist und es bisher so nie gemacht werden dürfte wurde mir lapidar gesagt: "Da haben sie wohl etwas verkehrt verstanden, alles kein Problem", obwohl mir meine kolligen beigepflichtet haben, dass sowas bisher ein no go war. Es wird alles so gedreht wie es gerade gebraucht wird.

    LG nilosa
     
    #11 nilosa, 17.05.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.05.2008
  12. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Oh wir hatten mal einen ähnlichen Fall, nur dass bei uns der Ärztin nicht bewusst war, dass ihre Aussage vom Pflegepersonal gehört wurde. Sie meine zu einem ärztl. Kollegen (halt der Meinung wir hören es net), die Schwestern und Pfleger hier sind dermaßen anstrengend und unfähig, denen muss man jeden Schritt einzeln aufschreiben und dann auch noch erklären.
    Was meinst Du wie lange diese Ärztin noch bei uns im Haus war? Nicht das sie rausgeworfen wurde, nein sie hat sich freiwillig verkrümelt, da wir nix besseres zu tun hatten als diesen Vorfall mit den Pflegekräften anderer Stationen zu diskutieren und dann haben wir ALLE nur noch strikt nach Anordnung gearbeitet und uns wirklich alles erklären lassen. Vor allem Nachts waren das Highlights, wenn man Frau Doktor anruft um zu fragen in wieviel ml. NaCl sie die Ampulle Novalgin aufgelöst haben möchte. Und das hat halt nicht nur eine internistische Station gemacht, sondern 5. :mrgreen:
     
  13. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Nilosa,

    ist zwar etwas OT, aber es spricht nichts gegen eine Kohortenisolation von MRSA-Patienten.

    Sonnige Grüsse
    Narde
     
  14. anästhesieschwester

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    Hallo narde,

    nilosa meinte die Verdachtsfälle, nicht die bereits bestätigten MRSA-Fälle.
    Wenn alle 3 MRSA haben und zusammen liegen - okay, aber wenn 1 vielleicht gesund ist und sich erst in diesem 3-Bett-Zimmer ansteckt:gruebel:


    Gruß

    Die Anästhesieschwester
     
  15. pflegus

    pflegus Senior-Mitglied

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    Ist Mobbing, meiner Meinung!
     
  16. Lin

    Lin Poweruser

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    Finde ich gar nicht, man will sich an ihre Anweisungen halten.
    Wenn sie das Pflegepersonal als zu blöd bezeichnet, Dinge selbst zu entscheiden, bitte dann soll sie es so haben.
    Ich weiß auch genau bei welchen Ärzten ich Kleinigkeiten selbst entscheiden darf und die hinter mir stehen und bei welchen nicht. Na wenn dann soetwas eintrifft, muss ich sie eben anrufen - wenn es auch 3 am Morgen ist.
    Außerdem ist ihre Arbeit und sie bekommen Geld dafür, also was ist dabei Mobbing?

    Gruß,
    Lin
     
  17. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Hallo Kollegen!

    Ich hab´ mir das jetzt ganz aufmerksam durchgelesen was Ihr geschrieben habt und ich muss sagen - ich bin entsetzt!:eek1:

    Einige Sachen, wie die Pat. nachts extra zum waschen wecken und blutabnehmen während der Pat. auf dem Toilettenstuhl sitzt, gehen ja schonmal garnicht!
    Das ist menschenunwürdig und wenn es so gehandhabt werden muss, weil der Ablauf sonst nicht gewährleistet ist, dann sollte man die für die Personalbesetzung zuständigen Personen, also PDL für die Pflege bzw. ärztl. Direktor für die Ärzteschaft, doch eigentlich mal darauf aufmerksam machen und ggf. um eine Stellungnahme zu diesem Zustand bitten.
    Natürlich braucht man dafür eine Leitung und einen zuständigen OA, der hinter der Station steht, diese Zustände mit sich selber nicht vereinbaren kann und die Hosen an hat. Wenn diese aber nur Angst haben, dass an ihrem Ast gesägt wird oder es ihnen einfach nur egal ist, dann wird sich leider nichts ändern.

