Behördliches Führungszeugnis

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von Black_Dahlia, 02.08.2013.

  1. Black_Dahlia

    Black_Dahlia Newbie

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    Hallo zusammen:wavey:

    Ich habe bereits das schriftliche und praktische Examen 2013 hinter mir..für die zulassung mussten wir ein behördliches Führungszeugnis beantragen.Heute war ich in der Schule und die Sekretärin sprach mich auf das vorliegende Fühurungszeugnis an und ob ich wisse dass dort ein Eintrag vermerkt ist.Ich war natürlich total schockiert!!!Zum allgemeinen Verständnis muss ich n bisschen ausholen:Im Nov.2012 hatte ich eine Verhandlung wIch nagm mitg Körpweverletzung.Ich nahm mir einen Anwalt und wir gingen in Berufung.Letzendlich war das Urteil 70Tagessätze.Mein Anwalt versicherte mir dass dies nicht im Führungszeugnis auftaucht,bzw alles was unter 90 Tagessätzen ist wird nicht aufgeführt.Desto grösser heute der Schock als ich in der Schule war. Die Sekretärin meinte ich soll mir kein Kopf machen und auch die Schulleitung hatte den Eintrag gesehen und meinte das bekommen wir schon hin.Sie versuchte mich zu beruhigen indem sie mir erzählte,sie hatten eine Schülerin und dort stand um einiges mehr und schlimmere Taten und sie wurde trotzdem zugelassen. Dennoch hab ich jetzt richtig Angst dass da noch was schief gegehen kann!!!Durch Recherchen im Internet bin ich ein bisschen fündig geworden:in ein polizeiliches Führungszeugnis kommen Straftaten tatsächlich erst ab 90 Tagessätzen,in ein behördliches(in diesem Fall musste ich ja dieses beantragen)kämen alle Strafen.Ich bin wirklich am Boden zerstört!Ich nehm mir extra noch einen Anwalt,komm unter die 90 Tagessätze,bin echt glücklich und jetzt so was.Vor allem die Ausbildung ist ja bald vorbei. Kann mir irgendjemand weiterhelfen ähnliche Erfahrungen gemacht?Ich bin für jede Antwort dankbar..bis dahin hilft es ja wohl fast nichts..ich muss einfach warten
     
  2. renje

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    Für die Zulassung zur Prüfung brauchst du kein Führungszeugnis, dies dienst zur Erteilung der Führung der Berufsbezeichnung.

    Also ruhig Blut, das Examen kannst du auf jedenfall machen, den dafür ist die regelmäßige und erfolgreich TN an den Ausbveranstaltungen erforderlich.
    Bescheinigungen nach §5APrV.

    Ob es evtl. bei der Führ. d. Berufsbez. seitens der Schulaufsichtsbehörde Probleme gegen könnte, liegt in deren Ermessen.

    Und Zugelassen bist du ja schon, sonst hättest du ja nicht bereits 2Prüfungsteile hinter dir.
     
  3. Black_Dahlia

    Black_Dahlia Newbie

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    Danke für die Antwort!
    Es wär halt nur echt sehr ärgerlich wenn ich das Examen jetzt hinter mir hab und dann scheiterts an dem dummen Eintrag!!!Mein Anwalt meinte normalerweise sollte es kein Problem sein,es kann nur sein dass die Regierung verlangt,dass ich Stellung dazunehme.Falls das so ist erklär ich einfach wies war.Das einzige was mich n bisschen aufbaut ist noch der Hintergedanke,dass es nicht unbedingt ein berufsrelevantes Vergehen war wie zb Verstoss gegen das Btm oder dergleichen.Damit hatte ich zum Glück nie was zu tun und werde es nicht haben:-)naja,da hilft jetzt nur warten.Das ist zwar sehr belastend aber es hilft ja nichts.Ein kleiner Lichtblick war,als mein Anwalt gesagt hatte wenn ich mich bei einem privaten Unternehmen bewerbe(was ja der Fall war)bekommen dir nur das normale Führungszeugnis zu Gesicht und da stehts zum Glück nicht drin.Im öffentlichen Dienst wie jetzt Krankenhaus kann ich mich dann erst wieder nach 5 jahren bewerben,dann ist es gelöscht:-)
     
  4. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Ich denke auch nicht, dass du dir sorgen machen musst, zu mal es schon länger her ist und dir auch die Schule ihre Unterstützung zu gesagt hat. Allerdings frage ich mich tatsächlich, wie so das im FZ auftaucht, wenn es dort rein rechtlich nicht auftauchen dürfte.
     
