Beratungsgespräche in der Pflege

Dieses Thema im Forum "Praxisanleiter und Mentoren" wurde erstellt von Ann26, 11.10.2008.

  1. Ann26

    Ann26 Newbie

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    :gruebel: Hallo,
    ich muß für die Fachweiterbildung zum Praxisanleiter eine Hausarbeit über Beratungsgespräche in der Pflege und wie leite ich die Schüler in diesem Bereich an schreiben. Arbeite auf einer Neurologischen Akutstation und brauche nun Hilfe.
    Insbesondere geht es mir darum in welchen Themen ich die Schüler anleiten kann.
    Und wie geht ihr mit der Patienten und Angehörigenberatung um. (Doku, etc.)

    Danke
     
  2. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo Ann26,
    ich weiß ja jetzt nicht, welche Patienten ihr genau habt, aber wie wärs mit einem Beratungsgespräch bei einem Schlaganfallpatienten?
    Welche Hilfsmittel gibt es? Wie kommt man mit An-/ Auskleiden am Besten zurecht? Oder, falls eine Schluckstörung besteht: was können die Patienten essen, welche Hilfsmittel gibt es auch hier? Kann man evtl. die Anzeichen für einen (Re-)Apoplex erkennen?
    So als Denkanstoß...
    Oder wie siehts mit Epilepsiepatienten aus, kann man denen Tipps für die weitere Lebensführung geben (bezügl. Tabletteneinnahme oder Autofahren)?
    Habt ihr auch Schmerzpatienten (Kopfschmerzen)? Kann man die beraten (z. B. Führen eines Schmerztagebuches)?

    Wie lange soll denn die Anleitung zur Beratung gehen? Bezüglich der Doku kann ich Dir leider wenig sagen, wir schreiben es, wenn überhaupt, in die Pflegedokumentation mit Minutenangabe.
     
  3. tsunami

    tsunami Junior-Mitglied

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    ich kann mich den vorschlägen von susi_sonnenschein nur anschließen!
    wichtig ist noch: du mußt überlegen für welches semester du deine arbeit entwirfst. sprich ist der schüler im ersten semester ist seine aufgabe einzig und allein zuhören und sehen und dir anschließend seine beobachtungen zu schildern und zu erörtern. ist der schüler im sechsten semester dann könnte man ihn das gespräch vorbereiten und durchführen lassen, muß dann aber gegebenenfalls diplomatisch ergänzen und ganz wichtig das gespräch im anschluß erörtern. und noch viele möglichkeiten mehr ...
    wir dokumentieren immer worüber gesprochen wurde und wie der patient es aufgenommen hat und wie sehr er sich eingebracht hat etc..
    mir ist aber allgemein aufgefallen das schüler meistens eine große schwäche bezüglich beratungsgespräche haben und man sehr aufpassen muß, dass man sie nicht überfordert!
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nicht nur die Schüler... auch die examinierten Pflegekräfte.

    Elisabeth
     
  5. tsunami

    tsunami Junior-Mitglied

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    liebe elisabeth ... da geb ich dir zu 100% recht!!! :daumen:
     
  6. *sternchen**

    *sternchen** Newbie

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    hallo ihr lieben
    ich hab mal eine frage und zwar
    ich befinde mich nun im 3. ausbildungsjahr und langsam gehen die vorbereitungen für das examen im nächsten jahr los
    heute haben wir erfahren das wir nächste woche ein mündliche prüfung im thema beratung haben werden!
    ich habe das thema apoplex mit hemiparese und aphasie gezogen:(
    ich weiss nun gar nicht wie ich dafür lernen soll,welche schwerpunkte ich setzten muss und wie so eine prüfung abläuft
    wir bekommen dann ein fallbeispiel beidem ich erst sehe in wieweit die störungen vorliegen
    habt ihr vielleicht irgendwelche ideen welche beratungsaspekte die wichtigsten sind?
    ich bin irgendwie total aufgeschmissen da wir zuvor das thema beratung noch nie durchgegangen sind:(
    vielen dank schonmal im vorraus!!!
    liebe grüüüße
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wen sollst du denn beraten? Den Patienten oder den Angehörigen?

    Elisabeth
     
  8. *sternchen**

    *sternchen** Newbie

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    den patienten!! aber ich denke ich muss die angehörigen miteinbeziehen
    falls er danach zuhause gepflegt werden muss
    weiss halt leider nicht mehr
    habe nur das thema gezogen-nicht das fallbeispiel
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bei einer Aphasie gestaltet sich die Beratung eines Pat. schwierig. Es hängt immer von der Art der Aphasie ab.

    Bei der Beratung des Angehörigen wären ff. Themen möglich:
    Umgang mit Hilfsmitteln für den Pat. (Essen und Trinken, Anziehen, u.ä.)
    Anleitung zum rückenschonenden Mobilisieren
    Bedeutung des Erhalts und der Förderung der Selbständigkeit des Pat.
    Umgang mit der Aphasie
    Gefahr des Wundliegens bei Immobilität
    Bedeutung der Mobilisation für die Spastikminderung (Bobath- Konzept)
    ...

    Wie ihr nun "prüfungsgerecht" eine Beratung gestalten sollt, weiß ich allerdings nicht.

    Elisabeth
     
  10. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo sternchen,

    hast Du Dich schon mal mit dem Krankheitbild beschäftigt? Wenn ich jetzt mit "Aphasie" google, kommen gleich 2 Seiten,
    die brauchbare Tipps für ein Angehörigen-/Patientengespräch liefern bezügl. dem Umgang mit Aphasie.

    Habt ihr denn den Aufbau eines Beratungsgespräches noch nie durchgenommen?
    Wie lange soll das Gespräch denn dauern? Wisst ihr, wie die Prüfung abläuft?
    Spielt ein Lehrer den Patienten und stellt Fragen/hakt nach?
    Ansonsten hat ja Elisabeth schon gute Hinweise gegeben.
     
  11. *sternchen**

    *sternchen** Newbie

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    ich danke euch!!das waren schonmal super tipps:-))
    wir haben heute damit angefangen,haben ein skript dazu bekommen
    was ich jetzt nun durcharbeiten muss...
    das gespräch soll etwa 15-20min dauern!
    wie die prüfung genau abläuft weiss ich nicht,nur das ich eben ein fallbeispiel bekomme
    um was für eine art der aphasie es sich handelt und inwieweit die hemiparese ausgeprägt weiss ich eben nicht,was das ganze eben total erschwert weil ich eben nicht weiss inwieweit ich dem pat eine beratung anbieten kann da er mich ja vielleicht gar nicht wahrnimmt bzw mir folgen kann und ich ihn somit überfordern könnte
    bin halt total verunsichert...
     
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