    Auf meiner Heimatstation (Innere Med., u.a. Hämatologie/Onkologie) würde es sowas nicht geben, wenn die PJ´s anfangen den Pat. auf dem Klo Blut abzunehmen, dürfen die sich von unserer Leitung aber was anhören (hatten wir schon)! Geweckt wird, solange keine frühe Untersuchung o.ä. ansteht, kurz vorm Frühstück, also gg. 8 Uhr.
    Wir haben echt Glück; unser Chefarzt setzt sich für eine adäquate Versorgung seiner Pat. ein - und somit auch für eine gute pfleg. Besetzung.

    Da ich wegen meiner Weiterbildung aber auch im Haus rumkomme und jetzt schon in verschiedenen Fachbereichen gearbeitet habe, habe ich ähnliche Zustände auch schon gesehen, das war auf einer gyn. Station;
    z.B. die o.e. Blutabnahme auf dem Toilettenstuhl und Pat. die von morgens 7 Uhr bis nachmittags 15 Uhr im Flur sitzen und auf ihr Bett/Zimmer warten.
    Nächtliches wecken zum waschen war dort gottseidank nicht üblich, aber eine Pat. wurde während ihrer Abwesentheit umquartiert...
    Was ich aber mit am schlimmsten finde, ist dass man meistens mit den nötigen Grundversorgungstätigkeiten (Vitalzeichen, Verbände, Wundspülungen etc.) und administrativen Aufgaben (Aufnahmen, Untersuchungen, Telefon - ich habe das Telefon dort gehasst!!!) so beschäftigt ist, dass keine Zeit für längere, intensivere (also nicht nur "Guten morgen, gut geschlafen, ich schau mir mal den Verband an, ah gut, na dann bis später...") Gespräche bleibt. Die Frauen haben Krebs (!) und das einzige, was der Chefarzt bei der Visite macht ist schnell den Verband abzunehmen, sich die wegoperierte Brust anzuschauen und zu sagen: "Prima, sieht ja ganz gut aus!" Nach der Visite sitzt die Frau heulend im Zimmer und du hast keine oder kaum Zeit, sich um sie zu kümmern, weil ständig die Klingel oder das Telefon geht und noch 10 Neuaufnahmen auf dem Flur stehen die ständig fragen, wann endlich was passiert und wie lange sie noch warten müssen.
    Die Pat. haben am Anfang oder bei Beginn neuer Therapien so viele Fragen und wenn man sich wirklich mal die Zeit nehmen kann diese zu beantworten, nimmt man ihnen auch gleich z.T. unnötige Ängste durch Unsicherheit und sie sind einem unendlich dankbar dafür - dabei sollte das doch selbverständlich sein.

    So, jetzt habe ich meinem Frust über solche Stationen auch mal Luft gemacht; war zwar nicht geplant, aber kam jetzt ganz automatisch...
    Auf dieser bzw. so einer Station möchte ich nie fest arbeiten!!!
    Und wenn ich da wäre, würde ich mich auch ganz schnell nach was anderem umschauen (die Kollegen die schon länger da arbeiten sind z.T. schon so ausgebrannt...!).

    Tja, was kann man da machen, damit sich was ändert, damit was passiert?!
    Auf einer anderen Station, wo auch ganz schlimme Zustände herrschten, haben bzw. wollten sich sämtliche Kollegen versetzen lassen oder haben ganz gekündigt. Das ging soweit, bis die PDL einfach einen Versetzungs-/Kündigungsstop veranlasst hat - weil nämlich keiner mehr da arbeiten wollte (hat sich einfach rumgesprochen) und sich hausintern keiner mehr hat dahin versetzen lassen.

    Erst heute war in Köln eine Demo für menschenwürdige Pflege.
    Musste arbeiten, sonst wär´ ich da hingegangen.


    Sr. Schnecke:-)
     
  18. Crazy_Beccy

    Crazy_Beccy Stammgast

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    GuKP-Schülerin in Lemgo
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    zzt. noch Schule :D
    Ach du meine Güte.. :eek1:

    Meine Praxisanleitung hat mich mal gefragt, ob alles okay ist wie das so läuft..
    Ich so "Ja eigentlich schon, nur das geht alles so hektisch mit dem Waschen und so find ich"

    Also die sollen sich drehen und kaum liegen se auf der Seite sollen se sich wieder zurück drehen und andere Seite usw..
    Okay, du musst als einzelne Person morgens bei uns z.B. jetz 3-4 Leute machen..
    Aber trotzdem..
    Also so eine Hetze als Patient würd ich auch nich haben wollen..
     