  5. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Rechtlich dürfte alles in Ordnung sein. Es geht hier um eine behördliches Führungszeugnis (korrekte Bezeichnung: Belegart 0), welches grundsätzlich Teil des Antrags für die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung ist.

    Steht hier, wenn auch in Juristendeutsch: BZRG - Einzelnorm

    Länger her? Liegt doch gerade mal ein Dreivierteljahr zurück?
     
  6. Black_Dahlia

    Black_Dahlia Newbie

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    Ach,ich versteh das alles nicht mehr:-(länger her kann man sehen wie man will..passiert ist es im Feb.2012 und das Urteil wurde im Nov.2012 gesprochen.Ich finde es halt sehr tragisch wenn ich das komplette Examen geschrieben habe,dies auch bestanden habe und kurz vorm Ende heisst es dann:Erlaubnis zum Führem der Berufsbezeichnung nicht erhalten!:-(Das einzige das mich momentan ein bisschen positiv aufbaut ist,dass unsere Sekretärin meinte sie hatten schon mal eine Schülerin bei der weitaus schlimmeres drin stand und sie hat trotzdem alles geschafft und,dass die Schule so hinter mir steht und sich auch für mich einsetzt.Die Schulleitung hat mein Führungszeugnis auch schon gesehen und nichts grossartig dazu gesagt.Andererseits denk ich mir wenn das eine Gefahr für die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung ist,warum haben die dann mit mir noch kein Gespräch vereinbart um mir eventuelle Nachteile etc.zu erklären?Ich werd morgen mal zur Schulleitung gehen und mit ihr reden.Vielleicht bin ich dann ein bisschen schlauer.Im Netz hab ich auch schon gesucht aber da stehen so viele unterschiedliche Aussagen und Meinungen zu dem Thema drin,dass ich garnicht mehr klar komm.Und das schlimmste ist halt einfach diese Ungewissheit,momentan kann ich echt an nichts anderes mehr denken:-(
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Und ich finde es befremdlich, wenn erwachsene Menschen innerhalb ihrer Ausbildungszeit Straftaten begehen und dann "tragisch" seufzen, wenn sie merken, dass ihnen daraus Konsequenzen erwachsen könnten.

    Die Schule entscheidet nicht über die Konsequenzen, dies tut die Regierungsbehörde. Deine Schulleitung ist genauso im Unklaren wie Du; sie wusste zwar im Gegensatz zu Dir von dem Eintrag, kann aber auch nicht ermessen, ob dies bedeuten könnte, dass Du keine Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung erhältst.

    Interessehalber: Geben die Regierungsbehörden auf Anfrage Auskunft darüber? Oder muss man wirklich bis zur Urkundenvergabe auf diese Mitteilung warten?
     
