Ausbildungsstelle wechseln

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Mausie, 15.11.2010.

  1. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Hallo alle zusammen,

    ich habe am 01. Oktober die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege begonnen und zurzeit bin ich überhaupt nicht glücklich mit meiner Ausbildungsstelle. Ich muss dazu sagen, ich habe vorher ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht in einem anderen Krankenhaus und genau deshalb habe ich für mich entscheiden können, dass das auf jeden Fall der richtige Beruf für mich ist. Und jetzt das. Es liegt ja nicht mal am Beruf selber, der gefällt mir immer noch super, es liegt einfach an den Schulkollegen, den Arbeitskollegen, dem ganzen Ambiente. Ich möchte gerne an das Krankenhaus zurück, in dem ich mein FSJ absolviert habe (ich könnte mich immer noch in den Hintern treten, dass ich nicht deren Zusage angenommen habe), aber geht so etwas überhaupt? Hat da schon jemand Erfahrungen mit? Ich würde mich sehr über Hilfe freuen, ich bin einfach nur noch unglücklich. Ich gehe mich unreifen Kindern zur Schule, die Lehrer sind inkompetent (welcher Lehrer bespricht genau die Klausur, wie sie geschrieben wird?) und die Arbeitskollegen alles andere als Anleitungsbereit.
     
  2. renje

    renje Poweruser

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    @mausie:
    und woher willst du wissen dass es dort anderst ist? Mit der Klausur war vielleicht eine gut gemeinte Starthilfe?
    Wobei ich daran sicher nicht die Kompetenz eines Lehrers festmachen würde.

    Bedenke du bist jetzt in der Erwachsenenbildung, da gibts andere Spielregeln als du aus deiner Schulzeit gewöhnt bist.

    Ne Klausur schreibst du für dich, ob du lernst oder nicht ist deine Sache, du willst ja den Beruf, deine Lehrer haben schon einen.

    Bedenke als FSJlerin bist du in einer völlig anderen Rolle.

    Wechseln geht Theoretisch schon, die Frage ist:
    1. Macht die aufnehmende Schule das?
    2. Hat die überhaupt einen Platz?
    3. Wie siehts aus mit den Unterrichtsstunden, fehlt da was evtl.?
     
  3. AnnaBolika

    AnnaBolika Newbie

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    Heey, mir geht das genauso. Mache die Ausbildung jetzt seit Oktober und habe genau die gleichen Probleme wie die Fragestellerin. Dazu kommt noch, dass ich für die Ausbildung 250km weit von zu Haus weggezogen bin. Jetzt habe ich furchtbares Heimweh, und überlege, ob ich mich nicht in meiner Nähe nochmal neu bewerben soll, oder eben einen Wechsel versuchen, was sich ja ziemlich schwer anhört. Was meint ihr dazu? Ich würde schon eher zu einem Neustart tendieren, und ich glaube auch an meinen Noten würde es nicht scheitern, das Ding ist nur, dass ich dann halt ein Jahr verschenkt habe.
    Liebe Grüße
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ein Neustart wäre natürlich möglich, sofern man einen Ausbildungsplatz bekommt. Ein Wechsel während der Ausbildung ist schwerer, wobei er jetzt zu Anfang der Ausbildung wahrscheinlich noch leichter zu bewerkstelligen wäre. Es wird noch keine Praxisstunden gegeben haben, und was man an Theorie versäumt hat, müsste sich aufholen lassen.

    Alles geht nur, wenn die "neue" Schule mitspielt; die jetzige Ausbildung zu verlassen ist nicht das Problem, die werden Euch nicht aufhalten.

    Aber gerade die Kritikpunkte wenig kompetenter Lehrer, nerviger Mitschüler oder genervter Kollegen können auch an der neuen Schule auftreten. Ihr habt beim Praktikum die Atmosphäre auf einer Station mitgekriegt. Das sagt wenig über den Rest des Krankenhauses und überhaupt nichts über den Organisationsgrad an der Schule aus.
     
