Bewerbung zum Stationsleiter

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Pf.Kay, 06.02.2011.

  1. Pf.Kay

    Pf.Kay Junior-Mitglied

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    Leute, brauche mal ein paar Tipps. Möchte mich gerne als stellvertr. Stationsleitung bewerben da die ursprüngliche Sr. In Mutterschutz ist. Bin allerdings erst 5 Wochen auf der Station. Habe bald ein gespräch mit der Pdl wie es mir so gefällt usw. Soll ich das Thema mal ansprechen oder ist das eurer Meinung nach zu früh?
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hmm, das kannst wohl nur du einschätzen, bzw die anderen Kollegena uf der Station.

    Wär ich der AG, würd ich das mit ziemlicher Sicherheit nicht machen. Bis die Stellvertretung wieder da ist, kann das auch die Sl alleine ...

    Kommt aber auf die internen Abläufe und Aufgaben usw an...

    Aber trotzdem: Bist du erst 5 Wochen im Haus oder versetzt worden??
     
  3. renje

    renje Poweruser

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    Na, da würde ich mal ganz vorsichtig sein.

    Steht die Stelle überhaupt zur Disposition?

    Oder kommt die Stelleninh. innerhalb der nächsten 6 Monate wieder und man hat gar nicht die Absicht die Stelle neu zu besetzen?

    Dann der Schuss für dich ziemlich nach hinten los gehen!

    Kommt die Stinhab. wieder bist du ein potentielle Gefahr weil, durch dich elbst erklärter Konkurrent.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was zeichnet dich denn aus, dass du für die PDL interessant sein könntest? Welche Erwartungen verbindest du mit der Stelle? Was reizt dich daran?

    Elisabeth
     
  5. Pf.Kay

    Pf.Kay Junior-Mitglied

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    Habe um eine Versetzung gebeten da es für mich keine Zukunftsperspektiven gab.
     
  6. Pf.Kay

    Pf.Kay Junior-Mitglied

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    Das habe ich mich auch alles gefragt. Ich bin für mich selbst der Meinung das ich eine stellvertretende Leitungsposition ausüben könnte. Das Problem ist halt das ich erst 5 Wochen auf der jetztigen Station arbeite. Die Stelle soll neu besetzt werden und ich wittere einfach meine Chance. Wie ihr alle bestimmt selber wisst ist es schon sehr schwierig auf einer " NOrmalstation" so eine stelle zu kriegen. Deswegen habe ich dieses Thema erstellt. Wollte einfach nur wissen was aussenstehende Kollegen dazu sagen.
     
  7. Pf.Kay

    Pf.Kay Junior-Mitglied

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    Die stelle soll neu besetzt werden da die alte Stellvertretung für 1 jahr zuhause beleibt und dann auf 50% reduziert.
     
  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Das dürfte für uns schwer sein zu entscheiden ob du dies machen sollst oder nicht.

    Fragen wir mal so:


    • Welches Bild hast du in den fünf Wochen von dir gegeben?
    • Wie ist dein Verhältnis zum Team?
    • Wie ist die Akzeptanz?
    • Wo liegen deine Stärken?
    • Wo liegen deine Schwächen?
    • Bringst du entsprechende Vorerfahrung mit?
    • Warum sollen sie genau dich nehmen?
    • Was würdest du als Leitung alles anders machen/verbessern?
    • Wo genau siehst du dich im Team?
     
  9. joe64

    joe64 Senior-Mitglied

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    Hallo,
    und vor allem nicht zu vergessen:
    Gibt es bereits im Team jemanden, der diese Stelle auch gerne hätte.
    Auch dies ist zu bedenken.
    lg
    joe
     
  10. tictac

    tictac Stammgast

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    Na und?! Jeder hat doch das Recht, sich auf eine Stellenausschreibung:deal: (hier stellv. Leitung) zu bewerben, ob nun 5 Monate auf Station oder 20Jahre! Der Bessere gewinnt. Neidische Kollegen, die das einem dann nicht gönnen, gibt es immer. Manchmal kann es sogar von Vorteil sein, jemand neues als Leitung ins Team zu holen. Da ist man mit den Kollegen noch nicht so dicke und es fällt leichter jemanden auch mal zurechtzuweisen.

    Also, Chance nutzen!:king:
     
  11. Suprarenina

    Suprarenina Stammgast

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    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
     
  12. joe64

    joe64 Senior-Mitglied

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    @tictac,
    darum geht es doch gar nicht,-sicher kehren neue Besen immer gut, aber wer fünf Wochen vor Ort ist kennt die Gruppendynamik und die Gegebenheiten vor Ort nicht wirklich!Eine Team kann dir einiges um die Ohren hauen, wenn man für sich zur falschen Zeit oder unreflektiert etwas geltend macht.
    So einfach sagen bewerben kann sich doch jeder halte ich für schwierig.Der Bessere (worin?) gewinnt ist ebenfalls eine Aussage, die ich bei dem Thema wer wird Stationsleitung für grenzwertig halte.
    "Führen" können kann niemand messen,...und manche können es noch nicht mal lernen.
    narde hat die wesentlichen Fragen gestellt und die sind nie Teamunabhängig zu sehen.
    Pf.Kay ist der Meinung dass sie es kann....Es würde mich an der Stelle interessieren, ob du schon mal etwas in der Richtung gemacht hast (Fortbildungen oder Projekte etc.)Wie groß ist das Team in dem du arbeitest, wie ist der altersdurchschnitt, ist das Team stabil oder gab es viel Verändering in der letzten Zeit?Da sind viele Fragen offen.
    LG joe
     
