Bin neu und brauche Rat

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von vientiane, 14.11.2010.

  1. vientiane

    vientiane Newbie

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    Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester, war viele Jahre in einer Klinik tätig.Seit 3 Jahren arbeite ich bei einem privaten Pflegedienst in der häuslichen Intensivpflege.Hat mir auch ganz gut gefallen, da man nur einen Patienten hat.Nun haben die mich für ein Kind eingeteilt, welches gerade aus der Klinik entlassen wurde.Dieses Kind wird beatmet und hat in der Klinik auch schon mal einen Herzstillstand erlitten.Ich habe noch nie auf einer FG oder ITS Station gearbeitet.Einarbeitung gleich null, da ich bis dahin stets in einem anderem Team aushelfen musste.Nur mal kurz Gerät erklären und sagen, bei Problemen kann ich stets anrufen.Aber das kann es doch nicht sein! Ich habe Angst und fühle mich den Anforderungen nicht gewachsen.Die Eltern erwarten doch zu Recht von mir kompetente Hilfe.
    Ich habe Schlafstörungen und Magenschmerzen.Kann mein Arbeitgeber das von mir verlangen? Am liebsten würde ich dort kündigen.
     
  2. Marty

    Marty Poweruser

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    Hallo, vientiane,

    da kann ich dich gut verstehen. Ich war auch in der Heimbeatmung und ohne meinen Intensivhintergrund würde ich da nicht arbeiten wollen. Wenngleich es sicher so ist, das man ohne den Hintergrund gar nicht abschätzen kann, was für Probleme auf einen zukommen können.
    Wenn es sich um ein Kind handelt, ist es noch mal was anderes. Selbst wenn man alles überschaut und richtig macht,ist es schlimm, wenn dem Kind etwas passiert. Und sich dann noch fragen zu müssen, ob man der Situation gewachsen war ?
    Ich weiß nicht, in wie weit du da von deinem Arbeitgeber Einarbeitung und Fortbildung usw. verlangen kannst und ob es auf die Schnelle, denn der Einsatz beginnt ja offensichtlich bald, überhaupt Sinn macht.
    Dein Körper meldet sich offensichtlich zu Recht.
    Vielleicht hast du ja andere Arbeitsmöglichkeiten in der Nähe.
    Was auch immer du machst, viel Glück,
    Grüße, Marty
     
  3. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Wenn Du Dir die Pflege dieses Kindes nicht zutraust, musst Du das Deinem Arbeitgeber sagen und Dich weigern diese Aufgabe ohne ausreichende Einarbeitung zu übernehmen. In dem Moment, in dem Du die Aufgabe übernimmst signalisierst Du Deinem AG, dass Du sie Dir zutraust und hast die Verantwortung, bist also in der Haftung, wenn etwas passiert. Schickt Dein AG Dich hin, obwohl Du Dich zu unsicher fühlst, lass Dir unterschreiben, dass Du ihn auf Deine fehlende Fachkompetent hingewiesen hast und die Verantwortung ablehnst.
     
  4. renje

    renje Poweruser

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    @vientiane:
    Dann hast du ja schon jede Menge Erfahrung!

    Ist nicht genau dafür eine häusliche Intensivpflege vorgesehen und originäre Aufgabe dieser, solche Pat. egal welchen Alters zu versorgen?

    In der häusl. Intensivpflege kommt es auch schon mal vor, dass jemand einen Herzstillstand erleidet, dafür ist es ja IPflg. Wir sind alle dafür ausgebildet Basismaßnahmen einzuleiten, das sollte besonders i.d. IPflg. jeder MA beherrschen. Wenn du dir unsicher bist dann mache z.B. eine MegaCodetraining oder ACLS kurs.

    Da du allerdings somatich so stark reagierst, stellt sich schon die Frage ob das auf Dauer die richtige Tätigkeit für dich ist.

    @Sr.S:
    So eine Antwort von dir als Lehrerin irritiert mich schon etwas.
    1. für die fehlende fachkompetenz kann der AG nix. Sie ist seit 3Jahren in der häuls. Intpflg. tätig.
    2. Ich kann niemals, never ever, die Verantwortung für meine Tätigkeit ablehnen. Wie sollte das denn gehen? Ich weise auf meine fehlende Kompetenz hin (selber Schuld), ab sofort kann ich tun und lassen was ich will und derjenige dem ich das gesagt habe ist für meinen Mist verantworlich?

    Für das was ich tue bin ich immer Verantwortlich, die kann ich nie abgeben!

    Wenn jemand mit sowas zu mir käme, ich glaube ich würde laut lachen. Ich denke Anderen ginge es nicht anderst.
     