  8. Black_Dahlia

    Black_Dahlia Newbie

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    Und ich finde es sehr schade,dass man in einem Forum indem man seine Fragen und Anliegen kund tuen kann,so herablassend von der Seite angeredet wird.Zudem die Person ja nicht einmal weiss was damals genau passiert bzw ob überhaupt etwas passiert ist.Nur so am Rande:Es kann jedem durch einen dummen Unfall passieren,dass derjrnige im anderen Auto verletzt wird.Ich finde das traurig,dass man erst positiven Zuspruch erhält und dann noch Salz in die Wunde streut!Und eins sollte man nicht vergessen,niemand ist perfekt!Für mich wars das hier.Ich finde es zwar sehr schade weil es ein tolles Forum ist aber ich brauch mich nicht noch mehr runterziehen lassen als ich eh schon bin!Ich wollte lediglich einen sachlichen Rat zu dem Vorfall aber keine Moralpredigt.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das Zauberwort heißt Verantwortung. Primär hatte ich den Eindrcck: Da hat einer eine Straftat begangen. Dazu steht er. Er weiß, dass er mit den Konsequenzen leben muss... nach der selbtsbemitleidenden Aussage: ich finde es tragisch... , bin ich nicht mehr ganz so überzeugt. Und die Bezeichnung "dummer Unfall" scheint dies zu bestätigen. Für einen "dummen Unfall" bekommt man keine 70 Tage und selbst die auch erst im zweiten Anlauf.

    Du hast Mist gebaut. Der Fakt steht im Raum. Mist hat immer Konsequenzen. Damit muss der mündige Mensch leben. Die Welt geht net unter hat die Sekretätin dir mitgeteilt. Daran kannst/musst dich halten. Es geht um Fakten, net um Emotionen. Und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

    Elisabeth
     
  10. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Fakt (danke, Elisabeth): Auch eine fahrlässige Körperverletzung gilt im StGB nunmal als Straftat. Von daher steht der Eintrag zu Recht im Führungszeugnis Belegart 0.

    Wenn Dein Anwalt sagt, dass die zuständige Regierungsbehörde eine Stellungnahme von Dir fordern könnte, werden die nicht bei jedem Eintrag kategorisch Nein sagen, sondern den einzelnen Fall betrachten, und das ist auch richtig so. Bliebe die Frage, ob Du von dort eine Stellungnahme bekommen könntest. Die zuständige Behörde kann Dir die Schule mitteilen.
     
  11. Phoenics

    Phoenics Newbie

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    @Black_Dahlia: Kopf hoch! Meines Erachtens gehört dieser Eintrag dort nicht rein. Sollte das deinen Abschluss gefährden, solltest Du dir einen Rechtsanwalt als Fachanwalr oder mit Interessenschwerpunkt "Strafrecht" suchen. Ich denke, der wird dir ebenfalls sagen, das dieser Eintrag zu Unrecht eingetragen ist. Solange es aber keine Komplikationen gibt, bleibt wohl nur "hoffen und bangen". Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und Erfolg!

    @Claudia und Elisabeth Dinse: Findet Ihr nicht, das ihr ein wenig Unfair und Herablassend seid?! Es geht hier m.E. nicht um Verantwortung und sog. Konsequenzen. Niemand kann allen Ernstens mit der Konsequenz rechnen, das ein Eintrag in einen behördlichen Führungszeugnis vorliegt, der nicht darin erscheinen dürfte. Ich gehe davon aus, das Sie ihre Strafe erhalten und Ihr Fehlverhalten eingesehen hat. Jeder Mensch hat ein Recht darauf Fehler zu beghen. Aber die sollten nicht noch 10 Jahre nachgetragen werden. Ein Recht ohne Gnade ist kein Recht.


    Ausserdem: Es kann schneller passieren rechtskräftig vor Gericht bestraft zu werden, als Ihr denkt. Ihr solltet als angehende oder schon examinierte Krankenschwestern wissen, das Ihr durch den Job immer zugleich mit dem halben Bein im Knast steht. Das zählt für fast alle Berufe im Gesundheitswesen. Und ein "dummer Zufall" kann schneller eintreten, als ihr meint. Einmal nicht Aufgepasst, einmal nicht korrekt oder einfach falsch Reagiert, einmal etwas falsches gesagt, nur einmal etwas Unterlassen ... und schwub-di-wupps ist man rechtskräftig Verurteilt und Vorbestraft und darf sich dann sofort als "Krimineller" bezeichnen. Wollt Ihr, das euch ein Fehler (für den ihr vielleicht nciht mal etwas könnt) euch die nächsten 10 Jahre sämtliche Beruflichen Möglichkeiten beraubt? Sind das die Konsequenzen, womit man dann rechnen muss. Sozusagen ein Berufsverbot, ohne das ein solcher Ausgesprochen wurde. Vernichtung der eigenen Lebensgrundlage (Beruf -> Kündigung -> Vorstrafe = kein neuer Job -> dann ALG I -> und später Hartz IV) für die nächsten 5 oder gar 10 Jahre? Also ich bitte euch... lasst die Kirche mal im Dorf!


