Betäubungsmittel: Tilidin veschwunden

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Matz, 20.05.2013.

  1. Matz

    Matz Newbie

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    Hallo,

    ich bin zwar nicht oft hier, aber dennoch brennt mir diese Frage schon seit Tagen unter den Nägeln.

    Seit einiger Zeit gehören ja Tilidin Tpf. zu den BTM.
    In letzter zeit wurde sich da bei uns auf Station etwas bedient.
    Erst fehlte eine GANZE FLASCHE ( die als zerbrochen ausgetragen wurde in absprache mit der PDL )
    und letzte woche hat wieder fast eine halbe Flasche gefehlt.

    Ich muß dazusagen das ich auf einer IMC-Station arbeite und unser Tresor steht direkt bei uns am Stützpunkt
    der aufgebaut ist wie ein Tresen in einer Bar :D bei uns kann jeder BTM ausschliesen der dies für seinen Pat. benötigt.
    Den Schlüssel hatte bislang immer einer bei uns in der Tasche und er wurde dann immer an die entsprechende Schwester weitergegeben die etwas benötigt hat.
    Der Zeitraum vom letztenmal Zählen bist zur nächsten Kontrolle waren genau 3 Schichten (SD-ND-FD)
    Ich möchte jetzt auch niemanden anschwärzen von meinen Kollegen, was ich wissen möchte:

    Wie müsste sich eigentlich unsere Stationsleitung verhalten (statt es als "zerbrochen" auszutragen) ?????
    Rechtliche Schritte die eingeleitet werden müssten????

    und wie macht ihr das auf Station mit eurem BTM-Schlüssel?????
    gibt es da bestimmte Dienstanweißungen oder Regeln ????
    Wer hat bei euch den Schlüssel ?????

    Vielen Dank im vorraus MATZ
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Komisch- wird nicht nach jeder Schicht gezählt? Da würde sich doch sofort zeigen, wer das Problem verursacht hat.

    Elisabeth
     
  3. Matz

    Matz Newbie

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    Ne bei uns wird nur einmal am Tag gezählt, immer FD auf SD
     
  4. anästhesieschwester

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    Das zu ändern sollte deine Stationsleitung mal als allererstes einleiten!
     
  5. Matz

    Matz Newbie

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    Wie müsste sich eigentlich unsere Stationsleitung verhalten (statt es als "zerbrochen" auszutragen) ?????
    Rechtliche Schritte die eingeleitet werden müssten????

    und wie macht ihr das auf Station mit eurem BTM-Schlüssel?????
    gibt es da bestimmte Dienstanweißungen oder Regeln ????
    Wer hat bei euch den Schlüssel ?????

    kann mir jemand die Fragen beantworten?????
     
  6. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Was willst du mit rechtlichen Schritten? Aufgrund eures mehr als chaotischen "Überwachungssystems" kann man doch keinen Schuldigen eingrenzen.
    Zuerst einmal sollte sich eure Stationsleitung ein vernünftiges Kontrollverfahren ausdenken. Ich persönlich würede mich weigern, unter euren bedingungen für den Schlüssel verantwortlich zu sein.

    Für mich heißt den BTM-Schlüssel haben, zu Beginn meines Dienstes den Bestand kontrollieren und zum Ende meines Dienstes. Den Schlüssel würde ich nicht aus der Hand geben, denn nur dann kann ich gewährleisten, dass sich zwischendurch keiner bedient hat.
     
  7. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Bei uns wird der Schlüssel ebenfalls weitergegeben. Dies wird auch nicht abgezeichnet, wäre in deinem Fall aber der nächste Schritt.

    Wir haben eine VA zum Umgang, ja.


    Edit: Ich habe meinen ersten Satz mal rausgenommen, weil das von Haus zu Haus unterschiedlich gehandhabt werden wird...
    Bei Unklarheiten/Berlust und somit Va eine Straftat, sollte idR die Bundesopiumstelle eingeschaltet werden. Ich kenne s nur so, dass dann auch direkt die Kripo ermittelt.
     
  8. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Darf ich fragen wie oft ihr Tilidin verbraucht?
    Wir bestellen jetzt keine Tropfen mehr, der Verbrauch war ohnehin sehr, sehr gering. (Vergleichbar?)
    Alternativen verwenden, Tbl.

    Die Schicht-zu-Schicht-Kontrolle ausschließlich für Tilidin - die könnte ja ab sofort umgesetzt werden.
    Andererseits, hab ich bei den Tropfen das Problem der exakten Kontrolle.
    Lässt sich Verdünnung ausschließen?
    Auch vorstellbar, ausschließlich die Schichtleitung hat den Schlüssel und entnimmt aus dem BTM, für einen festzulegenden Zeitraum. Wurde bereits genannt.
     
