Ausarbeitung über den Nachtdienst! Brauche Hilfe...

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Traumtänzerin, 27.05.2007.

  1. Traumtänzerin

    Traumtänzerin Senior-Mitglied

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    Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!
    Ich hab mal eine Frage bezüglich des Nachtdienstes. Von der Schule aus sollen wir eine Ausarbeitung über den Nachtdienst machen nur können wir nicht wirklich alles ausfüllen,weil unsere Lehrerin im Urlaub ist und wir noch nie nachtwache hatten.

    Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet:-)!

    Bin im 2Lhrj.

    Also zu den Fragen:

    1.) Wie sieht der Arbeitsablauf eines Nachtdienstes aus?
    • Allgemeine Rundgänge
    • Neuzugänge, Verlegungen
    • Entlassungen
    • Morgenarbeit
    • Verwaltungsaufgaben
    2.) Welche Erwartungen haben Sie:
    • an die Kollegen des Spätdienstes und der Frühdienstes und den ärztlichen Dienst?
    3.) Welche Erwartungen hat der Patient an den Nachtdienst?

    evtl.:
    1. fachliche Kompetenz?
    2. immer erreichbar?
    4.) Erläutern sie bitte die Vor - und Nachteile der Nachtarbeit!
    evtl:
    pro: es ist ruhiger als am Tagdienst; nicht soviele Telefonate führen, man kann für sich arbeiten, es ist nicht so hektisch

    contra: man muss fachlich fit sein, alles beherrschen; man ist auf sich alleine gestellt; umstellung von tag auf nacht (Müdigkeit)


    5.) Nennen sie die persönlichen Gründe als Haupt-/ Dauernachtwache zu arbeiten!

    evtl.:
    1. weil man Kinder hat, um die man sich tagsüber kümmern muss??
    6.)Welche Auswirkungen hat der nachtdienst auf das persönliche Leben? Beachten sie dabei die soziale Situation!

    • man hat sehr wenig zeit für Familie/Freunde/Freizeit ?
    7.) Ordnen Sie mögliche Ursachen für die Entstehung von Erkrankungen der Betroffenen zu!

    • Depression
    • Burnout ??
    8.) Welche Ursachen gibt es für Konflikte zwischen dem tag- und nachtdienst?

    • zuwenig Informationsaustausch?? daher viele flüchtigkeitsfehler??
    9.) Wie können die negativen Folgen der Nacht- und Schichtarbeit gemildert werden?

    • sich mit freunden treffen
    • Hobbys nachgehen
    • Sport treiben
    • viel schlafen ???
    10.) Erläutern sie die notwendigen Präventivmaßnahmen!

    • Ärztliche Betreuung
    • Untersuchungen
    • Schlafverhalten
    • Wohnen
    • Ernährung

    Das wars erstmal:-)

    Vielen Dank im Vorraus! Ich freu mich über jede Antwort!


    Gruß Traumtänzerin:P
     
  2. sigjun

    sigjun Gast

    Hallo,

    also für mich sind das weitestgehend Fragen, die Du super Nachtdienstlern stellen kannst. Warum also nicht einfach diese in Eurem Haus befragen?
     
  3. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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    Hallo,

    ich selbst bin eine reine Nachtwache, aber um alle deine Fragen zu beantworten würde dieses wohl den Rahmen sprengen.

    Was kannst du den selbst beantworten oder logisch erklären ?
    Wo kann ich dir helfen ?

    Gruß
    Dirk
     
  4. Traumtänzerin

    Traumtänzerin Senior-Mitglied

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    Ja hallo!

    Also, ich könnte schon die nachtwache fragen, doch hab ich zur zeit blockunterricht und ich brauch die ausarbeitung zur nächsten woche. deswegen kann ich keine nachtwache erfragen, weil Schule bis 15 UHR geht und ich nicht im wohnheim wohne.

    Zu Nachtschwester dirk:

    ich hab bei einigen fragen mein "Evtl." hingeschrieben.was ich vermuten könnte.... es muss auch nur stochwortartig sein.
    vorallem ist der
    Arbeitsablauf in der Nachtschicht für mich wichtig, sowie Pro und Contra der nachtwache. die anderen fragen kann ich vielleicht noch selber ausarbeiten. aber die beiden fragen wären am wichtigsten für mich.

    danke für eure hilfe!