  5. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Im Moment würde ich die ganze Mühe sogar auf mich nehmen. Ich will da einfach nur weg, die Station ist furchtbar. Jetzt habe ich erfahren, dass zwei der Schüler zu Heiligabend arbeiten müssen (ich und eine andere) und zwei haben von DO bis SO frei. Ist ja erstmal nicht so wild, das wusste ich ja, dass das passieren kann. Das eigentliche Problem ist, dass die Station zurzeit voll ist und wir uns mit vier Leuten schon die Beine in den Bauch stehen. An Heiligabend sind vielleicht drei oder vier Patienten da und wir sind zu fünft. Ich hab also keine Daseinsberechtigung und da verstehe ich nicht, dass wir Schüler da sein müssen. Silvester wär mir total wurscht, wenn ich arbeiten müsste, das Jahr kann ruhig auch vorbeigehen, ohne dass ich das mitkriege (was bei dieser Langeweile ziemlich schwierig wird), aber Heiligabend? Und natürlich wird niemand so bekloppt sein und tauschen. Und ich hab nicht mal Frühdienst, wo vielleicht etwas mehr zu tun wäre, nein, ich werd in den Spätdienst geschickt. Aber es ist ja nicht nur das, was im Moment dort auf der Station abläuft, ist echt nicht mehr lustig und menschenverachtend.
     
  6. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Mausie,

    wenn ich dass so lese dann muss ich mich schon zurückhalten, damit ich dir nicht noch deutlicher die Meinung sage.

    O.K. wenn eh soviel Personal vorhanden, warum dann unbedingt an Weihnachten noch ein Schüler mit rumstehen muss erschließt sich mir auch nicht.

    Was daran menschenverachtend sein soll verstehe ich allerdings auch nicht.

    Das verstehe ich allerdings überhaupt nicht, denn bei einer vollen Station ist immer was zu tun.

    Und wenn sich ein Schüler beschwert er würde sich langweilen, dann läuft bei demjenigen gewaltig was schief.

    Wenn du nichts zu Lernen, aufzuarbeiten, nachzuarbeiten, Berichte, Pflegeplanung, Krankengeschichte lesen hast, dann hast du den Sinn von Ausbildung noch nicht verstanden.
    Und du wirst fürs Lernen auch noch bezahlt, was andere in ihrer Freizeit machen müssen.

    Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

    Andere beschweren sich, dass sie so fertig sind vom Arbeiten, dass sie keine Motivation mehr fürs Lernen haben!
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Meine Schüler stehen auf Station nicht rum, die lernen da was. Auch an Weihnachten, wenn's nötig ist.

    Abgesehen davon, Mausi, Du musst Deine Praxisstunden erbringen, die Station kann dir auch bei geringer Belegung nicht einfach frei geben. Du hast einen Vertrag, und darin ist eine bestimmte Stundenanzahl festgehalten, die Du machen musst. Wenn Du die nötigen Stunden nicht erbringst, wirst Du nicht zum Examen zugelassen. Und dies trifft auf jede Schule zu, ein Wechsel würde da nichts bringen.

    Wenn da noch etwas anderes auf Station sein sollte: Eine weniger gute Station hatte doch jeder in seiner praktischen Ausbildung. Da bist Du doch nicht ewig. Du kannst nicht von einer Station auf das ganze Haus schließen.
     
  8. renje

    renje Poweruser

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    @claudia:
    Ich will auch welche, wo gibts die - Entschuldigung - schäm.
     
  9. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Sind genauso "meine" Schüler wie "meine" Kollegen. Du bist Lehrer, Du müsstest mehr Schüler haben als ich...:P
     
  10. renje

    renje Poweruser

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    Mein ist ein besitzanzeigendes Fürwort - ich zumindest habe keinen Besitz an Schüler oder Kollegen - Klug******* aus
     
  11. flexi

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    mal ne Packung deponiere:
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  12. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Also, ich war diese Woche in der Schule, eigentlich, um etwas wegen der Lernaufgabe zu klären. Meine Lehrerin hat mich dann allerdings darauf angesprochen, wie es auf Station läuft (sie weiß ja, wo wir jeweils eingesetzt sind). Natürlich wollte ich jetzt nicht ubedingt alles ausplaudern, und erstmal versuchen, das allein zu klären. Aber weil ich keine eindeutige Antwort gegeben habe und sie mich auch nicht weeiter in Bedrängnis bringen wollte, gab sie mir nur einige Hinweise. Und anscheinend ist mein Problem mit de Stationsleitung und dem restlichen Personal wohl eine bereits länger bekannte Problematik. Tja, anscheinend bin ich wohl nicht die einzige, die dort Schwierigkeiten hat.
     