  9. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Bei dem System was ihr betreibt, wundert es mich, dass es nur beim Tilidin bleibt. Wir schließen mittlerweile vom Propofol über Midazolam bis hin zum Sildenafil sogar etliche nicht-BTM-Medis weg und führen Buch darüber. Scheint eher ein Schmerzproblem zu sein, als ein Substanzmissbraucher.
     
  10. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Wenn ich durch den Schlüssel die Verantwortung bekomme, lasse ich mir die doch nicht nehmen, indem ich den dann weiter gebe?
     
  11. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich meinte schichtweise weitergegeben, aber keine Dokumentation,w er den Schlüssel wann übernommen hat.
     
  12. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    So wirds bei uns gemacht. Die Schichtleitungen bekommen den Schlüssel und übergeben sich den beim Schichtwechsel. Wenn sie zwischendurch den Schlüssel weitergeben, ist das prinzipiell erstmal ein Vertrauensding. Allerdings wartet halt die Schichtbesetzung die gleich frei hat, bis die Suchtmittelübergabe gelaufen ist. Falls dann was fehlt, kann man immer noch von jedem der betreffenden Schicht den Rucksack öffnen lassen, oder seine Schlüsse daraus ziehen, wenn er seinen Tascheninhalt nicht herzeigen will (wozu er natürlich nicht verpflichtet ist).

    Doof ist es natürlich wenn die Schichtleitungen sich gegenseitig vertrauen und bei der Schlüsselübergabe nicht nachzählen, aber doch ein Fehler in der vorherigen Schicht passierte. Einmal erlebt. Dann landen erstmal alle von der nachfolgenden Schicht, wo dann am Ende die Zählung nicht stimmt, unter Verdacht.
    Es wurde schlicht vergessen das Sufenta für einen Perfusor auszutragen, ließ sich dann aufwendig über Zurückrechnen aller Laufraten und Wechselzeiten rausfinden, um die Mitarbeiter der nachfolgenden Schicht zu entlasten.
     
  13. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Gerade was BTM angeht kann man doch eigentlich niemandem vertrauen. Solange das problem am Ende der Schicht auffällt, kann in der Regel rekonstruiert werden. Aber über mehrere Schichten hinweg nicht kopntrollieren und einfach fleißig den Schlüssel herumreichen ist doch schon fast eine Aufforderung zum BTM Mißbrauch.
     
  14. Susi_Sonnenschein

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    Nachdem bei uns Tillidin kaum gebraucht wird, haben wir die Tropfen alle an die Apotheke zurück gegeben, wir bestellen es jetzt wirklich nur noch bei Bedarf. Die Tropfen sind auch schwer zu zählen, von daher wird nach Möglichkeit auf andere Medikamente zurückgegriffen. Wenn sie doch mal benötigt werden, geben wir sie auch gleich nachdem der Patient weg ist wieder an die Apotheke.

    Zum BTM-Schlüssel: bei uns wird auch nach jeder Schicht gezählt, den Schlüssel hat eine feste Person, gibt ihn aber an den weiter, der in braucht. Bislang hatten wir mit dieser Vorgehenweise noch nie Probleme.
     
  15. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Spontan würde ich sagen:

    1) Suche nach der verschwundenen Flasche einleiten. Ein-, zweimal haben wir die Morphin-Tropfen auch im Korb mit den Nicht-BTM-Pflichtigen Tropfen entdeckt. Passiert; wäre dann ein Fehler, der schnell korrigiert werden könnte.

    2) Da das Medikament ja verschwunden blieb: Vorgesetzte informieren und (meiner Meinung nach) Diebstahlmeldung aufsetzen.

    3) Gesamtes Team darüber informieren, z.B. bei der nächsten Teambesprechung.

    4) Regelung eines besseren Umgangs mit dem BTM-Schlüssel; engmaschige Kontrolle des BTM-Vorrats; evtl. wie hier beschrieben das Zurückgeben sensibler Medikamente (wobei die Apotheke in meinem Haus da nicht mitspielen würde; die Rücknahme von BTM ist ihnen zu aufwändig).

    Ich bin entsetzt darüber, dass eine SL in Absprache mit ihrer Vorgesetzten solch einen Vorfall vertuscht.
     
