Ausbildung zur OTA, ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "OTA-Ausbildung/ Fachweiterbildung OP-Pflege" wurde erstellt von Fischlein, 17.08.2011.

  1. Fischlein

    Fischlein Newbie

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    Hallo

    ich habe mich hier angemeldet weil ich hoffe, hier etwas zu hören zu kriegen, was mich dazu bringt zu wissen ob ich die Ausbildung zur OTA machen soll oder nicht.

    Dieses Jahr habe ich meine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten in der Chirurgie mit OP Trakt beendet. Dort habe ich auch im OP gearbeitet, habe Instrumente fachgerecht gereinigt und sterilisiert, OP Set's gepackt, OP's vorbereitet und auch assistiert, und natürlich auch Springerarbeiten.

    Seit letztem Jahr spiele ich mit dem gedanken, die Ausbildung im OP zu machen. Dieses Jahr habe ich es dann nicht gemacht weil ich übernommen wurde und mir dachte, dass Berufserfahrung ja auch nicht schlecht ist.
    Aber vielleicht ja nächstes Jahr.

    Nur irgendwie bin ich mir nicht sicher. Ich mag die Aufgaben im OP echt gerne, zumindest von dem, was ich bei uns in der Praxis gesehen und mitbekommen habe.
    Irgendwie graut es mir vor den Arbeitszeiten. Dabei ich meine Nachbarin, die Oberärztin in einem KH hier ist gefragt wie da die OTA's arbeiten und da wurde mir gesagt Montag bis Freitag 07:30 bis 16:00 Uhr. Ist ja gut. Und dann haben 2 immer bereitsschaft. Das wechselt dann. Ebenso am Wochenende.
    Klingt ja nicht schlecht. Wie wer weiß wie es in anderen Krankenhäusern ist.

    Und ich weiß nicht, iob ich dem Druck gewachsen bin. Oder ist der gar nicht so schlimm?

    Könnt ihr mir sagen wie es bei euch ist? Ich weiß ja auch nicht...
     
  2. opjutti

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    Hallo Fischlein!

    Geh doch mal in die Foren: OP-Pflege und OTA-Ausbildung

    Vielleicht helfen dir die Einträge eine Entscheidung zu treffen.

    LG opjutti
     
  3. TimKPF(KD)

    TimKPF(KD) Newbie

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    Huhu Du.

    Bei uns ist es genau so. Wir arbeiten in der Regel von 7:30-15:30.
    Jeden Tag haben 2 von uns Bereitschaftsdienst, das heißt 24h bis zum nächsten Tag um 7:30. Wenn nix los ist, dann können wir uns in die Dienstwohnung verziehen und schlafen, lesen, und so weite- vor allem am WE.
    Jetzt kommt aber noch hinzu, dass wir einen 3. Dienst haben. Dieser hat Rufbereitschaft, wegen unserer Gyn. im Hause aber auch Anwesenheitspflicht.
    Unter der Woche schläft er ab 15:30- muss aber am nächsten Tag wieder bis 15:30 arbeiten.
    Hoffe, ich konnte dir helfen.

    Alles Gute,
    Tim
     
  4. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo Fischlein!

    Bei uns ist es so::deal:
    Frühdienst 7:08 - 15:30 Uhr
    Spätdienst 1 10:22 - 19:00 Uhr
    Spätdienst 2 11:22 - 20:00 Uhr.
    Rufdienst nur am Wochenende Freitag 15:30 Uhr - Montag 7:08 Uhr
    Rufdienst Montag 20:00 Uhr - Freitag 7:08 Uhr freiwillig.

    In Häusern der Maximalversorgung werden immer 24h abgedeckt.
    Meist, gibt es MA, die Nachtdienst haben, 2 MA in der Anwesenheitsbereitschaft und je nach Bereich noch zusätzlich 1 Rufdienst. So ist es zumindest in dem Haus der Maximalversorgung, das ich kenne.

    Ob du dem Druck gewachsen bist, kann dir glaub, ich keiner beantworten. Je nach Größe des Hauses und den Anforderungen ist der Druck mal mehr, mal weniger.
    Ich finde, je besser die Ausbildung und die Anleitung im OP, desto weniger Druck hat man selber. Routine kann manchen Druck ausgleichen.
    Allerdings, dem Druck, der von oben kommt, kann man natürlich nicht so leicht standhalten.
    Aber dann kann man ja immer noch das Haus wechseln.
    Gut ausgebildetes Personal wird überall gebraucht.:daumen:

    LG opjutti
     
  5. irishik

    irishik Newbie

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    UNd wie wird Rufbereitschaft bezahlt? Nur die Hälfte oder wie?
    Muss JEDER diese Rufbereitschaft machen oder werden die Freiwilligen berücksichtigt?
     
  6. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo irishik!

    Das ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Es gibt Häuser, das macht der OP keinen Rufdienst, sondern hat Anwesenheitsbereitschaft, d. h. du hast im Haus ein Bereitschaftszimmer und wenn was operiert werden muss, musst du kommen.
    In Häusern mit Rufdienst musst du gewährleisten, dass du innerhalb einer bestimmten Zeit (bei uns 1 Stunde) anwesend sein musst.
    Es gibt Häuser da sind die Dienste freiwillig, aber ich denke, dass das nicht in vielen Häusern so üblich ist.
    Bei uns im OP haben wir nur am Wochenende Rufdienst und unsere MA können freiwillig entscheiden, wann sie RD machen und ob sie ein ganzes WE oder nur einzelne Tage machen. Allerdings, wenn noch Tage fehlen, muss die OP-Ltg. bestimmen.

    Unsere Bezahlung ist nach TvöD. Für Freitag ab 15:30 Uhr werden 2 Stunden des Stundenlohnes brutto, für Samstag, Sonn- und Feiertag 4 Stunden als RD-Entgelt verrechnet.

    Von Montag - Donnerstag haben wir keinen Dienst, weder Ruf- noch Bereitschaftsdienst. Wenn was operiert werden muss, muss der diensthabende Arzt ein OP-Team organisieren. Und solch einen Einsatz bekommen wir extra entlohnt (250€ brutto/pro Person/Einsatz).

    LG opjutti
     
  7. irishik

    irishik Newbie

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    Hallo, opjutti!

    Danke für deine Antwort!
     
    #7 irishik, 14.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.01.2012
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