  5. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    also ich tue beruflich nur das was ich auch beherrsche und kann, wenn du allein dort hingeschickt wirst, bist du gnadenlos verantwortlich für dein Handeln denn du bist ausgebildete Kinderkrankenschwester, also solltest du auch in Notfallsituationen klar kommen

    wenn du jetzt klipp und klar sagst, das kann ich nicht oder ich habe in diesem Bereich keine Erfahrung und habe Angst Fehler zu machen, dann mußt du darauf bestehen erst mit Kollegen dort mitzulaufen oder nicht hin zu gehen

    es stimmt leider, als ausgebildete Krankenschwester bist DU verantwortlich für Dein Handeln

    wenn du nicht Auto fahren könntest und keinen Führerschein hättest, würdest du dich ja auch nicht hinter ein Steuer setzen und losfahren oder....

    und wenn du es tust, weil XY dir sagt, fahr mal, wer ist dann wohl verantwortlich

    gerade in der Ambulanz, mit 24 Std Bereitschaftsdienst vollkommen allein als Pflegekraft habe ich sehr schnell gelernt, was ich noch nicht kann tue ich nicht, hole Hilfe oder andere machen es und zeigen es mir, bis ich es kann

    ein Patient hat mir mal gesagt, er wäre allergisch gegen die Tetanusimpfung, die Ärztin sagte, Blödsinn, muß geimpft werden, ich habe mich geweigert, ihr die Spritze in die Hand gedrückt und gesagt, bitte, dann mach du es, denn wenn ich trotz der Kenntnis spritze bin ich verantwortlich........

    komischerweise hat sie auch nicht gespritzt sondern im Brief den Hausarzt zur Abklärung aufgefordert.

    viele Grüsse
    Bully
     
  6. vientiane

    vientiane Newbie

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    Danke für Eure Antworten.Ich hab diese Tage ein Gespräch mit der Personalchefin.Sicher stimmt es, dass man in 3 Jahren häuslicher Intensivpflege Erfahrung hat.Mein Pat. jedoch wurde nicht beatmet, es bezog sich mehr auf den palliativen Bereich.
    Ist es so schlimm, wenn man sich und anderen eingesteht, nicht allen Belastungen gewachsen zu sein? Ausserdem ist man hier auf sich allein gestellt.In der Klinik hat man seine Kollegen und der Arzt ist auch schnell zur Stelle. Natürlich gebe ich mein Bestes, eigne mir neues Wissen an und tue alles, damit es dem Kind gutgeht.
    Ich mag meinen Beruf und damit es auch so bleibt, werde ich mich in Zukunft um nicht beatmungspflichtige Pat. kümmern.

    Vientiane
     
  7. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo
    ich finde es eigentlich äußerst verantwortungvoll und richtig, wenn du deine eigenen Grenzen kennst und danach handelst, denn alles andere könnte für deine Patienten und für dich gefährlich werden, also richtig.....
    viele Grüsse
    Bully
     
  8. Marty

    Marty Poweruser

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    Eine klare und gute Entscheidung!
     
  9. renje

    renje Poweruser

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    @bully:

    die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer in der Mitte.

    Wir kennen beide die Situation und Anforderung für dieses Kind nicht.

    Bei einem IPflgdienst ist für mich selbstverständlich, dass wenn nötig, auch beatmete Pat. versorgt werden. Was würde den dann von einem anderen PD unterscheiden?

    Da hinkts natürlich gewaltig.
    So einfach lass ich dich da nicht raus!

    Wir haben es alle mehr oder weniger - aber gelernt.
    Wir haben alle nach drei Jahren den Schein gemacht.
    Dass ich mich auf dem neuesten Stand des Verkehrsrechts halte und Übungsmöglichkeiten suche/schaffe, dafür muss ich schon selbst sorgen, wenn ich mitspielen will - ansonsten aussteigen und Fahrrad fahren.

    Wie gesagt, dass ich als MA bei einem IPFlg.dienst auch evtl. mal einen beatmeten Pat. versorgen müsste wäre für mich völlig klar.
     
  10. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Ähnlich wie Dich meine Antwort iritiert, geht es mir mit Deiner.
    Mitnichten ist man nach drei Jahren Ausbildung ohne ausreichende Anleitung und Einarbeitung in der Lage all das zu tun, was von Pflegenden gefordert wird. Ich habe abgesehen von meiner Ausbildung nie auf einer Intensivstation gearbeitet. Wenn ich aufgrund der fehlenden Intensiverfahrung und einer unzureichenden Einarbeitung in diesem Bereich nicht bereit bin eigenverantwortlich zu arbeiten, dann ist das nicht nur mein Recht, es ist sogar meine Pflicht. Wir reden hier von Beatmung und nicht von einer s.c.-Injektion!

