Chemo nach Brustkrebs

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von Grittlie, 11.09.2011.

  1. Grittlie

    Grittlie Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2008
    Beiträge:
    93
    Zustimmungen:
    0
    Vor wenigen Monaten wurde bei der besten Freundin meiner Mutter Brustkrebs festgestellt.
    Es ging alles sehr schnell.O.P,Brustaufbau,dann Chemo.
    Sie bekam eine sehr starke Chemo,worauf sie bald die Haare verlor und sie körperlich abbaute.
    Nun,sagt meine Mutter,bekommt sie die stärkste Chemo die man bei Brustkrebs bekommen kann.
    Ihre Freundin baut immer mehr ab.Hat zu nichts mehr Lust und leidet.
    Meine Mutter macht große Sorgen,denn die beiden kennen sich seid über 30 Jahren und haben viel zusammen erlebt.
    Meine Frage.Warum hat man die Chemo gesteigert?
    Muß man sich wirklich Sorgen machen?
    Meine Mutter sagte,ihre Freundin ließ sich davor durch nix unter kriegen.
    Jetzt will sie manchmal nicht mal mehr mit ihr mehr reden.
     
  2. flexi

    flexi Administrator
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    11.02.2002
    Beiträge:
    7.782
    Zustimmungen:
    46
    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Großraum Hannover
    Diese Frage kann dir eigentlich nur der behandelnde Arzt beantworten. Denkbar ist allerdings, dass man sich um den Tumor mit seinen Nebenwirkungen und Metastasen Gedanken macht und daher die Chemo anpasst.
    Wer mit wem? Manchmal liegt es auch am Thema, es viele andere Themen ausserhalb des Krankheitsgeschehens....
     
  3. renje

    renje Poweruser

    Registriert seit:
    16.08.2009
    Beiträge:
    2.738
    Zustimmungen:
    128
    Beruf:
    GuK, RA, KHbetrw.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Angestellt
    Liebe Grittlie,

    wie sollten deine Fragen hier beantwortet werden?

    Alles was du hier bekommen könntest wären Spekulationen im Nebel.

    Diese Fragen sollten dem behandelnden Arzt/Ärzten gestellt werden.

    Dass man bei einer so schweren Erkrankung und einer Chemotherapie körperlich an die Belastbarkeit geht oder kommt ist bei vielen Menschen so.

    Eine Nebenwirkung ist auch der Haarausfall.

    Bei einer so schweren Erkrankung muss man sich immer Sorgen machen.

    Aber nochmal:
    Die Fragen kann nur der behandelnde Arzt beantworten.

    Sehe gerade flexi war schneller.
     
  4. Grittlie

    Grittlie Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2008
    Beiträge:
    93
    Zustimmungen:
    0
    Ja,das mit dem Arzt denke ich auch.
    Nur da meine Mutter sich solche Sorgen macht,dachte ich ich frage hier bei euch an.
    Denn das man in so kurzer Zeit die Chemo verstärkte,das kam ihr schon komisch vor.
    Die Freundin will ab und an nicht reden.Es geht dabei nicht um die Krankheit!
    Nur mal so reden,wie früher halt.
     
  5. opjutti

    opjutti Poweruser

    Registriert seit:
    24.04.2011
    Beiträge:
    1.337
    Zustimmungen:
    30
    Beruf:
    Fachkrankenschwester OP, PA, OP-Managerin (IHK)
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    OP-Management im Orthopädischen OP
    Funktion:
    OP-Managerin + -Leitung
    Hallo Grittle!

    Tut mir echt leid, das mit der Freundin deiner Mutter.:troesten:

    Aber jeder Mensch geht mit seiner Krankheit anders um.
    Viele reden nur noch über ihr Schicksal und kennen kein anderes Thema mehr. Das ist leider so und natürlich sehr belastend für die nicht Betroffenen.

    :idea:Rate ihr doch zu einer Selbsthilfegruppe. Dort gibt es Frauen, die die Krankheit schon hinter sich haben und Erfahrungsberichte geben und Fragen beantworten können.
    Ich denke aber, dass mit dem Fortschritt der Genesung und nach Abschluß der Chemo die positiven Lebensgeister wieder zurückkehren werden.

    Alles Gute, Jutta
     
  6. renje

    renje Poweruser

    Registriert seit:
    16.08.2009
    Beiträge:
    2.738
    Zustimmungen:
    128
    Beruf:
    GuK, RA, KHbetrw.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Angestellt
    @gittle:

    Es ist halt nichts mehr so wie früher.

    Vielleicht ist es ihr zu Anstrendend zu Reden und es genügt ihr und tut gut, wenn ein Mensch einfach da ist, ohne viele Worte.
     
  7. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    05.04.2011
    Beiträge:
    65
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    NRW
    Akt. Einsatzbereich:
    Tagespflege
    Haarausfall bei einer Chemo wegen Brustkrebs ist völlig normal! Das die Freundin Deiner Mutter oft keine Lust hat "einfach mal so" zu quatschen ist völlig verständlich. Die "Problemchen"der Gesunden sind oft so lächerlich, wenn man so schwer erkrankt ist. An vielen Tagen geht es einem so miserabel, daß man einfach nur seine Ruhe will und nichts hören und sehen. Oft hängt man auch psychisch ziemlich durch.Ich würde Deiner Mutter raten Gesprächsbereitschaft zu signalisieren (vielleicht sich per SMS erkundigen) und viel Verständnis zu zeigen. Einfach da zu sein reicht meist aus. Eine Chemo ist immer hammerhart , aber jeder verkraftet das anders. Näheres kann Dir aber wirklich nur der behandelndende Arzt sagen.
     
  8. Grittlie

    Grittlie Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    28.08.2008
    Beiträge:
    93
    Zustimmungen:
    0
    Ja,Danke ich werde ihr das so weitergeben.Die beiden haben auch schon ein wenig wieder gesprochen.
    Die Freundin bekommt jetzt noch 1x diese harte Chemo und dann eine Hormontherapie.
    Um den Hormonhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen,oder so.

    Ja,das Krebs einen Menschen völlig verändern kann,habe ich schon öfters mitbekommen.
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Chemo nach Brustkrebs Forum Datum
Schwere Halluzinationen und Angsttäume nach Chemo/Morphingabe Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen 09.01.2012
Übelkeit nach Chemotherapie Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen 22.10.2008
Stomatitisschmerz nach HD Chemotherapie-->Schmerzkongress 2007 Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen 17.03.2007
Vitamininfusion nach Chemo Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen 31.01.2003
Nierenversagen nach Chemotherapie Dialyse 30.03.2002

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.