Blasenprobleme auf Tour !!!

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Marion ThÜringen, 15.06.2016.

  1. Marion ThÜringen

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    Hallo alle
    ich habe jetzt in letzter Zeit plötzlich das Problem ganz schnell Pipi machen zu müssen obwohl ich vorher im Büro vor Tourstart extra noch mal länger auf Klo gewesen bin und mich leer gefühlt habe. Das Problem tritt immer dann auf wenn es Warm wird und ich etwas mehr trinken tue oder wenn was auf Tour dazwischen kommt. Letzlich war ich bei Urologin und die sagte nach Test ich habe eine gestresste Reizblase und verschrieb mir einlagen. Manschmal muss ich sogar Boxenstop im Kaufland oder Tankstelle machen sonst geht es in Hose , da wir ja bei Patienten nur im Notfall auf Klo sollen.Nun meine Fragen gibt es Möglichkeit vom Blasenträining oder wie macht ihr das on Tour ?

    Vielen Dank

    Marion
     
  2. Akhran

    Akhran Stammgast

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    Ja so unschön es auch sein mag....muss es wohl sein.

    Also nur im Notfall auf Klo beim Patienten so eine Anweisung würde ich mal geflissentlich ignorieren und ist sicherlich auch nicht rechtens, natürlich sollte der Patient einverstanden sein.
    Durchführung eines Blasentrainings gibt es sicherlich Anweisung in aktuellen Pflegefachbüchern oder Internet...

    mfg Akhran
     
  3. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Muss es denn der ambulante Dienst sein?
     
  4. Maniac

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    Was ist denn ein toilettenbezogener Notfall, wenn nicht starker Drang, unter dem man sich sonst "in die Hose macht"? :-)
     
  5. lusche

    lusche Poweruser

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    Moin Marion,
    ja es gibt Blasentraining und das musst du dir natürlich nicht selbst erarbeiten oder beibringen.
    Dafür gibt es Fachleute...ist ähnlich, wie bei jeder Physiotherapie...wenn es zu Hause nicht richtig gemacht wird...kann es mehr schaden, als nutzen.
    Deine Urologin sollte dir Empfehlungen geben können.

    Die Diagnose steht sicher? Kein Restharn z.B.? Andere mögliche organische Ursachen sind abgeklärt?

    Wenn die Blase gestresst ist, sind „nur“ Einlagen m.M.n. etwas mager als Therapie....
    Beckenbodentraining hast du selbst schon angesprochen ... gute Sache ...Blasentraining...Toilettentraining..Medikamente...usw. usw. ...es gibt etliche Möglichkeiten.

    Weniger Trinken gehört leider nicht zu den probaten Maßnahmen...

    Ich finde es ja eine Zumutung so arbeiten gehen zu müssen....immer auf der Suche nach der nächsten Toilette...und wer weiss, was auf diesen WCs´ kreucht und fleucht.

    In der Ambulanten ist es klar aufwändiger ein WC aufzusuchen, aber auch in der Stationären würden die KollegInnen nicht begeistert sein, wenn eine Kollegin „dauernd“ auf der Örtlichkeit verschwindet...also egal, wo du arbeitest...es stört dich...und nervt die KollegInnen (die dir schnell Faulheit unterstellen).

    Zumindest bis zum Abschluss der Diagnostik sollte eine Krankschreibung drin sein, so kannst du parallel Übungen beginnen und hältst dann länger durch.
    VG lusche
     
  6. Karo Karo

    Karo Karo Junior-Mitglied

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    Kenne aus meinem Einsatz in der Urologie auch die "Kentera-Transdermalpflaster" mit dem Wirkstoff Oxybutynin, helfen wohl ganz gut bei übermäßig starken, plötzlichen imperativen Harndrang. Sind allerdings meines Wissens nach verschreibungspflichtig, aber eine gute Alternative zu oralen Anticholinergika, wenn man medikamentöse Unterstützung in Erwägung zieht.
     
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