Darf ich mit Pflegemanagement-Diplom an KP-Schulen unterrichten und prüfen?

Dieses Thema im Forum "Studium Pflegemanagement" wurde erstellt von Katharina Gillig, 05.03.2013.

  1. Katharina Gillig

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe an der HFH Hamburg Pflegemanagement studiert und erfolgreich abgeschlossen. Leider packe ich aus gesundheitlichen Gründen keine PDL-Stelle und möchte gerne Teilzeit an einer Krankenpflegeschule in Rheinland-Pfalz unterrichten und natürlich auch prüfen dürfen.
    Ich habe 17 Jahre in der Pflege gearbeitet und vor der Pflegeausbildung Realschullehramt bis zum 1.Staatsexamen studiert.
    Benötige ich dazu vom Land die Genehmigung, denn §4 Abs. 3 Punkt 2 des KrpflG schreibt ja die pädagogische Ausrichtung des Studium vor?
    Zitat:" Nachweis einer im Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze ausreichenden Zahl fachlich und pädagogisch qualifizierter Lehrkräfte mit entsprechender, abgeschlossener Hochschulausbildung für den theoretischen und praktischen Unterricht, .....

    Wer hat einen Rat für mich?
     
  2. anästhesieschwester

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    Guten Morgen,

    normalerweise muss man heute Pflege- oder Medizinpadagogik o.ä. studiert haben, um an Krankenpflegeschulen unterrichten zu dürfen. Wie das aber in deinem besonderen Fall - also mit pädagogischer Erfahrung und Examen und Berufserfahrung als Krankenschwester - ist, kann ich dir leider nicht sagen. Frag doch einfach mal beim zuständigen Regierungspräsidium nach. Die sollten dir Genaueres saen können.
    Viel Erfolg!

    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  3. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    Ich würde mich einfach mal an Krankenpflegeschulen bewerben.
     
  4. DAMA1

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    Einfach noch PP studieren und dort mit gutem Bachelor abschließen. Viele Module aus dem PM hat man ja schon und werden entsprechend angerechnet. Somit ist dieses eigentlich kein großes Thema mehr, um diesen PP zu erreichen.
    Andererseits kann die Nachfrage an Schulen nie schaden, inwiefern überhaupt Bedarf bestünde oder eine Möglichkeit hierzu.

    Lg. aus München
     
  5. Katharina Gillig

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    Leider hatte ich mich beworben und dort die Nachricht erhalten, dass es nicht klar sei, ob ich unterrichten und prüfen dürfe. Ich frage heute beim Amt nach.

    Vielen lieben Dank!
     
  6. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Soweit mir das bekannt ist: Nein dies ist nicht möglich.

    Die Begründung könnte darin liegen, dass selbst Pflegepädagogen BA ohne 2. Fach Schwierigkeiten haben in gewissen Bundesländern an staatlichen Schulen eine Stelle zu bekommen. Es gibt sogar Bundesländer, wo ein einfacher BA keine Chance erhält. Es wird dahingehend der Master verlangt. In welchem Bereich man allerdings dann den Master absolviert, ist derzeit noch egal.
     
  7. Lillebrit

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    Die Auslegung des Bundesgesetztes erfolgt auf Länderebene- wir haben bei uns im Team eine Grundschullehrerin mit 2. STeX und AP-Ausbilung. Der fachlichen und pädagogischen Eignung (mit pädagogischem Hochschulabschluss) ist damit genüge getan! Dieses sind meistens Einzelfallentscheidungen und werden von der zuständigen Behörde getroffen....

    Meines Erachtens nach hast Du mit der Grundausbildung die fachliche Qualifikation, mit dem 1. SteX Lehramt einen pädagogischen Hochschulabschluss mit 2 Fächern sowie auf BA-Niveau nochmals fachwissenschaftlich das Fach "Pflege" studiert.
    Probier es bei den zuständigen Behörden; wenn Du dort eine Anerkennung hast kannst Du von den Krankenpflegeschulen im jeweiligen Bundesland auch angestellt werden. Alternativ bewirbst Du Dich an einer Altenpflegeschule.
     
  8. Katharina Gillig

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    @ Pericardinchen: das Diplom ist dem Master doch gleichgestellt. Es ist auf jedenfall über dem BA anzusiedeln ;).
    Und Danke Lillebrit für den Tip. Versuche mich bei der Schulaufsicht der ADD seit Tagen. Leider sind die Zuständigen nicht erreichbar.
    Vielen lieben Dank für Eure Infos.
     
  9. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    @Katharina Gillig:

    Wieso meinst Du, dass das Diplom aus einem Pflegestudiengang höher gestellt ist, als einen Bachelor aus einem Pflegestudiengang ? Mit welcher Begründung ?
    Es interessiert mich, wie Du das siehst. Merci!
     