  13. Lillebrit

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    Hallo,
    wenn es Stationen gibt, auf denen es "chronisch" Probleme gibt zwischen dem Personal und Schülern, dass ist dei Schule hierüber in der Regel ganz gut "im Bilde"...und kann eben auch abwägen, wie bestimmte Aussagen von Mitarbeitern der Station zu werten sind.
     
  14. Sr. Astrid

    Sr. Astrid Junior-Mitglied

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    Woher willst du denn wissen, dass an Weihnachten nur eine Handvoll Patienten auf deiner Station liegen? Ich habe da andere Erfahrungen gemacht...
    Zu solchen Feiertagen werden in Heimen ( v.a. Seniorenheime) gerne mal ein paar schwerstpflegebedürftige ins Krankenhaus abgeschoben um im heim mehr Luft und Zeit zu haben.
    Klar, das kann im Ausnahmefall auch anders sein, aber so sind meine Erfahrungen aus der Ausbildung und aus Erzählungen von Pflegekräften mit genug Berufserfahrung.
    Wie kannst du nach 2 Monaten in der Ausbildung schon solche Behauptungen aufstellen von inkompetenten Lehrern? Das mit der klausurbesprechung ist am Anfang normal. Du sollst ja wissen was du falsch gemacht und besser machen kannst. "Lernen lernen" ist auch ein Modul im Curriculum. Und daran halten sich die Lehrer auch nur.
    Was die Station anbetrifft hat jeder mal das Pech auf einer Station zu landen mit der man nicht so ganz warm wird und die nicht so beliebt ist.
    Warte doch noch mit deinem Entschluss die Ausbildung neu zu beginnen und sammle etwas mehr Erfahrung.
    Lg
     
  15. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Ich weiß, dass sich das alles sehr naiv anhört, was ich erzähle, aber ich versichere euch, dass das keineswegs der Fall ist.

    Zur Station: Ich bin auf einer Wahlleistungsstation, Wöchnerinnen und operative Gynäkologie. Gut, wann ein Kind kommt, das kann man sich nicht aussuchen, aber zurzeit haben wir nie mehr als drei oder vier Geburten.
    Die Patienten aus der operativen Gynäkologie kommen vor allem zu Hysterektomien oder zur Abrasio. Die werden den Operationstermin mit Sicherheit auf nach den Feiertagen verschieben.

    Ich habe zuletzt ein ganzes Jahr auf einer Wahlleistungsstation mit den Disziplinen Kardiologie, Geriatrie und Innere gearbeitet und wir waren von 23. bis Neujahr leer. Die ein oder zwei Patienten, die tatsächlich da waren hat man auf eine nichtprivate Station gelegt, von daher weiß ich, wovon ich rede.

    Von den Lehrern kann ich deshalb behaupten, dass sie inkompetent sind, weil es nicht einfach nur um eine Klausurbesprechung geht. Unsere Lehrerin hat uns vor der Klausur wortwörtlich die Klausurfragen vorgestellt, sodass wir uns zu Hause unsere Antworten schon zurechtlegen konnten und während der Klausur nur noch übertragen mussten. So etwas ist definitiv unprofessionel und für meine Leistungsüberprüfung ungeeignet und zwecklos.

    Und was die Station betrifft: das Problem ist einfach, dass wir mehr als "nicht warm werden". Die sind da oben wie eine kleine Familie, sind auch untereinander dick befreundet, und wir besitzen die Dreistigkeit da einzudringen. Und das lassen sie uns bei jeder Gelegenheit spüren. Nichts können wir richtig machen, mal heißt es hü, dann wieder hott, die wiedersprechen sich sogar selbst. Und sie nutzen jede Gelegenheit, uns unterschwellig zu beleidigen und für doof zu erklären (nein, ich überinterpretiere das nicht). Genau deshalb hat eine der Schwestern gekündigt und sie hat mit mir in der Spätschicht auch offen darüber geredet. Richtig erklären kann ich es euch auch nicht, man müsste es tatsächlich erleben. Jeden Tag gibt es einen Vorfall, wo ich einfach nur da stehe, mit dem Kopf schüttel und sprachlos bin und es braucht schon wirklich viel, mich sprachlos zu machen.
     
