Bachblüten

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde / Homöopathie" wurde erstellt von Helen, 23.12.2007.

  1. Helen

    Helen Senior-Mitglied

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    Hallo Elisabeth,


    zu a) Da es sich laut Deinem Bericht bei Bachblüten um pharmakologisch nicht aktive Substanzen handelt können Bachblüten keine Wechselwirkungen haben.

    Ich habe seit vielen Jahren Erfahrung mit Bachblüten und ich gebe keine Empfehlungen weiter, von denen ich nicht sicher bin das sie nicht stimmen.

    Meine Hamster wußten nicht, dass es sich bei Bachblüten um "Placebos" handelte.

    So lange "Dinge" nicht ärztlich abrechenbar sind werden sie nicht anerkannt.

    @Narde: Die Rescuetropfen haben mir unter anderem während einer Prüfungssituation zu großer Gelassenheit verholfen.

    MfG,
    Helen.
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Es ging hier um eine Co-Therapie bei Myasthenie. Entweder das Mittel hilft- dann muss ein- welcher Art auch immer, meßbar oder nicht- vorliegen. Wenn ein Wirkstoff vorliegt der an der Wirkung gemessen werden kann, dann ist davon auszugehen, dass es auch zu einer Wechsel-/ Nebenwirkung kommen kann.

    Und dann wird es schwierig. Was bei Hamster und Katz problemlos sein mag, kann bei einem Menschen eventuell eine nicht gewollte Reaktion auslösen. Hier eventuell die Pharamkokinethik und -dynamik des Myastheniemedikamentes beeinflussen.

    Wenn eine Empfehlung gegeben wird, dann sollte diese immer den Beisatz "In Absprache mit dem behandelnden Arzt" enthalten. Verantwortungsvolle Heilpraktiker verfahren stets so.

    Elisabeth
     
  3. narde2003

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    Hallo Elisabeth,

    ob Bachblüten nun helfen oder nicht, egal bei welcher Erkrankung, ist umstritten.
    Bachblüten können auch bei Tieren Nebenwirkungen machen, wenn wir davon ausgehen, dass sie wirksam sind.

    Ich will mal die Geschichte erzählen wie ich zu den Bachblüten kam. Bekanntlich bin ich ja aus dem Intensivbereich und auch im Rettungsdienst beheimatet. Über Bachblüten hatte ich bis dahin immer gleästert, vor allem die Rescuetropfen. Ich hatte immer den Standardsatz auf den Lippen, wenn mir jemand gesagt hatte, er hätte schon welche verabreicht. Als Antwort kam von mir dann immer: Das hat sicher nicht geschadet, mit einer Betonung als hätte man ein "falsches Gewürz in die Suppe getan".

    So nach unserem Umzug konnten die Stubentiger raus ins freie, sie waren schon an die 10 Jahre alt und kannten bis zu diesem Zeitpunkt keine anderen Katzen, da sie reine Wohnungskatzen waren.
    Eine fremde Katze kam des Weges, sprang in unseren Garten. Katze und Kater laufen ihr freudig entgegen und wollen sie kennenlernen. Fremde Katze fängt das fauchen an, meine Katzen sind irritiert und stellen fest, wow, das können wir ja auch.
    Ab diesem Zeitpunkt haben sie sich nur noch angefaucht und uns auch. Nach 24 Stunden herumgezicke, das auch immer schlimmer wurde, hatte ich die Faxen dicke und überlegt was ich jetzt machen könnte. Logischerweise kam ich auf die Idee zum Tierarzt zu fahren. *Grübel* Wegen durchgeknallter Katzen zum TA? Ne, der hält dich doch für bescheuert, das mach ich nicht. Da kam mir die Idee mit den Rescuetropfen, also ab in die Apotheke und ein Fläschchen gekauft. Den Oberzicken die Rescuetropfen verabreicht, mehrmals am Tag - siehe da am nächsten Tag war es sogut wie vorbei und nach einigen Tagen war es dann ganz vorbei und meine Katzen waren wieder "normal", soweit Katzen jemals normal sein können...

