Ausbildung trotz Essstörung?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von sunny91, 18.08.2008.

  1. sunny91

    sunny91 Senior-Mitglied

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    Hey ihr lieben,
    ich meld mich mal wieder. Also für alle die mich noch aus meinen alten Beiträgen kennen eine kurze Info. Ich werd jetzt doch erstmal Abitur machen und dann eine Ausbildung beginnen.

    Aber nun zum eigentlichen Thema. Die Freundin von meiner Mutter hat ne Tochter die jetzt 21 Jahre ist und leider an Magersucht leidet (seit sie 16 ist). Zur Zeit geht es ihr aber soweit gut und befindet sich auf dem wege der Besserung. Was uns natürlich alle freut. Nun bewirbt sie sich schon seit letztem Jahr und hatte nur Absagen. Dieses Jahr versucht sie es wieder. Natürlich kam bei ihr aber auch die Frage auf, ob ein möglicher Grund für ihre Absagen auch ihre Erkrankung ist. Ich fänd es sehr unfair, kann mir allerdings auch nicht vorstellen das dies ein großes Problem ist.
    Sie hat jetzt ein FSJ im Krankenhaus gemacht und 2 Praktikas gemacht. Und hat immer gute Beurteilungen bekommen.
    Natürlich zieht sie das ganze etwas runter. Trotzdem merkt man, dass ihr die Arbeit großen Spaß im FSJ gemacht hat und ihre Magersucht kein Hindernis war.

    Was denkt ihr, liegt der Grund der Absagen beim Thema Essstörungen oder ist es einfach eine falsche Vermutung???Ich meine klar kann sie Rückfällig werden, aber trozdem finde ich hat sie eine Chance verdient zu zeigen, dass sie was drauf hat.
    Wie seht ihr das? Wird sie jemals( wenn der Arbeitsmarkt es hergibt) trotz der Essstörung eine Ausbildungsstelle als Kinderkrankenschwester bekommen???Oder ist es ein zu hohes Risiko für die Pflegedienste das sie Rückfällig wird????Sollte sie sich nach was anderem umgucken???
    Ich denke wenn ich ihr ein paar Antworten geben kann, wird sie motivierter sein.
    Also danke schonmal für eure Antworten.
    Bis dann
    LG
    sunny91
     
  2. Marlene19

    Marlene19 Newbie

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    Hallo Sunny,

    ich denke es ist schwer auf deine Frage allgemeingültig zu antworten.
    Rechtlich gibt es da, soweit ich weiss, keine Hindernisse.

    Es wird auf die jeweiligen persönlichen Umstände deiner Freundin ankommen und wie gut ihre Essstörung therapiert ist. Das ist eine Krankheit die einen das ganze Leben lang begleitet und sich vor allem in Stresssituationen wieder in der Alltag zurückschleicht.

    Außerdem hängt es, denke ich, davon ab wie sie sich im Vorstellungsgespräch dazu äußert bzw wenn die Krankheit aus ihrer Bewerbung hervorgeht (Lebenslauf, Therapiezeiten etc.) wie sie die Umstände und den Istzustand beschreibt.

    Wenn es aber absolut ihr Wunsch ist dann sollte sie es auf jeden Fall weiterversuchen und sich nicht entmutigen lassen!

    Ich weiss nicht ob es eine Option für sie wäre sich auch mal den Beruf der Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelferin) anzuschauen, da gibt es einige Parallelen und evtl bessere Chancen auf nen Ausbildungsplatz!

    Soviel von mir

    Marlene
     
  3. Claudia87

    Claudia87 Newbie

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    Hallo Sunny91,

    ich frage mich, wie die Essstörungen und die Absagen zusammenhängen sollen.
    Also: Hat deine Bekannte das in irgendeiner Weise bei der Bewerbung angeben, also ist es z.B. im Lebenslauf erwähnt (Therapien o.ä.), oder kam sie jedes Mal bis ins Vorstellungsgespräch und bekam dann erst die Absage?
    Wenn sie die Essstörung nicht erwähnt hat, dann kann dies an sich kein Grund für eine direkte Absage - vor dem Vorstellungsgespräch - sein, dieser ist dann an anderer Stelle zu suchen.

    Bei der betriebsärztlichen Untersuchung wurde ich gefragt, ob ich seelische Leiden (Depressionen, Essstörungen, usw.) habe.
    Eine Depression ist zum Beispiel ein Grund, jemanden nicht als GuKP einzustellen. Man möchte damit aber auch denjenigen schützen, weil er ja evtl. labil ist und mit dem Stress nicht zurecht kommt. Bei einer Essstörung ist es sicher ähnlich. Der Pflegedienst kann ja mitunter sehr stressig sein und eine große seelische Belastung darstellen!
     
  4. sunny91

    sunny91 Senior-Mitglied

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    @claudia87:nein sie ist nicht immer eingeladen worden. Aber halt 3mal und zweimal wurde sie halt gefragt und naja dann halt Absagen.