  16. HoneyBloom

    HoneyBloom Poweruser

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    Mal so ne Frage nebenbei.
    Mal angenommen du darfst/kannst wechseln.
    Kommst dann in ein neues KH, neue Schule, neue Leute.
    Und genau das gleiche Problem, oder vllt sogar schlimmer tritt wieder auf. Willst du dann wieder wechseln?
    Meine Schule z.B. ist eine der chaotischsten Schulen, die ich kenne (verglichen mit normalen Schulen oder aus Erzählungen ;))
    Ich war grade auf einer Station, da hat mir ne Ärztin das Leben zur Hölle gemacht. Ich musste mal extra wegen einer Anleitung aus meinem Urlaub rauskommen.
    Unser Kurs sitzt vor jeder Klausur da und fragt jedes Blatt einzeln durch "Kommt das dran? Und das? Das auch? Müssen wir das können?"

    Aber, es ist eine Ausbildung, eine gute Ausbildung. Ich habe auch viele tolle Momente und werde sie auch (hoffentlich) noch haben.

    Ich rate dir, such dir was positives raus. Kneif deine Pobäckchen zusammen und freu dich auf dein Examen, anstatt alle Zelte abzubrechen und zu flüchten.
    Lass dich zum Kurssprecher wählen, sei in der Schülervertretung und sprich die Probleme an. Oder geh einfach nur so zu deinem Lehrer und frag "Müssen Sie uns wirklich die Aufgaben so haarklein erklären?"

    Und ja, Weihnachten arbeiten ist schei*e.
    Aber um jottes Willen, das gehört zu deinem Beruf dazu. Ob was los ist oder nicht, ob du im 1.-2. oder 3. Lehrjahr bist oder examiniert oder Stationsleitung. Damit wirst du leben müssen.
    Dir bleibt immer nur die Möglichkeit mit dem Verfasser des Dienstlanes zu reden und zu fragen, ob da nich was geht.. ;)

    Viel Spaß und viel Glück.
     
  17. Miss_Kitty

    Miss_Kitty Newbie

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    Hab das grad alles auch mal durchgelesen und ich muss meiner vorschreiberin recht geben...
    ich denke, jeder von uns hat mal ne station oder sogar einen dozenten mit dem er überhaupt nicht kann...und durchhalten kann manchmal echt schwer sein, das weiß ich nur zu gut aus eigener erfahrung!!!

    aber manchmal ist es echt besser einfach durchzuahlten!!!
    und, mausie, du stehst grade mal am anfang deiner ausbildung, warte doch erstmal ab, vielleicht wird es noch besser und wenn nicht, kannst du immernoch schauen, wie, was, wohin mit wechsel, oder?

    achso und das mit der klausur...meine güte, warum du deine lehrerin als inkompetent bezneichnest finde ich eher unangebracht...sei doch froh, dass es so genau gesagt wurde, das wird sicher nich immer so sein (spätestens nich beim examen ;) ) ich würde mich freuen, wenn unsere lehrer mehr ins detail gehen würden und nich sagen: "das kommt ALLES dran, es ist ALLES wichtig..." ;) ich denke, ihr wisst was ich meine
     
  18. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Ich hab mich nun doch dazu entschlossen, die Ausbildungsstelle zu wechseln. Ich habe gerade meinen zweiten Einsatz, diesmal auf einer Kinderstation und es ist einfach unfassbar. Ich würde das glatt in die Kategorie "gefährliche Pflege" einsortieren. Ich will euch mal viele Beispiele nennen:

