Auswandern in die Schweiz

Dieses Thema im Forum "Arbeiten in Deutschland/Österreich/Schweiz als ausländischer Bürger" wurde erstellt von nurse11, 07.07.2016.

  1. nurse11

    nurse11 Newbie

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    Hallo,

    ich hatte schon mal bezüglich auswandern Schweiz gefragt. Wollte gerne aber die aktuelle Situation wissen. Würde mich sehr über antworten freuen.

    Ich möchte endlich den Schritt gehen und mich demnächst bewerben .
    Davor hätte ich gerne paar fragen.

    Welchen Schritt sollte ich als erstes machen? Erst mich an den Spitälern bewerben oder über eine Agentur ?

    Auf was müsste ich noch achten oder erledigen, damit meine ich z.B. Anerkennung, Versicherung usw.

    Wie ist es mit der Sprache?

    Könnte ich sofort auf einer Intensive Station anfangen?

    Danke schon mal in voraus
     
  2. DirkK

    DirkK Junior-Mitglied

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    Beides ist möglich. Freie Stellen in den Spitälern sind meist auf deren Homepage ausgeschrieben. Eine Argentur macht kaum etwas anderes, als Deine Unterlagen an die Spitäler weiterzuleiten (und im Erfolgsfall eine Prämie zu kassieren). Ich denke dass es da Dein potentieller Arbeitgeber lieber sieht, wenn Du Dich direkt bewirbst, weil er dann keine Prämie zahlen muss.

    Die Anerkennung kannst Du beim Schweizerischen Roten Kreuz beantragen.
    Schweizerisches Rotes Kreuz
    Anerkennung Ausbildungsabschlüsse
    Werkstrasse 18
    3084 Wabern
    Hotline: +41 (0)58 4004 484
    (Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr)

    Versicherung kannst Du frei wählen. Jedoch bieten viele Spitäler einen sogenannten Kollektivvertrag mit einer bestimmten Krankenkasse an. Da spart man einige Franken. Deshalb würde ich damit zunächst warten (meines Wissens haben Deutsche Krankenkassen eine dreimonatige Nachversicherungspflicht)

    Solange Du Dich nicht fürs Welschland oder den Tessin entscheidest recht gut.
    OK ... anfangs klingt es sicher ein wenig fremd. Die meisten Schweizer können hochdeutsch, und schalten auch automatisch um, wenn ihr gegenüber in hochdeutsch antwortet. Grundsätzlich kann man aber sehr schnell lernen was was heisst.

    Eine kleine Herausforderung : ein Sprachenbeispiel aus dem Emmental :


    (Da Du ja Zürich oder St-Gallen ins Auge gefasst hast wird es etwas einfacher)

    Geht grundsätzlich, kommt immer auf den Arbeitgeber an.
     
  3. Andreaheike

    Andreaheike Newbie

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    Ich bin Andrea, 50 Jahre jung und möchte mich beruflich und privat in die Schweiz verändern. Ich bin examinierte Altenpflegerin und arbeite momentan in der Neurologie einer Rehaklinik in Freiburg. Mir ist bewusst, das es keine Anerkennu g des Examens der Altenpflege gibt. Trotzdem, ich habe Erfahrung im Demenzbereich. Da habe ich 3 Jahre meine Ausbildung absolviert. Ich würde auch auf niedrigerem Niveau arbeiten. Hauptsache ist, ich kann weiterhin hilfebedürftige Menschen unterstützen und meine Erfahrungen einbringen. Wer kennt Altenpflegeheime die Pflegekräfte aus Deutschland einstellen?
     
  4. PatrickCH

    PatrickCH Newbie

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    Einfach mal bewerben bei den Institutionen im grenznahen Bereich. Von Freiburg wäre es ja nicht sehr weit, um Einrichtungen bei Bewerbungsgesprächen zu besuchen. Ich denke mit Altenpflegeexamen und Erfahrung im Demenzbereich ist es gut möglich, etwas zu finden.
     
  5. Andreaheike

    Andreaheike Newbie

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    Danke Patric.... ich werde mir Adressen raussuchen.... vielleicht kennt hier ja jemand Häuser die schon Deutsche Altenpflegerinnen eingestellt haben. Bin übet jede Info glücklich.
     
    #5 Andreaheike, 16.09.2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.09.2016
  6. Umstaedter-Personal

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    Guten Tag,

    ich möchte mich hier einmal als Agentur zu Wort melden, die bei der Suche nach einer adäquaten Stelle und dem Start in der Schweiz seit nunmer über 12 Jahren erfolgreich und für den Bewerber kostenfrei behilflich ist.

    Es ist eben nicht so, wie Dirkk beschreibt, dass Agenturen nichts anderes machen als nach Jobs im Internet suchen und eine Prämie kassieren sondern, viele Vakanzen werden von Kliniken nicht ausgeschrieben sondern direkt mit den entsprechenden Agenturen besprochen und zur Besetzung frei gegeben.