    Klar ist der Beruf stressig(also vermute ich jetzt mal), aber ich denke in jeder Hinsicht gibt es stressige Seiten im Job. Hab bis jetzt von niemandem gehört,dass sein Beruf total einfach ist und man nieee Stress hatte.

    Ich meine ihr geht es ja zur Zeit sehr gut. Wenn es bei einer Essstörung ein geheilt gäbe würd ich sagen man könnte sie dazuzählen. Aber da es ja "geheilt"wohl nicht so ganz dabei gibt wird sie wohl nie einen Job bekommen,egal wie gut sie ist.

    Das sie eine Essstörung bekommen hat lag aber auch nicht an dem Stress. Das hatte ganz andere Ursachen die aus ihrer Kindheit kamen.

    Würdest du jetzt sagen, dass sie keine Chance hat?Mir wäre deine Meinung schon relativ wichtig.
    Ich versteh deine Antwort schon und du hast sicherlich recht. Es ist stressig.

    Aber Frage dann Allgemein: Jemand mit einer Essstörung wird also NIE einen Beruf bekommen????Ob man davon gesünder wird????Es wäre schon cool wenn andere an sie glauben würden.

    Naja vllt seh ich als 17Jährige das noch etwas zu einfach.Weiß ja nicht....

    Aber ich meine sie hat sich die Krankheit ja auch nicht ausgesucht und sie jetzt dafür (ich sag es jetzt mal hart)zu "bestrafen" wäre auch nicht so das Richtige.

    Naja mal schauen was dieses Jahr rauskommt bei ihr.
     
  5. kleiner-Schussel

    kleiner-Schussel Senior-Mitglied

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    Hi!
    Ich denke, sie sollte es ruhig weiter versuchen!:-)
    Wenn das mit der Essstörung wirklich Vergangenheit ist, woher wussten die AG denn davon? Hat sie das extra erwähnt? :gruebel:
    Habe die AG die Essst. als Ablehnungsgrund genannt? Vielleicht lag es ja auch an was anderem?
    :wavey:
     
  6. Claudia87

    Claudia87 Newbie

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    Was heißt gefragt? Warum fragt man so etwas in einem Vorstellungsgespräch? Mir wurden solche Fragen erst bei der Untersuchung gestellt. Ist sie denn stark untergewichtig?
    Ob Menschen mit Essstörung nie einen Job bekommen... So krass würde ich das nicht sagen, aber die Arbeitgeber reiten wirklich darauf rum, wenn man ein mal so eine Krankheit hatte oder hat! Aber das ist gerade in diesem Bereich so, weil man da sehr viel Verantwortung hat. Da wird ganz genau hingeschaut. Fair finde ich das auch nicht, trotzdem ist es nachvollziehbar. Dann muss man halt ein Attest bringen, dass man wieder gesund ist. Solange sie das nicht kann wird sie vermutlich spätestens bei der Untersuchung Probleme kriegen... Das ist wirklich eine schwierige Situation!
    Grundsätzlich würde ich aber sagen, sie sollte es weiter versuchen und wenn möglich nicht erwähnen, dass sie eine ES hat...
     
  7. Lillebrit

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    Hallo sunny,
    der Pflegeberuf unterscheidet sich von anderen Berufen (vielleicht im Büro) dahingehend, dass es faktoren gibt, welche für eine Essstörung nicht förderlich sind.

    • Durch den Schichtdienst fallen Mahlzeiten aus oder finden zu ungewohnten Zeiten statt (Gefahr des Rückfalls in ein anorektisches Muster).
    • Durch den hektischen Ablauf verliert man manchmal den Überblick über die Menge der Nahrungsmittel. Viele Schüler nehmen im ersten Halbjahr erstmal 5 Kg zu!!! Hierdurch besteht aber die Gefahr, dass bei Essgestörten "Gegenmaßnahmen" herausgefordert werden resp. eine Bulimie noch forciert werden kann.
    • Bei Untergwicht ist die körperlice Belastung im Alltag fast nicht zu bewältigen da die nötige Kraft fehlt.
    • Nach langer Zeit der Mangelernährung kann es bei harter körperlicher Arbeit und Nährstoffmangel zu Schädigungen des Bewegungsapparates kommen (Spontanfrakturen der Wirbelsäule bei bestehender Osteoporose ).
    Dazu kommt, dass in der Ausbildung (gerade im ersten halben Jahr) ein ziemlicher Leistungsdruck aufgebaut wird...die Gefahr des Rückfalles in eine bestehende Suchterkrankung (als "gelerntes Muster" zur Probolembewältigung) ist gegeben.