  16. Bluebandit

    Bluebandit Newbie

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    Leider ist es ja bekannt das es in der Pflege und im Medizinischen Dienst einen Anteil an Suchterkrankungen gibt. Habe selber schon erlebt das sich ein Kollege das Leben genommen hat. Er war hochgradig Tramal süchtig und keiner hat es gemerkt. Wir haben keine Anzeige oder sonstiges erstattet, wir haben mehr darauf geachtet wer was bestellt in der Apotheke, dann BTM nur im vier Augen Prinzip aus dem Safe geholt. Zusätzlich in jeder Schicht Schlüsselübergabe mit Doku und Bestands Kontrolle. Natürlich ist es ein Problem wenn BTM verschwindet aber noch schlimmer finde ich wenn ein Kollege süchtig ist und keiner merkt was. Sollte aber weiter BTM verschwinden und vielleicht sogar Handel damit betrieben werden bleibt am Schluss keine andere Wahl als die Polizei einzuschalten.
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Fehlt in einer Schicht was, sind alle dran. Spätestens bei der Androhung von Sanktionen dürfte der lockere Umgang mit dem Schlüssel bzu Ende sein.

    Elisabeth
     
  18. Phobos

    Phobos Newbie

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    In diesem Zusammenhang würde mich interessieren wie viele verschiedenen Präparate bei euch im BTM-Schrank aufbewahrt werden. In den Häusern in denen ich bisher tätig war, wurde der Bestand nicht so häufig kontrolliert. In meiner jetzigen Einrichtung wird auch eher lax mit dem Schlüssel umgegangen, glücklicherweise traten in den letzten 2-3 Jahren, in denen ich hier tätig bin, keine Probleme auf (abgesehen von einem Rechenfehler der nachvollzogen werden konnte).
    Eine Bestandszählung nach jeder Schicht würde sich jedoch auch recht aufwändig gestalten. Tilidin-Tropfen sind seit Jahresanfang bei uns nicht mehr im Vorrat, man wich mittlerweile komplett auf Valoron ret. Tabletten aus.
     
  19. Fleschor_Max

    Fleschor_Max Poweruser

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    Aber das beziehst du jetzt nur auf Sucht nach BTM-Substanzen, oder auch auf Abhängigkeit nach Tramal, Tavor oder Schlafmitteln? Wie siehts aus mit Essen? Neurologen haben ja nachgewiesen, dass bei Adipösen das Essen genauso wie ein Suchtmittel wirkt. Diesen Kollegen sieht man ihre Abhängigkeit sogar an. Sprichst du sie darauf an?
    X-Millionen Deutsche schaufeln sich jeden Tag Essen en masse hinter die Kiemen, haben auch eine schlechtere Arbeitsleistung, mehr Krankentage deswegen. Alle merken es, keiner sagt was.
    Eine Abhängigkeit nach vielen anderen Substanzen hat nicht so schwerwiegende gesundheitliche Folgen wie die Abhängigkeit nach Fett und Zucker.

    800.000 Deutsche bekommen von ihren Hausärzten täglich Benzos, obwohl es eigentlich nur paar Wochen und als Notfallmedikament gedacht ist. Interessiert keine Sau. Auch wenn die Benzo-verwandten, typischen Z-Drugs wie Zopiclon weniger wird obwohl kein Patient was bekam, interessiert das eher nicht.
    Aber sobald irgendwie Opioide im Spiel sind, wird gerade diese Abhängigkeit zum großen Problem stilisiert. Dabei ist ja Fakt, dass kaum eine Substanz, incl. Zucker und Fett, für den Körper so nebenwirkungsfrei ist wie Opioide.

    Was ich damit sagen will: Menschen konsumieren Substanzen um ihren inneren Zustand zu ändern. Haben MEnschen schon immer gemacht. Es gibt einen Unterschied zwischen Gebrauch und Missbrauch. Ob der Missbrauch nun mit Zucker oder Fett ist, oder Alkohol, Benzos, Z-Drugs, oder Opioide kann einem doch reichlich egal sein, solange derjenige nicht von Station klaut, und er nicht verspult auf Arbeit rumspringt und in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt ist. (Und diese Beeinträchtigung sehe ich bei adipösen Mitarbeitern oder Mitarbeitern mit Schlafmittel-Problem oder unter Benzo-Einfluss viel stärker als bei Opioiden z.B.).

    Ob der Suizid durch die Abhängigkeit verursacht wurde, ist doch sehr zweifelhaft. Eher kann man vermuten, dass Abhängigkeit und Suizid von etwas anderem verursacht wurde.
    Wenn es keinem aufgefallen ist, dann war der Mitarbeiter offensichtlich arbeitsfähig, und offensichtlich hat er sich auch nicht am Tramal der Station bedient. Tramal wird doch eher selten stationär genutzt, und ein größerer Verbrauch würde doch schnell auffallen.
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
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