  13. chief

    chief Gast

    Wenn die PDL mit dir PE-Gespräch führen will, dann macht es bestimmt Sinn zu erwähnen, dass du zukünftig planst dich auf der Führungsebene zu entwickeln.
    Ich halte es für reichlich früh, nach fünf Wochen auf der Station schon den Schritt so weit nach vorne zu wagen.
    In der Regel bist du selbst noch nicht richtig eingearbeitet und im Team noch auf der Suche nach dem Platz wo du hingehörst.
    Anders wäre es, wenn du von außen als neue Leitung hinzukommst, dann mußt du dich von vornherein anders sozialisieren.
    Fazit: Berichte der PDL von deinen Zukunftsplänen und du hast damit schon mal einen ersten Schritt gemacht, der zweite und dritte kommt dann bestimmt zu einem besseren Zeitpunkt... :up:
     
  14. Kleingeistkiller

    Kleingeistkiller Senior-Mitglied

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    Wer führt und leitet in der Pflege?

    Was erwarten wir uns von unseren Führungskräften? Wie sollten Leader in der Pflege sein?
    • Führungskräfte in der Pflege müssen Vorbild sein und an der besten Versorgung der Patienten wirklich interessiert und engagiert sein.
    • Führungskräfte müssen Schwache Mitarbeiter schützen und unterstützen. Starke Mitarbeiter müssen gefordert und entwickelt werden.
    • Führungskräfte müssen Verantwortung tragen können und Entscheidungen auch gegen andere Berufsgruppen durchsetzen und vermitteln können.
    • Führungskräfte in der Pflege müssen die Arbeit des gesamten Teams repräsentieren!
    • Führungskräfte müssen den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und hoher Pflegequalität bewältigen.
    • Führungskräfte in der Pflege sind absolute Vertrauenspersonen. Vertrauen muss man sich erarbeiten und verdienen.
    • usw.
    Gruß KGK
     
  15. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    Hi.

    Mal blöd gefragt: Ist denn eine stellvertretende Leitung eine Zukunftsperspektive?
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mir ist auch net ganz klar, ob der TE überhaupt erfassen kann, welche Aufgaben diese Position mit sich bringt. Sich berufen fühlen dürfte net ausreichen. Karriere um der Karriere willen... gibt hier im Forum bereits etliche Diskussionen zu den Fähigkeiten und Kompetenzen von Führungskräften.

    Elisabeth
     
  17. renje

    renje Poweruser

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    @joe:
    Das ist aber nur die hälfte der Wahrheit, denn die zweite Hälfte des Zitats wird fast immer Unterschlagen.

    Neue Besen kehren gut, die alten wissen aber wo der Dreck liegt.

    @kleingeistkiller:
    Du sprichst in deinem Einleitungssatz von "sollten".

    Weichst dann aber eklatant ab und erhebst den Anspruch von "müssen", und absoluter Vertrauensperson.

    Bitte nicht vergessen - Vorgesetzte sind auch nur Menschen, haben Fehler, Problem, Eigenheiten und sind auch meistens Lernfähig.

    Bei einem solchen Anspruch an Führungspersonal, da muss jeder Mensch scheitern.

    Bei solch einem Anspruch ist die Enttäuschung als MA vorprogrammiert.
     
  18. Kleingeistkiller

    Kleingeistkiller Senior-Mitglied

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    Hallo Renje!

    Sehe keine "eklatante" Abweichung. Bekomme aber zeimlich Wallung, wenn ich Kolleginnen und Kollegen erlebe, die völlig unreflektiert Führungspositionen in der Pflege anstreben, weil sie nur die persönlichen Vorteile, Prestige und Machtmöglichkeiten sehen.
    Deshalb erlaube ich mir einen hohen Aufgaben- und Verantwortungsbezug provokativ in den Vordergrund zu stellen. Einen Eigenanspruch absolut mit "müssen" zu formulieren ist doch völlig in Ordnung. Wer als zukünftige Leitung glaubt, alles und sofort umsetzen zu können, ist eh zu naiv für den Job. Meine Überzeugung ist, dass J E D E R Mitarbeiter in der Pflege kompetente und engagierte Leitungen verdient hat, weil der Job an sich schon schwer genug ist. Die Realität sieht ist eine völlig andere, sonst gäbe es hier nur noch halb so viele Beiträge.

    Gruß KGK
     
    #18 Kleingeistkiller, 13.02.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.02.2011
  19. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Warum nicht?
     
  20. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    Naja...in kleinen Häusern arbeitet man meist weiter im Schichtdienst (schon wegen der Kohle), hat nicht wirklich irgendwelchen Gestaltungsspielraum und muss am Ende noch die doofen Jobs übernehmen.
    Die Aussichten auf eine Leitungsposition dürften perspektivisch ohne irgendwas akademisches auch nicht nicht besser werden...

    Wie auch immer - mich würd wirklich interessieren, was der Reiz an einer stellvertretenden Leitung ist.

    DS
     
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