Ausbildungsvertrag soll aufgelöst werden

Dieses Thema im Forum "Adressen, Vergütung, Sonstiges" wurde erstellt von Mausis Muddi, 09.03.2015.

  1. Mausis Muddi

    Mausis Muddi Newbie

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    Hallo liebe Community,

    ich habe mich heute hier angemeldet. Erstmal danke für die Aufnahme. Jetzt zu meinem Thema:

    Meine Tochter ist Krankenpflegeschülerin im Mittelkurs. Heute hat man ihr in einem persönlichen Gespräch nahegelegt, einem Auflösungsvertrag zuzustimmen. Hintergrund: Sie ist im theoretischen Teil der Ausbildung leider nicht so gut. Bereits im Unterkurs hatte ein ähnliches Gespräch stattgefunden wegen schlechter Noten. Damals wollte sie unbedingt weitermachen und hat auch eine Nachprüfung bestanden. Seitdem steht sie wohl unter Beobachtung und wird immer mal wieder zu Gesprächen zitiert, wo sie 2-3 Leuten gegenübersitzt, die ihr sagen, sie würde das sowieso nicht schaffen. Im praktischen Teil ist sie sehr gut, bekommt von den Stationen durchgehend Bewertungen mit 1-2. Bei den Klausuren ist auch schon vorgekommen, dass sie bei identischer Punktzahl zwei Noten schlechter bewertet wurde als eine andere Schülerin. Sie hat das auch angesprochen, aber das wurde nur belächelt.

    Sie soll sich jetzt kurzfristig entscheiden, diesen Vertrag zu unterschreiben. Angeblich sei das für sie und den AG das beste. Sie hat natürlich auch Angst, dem psychischen Druck nicht gewachsen zu sein, wenn sie dem Auflösungsvertrag nicht zustimmt.

    Ich würde gerne von euch Meinungen dazu erfahren.

    Vielen Dank schonmal im Voraus.
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Deine Tochter sollte sich dringend an den Betriebsrat / Personalrat / Jugend-und-Auszubildenden-Vertretung (was auch immer in ihrem Betrieb vorhanden ist) wenden.
     
  3. Sebbel01

    Sebbel01 Newbie

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    Da kann ich nur den Kopf schütteln, wenn es tatsächlich so ist,
    andererseits, wenn es im Vorfeld schon schwierige Zeiten gab ist es evtl. doch ander Zeit zu überlegen im Berich der Pflege zu bleiben, aber ne Kompetenzstufe tiefer am Anfang?
     
  4. Laudable

    Laudable Newbie

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    Mal ganz von der Tatsache abgesehen, dass ein Aufhebungsvertrag i.d.R. wie eine Eigenkündigung angesehen wird was zu einer Sperre des Arbeitslosengeldes (3 Monate) führt.
     
    getlucky gefällt das.
  5. renje

    renje Poweruser

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    @muddi:
    was heißt nicht soooo gut? Wenn sie in den prüfungsrelevanten Fächern bei 3 rumdümpelt, wirds schwierig mit dem Examen,
    Evtl. sollte eine KPH Prüfung, da sie praktisch gut zu sein scheint, überlegt werden, den das ist genau die Ausbildung für
    Theorie eher schlecht - praktisch gut.

    Dass eine Schülerin wegen schlechter theoret. Leistung nicht gekündigt werden kann, sieht man auch hier ganz deutlich, sonst würde keine Aufl.vertrag angeboten werden.

    hast du das selbst gesehen? Ansonsten würde ich das in Bereich der Märchen und Fabeln verweisen.
    Kein Lehrer ordnet beliebig irgendeiner Punktezahl eine Note zu - würde keiner Überprüfung standhalten.

    Psychischer Druck - ja ist wahrscheinlich - aber das kann nur deine Tochter entscheiden, ob sie dem gewachsen sein könnte.

    Was mir noch einfällt ist Schulwechsel - aber mit schlechten theoret. Noten wird sie kaum eine andere Schule finden, die sie aufnimmt.