    Viele Agenturen haben einen direkten, persönlichen Bezug zu den Spitälern, so dass der Kandidat direkt und persönlich vorgeschlagen werden kann und somit bessere Chancen bei der Besetzung hat, als wenn er von extern kommt.

    Nicht zuletzt wissen einschlägige Agenturen worauf es bei der Bewerbung/Vorstellung des Kandidaten ankommt.

    Es ist eben nicht so, dass eine ausgebildete deutsche Krankenpflegerin mal eben auf der Intensiv in einem Akutspital der Schweiz arbeiten kann, genauso wenig kann eine berufserfahrene OP-Pflegerin, die aber keine Fachausbildung im OP hat, dort ohne Probleme in der Schweiz tätig werden. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Und auch eine deutsche Altenpflegerin kann nicht mal eben als Pflegefachfrau in der Schweiz arbeiten, wenn überhaupt, dann hat sie die Chance als Helferin tätig zu sein, was aber mit Lohneinbußen einhergeht und Helferinnen sind natürlich nicht so gefragt. Eine Anerkennung im Bereich Altenpflege gibt es nicht.

    Und so ist es eben doch ein Vorteil, sich mit Agenturen zusammen zu tun, die einen Einblick in das Schweizer System haben und hier für ihren Kandidaten die beste Stelle zu den besten Konditionen heraus picken und auch darüber hinaus, weitere wichtige Informationen für einen reibungslosen Start zur Verfügung stellen.

    Aber letzten Endes sei es natürlich jedem frei gestellt eine Agentur zu wählen oder sich direkt zu bewerben. In diesem Sinne wünsche ich/wünschen wir allen Suchenden alles gute für die Bewerbung!
     
    #6 Umstaedter-Personal, 05.01.2017
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2017
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  7. PatrickCH

    PatrickCH Newbie

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    Zum Großteil ist das absolut korrekt. Gerade größere Firmen arbeiten eng mit Personalagenturen zusammen, unabhängig von der Branche. Aus meinem eigenen Umfeld, und das sind KMU bis 100-130 Stellen, wird selten mit Agenturen zusammengeschaft. Bei Spitälern und Reha-Kliniken sieht das ganz anders aus. Und das WirrWarr der Anerkennung ist nicht ohne. Für Akademiker ist das Procedere deutlich leichter als für nationale Berufsschulabschlüsse wie eben Altenpfleger etc... ich gehe aber davon aus, dass Personal-Agenturen sich auch verstärkt in KMU etablieren werden. Ist halt win-win-win für alle Beteiligten.
     
  8. FLORA.BLEIBT

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    meine anerkennung beim SRK ging damals völlig easy ohne wirrwarr, aber ist auch schon ein paar jahre her...

    ansonsten fand ichs immer schön in der schweiz zu arbeiten und möchte diese zeit nicht missen.
     
  9. DirkK

    DirkK Junior-Mitglied

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    Guten Abend,

    lesen und dann schreiben wäre manchmal von Vorteil.

    Das hatte ich geschrieben, ohne jedoch genauer darauf einzugehen, woher die Agentur das Stellenangebot hat.

    Ich schreibe sehr häufig nicht einfach etwas, ohne dies aus Erfahrung oder Recherche genauer zu wissen. Hier ist es so, dass ich schon sehr viele Bewerbungen gesehen habe, und auch sehr viele, mit einem Branding einer Personalagentur.
    Ich persönlich hätte mich für einige dieser Bewerbungen geschämt (Sei es wegen dem Inhalt, der Grammatik oder der Rechtschreibung).

    Kommt nicht irgendwie jeder neue Bewerber von Extern ???

    Dies ist durchaus möglich. Gemäss Reglement der SGI ist der Anteil an "Nicht-Experten Intensivpflege" mit bis zu 33% erlaubt.

    Die aktuelle Situation (zumindest hier in der Region) ist die, dass der Markt trocken ist, sprich in den einzelnen Häusern sind keine Bewerber zu finden. Dies ist natürlich die Grüne Wiese für solche Agenturen, da man ihnen die Bewerber förmlich aus der Hand reisst. Der potentielle Arbeitgeber muss dann zwar tief in die Tasche greifen, jedoch rechnet sich das, wenn man dem eine mögliche Bettenschliessung gegenüberstellt.

    Ich persönlich sehe es einfach so, dass ein Bewerber, der sich aus eigener Initiative auf die Stellensuche macht, zeigt dem Arbeitgeber Engagement, Selbstbewusstsein und Mut.

    In diesem Sinne, viel Erfolg
     
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  10. Michaela_81

    Michaela_81 Newbie

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    Hallo zusammen,

    ich bin 35 Jahre jung und gelernte Krankenschwester. Ich habe noch eine Weiterbildung zum Praxisanleiter und habe auch den Sozialfachwirt draufgesetzt und arbeitete seit ein paar Jahren als Pflegedienstleitung.
    Ich spiele momentan mit dem Gedanken in die Schweiz auszuwandern. Region St.Gallen / Appenzeller Land.
    Könnt Ihr mir ein paar Tipps geben auf was man achten muss - Versicherung, Anerkennung usw.?
    Danke
     
  11. flexi

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