Ausbildung zur Krankenschwester als Cannabis-Konsumentin?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von juliala, 07.10.2007.

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  1. juliala

    juliala Newbie

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    Hallo alle zusammen!
    wer fängt ab April2008 im Klinikum Dortmund seine Ausbildung an?
    Mich würde sehr interessieren ob bei dieser Einstellundsuntersuchung (mein Termin ist Anfang Dezember) mein Urin oder Blut auf THC getestet wird!?Ich weis das das überall unterschiedlich ist (alle sagen im endeffekt was anderes!), desswegen möcht ich gern wissen ob jemand die Erfahrng im Klinikum Do gemacht hat und schon bei einer solchen Unersuchung war!Mir würde das sehr weiterhelfen! Ich frag mich halt ob die für die Krankenpflege schon vorab Menschen die Cannabis konsumieren asgeschlossen werden...Ich msste auch schon Angaben über Drogenkonsum machen, habs aber noch nicht abgeschickt....
    Mfg juliala
     
  2. Brady

    Brady Gast

    Hallo juliaja,

    hast Du denn schon mit dem Drogenkonsum aufgehört? Bis Anfang Dezember, hast Du gute Chancen, dass Du clean bist. Dann erübrigt sich die Angst vor dem Drogenscreening. Wobei ich weiß, dass es üblicherweise nicht gemacht wird.

    Ich weiß ja auch nicht, wie intensiv dein Konsum ist, eventuell wäre dann eine Drogenberatungsstelle von Vorteil.
    Oder hast Du garnicht vor damit aufzuhören???
    Dann hast Du aber früher oder später ein Problem.

    Liebe Grüße Brady
     
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  3. midnightlady24

    midnightlady24 Stammgast

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    Ich habe damals dort gelernt. Ich weiß nicht mehr, worauf alles untersucht wurde .... bzw ich habe mich da auch nicht wirklich nach erkundigt, weil ich die Angst nicht haben musste das da irgendwas auffliegt.

    Allerdings würde es mich fast schon freuen, wenn es getestet wird. Denn mal ganz ehrlich meine Meinung ... Menschen die ein Suchtproblem mit illegalen Drogen haben, gehören nicht in den Beruf. Zu leicht ist doch der Griff nach Medikamenten.

    LG, Monika
     
  4. midnightlady24

    midnightlady24 Stammgast

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    Die einzig richtige Anlaufstelle!!!
     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Eieiei, wenn ich sowas lese ... wo liegt der Unterschied bei legalen und illegalen Drogen?
    Legale Drogen sind gut weil der Gesetzgeber sie nicht (oder nur teilweise) verbietet - und illegale sind schlecht weil sie verboten werden?

    Trinkst du gelegentlich Alkohol?

    Wenn du mit nein antwortest, OK, sei stolz das dem so ist und richte weiter über Mitmenschen die das anders handhaben.

    Antwortest du mit Ja, dann nimm dir ein Buch und informiere dich über die Unterschiede zwischen gelegentlichem THC-Konsum und gelegntlichem Ethanolkonsum.

    Und dann schreib doch mal hier bitte rein warum du Ersteres derart verteufelst, dass du gleich Medikamentenmissbrauch unterstellst und "solche Leute" von der Pflege ausschließen willst!!

    [Und es sei erwähnt das ich mit THC nichts am Hut habe und hatte, bevor ich gleich auch in eine Schublade gesteckt werde...]
     
  6. Mietze-Katze

    Mietze-Katze Senior-Mitglied

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    Hallo, ich finde auch das du dein Problem vor Beginn der Ausbildung lösen solltest. Ich habe zwar keine Erfahrung mit Drogen und du wirst sicherlich auch sagen, es beinträchtigt dich in keinster Weise. Trotzdem hätte ich dem Patienten gegenüber, der dir anvertraut wird, ein schlechtes Gewissen. Was ist wenn du in Notsituationen doch nicht reaktionsschnell genug bist??? Noch hast du Zeit was zu ändern:fidee:. Mach es für dich und die Sicherheit der Patienten:daumen:
     
  7. midnightlady24

    midnightlady24 Stammgast

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    Ich habe früher gelegentlich Alkohol getrunken ... ja. Heute kann man das glaube ich an einem Finger pro Jahr abzählen.

    Aber ganz davon abgesehen kann ich dazu sagen, dass ich jemanden, der jedes WE Alkohol trinkt ebenso verurteile.
    Meine Gedanken bei der verwendung des Wortes waren die, dass ich keine Lust hatte gleich auf die "doofen Kommentare" wegen Kaffee und Zigarette einzugehen.

    Und warum ich gleich "Medikamenten Missbrauch" unterstelle ( wo bitte .... ich habe nur erwähnt, dass diese nicht weit sind und viele Jugendliche bedienen sich bereits "normaler Medikamente zum berauschen ), THC ist und bleibt eine Einstiegsdroge ... und wenn man mit drogen so gute Erfahrungen gemacht hat, dann ist man einfach auch ungehemmter was das "ausprobieren" neuer berauschender Mittel angeht.