    Ineke
     
  5. ~~Steffi~~

    ~~Steffi~~ Junior-Mitglied

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    Hallo Ineke...

    will mal erzählen, wie der Nachtdienst bei uns abläuft...
    Ich arbeite auf einer allgemein- und unfallchirurgischen Station mit ca 40 Betten.

    Der Ablauf ist folgender:

    20h15: Übergabe vom Spätdienst
    danach pack ich mir meinen Pflegewagen mit den Utensilien, die ich für den ersten Rundgang brauche (Schlafmedikation, Medis der Patienten, die ihre Tabl zugeteilt bekommen, Analgetika, 22h Antibiosen,...)
    Dann kommt der erste lange Durchgang, der bisweilen gut 1,5 -2h dauern kann, je nachdem, was man für Patienten da ligen hat. Die Patienten bekommen nach Wunsch ihre Schlafmedis, viele müssen noch aufs Klo, werden gelagert, etc...
    Wenn ich damit durch bin, geh ich nochmal in die Zimmer, wo ich Kurzinfusionen angehängt habe um diese wieder abzustöpseln...
    Dann geh ich in die Nebenräume, mach da nochmal klar schiff, packe die Pflegewagen für den Frühdienst, mach schonmal den Kaffewagen startklar für die Übergabe morgens, etc
    Wenn die Staion auf Vordermann ist, setze ich mich an die Kurven. Wir schreiben nachts immer die Kurvenblätter und Pflegeplanungen vor, wenn sie am nächsten Tag voll sind. Hierbei trag ich auch die Schmerzerfassung ein.
    Je nachdem wie weit ich komme, unterbrech ich das, um um Mitternacht einen Rundgang durch die Patientenzimmer zu machen. (kontrolle, Lagerung,Op-Überwachung, Drainagekontrolle...)
    Nach dem Kurven schreiben, hefte ich Laborwerte in die Kurven und sonstige Befunde in die Patientenmappen.
    Meist versuch ich danach ein wenig Pause zu machen. Da wir nicht ausgelöst werden, muss man schauen, wann man Pause macht...
    Um 2h oder 2h30 mach ich dann nochmal einen Lagerungs- und Kontrollrundgang durch die Patientenzimmer.
    Zwischen 3h und 5h stelle ich die Infusionen für den Tag, fülle die Schränke auf, manchmal kontolliere ich für den Frühdienst schonmal die BTMs etc...
    Zudem müssen wir nacht einiges fürs Qualitätsmangment machen und ausfüllen und dokumentieren... Und nicht zu vergessen die Pflegeberichte...
    Um fünf koch ich dann Kaffe und starte meinen letzten Durchgang durch die Zimmer. Dabei erhalten die Patienten dann ihre Kurzinfusionen (Antibiose, etc) Und auch schon ihre Medikamente...
    Am Wochenende müssen diese auch vom Nachtdienst gestellt werden.

    Das ist so der grobe Ablauf in meinen Nächten, natürlich immer abhängig, wie es den Patienten geht, ob es Neuaufnahmen gibt, Ops, etc...
    Meist klappt es nicht so :zunge:

    Zu den Erwartungen:
    Ich habe natürlich an den Spätdienst die Erwartung, dass die Patienten zur Nacht versorgt sind, das die frisch operierten Patienten möglichst schon Spontanurin gelassen haben, und die Station einigermassen ordentlich hinterlassen wird...eine vollständige Übergabe setze ich vorraus.
    Vom frühdienst erwarte ich, dass sie Fragen meinerseits in der Visite mit den Ärzten klären (zB Abklären von Bedarfsmedikation...)

    Der Patient hat natürlich die Erwartung, dass die ganze Nacht jemand da ist und das derjenige die nötige Fachkompetenz hat um Fragen seinerseits zu beantworten und im Notfall auch richtig handeln zu können.

    Zu den Pro und Contras: ich kann nicht unbedingt sagen, das es nachts immer ruhiger ist, als Tagsüber. Oft hab ich Neuaufnahmen oder noch Übernahmen aus dem Op.
    Ich empfinde es als Vorteil, dass man zumindest ein Stück weit selber den Arbeitsablauf organisieren kann. Die Rahmenpunke (sprich die Zeiten für die Kontrollgänge) stehen, aber ich kann selbst entscheiden, ob ich erst abhefte, oder erst aufräume und Kurven schreibe...
    Nachteil ist aber, das man wirklich allein ist, also auch zu allen Klingeln allein muss, auch, wenn man sehr viel zu tun hat und nicht mehr weiss, wo einem der Kopf steht.