    Daher: Versetzt euch doch mal in diese Lage und zeigt etwas mehr Emphatie. Wenn nicht, dann habt Ihr vielleicht den falschen Beruf gewählt.
     
  12. narde2003

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    Der Richter hat dich für schuldig befunden - nicht wir.

    Fakt ist, dass in der Belegart 0 des Führungszeugnis dies stehen darf/soll/muss.

    Wie die Behörden dann mit der Erteilung der Berufserlaubnis umgehen könnten wir nur die Kristallkugel fragen.
     
  13. Phoenics

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    Mich? Nö. ;) Mir kommt das nur ziemlich Oberflächlich vor.
     
  14. Phoenics

    Phoenics Newbie

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    Nachtrag: Fakt ist aber auch, das es Aufnahmebedingungen, sowie Fristen für das behördliche Führungszeugnis gibt. Daher gehe ich stark davon aus, das der Eintrag die Aufnahmebedingungen nicht erfüllt. Schlussendlich klären wird das aber wohl nur ein Rechtsanwalt können.
    Wegen einer Verfehlung würde ich persönlich aber jemanden nicht seinen Berufsweg versperren. Wenn ein potenzieller Arbeitgeber das anders sieht, meinetwegen, aber wenn er so unsozial deswegen reagiert, ist er es m.E. auch nciht wert dort zu arbeiten. Scheinbar ist der Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen noch nicht gross genug, wenn man auf eine gut ausgebildete Fachkraft verzichten kann.
     
  15. renje

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    Tja lieber Phoenics,

    wenn du meinst, dass dies nicht Recht ist, dann belege das doch bitte.

    BZRG mal lesen.

    Außerdem wenn einen RA, dann sicher keine Strafrechtler, hier gehts um einen evtl. falschen Eintrag einer Behörde.
    Da wäre ein Verwaltungsrechtler die richtige Profession.
    Ich denke allerdings der Eintrag ist völlig richtig.

    ja genau und muss dafür die Konsequenzen tragen.

    Hast du den thread nicht gelesen? Hier gehts um ca. 14Monate.
    Hier gehts nicht um Begnadigung sondern darum die Konsequenzen seines Handelns zu tragen.

    na dann nenne mir mal ein paar Urteile, ich bin gespannt.
    Wenn das alles so schnell passieren kann, dann müsste es ja viele Urteile dazu geben.

    Vielleicht solltest du da nochmal darüber Nachdenken.
    Nein ich bin nicht der Meinung, dass der Mangel an Fachkräften die Intgegriät der Person ausser Kraft setzen kann und soll.
    Ich hoffe jedenfalls, dass die AG das prüfen.


    @black_dahlia:
    Das oben Geschriebene ist nicht an dich gerichtet, sondern eine generelle Bemerkung, da ich die Umstände ja nicht kenne.
    ich würde keine schlafenden Hunde wecken und nicht mit der Bitte einer Stellungnahme die Behörde erst darauf aufmerksam machen.
    Die haben so viele Anmeldungen im Sommer, da rutscht schon mal was durch.
    Die melden sich schon, wenn sie was wollen.
    Viel Erfolg
     
  16. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Vielen Dank. Ganz meiner Meinung.
     
  17. Phoenics

    Phoenics Newbie

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    Ja, gibt nicht viel her.

    Ich stimme dir zu.

    Ich bezweifele das. Aber: Ich bin ja kein Jurist. Daher lasse ich mich auch nicht zu konkreten Aussagen verleiten.