    My two Cents....
     
  8. Biervampir

    Biervampir Newbie

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    @midnightlady24
    Naja, anscheinend hast du dich wirklich noch nicht übr das Thema THC, cannabinol usw. informiert. Sehr schade eigentlich als Gesundheits- und Krankenpflegerin, wo berauschende, heilende Stoffe, also Medikamente einen großen Teil zur Genesung beitragen.
    Wusstest du, dass bestimmte Stoffe der Cannabispflanze auch heutzutage in verschiedenen Medikamenten enthalten sind und diese schwerkranken Menschen das Leben erträglicher macht?
    Und Cannabis als Einstiegsdroge zu werten ist ebenfalls sehr engstirnig. Welche Drogen werden als erstes konsumiert?
    Es sind Zigaretten und Alkohol------->Einstiegsdrogen!!!
    Und nicht Cannabis.

    Gute Nacht
     
  9. Brady

    Brady Gast

    Wenn Alkohol und Zigaretten die Einstiegsdrogen sind, dann ist wohl Cannabis noch höher zu werten?

    Die Stoffgruppe, der Cannabinoide hat interessante und einzigartige pharmakologische Eigenschaften:

    Analgesie
    antikonvulsive Wirkung
    zentral spasmolytische Wirkung
    Bronchodilatation
    Blutdrucksenkung
    Augeninnendrucksenkung

    Wenn es gelänge, diese erwünschten pharmakologischen Effekte der Cannabinoide von den unerwünschten psychotropen Wirkungen zu trennen, wären Arzneimittel aus dieser Wirkstoffgruppe denkbar.

    Das Suchtpotential der Cannabispflanze wird gern bestritten, ist aber nur allzu real.

    Aus Hanf bindet man Stricke und gewinnt auch Haschis, der stärker bindet.
    (Jünger 1990)

    Cannabis - Wikipedia

    Das ist jetzt auch alles schon OT. Sollten beim Thema der Threaderöfferin bleiben, oder neuen Thread dafür eröffnen.

    Gruß Brady
     
    #9 Brady, 07.10.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.10.2007
  10. midnightlady24

    midnightlady24 Stammgast

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    Falls es Dich interessiert. Ich habe mich nur allzu sehr mit dem Thema beschäftigt. Hätte es lieber gelassen .... zumindest wenn ich die Wahl gehabt hätte nicht darüber nachzudenken, warum sich der eigene Bruder genau damit kaputt gemacht hat. Und nicht nur dieser, sondern auch genug seiner Freunde, die täglich bei uns ein und aus gingen bevor sie nach dem Cannabis als Einstieg auch anderes ausprobiert haben! Die Hemmschwelle sinkt! Und das ist der Punkt .... Denn wer sich nen Haschisch Joint raucht, hat nicht mehr so viele Skrupel, in diesen vielleicht mal Crack reinzudrehen ....
     
  11. Biervampir

    Biervampir Newbie

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    Naja, nur weil du es so erlebt hast, muss es nicht überall so sein. Kenne selbst Kiffer, die ihr Hobby schon Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehntelang betreiben und ich muss sagen, dass ein Hang zu anderen, härteren Drogen nicht erkennbar ist.

    Bedenke::::90% der Heroinjunkies hat früher Cannabis konsumiert. Aber denkst du etwa, dass 90% aller Cannabiskonsumenten auf härtere Drogen umsteigen? Wohl eher nicht.
    Ausserdem ist Cannabis rein pflanzlich und von dahe schon auf keinen Fall mit Crack, Cocain, LSD etc. gleich zu setzen.

    adios
     
  12. flexi

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    Hallo zusammen,

    da die Kernfrage nichts mit den Kliniken Dortmund zu tun hat, sondern eher mitr der Frage, ob man als Cannabiskonsumentin eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvieren kann, hab ich den Titel entsprechend geändert.
     
  13. Michl

    Michl Gast

    Wir machen im Forum aber nicht unsere eigenen Gesetze und der Cannabis-Konsum ist nun mal in Deutschland illegal.

    @ juliala
    Ob Dortmund testet oder nicht, weiß ich nicht. Bei uns wurde sicherlich nicht getestet... sonst hätten sicherlich einige die Ausbildung nicht angetreten :-x (liebe Grüße nach Mittelfranken! ...)
    Nach Deinem Posting, kann es natürlich sein, dass jemand in Dortmund sensibilisiert ist.

    Auch wenn das jetzt nicht Deine Frage beantwortet:
    ich sehe Deine Bewerbung und Deinen Berufswunsch sehr kritisch. Vor allem, weil es Dir scheinbar nur darum geht, bei Deinem delinquenten Verhalten nicht erwischt zu werden. Besser wäre, sich aktiv mit einem "Ausstieg" zu beschäftigen.