    [FONT=Verdana, sans-serif]keine Kontinuität im Dienstplan: maximal 3 Tage derselbe Dienst, ständiger Wechsel, man kann sich nicht in den Stationsablauf einfinden[/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]Aussage der Stationsleitung, als es einer Auszubildenden nicht gut ging (Durchfall): „da muss man durch, das muss man aus****en, da kriegst du deshalb nichts dagegen von uns“ → Stationsleitung
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]GKW ohne Handschuhe (nur Intimbereich, aber Hygieneunterricht sagt, immer Handschuhe tragen)
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]falscher Umgang mit U – Stix: eintauchen, drauf kucken und weg in weniger als 15 Sekunden
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]fast alle Schwestern scheinen es am Rücken zu haben: schwere Aufgaben, wo gehoben oder getragen werden muss, müssen Schüler übernehmen, da die Schwestern „Rückenbeschwerden haben und deshalb nicht dürfen“
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]man bekommt nicht die Chance, obwohl man ein Zimmer übernehmen durfte, die Angaben in der Patientenkurve bis zur Schichtübergabe zu vervollständigen: jedes Mal bekomme ich Ärger, weil etwas fehlen würde, obwohl ich nicht behauptet habe, dass ich fertig mit allem bin
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]Aufklärung einer Patientin über ihre gerade erst festgestellte Laktoseintoleranz: mitten auf dem Flur, mit dem Hinweis, was sie jetzt alles nicht mehr essen und trinken darf, aber nicht, was für Alternativen es gibt. Problem: Aufklärungsgespräch durch Pflegeperson mitten im Trubel auf dem Flur, nicht durch ein ordentliches, fachliches Gespräch; Patientin war erstmal überrascht, den Tränen nahe, was jetzt auf sie zukommt und daher völlig vor den Kopf gestoßen, Schwester bemerkte dies nicht[/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]Pflegepersonal führt ärztliche Anordnungen nicht aus, Pflegepersonal entscheidet eigenmächtig, was richtig ist: zum Beispiel angeordnete Stuhlprobe, Aussage Schwester: „machen wir nicht, der hat nix, das ist Blödsinn“. Oder anderes Beispiel: Nasenspray angeordnet, Patientin möchte dies auch haben. Aussage Schwester: „ach, das braucht die nicht, das kannste streichen“ (wurde aber an diesem Tag erst angeordnet)
    [/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]Strikte Weigerung, mit dem großen Haus in Kontakt zu treten. Beispiel 1: Hubbett wurde gesucht. Es sollten alle Stationen in der Kinderklinik abtelefoniert werden und diese keines haben, dann in der Bettenzentrale (welche auch keines mehr hatte). Auf eigene Initiative hin hab ich das große Haus abtelefoniert und schließlich auf Station 5 eines bekommen.[/FONT]
    [FONT=Verdana, sans-serif]Beispiel 2: Paracodin – Tropfen angeordnet, Apotheke hat diese nicht vorrätig, muss sie erst bestellen. Pflegepersonal sieht nicht ein, warum sie auf Stationen im großen Haus danach fragen sollen, stattdessen muss die Patientin zwei Tage auf erstmalige Gabe der Tropfen warten, bis die Apotheke diese liefern kann → alle Schwestern[/FONT]


    [FONT=Verdana, sans-serif]Bei Blutentnahmen und dem Legen von Jelco – Anlagen reichen die Schwestern und Schüler den Ärzten die Materialien an. Bei gefüllten Blutröhrchen entsteht manchmal der Kontakt mit Patientenblut, sodass Handschuhe getragen werden sollten. Aussage der Schwestern bei Einweisung in den Vorgang: „Ihr könnt Handschuhe dabei tragen oder nicht, dass ist eure Entscheidung, jeder arbeitet da ja anders“. Anzumerken: Ärzte und Pflegepersonal tragen während der Prozedur bewusst keine Handschuhe und nehmen den potenziellen Kontakt mit Patientenblut in Kauf (welcher tatsächlich passiert ist). → alle Schwestern[/FONT]

    Thermometer werden bei Rektalmessungen OHNE Schützhüllen benutzt, danach mit Handdesinfektion desinfiziert und danach bei anderen Patienten benutzt. Hallo? Wir haben teilweise Patienten mit Gastroenteritis, bei welchen dies gemacht wird, da reicht eine Handdesinfektion wohl kaum