    Und ich kann selbstverständlich die Verantwortung für die Folgen meines Tuns ablehnen, wenn ich von Anfang an sage, dass ich diese Tätigkeit nicht so ausführen kann, wie sie ausgeführt werden muss. Eine Entlastungsanzeige kann ich nicht nur stellen, wenn wir auf Station unterbesetzt sind, sondern auch wegen fehlender oder unzureichender Einarbeitung.

    Wenn man jede Kleinigkeit aufgrund von fehlender Kompetenz verweigert ist man (und da stimme ich Dir zu) selber daran schuld. Außerdem ist man sehr wahrscheinlich bald arbeitslos. Aber zu soetwas hat ja auch niemand der TE geraten.
     
  11. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Sr.S,

    ich glaube langsam, dass wir aneinander vorbei reden und doch gar nicht so weit auseinander sind.

    Wie gesagt IPflgdienst und Beatmung gehören für mich zusammen.

    Wie auch immer vielleicht sind wir uns ja darin einig:

    Ich kann die Tätigkeit ablehnen mit - DAS KANN ICH NICHT - bleibt die Frage müsste derjenige aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung aber?

    Mache ich es trotzdem bin ich auch dafür Verantwortlich - ÜBERNAHMEVERSCHULDEN.

    Überträgt mir der AG das aber trotzdem, obwohl er Kenntnis davon hat, dass ich das nicht kann - ORGANISATIONSVERSCHULDEN.

    Zunächst bleibt die Verantwortung bei mir und es wird geprüft ob ich aufgrund meiner Ausbildung und Erfahrung, dies hätte können müssen.

    Erst dann wird geprüft ob aufgrund der Kenntnisse des AG, da brauche ich natürlich einen Zeugen oder was schriftlich, wenn es sich nicht durch meinen Ausb.stand ergibt (Helfer), mir diese Tätigkeit hätte übertragen dürfen.

    Kann es sein dass du das ebenfalls so siehst?

    Bleibt immer noch die Frage, welche fachliche Anforderung wird in diesem konkreten Fall wirklich gestellt?

    Es gibt nicht wenig Erwachsene die beatmet sind und sich alleine versorgen und auch beatmete Kinder die von den Eltern versorgt werden.

    Per se ist an eine Heimbeatmung nicht zwingend eine besonders hohe Qualifikation gekoppelt.

    Ne adäquate Einweisung/Schulung muss natürlich erfolgen, auch Geräte - MPG! Sonst darf ich kein Gerät bedienen.
     
  12. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Frage lautet für mich: Kann ich in einem ambulanten Intensivpflegedienst arbeiten, aber solche Patienten - die ich für den Löwenanteil des Klientels halte - ablehnen?

    Ich kann meiner Meinung nach eine Tätigkeit ablehnen, wenn ich nicht ausreichend qualifiziert bin, z.B. weil mir die Schulung in ein bestimmtes Gerät fehlt. Ich kann es aber sicherlich nicht ablehnen, mich schulen zu lassen - mit welchem Argument denn?

    Die Threaderstellerin könnte sich fachlichen Schulungen unterziehen - und sollte dies wohl auch tun, wenn sie in diesem Bereich bleiben möchte. Aber bei Reaktionen wie Magenschmerzen ist dies möglicherweise nicht die Lösung des Problems. Ob ein Unsicherheitsgefühl diesen Ausmaßes mittels Schulungen zu beheben ist - ich bin nicht sicher.
     
  13. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    @renje ja du hast natürlich recht, nur Auto fahren hinkt, ich biege es etwas bei z.B. Trecker fahren
    mit einem normalen Führerschein kann ich nicht automatisch auch Trecker fahren

    aber Scherz beiseite, ich kann es vielleicht ein bißchen mit gipsen in der Ambulanz vergleichen, natürlich muß ich in der Ambulanz gipsen und wenn ich mich da weigern möchte, habe ich ein Problem, ich muß es lernen, aber ich kann sagen, z.B. für einen Babygips fühle ich mich noch nicht fit genug, bitte nochmal danebenstellen oder zeigen

    ich kenne ambulante Intensivpflege nicht, aber wie das Wort schon sagt, denke ich man trifft auch auf beatmete Patienten, also muß ich wohl oder übel sagen -- ich kann es NOCH nicht, aber ich will lernen ---

    viele Grüsse
    Bully
     
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