    Je nach Noten - KPHprüfung machen, 1-2Jahre arbeiten und evtl. verkürzt nochmal versuchen.
     
  6. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Warum soll es schwierig werden mit 3er Noten beim Examen? Selbst wenn sie das Examen mit 4 bestehen sollte, wird sie sicherlich aufgrund des Fachkräftemangels keinerlei Probleme auf dem Arbeitsmarkt habt. Ich an ihrer Stelle würde die Zähne zusammenbeißen, und mich da durchboxen um zumindest das Examen zu bestehen. Hast du das erstmal kräht kein Hahn nach den Noten. So ist zumindest meine Erfahrung.
     
  7. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Wenn sie auf einer 3 "rumdümpelt" ist das völlig in Ordnung und mehr als ausreichend. Die Nachprüfung bestand sie ja auch. Deine Tochter soll den Betriebsrat kontaktieren..

    LG Ben
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wir kennen die Noten in der Theorie nicht. Die TE sprach nur von "nicht so gut" - das könnte auch Fünfen und Sechsen bedeuten. Das "nicht so gut" zeichnete sich bereits zu Beginn der Ausbildung ab, wir sprechen also nicht von einem kurzfristigen Tief. Und natürlich wird es im Laufe der Ausbildung nicht leichter.

    Die Ausbildung ist anspruchsvoll und manch einer ist nun mal überfordert damit, kommt schon vor. Sich mit Hängen und Würgen durch die vollen drei Jahre zu quälen und am Ende durch die Prüfung zu rasseln macht nicht viel Sinn, dann wäre die KPH-Ausbildung die bessere Alternative.
     
  9. renje

    renje Poweruser

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    @claudia:
    volle Zustimmung

    @schliko:
    na ja - nicht alles regelt der FKmangel.
    IRGENDEINE Stelle bekommt derjenige bestimmt.
    Als Pat. hätte ich schon ganz gerne, wenn eine FK die auch mal die Schichtleitung hat oder für micht zuständig ist, weiß was sie tut! Mit einer 4 im Examen weiß sie das definitv nicht.
    Wenn man sich die Prüfungsfragen ansieht, dann fehlst schon weit, wenn man nur ne 4 bekommt.

    Abgesehen davon:
    natürlich ist eine Note wichtig bis sehr wichtig - nach wie vor!!!
    Bitte auch Bedenken - diese begleitet mich die nächsten 45Jahre.
    Umschulung, neue Ausbildung (soll ja in der Pflege nicht sooo selten sein :-)) auch da müsste ich mich evtl. einer größeren Konkurrenz stellen.

    Nicht jeder arbeitet in Ballungsräumen mit hohem FKmangel, sondern der überwiegende Teil hat sehr wohl eine gewisse Konkurrenz.
    Wen stellt man eher ein - den mit Note 2 oder Note 4
    wen schickt man eher auf Fortbildung
    wem gibt man eher eine vakante Stelle auch Intern
    wem traut man eher mehr zu
    wen beobachet man evtl. kritischer
    bei qualifizierten Fobis oder Studium zählt sehr wohl auch die Examensnote

    z.B. auf ne PA-fobi würde ich jemand mit einer 4 eher nicht schicken

    und ich weiß nicht, ob ich nur die Stellen nehmen wollte, die sonst keiner will.
    Denn für interessante und gute Stellen in einem guten Umfeld bei einem guten AG, gibts genügend Bewerber, wenn überhaupt dort eine frei wird.
    Klar - igendeine Stelle fällt immer irgendwo ab.
     
    #9 renje, 19.03.2015
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.2015
  10. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Woher weiß denn der Pat. die Examensnote?
    Ich kenne einige Kollegen mit einem echt miserablen Examen und die machen einen super Job.
    Für meine Weiterbildungen bzw. die meiner Kollegen wurden nie Noten benötigt.
    Von daher denke ich macht es auch die Berufserfahrung. Ich hab auch schon genug Luftpumpen mit 1er Examen kennengelernt.

    By the Way, kennst du die Leistungsnoten deiner Doc's?
     
