Betten im OP Saal?

Dieses Thema im Forum "Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege" wurde erstellt von Hackie, 04.08.2014.

  1. Hackie

    Hackie Newbie

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    Guten Tag zusammen,
    wir überdenken zur Zeit unser ambulantes operieren. Preise, Personal, Zeitersparnis, usw. Ein Vorschlag war die Pat. mit dem Bett bis in den Saal zu fahren und direkt auf den Tisch klettern lassen. D.h. das Bett fährt durch das gesammte Haus und direkt in den OP.

    Ich habe auf der Internetseite des RKI nichts gefunden. Vielleicht kann mir einer von Euch helfen. Was empfiehlt das RKI? Wie sind in Euren Häusern die Vorschriften?


    Ich danke Euch jetzt schon für Eure Meinungen,Tipps und Anregungen.:flowerpower:
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    OP-Management im Orthopädischen OP
    Funktion:
    OP-Managerin + -Leitung
    Ein Patientenbett hat in einem OP-Saal nix verloren!

    Wir haben eine Schiebetür an unserem amb. OP, die ist so breit, wie das Patientenbett.
    Dieses bleibt außerhalb des OP´s an der Türe stehen und von innerhalb des OP-Saales wird der OP-Tisch an das Bett herangefahren.
    Das ist eine Art Patientenschleuse.

    Präop. kann der Patient vom Bett auf den OP-Tisch klettern, wobei 3 MA (einer außen, 2 im Saal) dabei sind und den Vorgang unterstützen.
    Postop. wird der Patient unter Mithilfe des Rollbrettes und 4 MA wieder ins Bett verbracht.

    LG opjutti
     
  3. matras

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    HFK
    Das kann durchaus so praktiziert werden, dass das Bett in den OP gefahren wird. Im europäischen umland wird das in vielen Ländern auch so gemacht, ohne dass es dort auffällig mehr Infektionen gibt.
    Mittlerweile rückt auch das RKI von der Praxis ab, den Patienten mit der Unterwäsche auch die letzte Hülle (und Würde) zu nehmen, wenn sie in den OP kommen. Wenn es nicht an das OP-Gebiet grenzt dürfen Unterhose und Socken anbleiben.
    Ausgehend von der schon häufig zitierten Übertragung von nosokomialen Keimen durch die Hände des Personals ist das Bett sicher auch unschuldig!
     
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