  19. alesig

    alesig Poweruser

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    Hallo
    Ich schiebe grundsätzlich Nachts keine Patienten um (außer Notfälle).
    Wenn es irgendwo im Haus noch ein freies Bett gibt egals welches Fachgebiet wird ein Zugang dort hin verlegt bis zum nächsten Morgen. Wenn es dem Arzt nicht paßt kann er selber die Betten schieben, und bis jetzt habe ich die letzten 28 Jahre keinen erlebt der dies getan hätte.
    Vor 6.00 Uhr morgens werden keine Patienten routinemäßig gewaschen, da gibt es überhaupt keine diskussion.
    2x am Tag Verbände aufreissen ? Eine kurze Info an die Verwaltung von wegen Wirtschaftlichkeit und eine Zusammenstellung der Kosten und damit war es dann vorbei.
    Anordnungen die wenig sinnvoll oder zum Teil Patientenschädigend oder gefährdend sind werden von mir in Frage gestellt.Erst versuche ich natürlich ein vernünftiges Gespräch, Argumente werden vorgebracht , der hinweis auf eine lückenlose Dokumentation erfolgt. Erfolgt die Anordnung mündlich wird sie schlicht und ergreifend verweigert, ist sie schriftlich fixiert, halt ich ebenfalls schriftlich fest warum ich diese Anordnung so nicht ausgeführt habe. Ich habe eine Durchführungsverantwortung und muß für meine Taten den Kopf hin halten und da interessiert es den Richter nicht das der Doc mir das angeordnet hat.
    Ein Vorgesetzter-Stationsleitung-Verwaltungsleitung-kann mir gegenüber eine Dienstanweisung aussprechen der ich Folge zu Leisten habe.
    Verstößt sie gegen das Gesetz oder gegen Menschenrechte kann ich sie verweigern. (Das nächtliche Waschen verstößt gegen die Würde des Menschen).
    Ein Arzt ist nicht mein Vorgesetzter, sondern ein akademischer Kollege der mir in medizinischen Dingen Weisungsbefugt ist. Ich muß nicht alles machen was er mir sagt.
    Wir haben immer wieder mal so Assistenzärzte die sich als Gottesgeschenk an die Menschheit empfinden und richtig unwirsch werden wenn ihre göttlichen Eingebungen angezweifelt werden, und sie sich rechtfertigen müssen. Aber auch diese stellen mit der Zeit fest, daß sie nur dann gut arbeiten können wenn sie mit uns (Pflege) zusammenarbeiten. Jeder Mensch macht Fehler und einem übermüdeten Doc passiert dann in der Anordnung schon mal der eine oder andere mg oder Medikamenten Fehler.
    Da sind sie dann heilfroh wenn sie Pflegepersonal haben das mitdenkt.
    Die Einzelfälle die Lernresistent waren haben sich dann relativ schnell ein neues Krankenhaus gesucht in dem sie dann lästig sein konnten.
    Mir schwillt der Hals wenn ich höre/lese wie hochqualifiziertes Fachpersonal- Pflege sich von ihren akademischen Kollegen behandeln lassen. Seien es idiotische Anordnungen oder der Umgangston.
    Wehrt Euch-höflich-aber bestimmt. Nach 10 Jahren des Ärgerns folgten bei mir 18 Jahre des "Wiederstandes". Es funktioniert, ich bin bei den meisten wohlgelitten und habe erhelblich weniger Streß mit den Doc`s als so manche Kollegin. Es gibt zwar den einen oder anderen Doc der sofort die Fackel in meinen Scheiterhaufen werfen würde, aber damit kann ich gut leben.
    alesig
     
  20. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Funktion:
    stellv. Betriebsratsvorsitzender, Sprecher der ver.di-Vertrauensleute
    Was ist denn Mobbing wenn ich den diensthabenden Arzt nachts anrufe, dafür ist er doch da.
     
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