  11. renje

    renje Poweruser

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    Liebe Schliko,

    das erwarte ich von meinem Vertragspartner, dem ich in meiner hilflosigkeit Vertrauen muss z.B. KH, AH etc. dass der in verantwortungsvollen Tätigkeiten MA beschäftigt, die hoffentlich Wissen was sie tun.
    Stichwort - Garantenstellung.
    Dafür bezahle ich bzw. meine KK/PK viel Geld.

    Da hole mir doch ne Osteuropäerin, die machts wenigstens um nen Bruchteil. Auch da gibts sicher Gute, die Wissen was sie tun?!?! :mrgreen:

    ja sicher gibts auch,
    aber
    merkst du dass du gerade gegen ein qualifizierte Ausbildung argumentierst?

    Habs schon länger vermutet - so ein Examen wird einfach überbewertet :-)

    Ist da doch was dran:???
    Pflegen kann jeder - Ironie off

    Bitte nicht ablenken, vor der EIGENEN Haustür liegt genügend.

    da hast du sicher Recht, dass solange es Privatschulen gibt alles genommen wird und jeder besteht, solange das einer bezahlt, davon leben diese Institute ja
    aber
    mit Einführung des Studiums, findet die Auswahl halt anderst statt, auch die reinen Privatinstitute sind weiter im Rückgang, d.h. der finanzielle Druck auf diese nimmt ab und sie müssen nicht mehr jeden nehmen, ganz davon abgesehen wie schon geschrieben
    wenn du 2 MA hast einen mit 4 den anderen 2, wem würdest du wahrscheinlich die FOBI finanzieren?
    Dass es da auch mal Ausnahmen gibt, bestreitet ja keiner.
     
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  12. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Ich möchte keineswegs gegen eine qualifizierte Ausbildung argumentieren. Mir geht es lediglich darum dass man eine Fachkraft nicht nur anhand von Theorienoten bewerten kann. Genauso kommt es auf soziale Kompetenzen an. Eine "schlechte Krankenschwester kann sich auch genauso nach Ihrem Examen weiterbilden und für die in ihrem Fachbereich nötigen Qualifikationen erwerben. Daher finde ich auch den Ansatz nicht schlecht dass sich Pflegepersonal verpflichten muss, regelmäßig Weiterzubilden.

    Und ja ich bin auch der Meinung dass Examensnoten überbewertet werden, lieber mache ich mir ein eigenes Bild vom Mitarbeiter unabhängig von der Note.

    Meine Kollegin hat das Examen erst nach der Nachprüfung mit 3 bestanden nun ist sie PA und Stellvertretende Leitung.
     
    #12 schlitzkompresse, 19.03.2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.03.2015
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Es ist ein Unterschied, ob man im Examen einen schlechten Tag hat, oder man in drei Jahren Ausbildung nie auf einen grünen Zweig kommt. Die Tochter der TE hat sich keinen einmaligen Ausrutscher geleistet, sondern zeigt von Beginn der Ausbildung an schlechte (oder: "nicht so gute") theoretische Leistungen.

    Ihre Bewertungen in der Praxis sind besser; da muss man aber auch ehrlich zugeben, dass dort nicht immer Fachwissen, sondern eher "Funktionsfähigkeit" und "Nicht-Hinterfragen" als positiv bewertet werden. Ich kann nicht beurteilen, ob das in diesem Fall zutrifft, aber die meisten von uns werden zugeben müssen, dass es so sein könnte.
     
