Copd

Daunernurse

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Welche pflegerischen Schwerpunkte würdet ihr bei einer COPD sehen?
Also was sollte auf jeden Fall von einer Pflegefachkraft angesprochen und behandelt werden.



Bitte helft mir ganz schnell :D
 

narde2003

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Die Atmung und ihre Unterstützung!!!

Narde
 

narde2003

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Überlege doch mal:

Was ist eine COPD?
Welche Probleme hat ein Patient mit COPD?
Welche Symptome? und was ergibt sich daraus
 

Daunernurse

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also unter betreuung und beratung hab ich:
- Rauchen aufgeben
- Reizstoffe meiden /Hausstaub
/Kamin mit guten Abzug
/ beim Grillen ausserhalb des Rauchzug setzen
/ Bei Parfums vorsichtig sein wegen Reizstoffen
- negativen Stress meiden ->Entspannungsübungen
- Atemtechnicken erlernen /lippenbremse
/ Zwerchfellatmung
- Übergewicht reduzieren
- viel trinken -> hält Schleim flüssig
- ausgewogene Ernährung
- Hustentechniken erlernen
- nicht überanspruchen
- selbsthilfegruppen und brochüren anbieten


Jetzt brauch ich halt noch Pflegerische Schwerpunkte
 

narde2003

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Dann überleg jetzt mal was aus deiner Sicht das WICHTIGSTE ist.

So bist du schon einen Schritt weiter.
 

Daunernurse

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Also für mich wäre jetzt das wichtigste:

Verhalten im Notfall sprich akute Atemnot!
Noxenmeiden
Entspannungsübungen
 

Elisabeth Dinse

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Damit wäre die COPD gut "gepflegt"... fehlt nur noch der Mensch, der die COPD hat. *fg*

Elisabeth

PS Entschuldigung, ich konnts mir nicht verkneifen.
 

narde2003

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Aber solche solltest du in den 3 Jahren gesehen haben, ausser diese kommen auch nur alle in unser Haus, besonders bei trüben, nebeligen Wetter im Herbst und Winter, sowie an grauen Sommertagen.

Denk mal an solche Patienten, und für sie dir zu Augen

Narde
 

Daunernurse

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wie soll ich denn den Pat da rein bringen?

Hatte nie nen Copd pat zumindestens nicht wissentlich deshalb fällt mir dieses Thema auch so schwer!

Sorry
 

Elisabeth Dinse

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Wat is dat bloß fü ne Ausbildung, wenn die Kronkheiden geflegt wörden un de Minsch up de Streck blievt.

Welche Symptome hat der Mensch mit COPD (COPD ist nicht gleich COPD)?Was würde das für die ATLs bedeuten? Was kann er? Wofür braucht er Hilfe?
Wie ist der soziale Hintergrund? ...

Google doch mal mit COPD- vielleicht kommt dann die zündende Idee.


Elisabeth

PS Außer COPD gibts hier noch Ideen für die Pflege von Erkrankungen unter Aussparung des Individuums: http://www.pflegedialog.de/index.ph...rum&f=55&sid=7d4373477ab8c03cf57b37d7cccdbd8a
 
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daunerteacher

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:beten: Hallo daunernurse,

hätten Sie sich doch nur früher bei mir gemeldet, dann hätten wir die Fragen und Schwerpunkte sicherlich gemeinsam bearbeiten können oder ich hätte Ihnen auch gerne weiter geholfen.
Ich wünsche Ihnen für Morgen viel Glück, gute Erarbeitungszeit bis dahin und dann bis Morgen!:bussis:
Ihr Daunerteacher
 

Elisabeth Dinse

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Hi Tobias

woran ich mich gestört habe, war das da eine Pflegeplanung für eine Erkrankung geschrieben wird... nicht für einen Menschen.

Roche Lexikon schrieb:
COLD
Syn.: Abk. für chronic obstructive lung disease; COPD (Abk.)
chronic obstructive pulmonary disease
Etymol.: engl.

heterogenes Syndrom, bei dem eine chronische Atemwegsobstruktion mit reduziertem maximalem expiratorischen Atemfluss u. progredientem Verlauf im Vordergrund steht. Zunehmende Prävalenz. Ätiol.: Zugrunde liegen eine chronische Bronchitis oder ein Lungenemphysem. Abgegrenzt werden muss das Asthma bronchiale. Klinik: Dyspnoe, Husten oder Auswurf in unterschiedlicher Ausprägung. Diagn.: Die Einteilung kann nach dem Schwergrad der Atemwegsobstruktion erfolgen (leicht-, mittel-, schwergradig); als Parameter lässt sich das forcierte expiratorische Einsekundenvolumen (FEV1) heranziehen. Ther.: Ziel der langfristigen Behandlung ist, die Progredienz aufzuhalten bzw. zu verlangsamen. Wichtig sind subjektive u. objektive Verbesserung der Symptomatik, Erhalt der Lungenfunktion u. Vermeiden von Exazerbationen. Wichtigste Maßnahme ist die inhalative und/oder orale medik. Ther. (Bronchodilatatoren, Kortikosteroide); außerdem Infektionsprophylaxe (Impfungen z.B. gegen Pneumokokken, Influenzavirus), Sauerstofflangzeittherapie; nichtinvasive (Heim-)Beatmungstherapie, Lungentransplantation, Lungenvolumenreduktionschirurgie (bei Emphysem). Progn.: Lebenserwartung u. -qualität sind reduziert, werden aber durch suffiziente Therapiemaßnahmen verbessert.