  10. Katharina Gillig

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    Hallo Pericardinchen:
    ist es nicht so, dass der Bachelor 4 Semester dauert und einem Grundstudium entspricht? Der Masterstudiengang entspricht dann dem Hauptstudium, also in etwa dem Diplomstudiengang?
    Der Diplomstudiengang dauert 8 Semester. Das ist ein umfangreiches Studium, welches sogar ein 20-wöchiges Praktikum im Pflegemanagement beeinhaltete. In 8 Semestern war das nur mit sehr viel Disziplin und berufsbegleitend garnicht machbar.
    Was meinst Du dazu?
     
  11. -Claudia-

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    Bachelorstudiengänge haben zwischen sechs und sieben Semestern, je nach Anzahl der ETCS-Punkte. Masterstudiengänge dann nochmal drei bis vier Semester, insgesamt 300 ECTS. Disziplin brauchst Du auch bei diesen Studiengängen, glaub mir.

    Das Diplom ist nicht mit dem Master gleichzusetzen, sondern ein Stück darunter; vorm Bologna-Prozess galt es im Ausland als Bachelor-Äquivalent, da erster akademischer Abschluss. Wer nach dem Diplom noch den Master draufsatteln möchte, steigt in der Regel auch mit den Bachelor-Absolventen ein.
     
  12. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    @Katharina : Also mein Studium der Pflegepädagogik dauert 7 Semester mit einem Praxissemester
    Inhaltstechnisch: absolut gleich mit dem Diplom
    Aufwand im heutigen Bachelor/ Mastersystem: In 7 Semestern werden so viel reingepackt, wie in 8 Semester (Vergleich G8 versus G9)

    Also hier einmal ein Beispiel in Bezug Pflegemanagement Vollzeitstudium:

    http://www.hs-esslingen.de/de/hochs...ba-pflegepflegemanagement/studienverlauf.html

    und hier Pflegepädagogik (ähnlich meiner Hochschule- beide Hochschulen kooperieren):
    http://www.hs-esslingen.de/de/hochs...-arts-ba-pflegepaedagogik/studienverlauf.html

    http://www.hs-weingarten.de/web/bachelorstudiengang-pflegepaedagogik/studienteil-i
     
  13. Katharina Gillig

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    Hallo Claudia,
    ich habe mich jetzt mal kundig gemacht. Das Diplom an der FH entspricht dem Bachelor an der Universität. Bin jetzt eh gerade mit der ADD und dem Landesamt in Kontkat und die Dame von der ADD war so nett, mir den Unterschied zu erklären.

    Für mich ist der Bachelor immer noch der Mann, der im TV eine Frau sucht ;). Ich bin wohl irgendwie altmodisch!

    Liebe Grüße Katja
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Hehe - dieses Teekesselchen ist historisch bedingt. Weiß ich von meiner Schwester, die einen Handwerksberuf erlernt hat.

    Im Mittelalter war das Handwerk bekanntlich in den Zünften organisiert. Es gab, wie heute, Gesellen und Meister; auf Englisch: Bachelor und Master. Lehrlinge und Gesellen haben, wenn überhaupt, sehr wenig verdient, nur Meister waren in der Lage, eine Familie zu ernähren. Ergo wusste jeder Mann und jede Frau: Wenn der Typ Bachelor ist, ist er noch zu haben.

    Im Deutschen verlief die Entwicklung der Sprache ähnlich, nur haben wir noch ein "Jung-" vor den Gesellen gesetzt.
     
  15. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Hier noch ein paar interessante Links für Dich, um Dich damit anfreunden zu können, dass das Diplom eigendlich = Bachelor ist.
    Studienabschlüsse: Der Bachelor lohnt sich - Bachelor - FOCUS Online - Nachrichten

    Naja und das mit dem Verdienst ist auch so eine Sache. Wegen der Kohle braucht man keinerlei akademischen Abschluss in der Pflege zu absolvieren.
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Um an Krankenpflegeschulen als hauptamtlcihe Lehrkraft arbeiten zu können, ist die Mindestquailifikation in einigen Bundesländern auf der Ebene des FH-Diploms, in anderen auf dem Niveau eines Universitären Diplomabschlusses angesiedelt.

    NRW, Hessen und S.-H. nehmen explizit keine Bachelor sondern mind. Absolventen mit FH-Diplom; in etlichen neuen Bundesländern wird der B.A. meines Wissens nach auch nicht für diese Tätigkeit anerkannt...
    In Bayern gelten FH-Diplome und B.A. als gleichwertige Stufe zu den Weitergebildeten, um das "Fachpraxislehrer" anerkannt zu sein. Bestimmte Inhalte wie z.B. Psychologie, Sozologie etc. hätte ich "damals" mit dem FH-Diplom dort nicht unterrichten dürfen...

