Bewerbungsmanagement

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Gugelhupf, 06.10.2014.

  1. Gugelhupf

    Gugelhupf Newbie

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    Wie läuft das eigentlich in Deutschlands Krankenhäusern mit dem Bewerbermanagement ab?

    Nehmen wir mal an, es wird eine Initiativbewerbung verschickt. Der Bewerber hat eine Fachweiterbildung (psych), sowie eine Zusatzausbildung (Pädagogik) welche ihn von der Qualifikation anderer Bewerber deutlich abhebt. Berufserfahrung ist vorhanden, Arbeitszeugnisse top und auch die Abschlusszeugnisse sind in Durchschnitt gut bis sehr gut.

    Es heißt ja immer, Deutschland sucht Fachkräfte! Warum erhält man dann auf seine Bewerbung keine Rückmeldung? Frei nach dem Motto, Ihre Bewerbung ist eingegangen, wir hätten Interesse an ihrer Qualifikation, derzeit aber keine Stellen frei. Sobald sich etwas ändert melden wir uns bei Ihnen.
    Warum muss man immer selbst hinterher Telefonieren ? Ob die Bewerbung eingegangen ist, ob Interesse an Qualifikation/Person besteht.
    Ich kenne das so eigentlich nicht! Und in meinen Augen ist das auch kein Umgang mit den Menschen, die sich Hoffnungen auf eine Stelle machen.

    Wie sind da Eure Erfahrungen? Wie weit würdet ihr gehen, um heraus zu finden, ob Interesse besteht oder nicht?
    Ist das in Deutschlands Krankenhäusern tatsächlich gang und gäbe, dass man sich erst meldet wenn eine Stelle frei wird/ist, bzw. die Bewerbung nach 4 Wochen automatisch retour geschickt wird, sollte in der Zeit keine Stelle frei werden ?
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich kann dich bestätigen, es ist öfters so, dass keine Rückmeldung kommt.

    Ich habe gerade meine Excel Tabelle durchgeschaut und kann dir ziemlich genau sagen, dass ich auf ~40% keine Antwort erhalten habe.

    Heißt aber: 60% antwortet!

    Wer mir nicht antwortet, den ruf ich natürlich auch nicht nochmals an...


    Das Mappen zurück geschickt werden kannst du aber nicht erwarten. Es sei denn du legst Porto bei ;)
    Bewirb dich besser online, sofern das dort grundsätzlich möglich/erwünscht ist. Wenn nicht: Papier. Ist aber eher die Ausnahme.

    Die "Hemmschwelle" dem (Initiativ)Bewerber zu antworten bei negativer Lage ist online eben auch deutlich geringer, da der Aufwand wesentlich geringer ist...
     

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