    Nun stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wäre es ohne die Rescue auch wieder geworden, logischerweise habe ich keine Doppelblindstudie machen können und zwei Katzen sind auch nicht aussagekräftig.
    Ich weiss nur eines, meine Katzen glauben nicht an Rescuetropfen, ich war auch skeptisch, mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass sie helfen können.

    Sonnigste Grüsse
    Narde
    Nach
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich hab nix gegen die Bachblüten. Wenn sie helfen- warum nicht. Ich habe aber was gegen das kritiklose Empfehlen. Nur weil es bei mir geholfen hat, ist meiner Meinung nach keine Grundlage für eine Empfehlung. Deshalb der Verweis: "In Absprache mit dem behandelnden Arzt".

    Elisabeth
     
  5. Helen

    Helen Senior-Mitglied

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    Hallo Elisabeth,

    ich habe auch nicht gesagt, dass man Bachblüten nehmen sollte, nur weil sie bei mir geholfen haben.

    Es wäre ein optimaler Zustand die Bachblüten in Absprache mit einem Arzt einzusetzen. Und ich habe auch nicht davon abgeraten das zu tun. Nur leider ist es oft so, dass man da belächelt wird. Was schulmedizinisch nicht anerkannt ist, darf nicht angewendet werden, daran halten sich manche Ärzte.

    Auch die Akkupunktur war lange Zeit nicht anerkannt...

    Der geistige Zugang zu solchen Dingen wie Bachblüten ist bei zahlreichen Ärzten stark behindert...Außerdem gibt es da keine Abrechnungsnummer für...:razz1:

    Auch Edward Bach war Arzt, aber er hat sein Wissen erweitert...


    MfG,
    Helen
     
  6. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Das ist richtig und ich finde es faszinierend, wie er damit umgegangen ist. Meine Erfahrungen mit Bachblüten sind ebenfalls positiv. Bei meinem Kater haben sie etwas weniger gewirkt als bei meinem Hund. Notfalltropfen gehören bei uns zur Hausapotheke.
     
  7. minilux

    minilux Poweruser

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    "schulmedizinisch nicht anerkannt" ist ja kein Wunder. Es gibt von dem ganzen Humbug keine einzige sinnvolle Studie zur Wirksamkeit
     
  8. Bewitched65

    Bewitched65 Newbie

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    Guten Morgen und schoene Weihnachten! Wir hatten eine Patientin, bei deren Bettnachbarin das Rea Team kommen musste. Sie wurde zwar sofort aus dem Zimmer geleitet, war aber natuerlich in einem total aufgewuehlten Zustand. Da hab ich meinen Doc gefragt was er von Rescuetropfen haelt und er hat nur gemeint 'Wasauchimmer, gern!'. Nach einer Pipette ging es der Dame dann bald deutlich besser und sie war total erstaunt/erfreut, sowie unser Doc, denn er wusste nicht das die Tropfen 'so klasse' sind. Ich persoenlich 'schwoer' auf sie und habe sie auch schon erfolgreich bei unseren Pferden eingesetzt. Als ich auf der Gyn gearbeitet habe, hatte ich viele Ca Patienten die mehrere homoeopathische Med. eingenommen haben und mich mich gefragt haben ob sie diese weiter einnehmen duerfen, ich hab dann immer gesagt, bitte das beim Doc bei Aufnahme sagen.Auch wenn man denkt es sind homoeopathische/pflanzliche Med. koennen diese z.T erst mal 'papadoxe' Wirkungen haben, v.a wenn man eine Konstitutionsbehandlund macht. Hab ich bei unserem Sohn erlebt!
     
  9. Auch nicht pharmakologisch aktive Substanzen können Wechselwirkungen haben. Nahrungsmittel z. B.

    Ulrich
     
  10. Bewitched65

    Bewitched65 Newbie

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    Aehm, ich meinte paradoxe...
     

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