    Ich denke, dass es sowieso flächendeckend auf einen Master-Degree als ausschlaggebende Qualifikation hinauslaufen wird...das FH Diplom zwar ist faktisch "mehr" als ein Bachelor und stellt eine abgeschlossene Hochschulausbildung dar, dennoch wird dieser Titel im Zuge des Bologna-Prozesses mit den Jahren an Wertigkeit verlieren. Ein Diplomabschluss einer Universität (und analog dazu ein Staatsexamen) hat aber die Wertigkeit eines Mastertitels!
     
  17. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Der Bachelor ist genauso wie das Diplom eine abgeschlossene Hochschulausbildung. Es ist nur anders strukturiert. Aber der Inhalt bleibt der Gleiche.

    Die Entwicklung ist schon jetzt so weit
    z.B. hier eine Stellenausschreibungen aus dem Norden:

    Stellen - Aktuelles - St. Rochus-Hospital Telgte

    Darüber hinaus erreichen mich seit ich studiere ständig Stellenausschreibungen aus dem Norden Deutschlands, die Pflegepädagogen BA suchen und zwar zum unterrichten an Krankenpflegeschulen, Altenpflegeschulen u.s.w.

    Also deswegen verstehe ich hier nach wie vor nicht die Annahme, dass NRW und Co keine Bachelor- Absolventen unterrichten lassen würden. Das ist nicht zu pauschalisieren. Genauso wenig, dass Bayern alle unterrichten lässt. Dem ist auch nicht so. Im konservativen Freistaat Bayern gibt es Regionen, die das nicht zulassen, weil sie sich einfach nicht damit befassen wollen.
     
  18. Katharina Gillig

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    @Pericadinchen: Das mit der Kohle weiß ich längst ;). Ich wollte Regelarbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen. Die sucht man im Pflegemanagement vergebens ;), denn man ist Springer für Jeden!
     
  19. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Jein- Du hast einen Studienabschnitt beendet und kannst mit diesem von der Hochschule abgehen. Du findest sicherlich Betätigungsfelder- dennoch gilt der BA nicht in jedem Bundesland als anerkannter Hochschulabschluss zur Anrechung auf den Stellenplan im Sinne des KrPflG!



    Die Stellenzeige bezieht sich auf den quartären Bereich der Weiterbildung! Hier greifen die Bundeslandspezifischen Regelungen für die Ausbildung naürlich nicht ...





    Jedes Bundesland hat das Recht, die bewusst sehr offen gehaltenen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Studienabschlüsse zu spezifizieren...

    NRW hat z.B. eine eigene Durchführungsverordnung, aus welcher das Diplom als Mindestvoraussetzung hervorgeht...und nein, der BA ist nicht glechgestellt, sondern unterhalb angesiedelt. In NRW studiert man im BA übriges den Schwerpunkt "Anleitung und Mentoring" - die Unterichtsbefähigung erlangt man im Masterstudiengang.

    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes..._nr=2124&bes_id=8927&aufgehoben=N&menu=1&sg=1

    Ich arbeite in Hessen und weiss von der zuständigen Behlörde, dass die Bachelor definitiv nicht angerechnet werden! Auch hier geht es "ab dem FH-Diplom" los ....angedacht ist mittelfristig der Master Degree als Voraussetzung.

    Du darfst auch zwei Dinge nicht durcheinander bringen: zum einen die im Studium erwobenen Kompetenzen und Qualifikationen, zum andern die landesrechtliche Auslegung des KrPflG...

    Natürlich könntest Du aufgrund der erworbenen Fähigkeiten an jeder Schule "loslegen" und es dürfte Dich rein theoretisch auch erstmal jede einstellen.
    Wenn allerdings in dem jeweiligen Bundesland keine Anrechung als hauptamtliche Lehrkraft efolgt, dann wirst Du nicht auf das Quotenverhältnis von Schülern zu Lehrern angerechnet und darfst auch nicht prüfen!
    Das kann sich keine Schule leisten!!!
     
  20. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    7. Semester Pflegepädagogik
    Mein Studium ist aufgeteilt in 2 Studienabschnitten, dauert gesamt 7 Semester mit Praxissemester. Danach habe ich den 1. akademischen Abschluss an einer Hochschule.

