Großbritannien Auswandern - Fachweiterbildung vorher machen? Wie war das bei euch?

Dieses Thema im Forum "Ansprechpartner / Institutionen und Erfahrungsberichte" wurde erstellt von Lila_april, 11.08.2015.

  1. Lila_april

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    ich verfolge dieses Forum schon eine ganze Weile & habe mich jetzt registriert, weil ich noch ein paar Fragen habe, wo ich bislang noch nichts konkretes gefunden habe.

    Erst einmal ein großes Lob. Dieses Forum ist super informativ in allen Bereichen der Krankenpflege.

    So nun zu mir...

    Ich überlege seit einiger Zeit nach England zu gehen. Bislang habe ich noch keine Fachweiterbildung gemacht. Ich überlege ob es sinnvoll ist diese in Deutschland noch zu machen, oder ist es fachlich besser, in England eine zu beginnen? Wie waren da eure Erfahrungen? Bestimmt hat man bessere Chancen eine Stelle zu bekommen, wenn man schon eine Fachweiterbildung hat. Das ist ja immer so. ;)

    Und als ihr ausgewandert seid, habt ihr dann gleich alles stehen & liegen gelassen? Ich habe große Angst davor, dass es nicht klappt, bzw. mir doch nicht zusagt und ich dann mit nichts da stehe, aber eine Wohnung in Deutschland & in England zu finanzieren ist ja auch fast unmöglich.

    Ich freue mich auf eure Antworten.

    Lieben Gruß :-)
     
  2. -Claudia-

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    Ich bin nicht sicher, ob es in Großbritannien Fachweiterbildungen nach unserer Art gibt, also berufsbegleitend, vom Arbeitgeber finanziert und in der Regel dann ja auch mit der Verpflichtung, weitere drei Jahre zu bleiben. Krankenpflege ist dort ein Studium, vieles, was bei uns durch eine Weiterbildung gelernt werden kann, ist dort meines Wissens Inhalt eines Kurses an einer Hochschule. Unter welchen Voraussetzungen Du dort zugelassen wirst, wird man Dir wahrscheinlich nur vor Ort sagen können. Ich wollte mal als Quereinsteigerin einen verkürzten Bachelor machen - war ein gewaltiges Hickhack mit der Hochschule; ein anerkannter Berufsabschluss reichte denen bei weitem nicht aus!

    Wenn Du Dir ein Hintertürchen für die Rückkehr offen halten möchtest, könntest Du Deine Möbel etc. einlagern. Ein Lagerraum ist deutlich günstiger als eine Wohnung. Und eine neue Stelle in der Pflege findet sich zurzeit ja recht einfach.
     
  3. Lila_april

    Lila_april Newbie

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    Das klingt ja ganz schön kompliziert. Ich muss ja auch noch meine ausbildung zur Gesundheits- & Kinderkrankenpflegerin annerkennen lassen, da es ja keine EU annerkannte Ausbildung ist.
    Aber im Internet steht, dass es keine Große Sache ist, da diese Ausbildung auch die Richtlinien erfüllt.
    Hat damit jemand erfahrungen gemacht?

    Was ich so von den anderen hier im Forum immer lese, scheint ja alles positiv verlaufen zu sein.
    Ich hoffe für mich wird das auch der richtige Weg sein, dass kann man leider ja immer erst sagen, wenn man es ausprobiert hat.
    Hattet ihr auch solche Ängst, oder war es eine klare Sache ?
     
    verenalgo6 gefällt das.
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Es ist schon für die GuKP-Ausbildung ein nicht zu unterschätzender bürokratischer Aufwand. Diverse Nachweise, allesamt von vereidigten Dolmetschern übersetzt und beglaubigt - kostet Zeit und auch nicht wenig Geld. (Letzteres kannst Du allerdings bei der Lohnsteuererklärung als Werbungskosten geltend machen.) Rechne mit einigen Monaten, die ins Land gehen.
     
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