Auswirkungen der Monitor-Überwachung

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von realnarf, 01.11.2006.

  1. realnarf

    realnarf Newbie

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    Hallo!
    Ich muss eine kleine Ausarbeitung zum Thema Auswirkungen der Monitor-Überwachung auf die Patienten anfertigen. Habe auch schon ein paar Aspekte erarbeitet, jedoch wollte ich Euch mal fragen was Euch alles zu diesem Thema einfällt.

    Ciao
    Peter :D
     
  2. mostbirne

    mostbirne Gast

  3. Volker Rossow

    Volker Rossow Junior-Mitglied

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    Hallo Peter

    Ich bin Anästhesiepfleger.
    Ich bin mir sicher Du hast schon einiges über das Monitoring gefunden.
    Ich will Dir nur noch ein paar Tipps geben, die oft nicht beschrieben werden.

    Grundsätzlich ist heute ein sehr gutes Monitoring möglich. Es est ehr eine Frage des Geldes.
    Trotzdem gibt es in Deutschland ein spezielles Problem.
    • Leider sind in den meisten Fällen die Anzeigen der Monitore viel zu klein, da die Pflegekräfte meist 5 und mehr Meter vom Patienten oder vom Monitor entfernt arbeiten.
    • Es gibt zwar einzelne Hersteller, die Monitore mit wirklich großen Anzeigen verkaufen, aber die Verantwortlichen die diese Geräte kaufen sitzen meistens am Schreibtisch und können sich nicht vorstellen, wie die Wirklichkeit im Aufwachraum oder auf Station aussieht.
    • Vor kurzem war ich in Paris in zwei großen Universitätskliniken, dort habe ich in den OP´s die besten und größten Anzeigen gesehen.
    • Amerikanischen Herstellen haben schon vor 30 Jahren bei einem automatischen Blutdruckgerät 3cm x 3cm pro Zahl große Anzeigen gehabt. Ich gehe davon aus, das die Amerikaner wesentlich mehr Wert auf große Anzeigen legen als wir in Deutschland.
    Abgesehen von den Anzeigen. Das Monitoring vor 20 Jahren eines Intensivpatienten hat heute jeder Aufwachpatient routinemäßig. Dies ist schon eine gewaltige Steigerung an Sicherheit.
    • Das Monitoring hat auch seine Grenzen. Seit dem wir eine große Möglichkeit haben, das Monitoring immer mehr auszuweiten, lernen junge Ärzte und junge Pflegekräft kaum mehr, wie man den Puls mit den Fingern fühlen kann. Dies ist langsam ein echtes Problem.
    • Immer wieder kommt es vor, das in schwierigen Situationen bis das Monitoring angeschlossen ist, niemand den Puls fühlt.
    • Man könnte sich oft das ganze Monitoring sparen, wenn Pflegekräfte den Finger am Puls legen, wenn Sie sowieso beim Patienten bleiben müssen. Bei kurzen Transporten von wenigen Metern innerhalb einer Abteilung. So bekommt man überhaupt ein Gefühl für den Druck und den Ryhthmus des Kreislaufes.
     
  4. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Leitung HOKO
    Hallo Realnarf,

    wie darf ich deine Frage verstehen, möchtest du die Auswirkungen auf die Psyche des Patienten darstellen oder auf die mögliche sofortige Intervention bei einer Veränderung der Werte?

    Liebe Grüsse
    Narde
     
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