    Im Krankenpflegegesetz steht :

    § 4 Dauer und Struktur der Ausbildung
    (1) Die Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflegerinnen
    und Gesundheits- und Krankenpfleger, für
    Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits-
    und Kinderkrankenpfleger schließt mit der
    staatlichen Prüfung ab; sie dauert unabhängig vom Zeitpunkt
    der staatlichen Prüfung in Vollzeitform drei Jahre, in
    Teilzeitform höchstens fünf Jahre. Sie besteht aus theoretischem
    und praktischem Unterricht und einer praktischen
    Ausbildung.
    (2) Der Unterricht wird in staatlich anerkannten Schulen
    an Krankenhäusern oder in staatlich anerkannten Schulen,
    die mit Krankenhäusern verbunden sind, vermittelt. In
    den Ländern, in denen die Ausbildungen in der Krankenpflege
    dem Schulrecht unterliegen, erfolgt die Genehmigung
    der Schulen nach dem Schulrecht der Länder und
    nach Maßgabe von Absatz 3.
    Die praktische Ausbildung
    wird an einem Krankenhaus oder mehreren Krankenhäusern
    und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie weiteren
    an der Ausbildung beteiligten, geeigneten Einrichtungen,
    insbesondere stationären Pflegeeinrichtungen
    oder Rehabilitationseinrichtungen, durchgeführt.
    (3) Die staatliche Anerkennung der Schulen nach Absatz
    2 Satz 1 erfolgt durch die zuständige Behörde, wenn
    sie folgende Mindestanforderungen erfüllen:
    1. Hauptberufliche Leitung der Schule durch eine entsprechend
    qualifizierte Fachkraft mit einer abgeschlossenen
    Hochschulausbildung,
    2. Nachweis einer im Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze
    ausreichenden Zahl fachlich und pädagogisch
    qualifizierter Lehrkräfte mit entsprechender, abgeschlossener
    Hochschulausbildung für den theoretischen
    und praktischen Unterricht,

    3. Vorhaltung der für die Ausbildung erforderlichen
    Räume und Einrichtungen sowie ausreichender Lehrund
    Lernmittel,
    4. Sicherstellung der Durchführung der praktischen Ausbildung
    nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
    für die Berufe in der Krankenpflege durch Vereinbarungen
    mit Einrichtungen nach Absatz 2 Satz 3,
    die von der zuständigen Behörde für die Durchführung
    von Teilen der praktischen Ausbildung als geeignet
    beurteilt werden.
    Über Satz 1 hinausgehende, landesrechtliche Regelungen
    bleiben unberührt. Die Länder können durch Landesrecht
    das Nähere zu den Mindestanforderungen nach Satz 1
    bestimmen.
    (4) Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung
    Regelungen zur Beschränkung der Hochschulausbildung
    nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 auf bestimmte
    Hochschularten und Studiengänge treffen.

    (5) Die Gesamtverantwortung für die Organisation und
    Koordination des theoretischen und praktischen Unterrichts
    und der praktischen Ausbildung entsprechend dem
    Ausbildungsziel trägt die Schule. Die Schule unterstützt
    die praktische Ausbildung durch Praxisbegleitung. Die
    Praxisanleitung ist durch die Einrichtungen nach Absatz 2
    Satz 3 sicherzustellen.
    (6) Zur zeitlich befristeten Erprobung von Ausbildungsangeboten,
    die der Weiterentwicklung der Pflegeberufe
    unter Berücksichtigung der berufsfeldspezifischen Anforderungen
    dienen sollen, können die Länder von Absatz 2
    Satz 1 sowie von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
    nach § 8 abweichen, sofern das Ausbildungsziel
    nicht gefährdet wird und die Vereinbarkeit der Ausbildung
    mit den Richtlinien 77/452/EWG und 77/453/EWG gewährleistet
    ist.
    § 5
    Voraussetzungen
    für den Zugang zur Ausbildung
    Voraussetzung für den Zugang zu einer Ausbildung
    nach § 4 Abs. 1 ist,
    1. dass die Bewerberin oder der Bewerber nicht in gesundheitlicher
    Hinsicht zur Ausübung des Berufs nach
    § 2 Abs. 1 Nr. 3 ungeeignet ist und
    2. der Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige,
    abgeschlossene Schulbildung oder
    3. der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige
    Schulbildung, zusammen mit
    a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung
    mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer
    von mindestens zwei Jahren oder


    Alles klar - hab es gefunden.

    Hessen wollte seine Bildung aufpolieren und sie haben es etwas übertrieben. Da ich in Hessen und in RLP zur Schule ging und zudem noch in Hessen meine Krankenpflegeausbildung absolvierte, sind mir die Probleme von früher und die Beweggründe dies zu verbessern bekannt.
    Egal in welchem Bildungsbereich: Die Hessen hatten da so einen gewissen Ruf weg. Was ich im Bezug auf meine Krankenpflegeausbildung nicht bestätigen kann. Die war vollkommen in Ordnung! Allerdings das war von 1992-1995.
     
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