Beruflicher Umstieg zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Juliane99, 22.10.2011.

  1. Juliane99

    Juliane99 Newbie

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    guten abend

    ich bin neu hier und möchte euch meine situation darstellen und hoffe das ihr mir ein paar tipps geben könnt.

    bis ende diesen monats bin ich noch in meinem alten beruf tätig.
    danach arbeitssuchend.

    nun möchte ich gesundheits- und krankenpflegerin werden.
    ich bin mitte 30.

    wie sieht es z.b. mit einem praktikum aus?
    sowas würde ich gerne - als überbrückung, bis zum anfang der ausbildung - machen wollen.

    muss ich mich für ein praktikum direkt bei einem krankenhaus etc bewerben, oder würde es ausreichen, wenn ich dort nur anrufe oder mal eben vorbeischaue und dort nachfrage?

    da ich in berlin wohne, hoffe ich das ihr mir ein paar links von krankenpflegeschulen und medizinischen einrichtungen geben könnt, wo ich praktika machen kann.

    werden für ein praktikum bestimmte voraussetzungen nötig sein?

    ich hoffe das reicht ertst einmal.

    vielen dank
    eure juliane99
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Du kannst Dich telefonisch nach Praktikumsmöglichkeiten erkundigen, wirst Dich letztendlich aber an einem Krankenhaus dafür bewerben müssen. Pflegeheim oder Sozialstation wäre natürlich auch möglich, aber ein Großteil der praktischen Ausbildung findet nun mal im Krankenhaus statt. Ein Praktikum dort halte ich für sinnvoller, im Hinblick auf eine Vorbereitung zur Ausbildung.

    Praktika sind die Möglichkeit, auszutesten, ob einem der gewählte Beruf wirklich zusagt.

    Dennoch würde ich jetzt schon mit den Bewerbungen für die Ausbildung selbst beginnen - die Vorstellungsgespräche für Herbst 2012 laufen schon.

    Für's nächste Jahr müsste Dir ja ALG I zustehen. Wie wirst Du danach mit der Ausbildungsvergütung zurecht kommen?
     
  3. Juliane99

    Juliane99 Newbie

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    hi claudia

    danke für deine antwort.

    alg1 ist schon beantragt.
    mit dem lehrlingsgehalt im 1 lehrjahr komme ich schon zurecht.

    mir ging es halt nur um die frage, wie und wo bewerben.

    das heisst das die chancen einen ausbildungsplatz für april eher schlecht für mich stehen?
     
  4. micha83

    micha83 Senior-Mitglied

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    Ich kann jetzt nur ein Beispiel von mir geben^^
    Ich habe eine Frau und ein Kind (1 Jahr)
    Wenn ich im April meine Ausbildung anfange,
    muss sich meine Frau Arbeitssuchend melden.
    Dann bekommt sie ALG II
    Außerdem steht uns noch Wohngeld zu.
    Es ist zwar echt nicht viel Kohle, aber insgesamt (mit Kindergeld und Ausbildungsvergütung und den Rest) kommen dann 1400 Euro zusammen.
    Wenn man sparsam ist,
    kann man 3 Jahre das gut durchhalten. ;)
     
  5. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ja, schlecht schon, wenn auch nicht bei Null. Das hat nichts mit Deinem Alter und Deinen mangelnden Vorkenntnissen in der Pflege zu tun, Du bist einfach schon spät dran. Außerdem bist Du ja offensichtlich ortsgebunden, und Berlin ist ein beliebtes Pflaster. Von daher: mach hinne!

    Gib mal in die Suchfunktion in der blauen Leiste oben "Ausbildung Berlin" ein, da müsste sich einiges finden lassen.
     
  6. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wieso suchen dann in einem anderen Thread zig Auszubildende nach Bafög, BAB oder Wohngeld?

    Außerdem gebe ich zu bedenken, dass nicht alle AGs nach TVÖD oder AVR bezahlen. Diese Ausbildungsvergütung ist wirklich ganz anständig - aber es gibt Tarifverträge, die deutlich weniger zahlen.
     
  7. micha83

    micha83 Senior-Mitglied

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    Das kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten.
    Sollte ja auch nur ein Beispiel sein. Und ich hatte zu der Zeit, wo ich in meinem alten Job gearbeitet habe knapp 2000 verdient. (ohne Kind zu der Zeit und ohne Unterstützung)
    Und das Geld habe ich gut raus geworfen (leider).
    Jetzt guck ich natürlich blöde aus der Wäsche. :mrgreen:
    Aber ich will ja nicht jammern... :-)


    Und theoretisch kann der Staat einen nicht einfach verhungern lassen.
    Es gibt immer eine Stelle in unserem ,,Sozialstaat,, die einen unterstützen.
    Natürlich werden einen viele Steine in den Weg geräumt...aber das ist ja eine andere Geschichte....
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Der Staat lässt Dich auch nicht verhungern. Er lässt Dich aber möglicherweise Deine Ersparnisse aufbrauchen, Dein Auto verkaufen oder Dich in eine kleinere Wohnung ziehen, ehe er Dich fördert. Für mich auch völlig in Ordnung (der Hartz-IV-Satz allerdings ist zu niedrig! Aber das ist ein anderes Thema), aber für einige hier ist das offensichtlich eine Überraschung. Siehe: http://www.krankenschwester.de/foru...chuesse-waehrend-ausbildung-z-b-wohngeld.html
     
  9. micha83

    micha83 Senior-Mitglied

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    Ja...da hast du natürlich Recht.
    Ich habe jetzt auch seit 2 Wochen kein Auto mehr.
    Und ich habe mein Auto geliebt.
    Aber was tut man nicht alles für seine Zukunft^^
     
  10. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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