Bezugspflege als Teilzeitkraft

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Astrid-Claudia, 22.07.2006.

  1. Astrid-Claudia

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    Hallo,
    ich mache zur Zeit mein Diplom in Psychologie und plane, im Anschluss daran die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin zu absolvieren. Mein Krankenpflegeexamen habe ich 2001 abgelegt, danach aber nur kurzfristig in der ambulanten Krankenpflege als studentische Aushilfe gearbeitet. Ich würde sehr sehr gerne nach meinem Diplom als Teilzeitkraft in der Psychiatrie arbeiten, um so meine Ausbildung zu finanzieren (nebst Bildungskredit versteht sich :mrgreen:) - wie ist das dann mit der Bezugspflege? Geht das überhaupt? Ich wäre ja viel seltener da als die Vollzeitkräfte...
    Und wie stehen überhaupt meine Chancen, eine Stelle zu finden? Habe ja schließlich mehr als vier Jahre gar nicht in dem Beruf gearbeitet.. Patientenkontakt habe ich schon (leite eine genusstherapeutische Gruppe in einem psychiatrischem KH), nur eben nicht als Krankenpflegerin.
    Ich hoffe, jemand von Euch kann mir etwas weiterhelfen...
     
  2. eunerpan

    eunerpan Senior-Mitglied

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    Hallo!!!


    Also meine Erfahrung mit Teilzeitkräften in der Bezugspflege ist, das sich das oft sehr schwierig gestaltet, da doch viele Informationen den Kollegen fehlen.

    In der Regel werden bei uns Teilzeitkräfte als Vertretung eingesetzt, damit die Patienten einen Ansprechpartner haben und schon mal die Anamnese und so erarbeitet werden kann.....

    Hängt dann aber von Dir ab wie weit Du Dich dann miteinbringst...... musst nur schauen das Du Du dann immer schnell wieder auf dem neusten Informationsstand bist.... meist gestaltet sich das bei uns etwas schwierig.....mag aber auch mit uns zusammen hängen :mrgreen:


    Lieben Gruss
     
  3. Moonspell

    Moonspell Junior-Mitglied

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    Praxisanleiterin
    ...Eunnerpan hat leider recht... :emba:

    Unsere Teilzeitkräfte haben zwar auch ihre Patis, allerdings werden sie immer von jemanden der Vollzeitkräften mitversorgt...
    Es ist halt dann auch für den Pati schwierig Vertrauen aufzubauen, wenn du nicht viel...oder nur wenige Stunden im Monat da bist...

    Ich kenne mich mit den Chancen nicht aus...versuchs einfach... :-)
     
  4. Ingo Tschinke

    Ingo Tschinke Poweruser

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    Ambulante psychiatrische Pflege
    Funktion:
    Inhaber und fachliche Leitung eines ambulanten psychiatrischen Pflegedienstes
    Hallo

    eine TZ unter 75% würde ich grundsätzlich nicht als Bezugspflegekraft einsetzen. Ich habe glücklicherweise in meiner Abteilung nur eine TZ mit einem solchen Stundensatz gehabt, die zwar die Kenntnisse hatte, aber einfach zu selten da war, um die Bezugspflege zu gewährleisten.

    Cheers

    Ingo:mrgreen:
     
  5. Friedrich

    Friedrich Junior-Mitglied

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    Fachkrankenpfleger für Psychiatrie
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    NRW
    Teilzeitbezug

    Kann mich Ingo nur anschließen!

    Mindestens 75% Präsens finde ich notwendig, und das markiert die Untergrenze.

    Wenn in diesen 75% noch Nachtwachen und entsprechendses Frei fällt, ist es schon zu problematisch.

    Und optimal wäre praktisch "täglich 75%", also nicht Stunden häufen um viele Tage frei zu bekommen, sondern täglich mit reduzierter Stundenzahl zu arbeiten.

    Ansonsten passiert in der Regel zu viel in Abwesenheit, und es müssen andere Pflegepersonen in erheblichem Umfang mit einbezogen werden, was die Bezugspflege ad absurdum führt.

    Friedich
     
  6. nightshade

    nightshade Senior-Mitglied

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    Krankenschwester
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    Hallo.

    Schliesse mich Moonspell an. Denn gerade Vertrauen aufzubauen, benötigt Zeit. Die man dann als Teilzeitkraft natürlich nicht hat.

    Muss man wohl Individuell schauen....
     
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