Ausbildung / Studium? Pflegewissenschaft oder doch anderes?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Noname, 24.02.2010.

  1. Noname

    Noname Newbie

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    Halli Hallo,

    ich bin schon seit Tagen am Suchen und Suchen.


    Ich schildere mal mein Problem:
    Ich habe die Fachhochschulreife in Richtung Wirtschaft erworbe
    n. Nachdem ich den Abschluss in der Tasche hatte, habe ich mich auf den Studiengang Elektro- und Informationstechnik gefreut, und auch einen Platz bekommen. Nach drei Semestern habe ich abgebrochen, der Stoff lag mir nicht besonders, es sind ein paar familiäre Dinge passiert, die mich vor den Klausuren auch nicht richtig lernen lassen haben.


    Soweit so gut. Nun ist folgendes: ich befasse mich unglaublich gerne mit dem Thema Psychiatrie und Psychologie, mögliche Ursachen, Krankheitsbilder und Co.
    Von Anatomie und Neurologie bin ich auch nicht abgeneigt. (ich weiß, kompletter Gegensatz zu dem, was ich vorher studiert habe)

    Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich stelle mir den Pflegeberuf (Krankheitspfleger) in meinen Vorstellunge als "zu wenig in der Materie" vor.
    Ich möchte über die Leute und deren Vergangenheit etwas erfahren, und mit ihnen an den Problemen arbeiten, mögliche Ursachen suchen, und (vielleicht habe ich auch eine falsche Vorstellung davon) das kann ich ja in dem Fall nicht wirklich als Pfleger tun, oder irre ich mich da?

    Diese beiden unterschiedlichen Wege hatte ich mir damals zur Auswahl gestellt, nun, Informationstechnik ist durch das abgebrochene Studium jetzt weggefallen.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, mache ich eine Ausbildung in die Richtung? (
    Könnte mir MTA-L vorstellen)
    oder
    doch ein Studium, nur welches würde dann eben auf die oben genannten Einsatzbereiche am Besten zutreffen?

    Medizinstudium habe ich für mich leider schon fast ausgeschlossen, da ich keine allgemeine Hochschulreife habe.
    Ich wohne auch schon seit längerem nicht mehr zu Hause, dadurch ist ein Schulbesuch fast unmöglich, da die Wohnung und der Unterhalt finanziert werden muss.

    Könnt ihr mir was empfehlen? Am Besten auch was, wo es viele Weiterbildungsmöglichkeiten gibt...?

    Ich danke euch vielmals im Voraus!

    Lieben Gruß
    NoName
     
  2. dimaria

    dimaria Junior-Mitglied

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    hey,
    wie wärs mit sozialpädagogik? =)
     
  3. Noname

    Noname Newbie

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    Hi,


    schonmal ein guter Vorschlag :-)

    Allerdings weiß ich nicht so recht - Berufsfelder sind ja, wenn ich mich nicht irre, Mitarbeiter in Jugendämtern oder Drogen- und Suchtberatungen.

    Man setzt sich viel mit den Menschen auseinander, allerdings habe ich auch ein bisschen Bedenken, da ich vor einiger Zeit selber mit dem Jugendamt 'ne Menge Kontakt hatte - ich weiß nicht so recht, ob es genau das ist, was ich später sein möchte..

    Aber ich bin offen für jeden weiteren Vorschlag oder Korrigierungen, wenn ich was falsch sehe :-)


    Lieben Gruß
    NoName
     
  4. sigjun

    sigjun Gast

    Nun, dann fällt der Studiengang Psychologie ja schon mal weg, da Unifach.
    Da Du die Fachrichtung Wirtschaft hast, wie wäre es mit Wirtschaftspsychologie. Geht dabei zwar nicht um Krankheitsbilder, aber immerhin ist die Psychologie ein großer Teil dieses Studiums, wenn auch in anderen Bereichen als den Krankheiten angewendet.
     
  5. *nursi*

    *nursi* Junior-Mitglied

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    Es gibt auch Fachhochschulen, an denen man Psychologie studieren kann. Somit ist dein Fachabi dafür ausreichend. Falls du dich doch mehr für Fächer interessierst, für die du das richtige Abi brauchst, geh doch einfach noch ein Jahr zur Schule. Ein Jahr vergeht schnell und dann hast du, was du brauchst. Dafür kannst du Schülerbafög beantragen, womit auch die Finanzierung dessen gesichert ist...
     
