Bauchspeicheldrüsenkrebs

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von Sloopy, 20.08.2004.

  1. Sloopy

    Sloopy Junior-Mitglied

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    Hallo,



    leider wurde bei meiner Oma Bauschspeicheldrüsenkrebs festgestellt. In der Leber haben sich auch schon Metastasen gebildet. Die Chemotherapie hat heute angefangen. Nun sind wir am überlegen ob die Uni Klinik zur Behandlung besser wäre. Ich bin mir da nicht sicher.

    Woran kann man denn erkennen dass unser Krankenhaus genauso qualifiziert ist wie die Uni?



    MfG

    Markus
     
  2. Andre_Winter

    Andre_Winter Gesperrt

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    Besser?

    Hallo Markus,
    dafür gibt es nicht viel Indizien, die sich durch jemand, der nicht sehr spezifisch im Fach sitzt (als Onkologe, Forscher in der Onkologie) nur schwer sichtbar machen lassen.
    Du darfst darauf vertrauen, denke ich, daß das perifere Krankenhaus, in dem Deine Oma jetzt behandelt wird, selbstverständlich in engem Austausch steht mit Fachkliniken und Universitätskliniken. Schließlich ist man daran sehr interessiert, ebenfalls durch neue Behandlungsmethoden am Puls der Zeit zu bleiben und immer die bestmögliche Therapie anbieten zu können.
    Du könntest zum Beispiel versuchen, in Erfahrung zu bringen, wann der letzte Onkologe an die Klinik gewechselt hat (also die frischesten Links "nach draußen" hat).
    Ein weiteres Indiz ist das Einzugsgebiet der onkologischen Abteilung und ihre Belegungszahlen.
    Laß Dich nicht irritieren von allerlei Berichten, von Leuten, dessen Angehörige (auch alle) in dieser Klinik starben, denn in unserer Kultur sterben noch immer knapp 80% im Krankenhaus, wovon ein Großteil Krebserkrankungen hat.
    Ein probates Mittel könnte eine second opinion sein. Wenn Oma und Krankenkasse zustimmen, wäre es möglich, einen Onkologen in einer Uniklinik zu konsultieren.
    Wenn dieser die selbe Therapie vorschlägt, seid Ihr ganz auf der sicheren Seite.
    Nun noch ein Wort zur Krankheit an sich: Ein Krebs, wie ihn Deine Oma hat, ist es vielleicht interessant, weitergehende Informationen von Universitätskliniken aufzusuchen, denn diese Sorte Krebs ist leider noch immer eine derjenigen mit den geringsten Chancen auf einen nennenswerten Therapieerfolg im Kurativen Bereich.
    Bist Du vom Fach? Dann könntest Du eventuell was anfangen mit folgenden Links (zur Klinik von Prof. Hanno Riess, Charité, Campus Virchow-Klinikum, Berlin), die dann bitte auch in der genannten Reihenfolge zu Lesen sind:
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    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**
    Vor allem der erste Artikel, das Editorial zu den Weiteren, sagt in deutlichen Worten, auf welchem Stand die derzeitige Forschung steht und wie sich die Prognose nach Diagnosestellung darstellt.
    Ich wünsche Deiner Oma, Dir und Deiner Familie viel Kraft!
    Andreas
     
  3. catweazle

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    Münster
    Das tut mir leid mit Deiner Oma.

    Welches das beste Krankenhaus ist... Ich würde mich einfach mal umhören- es hängt sehr an den Doctores und deren Können. Medizinischerseits.

    Pflegerischerseits habe ich schon oft gehört, daß sich PatientInnen in kleineren Nicht-Uni-Kliniken wohler gefühlt haben, die Betreuung wäre persönlicher etc. Aber das kann man sicherlich nicht pauschalisieren.

    Wir haben jedenfalls (konfessionelles Haus) einige ausgezeichnete und nicht unbekannte Ärzte. Die Uni auch.

    Ich würde mir da vielleicht Rat von niedergelassenen Gastroenterologen holen.
     
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