Betrunken am Arbeitsplatz

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von percy, 06.10.2006.

  1. percy

    percy Senior-Mitglied

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    Hallo,

    habe eine krasse Geschichte zu erzählen. Sr.X.kam zum Nachtdienst leicht alkoholisiert. Es war ihr aber nicht anzumerken . Am nächsten Morgen ,als der Frühdienst kam , fand dieser alle Zimmertüren weit geöffnet , das Dienstzimmer stand weit offen (dort Medischrank ) , aus dem Tagesraum drang laute Musik ,der Fernseher lief und Sr.X. saß schlafend im stuhl. Als der FD sie ansprach , sprang sie fröhlich auf ,äußerst gut gelaunt ,machte ihre Übergabe und ging . Der Frühdienst hatte nicht so schnell gecheckt , was los war , Sr.X kam ihnen "komisch " vor. Als sie die Akten dann später sahen , war nur ein Gekrakel zu sehen , es war nichts lesbar.

    Sr.X. ging ins Frei. Danach wurde sie auf diesen Vorfall angesprochen , sie gab zu Alkohol getrunken zu haben , gab zu , daß ihralles egal war.
    Und nun haltet Euch fest !! Es hatte keinerlei Konsequenzen für sie !!

    Und so ein Mensch hat die Aufsicht über 40 Bewohner gehabt !
    Es ist zum Glück nichts passiert!
     
  2. eunerpan

    eunerpan Senior-Mitglied

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    BITTE?!?!?!?!
    Das hatte keine Konsequnezen?????:knockin:

    Denkt auch irgendwer an die armen Patienten ???

    Hat denn die PDL davon erfahren ? Und die hat nicht reagiert? :schraube:


    :verwirrt: Na da versteh einer die Obrigkeiten!!

    Wird diese Kollegin denn getz wenigstens nur noch in den Tagdienst eingeteilt ??


    Lieben Gruss
    ....ich bin sprachlos
     
  3. Michl

    Michl Gast

    Hallo!

    Ich kenne jetzt Sr. X nicht. Und ich weiß auch nicht, wie das Gespräch mit ihr aussah.
    Sie wurde darauf angesprochen, also es gab ein Kritikgespräch. Auch ohne Abmahnung werden ihr wohl dabei Konsequenzen angedroht worden sein (das kommt selten ans Schwarze Brett).

    Ist Sr. X schonmal diesbezülich aufgefallen? Wie schau sonst ihr Arbeit/-moral aus? Steckt sie akut in einer privaten Krise?

    Das sind Dinge, die ich abchecken würde. Wenn es ein einmaliger "Ausrutscher" aufgrund einer schwierigen Lebenssituation war, tun es ein paar verständnisvolle aber klare Worte auch. Natürlich mit Aufzeigen von Konsequenzen im Wiederholungsfall. Diesmal ist es ja "gut" gegangen.

    Vielleicht hab ich grad eine andere Mitarbeiterin vor Augen als ihr - aber bei meinen Mitarbeiterinnen allesamt würde ich mich fragen, was sie dazu bewegt hat.

    Grüße
    Michl
     
  4. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Rausschmeißen, was anderes geht nicht. Zumal sie in dem Gespräch auch noch davon gesprochen hat, keinerlei Verantwortungsgefühl oder gar Arbeitsmoral zu haben. (Chron. C2???)
    MfG
    rudi09
     
  5. percy

    percy Senior-Mitglied

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    Hallo .

    meine Kollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht ( auf diesen Vorfall ) , denn ich kam zum SD . Der FD berichtete mir davon . Wir als Team waren uns einig , daß sowas nicht geheimgehalten werden kann . Ich sprach mit Sr.X über den Vorfall . Natürlich fragte ich sie , was los ist und ob sie private Probleme hat . Sie gab alles zu . Sie gab zu vorsätzlich so gehandelt zu haben . Sie gab zu überarbeitet zu sein , daß sie die Bewohner " an****ten " , daß sie kein Bock hatte , daß sie sich eine Gaudi machen wollte .Erst schien sie es nicht zu bereuen , fand es nicht so schlimm .( Was mich noch mehr schockierte ). Doch nach einem langen Gespräch konnte ich sie dazu bringen , daß sie von sich aus zum PDL geht und ihm alles berichtet. Dies tat sie auch .

    Das Gute ist , daß sie sowas nie mehr gemacht hatte . Und ja , ansonsten ist sie eine sehr kompetente Kollegin . Ich habe sie gebeten , daß falls sie merken sollte , daß ihr alles wieder zu viel ist auf Arbeit , daß sie sich doch lieber eine Aus - Zeit nehmen soll.
    Es hackt keiner auf ihr herum , das Unverständliche ist nur , daß wenn es jemand Anderen passiert wäre , dieser schon längst die Koffer hätte packen müssen . Andere Kolleginnen mußten gehen , nur weil sie die administrativen Tätigkeiten nicht so schnell gerafft haben . Und hier ging es um Menschen , alles ohne Konsequenzen.

    Ist mir alles etwas unverständlich . . .

    Gruß
    percy

    Ach so , PDL hatte sich das wohl angehört , aber es wurde weder mit einer Abmahnung noch mit einer Kündigung im Wiederholungsfall gedroht.

    Gruß
    percy
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Percy,

    verstehe ich es richtig, deine Kollegin wollte sich einen Spass daraus machen sich zu betrinken?

    Woher weisst du, dass deiner Kollegin keine Konsequenzen angedroht wurden?
    Das erzählt man doch nicht unbedingt im Kollegenkreis herum. Auch eine PDL unterliegt einer Schweigepflicht.

    Schönes Wochenende
    Narde
     
  7. percy

    percy Senior-Mitglied

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    Hallo Narde

    Naja , so wie sie sich ausgedrückt hatte : " Ich wollte etwas Gaudi auf Arbeit haben " Sie hatte vor der Arbeit bereits schon 2 Flachmänner getrunken und auf dem Weg zum ND kaufte sie sich noch weitere 4 . Sie hat vorsätzlich gehandelt .Meinte " so konnte ich den Dienst besser überstehen ".

    Doch , bei einer Teamsitzung hatte sie offen das Thema angesprochen und erzählte von ihrem Gespräch mit PDL , was sie ja selbst schockierte ,denn es lief total ruhig ab und wie gesagt ohne Drohungen.

    LG
    percy
     
  8. Piratte

    Piratte Gast

    Und was ist jetzt deine Frage an s Forum?

    Ehrlich gesagt, ich finde das alles ziemlich unglaubwürdig.
     
  9. aquarius2

    aquarius2 Poweruser

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    :-? Ich möchte auch nicht glauben, dass die Geschichte wahr ist....
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Seit 2006 sollte sich das Problem eigentlich erledigt haben für die Kollegin von Percy.
     
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