Beschäftigungsverbot aber dennoch im Nebenjob arbeiten?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von narde2003, 23.12.2007.

  1. narde2003

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    Hallo,

    ich habe gerade mit einer Kollegin telefoniert, die Schwanger ist, sie bekam jetzt ein Beschäftigungsverbot.
    Sie ist der Meinung, dass sie ihren Nebenjob aber weiterhin ausüben kann/darf weil dieser nicht so belastend ist.

    Nun gehen unsere Meinungen auseinander, ich bin der Meinung sie darf diesen auch nicht ausüben.

    Wie ist es nun?

    Frohes Fest
    Narde
     
  2. schokofee

    schokofee Stammgast

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    Hallo,

    das kommt vielleicht auf den Nebenjob an.
    Was arbeitet sie denn nebenberuflich ?

    Und außerden hängt es sicher auch davon ab, warum sie Beschäftigungsverbot hat.
    Liegt es am Job (z.B.wegen Infektionsgefährdung oder ähnlichem ) kann sie eine andere Arbeit vielleicht sehr wohl ausüben, ist sie aber krank geschrieben, natürlich nicht.
     
  3. Brady

    Brady Gast

    Hallo Narde,

    ich bin zwar nicht der große Rechtsexperte, aber um sicher zu gehen, sollte sie den Arbeitgeber fragen. Denn dieser Nebenjob wird ja auch dem Arbeitgeber bekannt sein und dieser wird ihr mehr dazu sagen können.

    Aber vielleicht wissen auch noch andere Kollegen besser bescheid.
    Nur sollte sie sich meiner Meinung nach absichern und nachfragen.

    Ich wäre genau wie Du erstmal vorsichtig und würde es ohne Rechtsauskunft nicht machen.

    Liebe Grüße Brady
     
  4. Patmuc

    Patmuc Stammgast

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    Hallo

    Das mit dem Nebenjob ist ne heikle Sache. Was heißt nicht so belastend?
    Meiner Meinung nach betrifft ein Beschäftigungsverbot alle Bereiche und nicht nur bezogen auf die Pflege. Jedoch wird sich der Arbeitsgeber darüber nicht freuen, wenn man nachfragt wegen weiterer Ausübung des Nebenjobs.
    Vielleicht wäre die korrekte Art den Haupt-Arbeitsgeber zu fragen, ob er eine nicht so belastende Tätigkeit anbieten kann.

    Gruß und schöne Weihnachten
     
  5. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Patmuc,

    die Kollegin arbetet in der Pflege, hatte vorzeitige Wehen, deshalb das Beschäftigungsverbot. Du weisst selbst, dass es immer eine schwierige Angelegenheit ist jemand an eine andere Stelle zu versetzen, sei es auch nur für die Zeit der Schwangerschaft, wenn die es nicht will. Sie hat einen Nebenjob als Referentin, den will sie weitermachen, meines erachtens darf sie es nicht, ich habe ihr empfohlen dies abzuklären.

    Leider sind manche werdenden Mütter etwas unvernünftig.

    Frohes Fest
    Narde
     
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