News Ausreichend Pflegekräfte am Arbeitsmarkt

Ute

Poweruser
Mitglied seit
04.02.2002
Beiträge
1.736
Alter
47
Ort
Hannover
Beruf
Krankenschwester, Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (FLP)
Akt. Einsatzbereich
Zur Zeit in der Elternzeit
Funktion
Study nurse
[06.11.2004]

Ausreichend Pflegekräfte am Arbeitsmarkt Staatssekretär bilanziert die Kampagne „Altenpflege in Bayern“

Die vom bayerischen Sozialministerium initiierte Kommunikationskampagne „Altenpflege in Bayern“ hat Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen Heike als großen Erfolg gewertet. „Die Diskussion um die Pflegeberufe wurde in die Gesellschaft hineingetragen und dadurch auch die Attraktivität der Pflegeberufe verbessert“, so Heike. Bayernweit sei durch rund 100 regionale Veranstaltungen in allen Regierungsbezirken die Akzeptanz der Pflegeberufe verbessert worden. „Wir konnten die Bedeutung der Pflegeberufe herausstellen und nach Einführung des neuen Altenpflegegesetzes Realschüler für die Berufe der Pflege interessieren“, betonte der Staatssekretär. Durch einen verstärkten Zulauf von Pflegekräften aus dem Krankenhausbereich habe sich die Personalsituation seit Beginn des Jahres 2004 erfreulicherweise zum Positiven verändert. Selbst in den Ballungszentren wie München und Nürnberg stünden ausreichend gut qualifizierte Pflegekräfte am Arbeitsmarkt zur Verfügung. Mittelfristig werde in Bayern nun eine gemeinsame Ausbildung in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege angestrebt. Eine integrierte Ausbildung ermögliche Synergieeffekte und eröffne den Pflegekräften ein breiteres berufliches Tätigkeitsfeld. Um hier Erfahrungen zu sammeln, seien ab dem Schuljahr 2004/2005 bayernweit sechs Modellprojekte zur integrierten Ausbildung in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege geplant.
Altenpflege 11/2004
Weitere Infos: http://www.stmas.bayern.de

Quelle: www.vincentz.net
 

Flora

Newbie
Mitglied seit
02.11.2004
Beiträge
27
Ort
bei Heidelberg
Arbeitsmarkt abgedeckt!!!!!

Am 08.03.2004 in den sat 1 Nachrichten:

Polnische Krankenschwestern werden in Containern nach Deitschland zur Arbeit gebracht .

Über 30000 Illegale arbeiten in den deutschen Haushalten in der Pflege für einen Hungerlohn.
Zitatende
Ausreichend Pflegekräfte am Arbeitsmarkt?

Pflegedienste in Deutschland zu teuer?
Dienstleistung zum Hungerlohn?
Schwarzarbeit in der Pflege?
Arbeitsplätze gefärdet?

Deutsche Krankenschwestern arbeiten ja schon immer für einen Hungerlohn.........und nun auch noch das.....können wir ja gleich für umme arbeiten.
Eine schwere, verantwortungvolle Aufgabe und Arbeit, die meist bis zum Rentenalter beibehalten wird.
Dabei sind 50% der Pflegekräfte mit 55 Jahren verschlissen und müßten zu diesem Zeitpunkt in Rente geschickt werden.
Die meisten haben auch schon bis zu 40 Berufsjahre auf dem Buckel und ich frage mich, ob das gut kommt, wenn eine 64 Jährige , eine 70 Jährige aus der Matratze hebt. Toll.
In den meisten Fällen wird auch noch in der Familie diese Krankenschwester zur Pflege der Angehörigen eingesetzt.....selbstverständlich rund um die Uhr.

Überfordert?.....nein überhaupt nicht......oder sollten wir mal wieder das Wörtchen NEIN einführen.

Und sagt jetzt nicht...wir hätten alle ein Helfersyndrom....kann und will mir schöneres vorstellen, bis mein Zorn verraucht ist.

Mann,oh Mann, wo soll das noch hinführen--entschuldigt...muß mal Dampf ablassen.
 

Über uns

  • Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit mehr als 15 Jahren eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

Unterstützt uns!

  • Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!