    Hier gehts darum, das ein banaler Eintrag dazu führt, mehrere Jahre eingetragen bleibt und damit in unberechtigter Form Zweifel an der Intgegriät der Person schürt und bei oberflächlicher Betrachtung in der Praxis zu einem Berufsverbot führt. Offensichtlich hast Du dich da vielleicht verlesen.

    Bezüglich des Prüfens stimme ich dir ja zu. Aber solch lächerliche Einträge (ich nenne mal als Beispiel: wegen Schwarzfahren oder Lolli im Tante-Emma-Laden geklaut ect. pp.) sind nicht ernsthaft ein Anlass, um an die Intgegriät einer Person zu zweifeln, erstrecht, wenn ich einen Mangel an Fachkräften habe. Anders sähe das natürlich aus, wenn sich auch leichte Vergehen im behördlichen Führungszeugnis wiederholen bzw. vermehrt auftreten.

    In dem Fall würde ich mehr Wert auf das fachliche Kompetenz setzen und über diesen einmaligen Vorfall hinweg sehen. Von "ausser Kraft setzen" habe ich nicht gesprochen, sondern von mehr Toleranz, denn letzlich obliegt das dem AG, wie er den Eintrag bewertet. Besonders wenn solche Korinten****er darüber zu entscheiden haben, kann der Fachkräftemangel garnicht groß genug sein. Zudem gebe ich Bedenken, das jemand, der schon einen Eintrag hat und sich diesem auch bewusst ist, entsprechend Umsichtiger verhalten wird, als jemand der eine "saubere Weste" hat und meint, er könne sich Fehltritte leisten.

    Aber ich sehe schon. Da kann ich tausend Argumente einführen und wir kommen nicht weiter, weil es von euch nicht erwünscht ist. Vielleicht bin einfach zu Sozial eingestellt, als das nur Oberflächlich zu Betrachten. Ach, was schreibe ich überhaupt, ist eh verlorene Lebenszeit, schade....

    Das ist nicht nur eine Bemerkung, sondern auch eine Bewertung der Person. Und zwar folgende: Du hast Zweifel an der Integrität der Person. Das ist die logische Konsequenz deiner Aussage. Wärest Du Personaler würdest Du Sie nicht einstellen, weil Sie (strikt logisch Betrachtet) sich durch den Eintrag als rechtskärftig Verurteilte, damit Kriminelle outet und zwangsläufig disqualifiziert ist. Das ist die Konsequenz deiner Bemerkungen und die Intention dahinter kommt ganz klar zum Ausdruck.

    Ich stimme dir aber zu, das man "schlafende Hunde" nicht wecken sollte. Wenn Du genau gelesen hättest, stellst Du fest, das ich das Eingangs schon in abgewandelter Form gesagt habe:

    Ach, was schreibe ich mir denn die Finger wunde und rege mich über das ganze auf: Ihr habt euch doch schon eure Meinung über black_dahlia und Einträge im behördlichen Führungszeugnis schon gebildet. Schade. Eine Fachkraft, die vielleicht ihr Potenzial hätte noch entfalten können, wenn man ihr ne Chance gibt. Aber ok, wird Sie halt wegen sowas lächerlichem aus dem Gesundheitswesen raus geeckelt. Besten Dank!
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Zu den Konsequenzen einer Straftat gehört wohl auch, dass man sich ein Vertrauen erst wieder erarbeiten muss.

    Elisabeth
     
  19. joanka

    joanka Gast

    Black_Dahlia: kann es sein, dass du nicht zum ersten mal verurteilt wurdest? (bitte nicht böse sein;)) ;dann wäre die verurteilung in das führungszeugnis einzutragen, auch wenn es weniger als 90 tegessätze gewesen sind.
    kein eintrag gilt nur für den fall, dass im register keine weitere straftat eingetragen ist.

    schöne grüße
     
  20. Lillii

    Lillii Poweruser

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    Wir hatten nur ein ganz noermales Führungszeugnis für 10n Euro gebraucht..
     
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