  6. Noname

    Noname Newbie

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    Hi *nursi*,


    vielen Dank für Deine Antwort.
    Es gibt allerdings nur drei Studiengänge, die in diese Richtung gehen, das wären:

    1. Diplomstudiengang - Rehabilitationspsychologie
    2. Diplomstudiengang - Wirtschaftspsychologie
    3. Diplomstudiengang - Kommunikationspsychologie

    Wobei keines der Studiengänge eigentlich das ist, was ich möchte.

    Zu dem Thema Schule:
    Ist es wirklich so einfach?
    Eine Finanzierung kann lt. Sozialamt so nicht erfolgen.

    Werde da mal mit dem Amt für Schülerbafög sprechen, ob es doch möglich wäre.
    Müsste ich allerdings nicht in der 12. Klasse einsteigen, da ich Fächer, wie z.B. Bio und Chemie nur in der Realschule gehabt hatte, und in der 12. Klasse auf der FOS nur ein halbes Jahr Bio hatte.


    Lieben Gruß
    NoName
     
  7. *nursi*

    *nursi* Junior-Mitglied

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    hallo NoName,

    da bildung ländersache ist, kann ich dir natürlich nicht genau sagen, wie das bei dir gehandhabt wird. ( beim schreiben meines letzten beitrags vergaß ich, dass dies bei dir womöglich anders geregelt ist, als in berlin ) generell ist in einigen ländern das abi nach 12 jahren inzwischen möglich. ob und unter welchen voraussetzungen dies bei dir machbar ist, müsstest du an entsprechenden stellen in erfahrung bringen.
    hast du während deines ersten ( abgebrochenen ) studiums bafög bezogen? dann kann es natürlich sein, dass es nicht ein weiteres mal bewilligt wird. Schüler-BAföG - FAQ - BAföG - Studis Online hier müsstest du dir einen ersten überblick verschaffen können. ( abgesehen davon ist es auch möglich, eine vollzeitschule zu besuchen UND arbeiten zu gehen. sehr anstrengend, aber machbar. abendschulen gibts ja auch noch...möglichkeiten gibts viele, wenn man sich klarheit darüber verschafft hat, was man möchte. :-) vielleicht findest du ja doch ein zu dir passendes studium, wofür das fachabi ausreicht.)
    dazu geh zum arbeitsamt und hole dir dort das kostenlose buch "studien- u.berufswahl". dort werden alle studiengänge benannt, beschrieben und angaben gemacht in welchen ländern, an welchen FHs, unter welchen voraussetzungen diese studiert werden können. ebenfalls gibt es in dem buch ratschläge und internetadressen für weitere infos, finanzierungsmöglichkeiten...rund um das thema studieren eben...

    liebe grüße
     
  8. *nursi*

    *nursi* Junior-Mitglied

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    ach ja. psychotherapeut kann man übrigens auch werden, ohne zuvor psychologie studiert zu haben. genauere angaben kann ich dazu nicht machen, meines wissens nach recht kostspielig und eine kassenzulassung erhält man auch nicht??? bei interesse kannst du das ja rausfinden. wahrscheinlich nicht der weg, der empfehlenswert ist ( einen therapeuten, der vor dieser ausbildung nicht auch psychologie studiert hat, würde ich wohl nicht aufsuchen ), aber da es eine weitere möglichkeit wäre, wollte ich es erwähnen. :-)
     
  9. Noname

    Noname Newbie

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    Hi *nursi*,

    nochmal ein riesen Dankeschön für Deinen Beitrag.
    Das mit dem Arbeiten gehen und "nebenbei" Schule zu Ende bringen (oder andersrum *g), habe ich mir auch schon überlegt, ein möglicher Weg wäre es.

    Ich werde mich nochmal gründlich informieren, und alle Möglichkeiten nochmal durchgehen.

    Ich hatte auch überlegt, in einem Studiengang meinen Bachelor zu machen, da man damit auch ohne Probleme an Universitäten studieren kann - das Problem, weshalb ich mir das vorerst wieder aus dem Kopf geschlagen habe, ist folgender:

    Bei Studienplätze, die über die ZVS geregelt werden, werden zwischen 2 - 5% (man sagte mir eher 2%) unter den Zweitstudenten vergeben - was natürlich keine große Menge ist.

    Echt, man kann Psychotherapeut ohne ein Hochschulstudium werden?
    Aber Du wirst recht haben, man ist wahrscheinlich auf der sicheren Seite (für den Therapeuten, für den Patient ist es vielleicht auch fragwürdig) wenn man ein Hochschulabschluss in der Tasche hat :-)


    Abendschule ist leider nur möglich, wenn man 3 Jahre Berufserfahrung aufweisen kann (Arbeitslosigkeit gehört dazu, allerdings kein Studium :knockin:)

    Lieben Gruß und nochmal ein Danke :-)

    NoName
     
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