    Wie gesagt, egal was schädlicher sein mag... Cannabis ist illegal.
    Und die Einhaltung des Betäubungsmittelgesetzes ist ein Teil unseres Berufsalltags.

    Grüße
    Michl
     
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  14. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen, damit hat Michl auch alles gesagt, was für unseren Beruf wichtig ist.

    Liebe Grüße Brady
     
  15. Medizyni

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    vielleicht nicht 90%, aber sehr viele! Sicher- für manche mag es nur ein pubertäres rumprobieren sein- so wie man früher mit 14 heimlich die erste Zigarette geraucht hat. Aber ich finde diese Entwicklung und vorallem die Verharmlosung sehr! besorgniserregend. Es ist nunmal eine illegale Droge! Die Hemmschwelle ist einfach deutlich herabgesetzt wenn man illegale Drogen nimmt...da weitere Substanzen auszuprobieren! Allein schon weil man mit der Drogenszene in Kontakt kommt- durch Dealer, "Freunde" und "Bekannte" etc.
    Ich war viele Jahre lang aktiv in der Techno und Hip Hop Szene unterwegs...und ich habe so viele Leute abrutschen sehen... so dass mir bei solchen Aussagen echt der Kragen platzt!
     
  16. Gego

    Gego Poweruser

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    Unabhängig von der Sinnhaftigkeit der geltenden Rechtssprechung gilt:

    Wer an einer Suchterkrankung leidet ist in der Regel zur Ausübung des Pflegeberufes nicht geeignet, da lt. Rechtssprechung an der Zuverlässigkeit der Person gezweifelt wird.
     
  17. suzured

    suzured Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    wenn Sie Angst vor einem Drogenscreening hat gehört sie nicht in die Krankenpflege.

    Für jemanden der suchtgefährdet ist kann alles zur Einstiegsdroge werden, egal ob Zigaretten, Alkohol oder Medikamente.

    Ich kenne jemand, der THC konsumiert, wie andere ein gutes Glas Rotwein, vielleicht einmal im Monat und das seit 30- 40 Jahren, im Alter von 65 Jahren und er ist niemals auf harten Drogen gewesen, noch anderweitig verhaltensauffällig und auch kein Alkoholiker, sondern lebt ansonsten genauso "spiessig" wie alle anderen.


    LG Suzu
     
  18. mwolli

    mwolli Newbie

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    Hallo zusammen!

    Also, ein drogenscreening bei der einstellungsuntersuchung, darf nicht ohne zustimmung durchgeführt werden!!!!! Es könnte allerdings passieren, das der arbeitgeber bei verweigerter zustimmung den arbeitsvertrag in der probezeit auflöst.

    So, nun noch ein wort an alle moralapostel
    1. Cannabis ist keine einstiegsdroge, alkohol und nikotin haben ein weitaus höheres suchtpotenzial!
    2. Es gibt bislang keinen einzigen todesfall in deutschland der einzig und allein auf den konsum von cannabis produkten zurückgeführt werden kann, das alleine zeigt schon wie gefährlich cannabis wirklich ist, an den folgen von alk. und nikotin sterben jedes mehrere tausend menschen allein in deutschland.
    3. Cannabiskonsumenten mit Crackusern oder Tablettenjunkies gleichzusetzen ist lächerlich!
    4. Nicht jeder Kiffer knallt sich jeden Tag die birne zu, es gibt genügend leute, die ich kenne, die sich, genau wie ich, einmal im monat am wochenende mal ein tütchen gönnen und die dieses schon seit jahren so in der form praktizieren.
    5. Fast alle von Euch (auch ich) trinken wohl ganz gerne mal ein gläschen bier oder wein oder was auch immer, nur weil das gesellschaftlich akzeptier ist macht es das nicht besser.
    6. Für diejenigen, die behaupten, ich trinke weder alkohol, noch rauche ich:
    auch Ihr müst irgendwann sterben!
    5. Allerdings muss ich zugeben, wer vor oder während des dienstes kifft, hat nichts in der Pflege verloren. Zugedröhnte Menschen (egal mit welchen substanzen) gehöhren nicht ans krankenbett!!!!!(oder hinters lenkrad)



    In diesem Sinne: Ein Tütchen in Ehren, kann niemand verwehren! :freakjoint:

    Wolli

    PS an Brady: Auch in Deutschland ist mittlerweile ein medikament auf cannabisbasis zugelassen, es wird, glaube ich, unter dem namen cannabinol geführt und zur unterstützenden behandlung bei HIV und Krebs pat. eingesetzt.
     
    #18 mwolli, 08.10.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2007
  19. flexi

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    Ich denke, alle wesentlichen Aspekte sind jetzt beleuchtet, zumindest was die Ursprungsfrage angeht.
    Über Sinn und Unsinn von Cannabis zu reden, war auch nicht Absicht des Threaderstellers, seine Fragen sind im letzten Beitrag zusammenfassend beantwortet.

    Sollten sich wesentlich neue noch nicht erwähnte Erkenntnisse ergeben, lasst es mich wissen.
     
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