    Eine Essstörung ist immer nur ein Symptom eines anderen Problemes oder Missstandes (ähnlich wi Rauchen oder Alkoholabusus). Auch wenn eine Person Symptomfrei ist, kann diese immer wieder in dieses Muster zurück fallen. Geschehen tut dieses bevorzugt an "Wendepunkten" im Leben...
    Der Beginn der Ausbildung (evtl. verbunden mit Auszug) ist ein solcher Meilenstein. Ebenso das Ende der Ausbildung, welches neben dem ganzen Prüfungsstress auch den Beginn des Berufslebens und der Verantwortung als Fachkraft bedeutet; verbunden eventuell wieder mit einem erneuten Umzug!

    Diese Gedanken machen sich auch die Schulen...die Bewerber werden nach dem Kriterium ausgesucht, das sie potentiell geeignet sind für den Beruf und auch die Ausbildung durchstehen können.
     
  8. mary_1604

    mary_1604 Senior-Mitglied

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    Hallo,
    ich kann dir was aus meiner Erfrahrung schildern, ich hoffe es bringt dir was.
    Als ich zu Vorstellungsgesprächen eingeladen war, wurde ich von 2 Arbeitgebern gefragt. Die einen fanden es toll, dass ich so ehrlich war, und somit meinten sie, sie wollen auch ehrlich zu mir sein, da kam heraus, dass sie nur Lehrlinge mit einem absolvierten FSJ im Kh nehmen und am liebsten ihre eigenen, also sollte ich mich für ein FSJ bewerben. Der andere AG meinte ich sollte mich nach einem Jahr noch mal bewerben, da ein Jahr noch mal viel für die Genesung bringt.
    So, dann hatte ich eine Stelle bekommen, stand zwar nur auf der Warteliste, aber ich war erst mal Happy. Die wussten nix. Schule war alles ok. Leider kam ich auf Station nicht klar, zwecks Personal, da ich zu überempfindlich bin oder war, wie auch immer. Und natürlich hab ich mich auch selbst unter Druck gesetzt, vielleicht wäre es mit anderem Personal anders gewesen, ich weiß es nicht. Ich bekam Bulimie und hatte Angst auf Arbeit zu gehen, also wurde die Lehre im Gegenseitigen einvernehmen beendet, aber ich glaube, ich hatte zum gespräch nicht gesagt das ich eine Essstörung habe und auch nichts zwecks Mitarbeiter. Es kam heraus das sie eigentlich zufrieden mit mir waren und ich sollte erst mal therapie machen und dann Praktikum und dann hätten sie mich wieder eingestellt, aber ich wollte nicht bzw. traute ich mich nicht. Manch einer wird bestimmt denken ich bin bekloppt, aber so ist es, wenn die Angst siegt und man kein Vertrauen in sich selbst hat.
    Tja und dann, was sollte ich dann lernen. Ich hab micht für die Altenpflege beworben, ich hätte 2 Vorstellungsgespräche gehabt, das eine hatte aber gereicht, ich bin ehrlich gewesen und habe gleich von anfang an, meine esstörung zu gegeben, also ich wurde nicht gefragt sondern hab es gesagt und das ich auch noch eine therapie machen möchte, war ja genug zeit bis zum lehrbeginn, und meine jetzige chefin hatte vollstes verständnis und nun habe ich schon ein jahr rum. klar bin ich noch immer sehr empfindlich und es gibt manche dinge die ich ne verstehe, aber ich kämpfe und die arbeit macht ja auch spaß!!!
    Also siehst du dass man trotz esstörung engestellt wird, bei mir war es zwar die Altenpflege, aber dass ist auch ein stressiger job, der auch auf die psyche geht. ich wünsche deiner freundin viel glück:-)
     
  9. mary_1604

    mary_1604 Senior-Mitglied

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    Achso, ich möchte niemanden angreifen oder schlecht machen, ich denke es geht jeden von uns so, dass es probleme unter kollegen geben kann, es ist nur die frage, wie jeder damit umgeht.
     
  10. Claudia87

    Claudia87 Newbie

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    Hm... Ich muss mir grade mal selbst widersprechen: Wenn sie nicht sagt, dass sie die ES hat und es kommt raus, gibt es noch mehr Stress, also sollte sie es lieber sagen.
     
  11. lioness

    lioness Newbie

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    hi,
    also ich habe keine essstörung aber werde das auch öfter gefragt und ich hatte dieses jahr auch wieder ein vorstellungsgespräch in dem ich das gefragt wurde und wieder habe ich verneint aber die frau war dann so dreist zu sagen, dass sie die symptome ja sehr wohl sehen würde und sie das doch sehr stören würde weil mädchen mit essstörungen nicht teamfähig wären!
    also ich denke schon dass die essstörungen damit zusamenhängen werden aber es wird ihr wohl nicht jeder so ehrlich sagen.
    vielleicht kommt es wirklich darauf an, wie sie das rüberbringt.
    kann sie sich nich da bewerben wo sie schon die praktika und das fsj gemacht hat? da hatte sie sich ja schon bewiesen das sies kann...
     
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