Für einen medizinischen Sammelbegriff eine Pflegeplanung zu schreiben halte ich für sehr gewagt. Symptome können behandelt werden. Aber das ist doch wohl medizinische Therapie. Oder bin ich da nicht auf dem laufenden und es gab in Deutschland da eine Änderung. Stellen Pflegekräfte jetzt im Rahmen des Pflegeprozess Therapiemaßnahmen auf?

Elisabeth
 

Tobias

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Hi Elisabeth,
Du hast mit Deinen Zweifeln recht! Nur wenn Du die Erkrankung richtig kennst, kannst Du auch unterstützend pflegen!
In D hat sich nix geändert :beten:, wir therapieren hier noch nicht selbst!!
Ich arbeite auf ITS und da macht es sich gut, wenn ich die Erkrankung kenne und die Therapie dazu, denn dann kann ich schon manch Medikament / Maschine ecpp. bereitstellen. Wir wollen doch alle "frontline" arbeiten und nicht immer nur hinterher hetzen.

LG und schönes WE Tobias
 

Elisabeth Dinse

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Tobias schrieb:
Nur wenn Du die Erkrankung richtig kennst, kannst Du auch unterstützend pflegen!

Und wo bleibt der Mensch mit seinen Ressourcen und seinen Bedürfnissen bei diesen Gedankengängen? `

Man merkt, dass deine Sichtweise intensivtherapie- geleitet ist. *g* Nicht bös sein- aber geht es in der Pflege nicht um die Begleitung von Menschen in Krisensituationen.

Ich arbeite auf ITS und da macht es sich gut, wenn ich die Erkrankung kenne und die Therapie dazu, denn dann kann ich schon manch Medikament / Maschine ecpp. bereitstellen. Wir wollen doch alle "frontline" arbeiten und nicht immer nur hinterher hetzen.

Das hat aus meiner Sicht wenig mit Pflege zu tun... es ist eindeutig Therapie. Und ich bezeichne es gerne als moderne Kaffeetasse: dem Doc in diesem Falle das denken und handeln abnehmen. warum kann ein Doc eigentlich seine Notfallmedis nicht selbst aufziehen?

Elisabeth
 

narde2003

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Hallo Elisabeth,

vielleicht sollten wir von dem Gedanken wegkommen, dass wir ein "medizinischer Hilfsberuf" sind?

Aber wir schweifen wieder vom Thema ab.

COPD ist nicht COPD, wobei meinen ersten Patienten vor vielen Jahren werde ich nicht vergessen, den habe ich Popey genannt.

Der sass im Bett und pumpte wie ein Maikäfer, stopfte sich mit Spinat voll und schaffte es auch noch zu schreien, ich krieg kei Luft, ich krieg kei Luft.

Wenn ich an dieses Krankheitsbild denke, habe ich immer diesen Patienten vor Augen, obwohl ich mittlerweile sehr viele COPD's gesehen habe.

Liegt wohl daran, dass diese ja alle in München in einem Krankenhaus sind, oder?:-)

CU
Narde
 

Tobias

Poweruser
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Elisabeth Dinse schrieb:
Das hat aus meiner Sicht wenig mit Pflege zu tun... es ist eindeutig Therapie. Und ich bezeichne es gerne als moderne Kaffeetasse: dem Doc in diesem Falle das denken und handeln abnehmen. warum kann ein Doc eigentlich seine Notfallmedis nicht selbst aufziehen?
Elisabeth
Moin,
schau mal in Deine Stellenbeschreibung!!
Ich glaube das wäre ein neues Thema wert!! Back to topic!

LG Tobias
 

heriion

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+ smile +

Ich finde es schwer ein Individum im gesammten in eine Pflegeplanung zu erfassen. Mit den Resoursen werden die Möglichkeiten des Pat und des PP enger eingekreist. Mehr kann man nicht aufs Papier bringen. Alles andere artet in der Entschlüsselung der DNS aus.

Wo sind die machbaren grenzen in der individuelen Pflegeplanung?
griez ´eng, herion
 

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