    Jetzt mal ehrlich: das hat nichts mehr damit zu tun, dass ich zu empfindlich bin, das ist teilweise einfach lebensgefährlich, was die Schwestern da treiben, der absolute (nicht nur hygienische) Horror. Diese Art von Arbeiten will und kann ich nicht verantworten
     
  19. MTAF

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    exam. Gesundheits- und Krankenpflegerin
    3 Tage hintereinander den gleichen Dienst zu haben, ist doch okay. Ich bin jetzt fast im 2. Lehrjahr und bei meinen beiden Einsätzen hatte ich abwechselnd Früh- und Spätdienst. Wenn ich mal 2 Tage hintereinander den gleichen Dienst hatte, dann auch nur, weil ich einen Tag den Dienst haben wollte. Und wegen so einer Lapalie würde ich nie die Schule wechseln.
    Das ist nicht in Ordnung von der Stationsleitung, aber auch kein Grund zum Wechseln.
    Wir haben gelernt, dass nur bei ansteckenden Krankheiten und im Intimbereich Handschuhe Pflicht sind, alles andere ist auf freiwilliger Basis.
    Das hast du in anderen Krankenhäusern auch. Ich habe mein FSJ auf einer Station gemacht wo ich auch froh war, endlich wieder weg zu sein. Aber ich hätte nie daran gedacht, abzubrechen.
    Da könntest du ja mit den Schwestern mal reden. Aber die Schüler sollen eigentlich auch alles zeitnah eintragen. Also gleich nachdem du es gemacht hast. Das musst du im Examen auch so machen, also gewöhne dich gleich mal dran.
    Bist du dann nochmal zu der Patientin gegangen und hast es ihr in Ruhe erklärt?
    Aber das ist doch nicht dein Problem.
    Hast du die Schwestern mal darauf angesprochen und nachgefragt? Allgemein: Es sind alles keine Gründe zu wechseln, denn mit den meisten Gründen hast du nichts zu tun. Arbeite so wie du es in der Schule gelernt hast und bei Dinge, die dir komplett gegen den Strich gehen, sprich die Schwester drauf an. Wenn etwas passiert, ist es nicht dein Problem. Du musst lediglich dein Handeln vertreten können. Und was würdest du im Vorstellungsgespräch sagen, wenn sie dich fragen warum du wechseln willst? Man soll ja seinen ehemaligen Arbeitgeber nicht anschwärzen. Und das meiste was du geschrieben hast, sind keine Gründe zu wechseln.
     
  20. Mausie

    Mausie Stammgast

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    Okay, das verwirrt mich. Ich finde gerade die Geschichten, die die Hygiene betreffen, sehr bedenklich. Und so ein Aufklärungsgespräch ist nicht Sache von uns Auszubildenden, nur mal zu deiner Info. Wir haben damit nichts zu tun, so etwas hat ordentlich in einer Gesprächsrunde vor allem in Anwesenheit der Eltern der Patientin stattzufinden, mit einer fachkundigen Person (zum Beispiel einer Ärztin/einem Arzt), schließlich ist die Patientin erst 13 Jahre alt und weiß damit überhaupt nichts anzufangen. Vielleicht solltest du mal klären, wo deine Kompetenzen liegen. Gut, was ich dir vergessen habe zu sagen, ist, dass ich zwecks der Handschuhe von einer Schwester darauf angesprochen worden bin, dass ich Verschwendung betreiben würde. Da gab es nämlich noch eine Situation, die ich vergessen habe, zu notieren. ich habe den Müll entleert und sollte der Schwester dann bei der Intimpflege der Patientin helfen, hierzu habe ich deshalb die Handschuhe gewechselt, woraufhin sie zu mir meinte, die brauchst du nicht zu wechseln, das ist nur Verschwendung. Ich finde das äußerst... Da fällt mir nicht mal ein Wort dazu ein. Aber gut, lassen wir das, dann bin ich in Zukunft eben nicht mehr so pingelig.

    Ohh, wie ich sehe, hast du das eigenmächtige oder überhaupt nicht Handeln der Schwestern bei ärztlichen Anordnungen einfach übergangen. Naja, ich lass das mal so stehen, man hat mir beigebracht, die Klappe zu halten, wenn man nichts nettes zu sagen hat
     
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