Beatmungsprobleme aPCV

Dieses Thema im Forum "Außerklinische Intensivpflege" wurde erstellt von Simillar, 07.10.2015.

  1. Simillar

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    Hy, ich habe eine Frage bzw. mehrere, Meine Patientinn ist nun seid knapp 1 Woche aus dem KH wieder zu Hause seid her macht sie AF 27 I:E 2,6:1
    Mit einem oft deutlich erhöhem AZV von 300-700
    Sie erhält seid dem 2l O2 via konzentrator ihre Sättigung ist bei 94-98%. Ich bin mit dieser Situation mehr als unzufrieden da mir dieses Verhältnis nicht gefällt, ich befürchte das sie eventuell eine Alkalose bekommt oder atelektasen bildet durch die Flache beschleunigte Atmung oder eine co2 Narkose bevorsteht. Ich mache jetzt schon gut 5 Jahre ausserklinische heimbeatmung habe so eine Einstellung bzw dauerhafte Abweichung noch nicht beobachtet.
    Einstellungen aPCV Trigger I :7 Rampe I:2 E:1 pmax 19 Ipap 15 epap 6 AF 15 ti 1,6 I:E 1:1,5
    Vielleicht kann mir ja jemand das erklären vielen Dank
     
  2. FLORA.BLEIBT

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    kenn jetzt deinen patienten nicht, aber warum ne inversed ratio beatmung??? ist dass n einstellungsfehler??
     
  3. Simillar

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    Das wüsste ich auch gerne, erhielt bis heute keinen Arztbrief.
    Auf jeden Fall, ist sie seid her am Dauer schnaufen. Eigentlich ist sie Lungengesund hatte nach bronchuskopie aspirations pneumonie mit globaler hypoxsischer insuff. Sie Wurde darauf hin dilitatio. Tk versorgt und mit PSV Tag s und aPCV nachts ventiliert. dan ging sie in die Klinik nach zur umversorgung, auf eine sprechkanüle die erfolgte mit sprech Ventil eingebaut in die Beatmung dann kam sie nach Hause hatte Urlaub :( weiß nicht was da war sie ging am nächsten Tag zurück in eine andere Klinik weil es wohl nicht geklappt hat konnte in der Doku dazu nix lesen :( Stad zurück an Absender dort wurde sie wie oben eingestellt und das Inlet entfernt. rüsch Kanüle dan, Wohl Verdacht auf pneumonie welche eine Bronchitis war. Und seid her habe ich sie in dem Zustand.
     
  4. Simillar

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    Patientinn ist 81 orientiert und war ziemlich mobil hat nen morbus bechterew mit dem ihre Probleme anfingen und ist im Februar eigentlich nur wegen unklaren Unterbauch schmerzen divertikulose ins KH naja dann kam eins zum anderen dan Überweisung auf ne weening Station Und erfolglos mit Verdacht auf angststörung m nach Hause entlassen worden seid dem stehen wir auf dem Tagesplan ;)
     
  5. verenalgo6

    verenalgo6 Stammgast

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    Also jetzt mal ne ganz blöde Frage von jemand der Null Ahnung von Beatmung und Intensivpflege hat - ist es nicht möglich einfach mal den beh. Arzt anzurufen und nachzufragen ob das alles seine Richtigkeit hat wenn dir selbst das ganze komisch vorkommt?!
     
  6. Simillar

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    Ja der meldet sich nicht zurück, werde morgen eine persönliche Visite erbitten. Das Problem ist Das Patientinn nicht ins Krankenhaus möchte. Ich selbst befürchte das sie damit ein versterben billigend in Kauf nimmt bzw eine dramatische Verschlechterung ihres AZ ich hatte gehofft hier eventuell jemanden zu finden der vielleicht weiß wie oder warum das so sein sollte etc
     
  7. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Moin Similar

    Den Tip einfach mal im pneumologischen Zentrum nachfragen kann ich nur unterstützen.
    Geht ja auch per Telefon.

    Irgendwo wird sie ja einen Termin zur Überprüfung haben ?

    Das Problem mit dem I:E generiert sich ja aus der hohen Triggerfrequenz (ist ja "assist PCV") Gibt es kein Fenster für die Inspirationszeit , also z.B. von 0,8 - 1,6 sec , kann bei dieser Atemfrequenz einfach die Zeit für die Exspiration fehlen. Konsequenz wäre wenn der Modus bei eurem Respirator mit einer fixen Inspirationszeit arbeitet IPAP hoch und/oder ti runter auf um 1 sec. Das variable AZV lässt sich ja auch durch eine zu kurze Exspirationszeit erklären.

    Atelektasen sind übrigens eher das kleiner Problem, der Beatmungsmitteldruck ist ja eher hoch und hält die Lunge offen ;)
    Das kleine Tidalvolumen (die 300) erklärt sich eher durch die nicht beendete Exspiration. Bei fixen 1,6 sec Inspiration bleiben ja gerade mal 0,6 sec für die Exspiration. Welchen Respirator hat sie denn ?

    Also Zustimmung , der Modus ist irgendwie nicht richtig auf die Patientin angepasst ! Das muss überprüft werden.

    P.S. Wunsch war wohl das die Patientin sich auf die 15 Frequenz zurück fallen lässt , dann würde ja alles passen.
     
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  8. Simillar

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    Das ist mal ein Ansatz mir wurde vom Zentrum erklärt es gäbe keinen E: Trigger bei aPCV sie hat die Weinmann Ventilogic
     
  9. Simillar

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    Denke auch das die 1,6 sek ein Problem sind so wie der Trigger mit 7
     
  10. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Tja

    Wie gesagt - Kontakt mit dem Zentrum. Kenne den Ventilogic nur oberflächlich und laut verfügbaren Informationen finde ich keinen Parameter Ti ?? Finde aber auch keine genaue Beschreibung des aPCV Modus bei diesem Gerät. Habe nur etwas von einer prozentualen Inspirationszeit gelesen. Das wäre ja auch unter aPCV eher clever da variable mandatorische Frequenz durch assist. Deine Angaben sprechen allerdings gegen eine variable Ti!

    Einstellungen am Modus sollten grundsätzlich nur unter entsprechender Kontrolle vorgenommen werden! Also nochmal : minimal Rücksprache mit Beatmungszentrum bzw einstellende Pulmologie.
     
  11. Simillar

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    Ti 1,6 Sekunden 71% zeigt der respirator. Werde. Morgen den Hausarzt kommen lassen der wird aber auch wohl eher kein Plan haben der ist froh wenn wir uns kümmern aber dan soll er einweisen
     
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APCV Beatmung Intensiv- und Anästhesiepflege 07.09.2010

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