  14. Claudia97

    Claudia97 Newbie

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    Hallo,

    Ich bin im 1. Ausbildungsjahr und die Probezeit endet bei mir am 30.03. und da ist bei uns so das wir einen Durchschnitt von 4,0 haben muss. Ich haben einen Durchschnitt von 4,25 und mir hat man heute einen Auflösungsvertrag angeboten in dem hieß es, dass sich die Probezeit verlängert bis zum 30.09.2015 und man da in den 2 Klausuren einen Durchschnitt von 3,5 haben muss dazu muss man zu einer Nachhilfe gehen wo in der Freizeit ist und das 2 mal in der Woche und wahrscheinlich auch nicht wohin fahren muss. Ich bin in praktischen gut bloß in der Theorie nicht so obwohl ich viel lerne. Und ich habe vor der Ausbildung ein FSJ im Altersheim gemacht und 2 Praktikums als Bürokauffrau/Industriekauffrau und ich habe mich dann für Industriekauffrau/Bürokauffrau geworben und als Gesundheits- und Krankenpflegerin und da habe ich am schnellsten eine Zusage bekommen. Ich weiß jetzt aber nicht ob ich die Ausbildung weiter machen soll und der Auflösungsvertrag annehmen soll oder nicht.
     
  15. KaterKarlo

    KaterKarlo Newbie

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    Hrm, das klingt für mich aber nicht nach einem Auflösungsvertrag, wenn ich dich richtig verstehe...
    Ich lese heraus, das sie deine Probezeit um ein halbes verlängern möchten, da du bisher nicht die erforderlichen Noten erreicht hast... durchaus sehr selten, meine ich. Im Normalfall wird eher gegangen, woraus ich schließe, das du im praktischen wirklich sehr gut und überzeugend sein musst. :-)

    Ob du die Ausbildung weitermachen sollst oder nicht, da kann dir hier keiner helfen.. das musst ja du wissen, was du möchtest.
    Wenn du dir aber zutraust, dich im theoretischen Teil stark zu verbessern, dir der Beruf wirklich viel Spaß macht und du das wirklich wirklich möchtest, dann probier es doch. Besser, als etwas hinzuwerfen und sich später eventuell darüber zu ärgern und sich zu sagen: "Hm, ich hätte das bestimmt DOCH schaffen können."

    Du musst wissen, ob du dir das zutraust, und ob du das willst. Wird bestimmt kein leichter Weg, aber wenn die Schule dich scheinbar gerne behalten will... Dann scheinen zumindest die dir das zuzutrauen.;)

    Liebe Grüße,

    KaterKarlo
     
  16. Claudia97

    Claudia97 Newbie

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    Der Lehrer hat gesagt und ich habe es gelesen und es ist ein Auflösungsvertrag und das hat die Schule angeboten. Da wo ich die Ausbildung mache die müssen um jeden Azubi wie man es hört kämpfen.
     
  17. KaterKarlo

    KaterKarlo Newbie

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    Naja.. ein Aufhebungsvertrag würde ja deinen Ausbildungsvertrag halt aufheben... womit du nicht mehr in der Ausbildung wärst.
    Sollst du dafür einen neuen bekommen?
    Irgendwie leuchtet mir das gerade nicht ein...

    Liebe Grüße,

    KaterKarlo
     
  18. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ein Auflösungsvertrag beinhaltet für gewöhnlich das Ende eines Arbeitsverhältnisses vor Ablauf der vereinbarten Kündigungsfrist, in beiderseitigem Einvernehmen. Innerhalb der Probezeit mit ihrer winzigen Kündigungsfrist macht das keinerlei Sinn.

    Wenn Du den Beruf erlernen willst, würde ich das Angebot "verlängerte Probezeit mit Auflagen" akzeptieren. Die Alternative bestünde in der Auflösung Deines Vertrags von seiten der Schule. Das geht innerhalb der Probezeit ratzfatz.
     
  19. Claudia97

    Claudia97 Newbie

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    Ja ich muss einen neuen unterschreiben bis zum 30.9.
     
  20. renje

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    Das ist schon richtig so. Eine Probezeit kann nicht verlängert werden, sondern endet vertragsgemäß i.d.R. nach 6 Monaten.
    Probezeitkündigung kommt innerpolitisch vielleicht schlecht, also behilft man sich mit einem Auflösungsvertrag und stellt den Schüler wieder ein und hat dann nochmal 6Mon. Probezeit.

    @Claudia97: wenns wieder nicht so richtig funktioniert, mach doch vielleicht zuerst die KPH - wär das eine Alternative?
     
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