    So, da ich eigentlich im Tagdienst arbeite und nur so 3-4 Nächte im Monat mache, kann ich zu den Problemen die man hat, wenn man als Vollzeitnachtwache arbeitet, wenig sagen.
    Ich für mich kann nur sagen, das ich an den 4 Tagen im Monat wenig zuhause schaffe und auch wenig Zeit für meine Freunde habe. Manchmal hab ich auch nach mehreren Nächten das Problem, nicht so schnell wieder in den Tag- Nacht Rhytmus zu kommen, aber das geht nach zwei Tagen wieder!

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen...
     
  6. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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    Hallo,
    natürlich ist der Arbeitsablauf von den einzelnen Fachabteilungen abhängig.
    Bei mir ist es eine Chirugie/Unfallstation/Orthopädie.

    1. Rundgang
    Ziel Alle Pat gesehen haben, Wünsche erfragen (damit die Pat eine ruhige Nacht haben) bei Bedarf Schmerzmedi oder und Nachtmedikation, bzw Alternativen anbieten.
    Präoperative Fragen klären , Verbandskontrolle, liegende Drains kontrollieren,
    noch nicht erfolgte Frühmobilisierung usw.
    Ich persönliche halte den ersten Rundgang für meine wichtigste Aufgabe, da ich dabei den Pat vermitteln kann, wenn Sie ein Problem haben dann ist auch Nachts jemand da, zudem checke ich ab bei welchen Pat ich Pflegerische Verrichtungen tun muss.
    2. Medikation für den nächsten Tag stellen.
    3. Infusionen für den nächsten Tag.
    4. Vorbereitung der Prästation. Pat. Kontrolle der vollständigen Kurven, Anordnungen , Untersuchungen usw. falls dieses nicht am Tag schon passiert ist.
    5. Schreiben der Kurven die am nächsten Tag beginnen.
    6. Auffüllen der Lager/bzw. Bestückung der Materialien (z.B. Infusionen, Pflegewagen, Verbandswagen usw.)
    7. Flächendesinfektion des Stationszimmers
    8. Bestellung an die Apotheke
    9. Aktualisierungen von diversen Tropfenplänen, Belegungslisten usw.
    10. Ausheften der zu entlassenen Pat.
    11. Reinigung der Nebenräume (Spülräume usw.)
    12. Dokumentation
    13. 2 und 3 Rundgang
    14. Medikamentenschachteln verteilen
    15. Urinflaschen und DK leeren.

    und da zwischen natürlich alle Klingeln abarbeiten.
    Und falls das nicht nach viel klingt, so kann ich sagen das mir meine 10 Stunden oft nicht reichen um alle Aufgaben zu 100 Prozent zu erledigen.

    Gruß
    Dirk
    P.S.
    Pro und Contra etwas später.
    Gruß
    Dirk
     
  7. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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  8. ~~Steffi~~

    ~~Steffi~~ Junior-Mitglied

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    Da kann man mal sehen, wie gleich und aber auch unterschiedlich die Abläufe sind und das, obwohl es sich ja um das gleiche "Patientenklientel" handelt...
     
  9. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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  10. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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  11. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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    Hallo Steffi, wo siehst du denn Unterschiede?
    Deinen bericht hätte auch von mir sein können.
    OK QM Berichte, Schmerzerfassungsprotokolle habe ich mal weg gelassen da dies ja nicht im jeden Haus so gemacht wird

    Gruß
    Dirk
     
  12. Maniac

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    Offtopic @ Dirk:

    1. Alles in einem beitrag machts ordentlicher ;)
    2. was ich eigentlich wollte: nach der Aussage die du zitierst, den quote-tag wieder schließen mit [/quote ] Fürs nächste Zitat wieder mit [quote ] öffnen und [/quote ].
    So oft wie gewünscht in einem Beitrag möglich...
     
  13. ernie

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    Hallo ,
    der Arbeitsablauf wird wohl von Station zu Station variieren...
    Also keine Garantie auf Allgemeingültigkeit...
    Ich habe damals in der Gastroenterologie gearbeitet und da war es so:
    Übergabe vom Spätdienst , erste Runde über die Station durch alle Zimmer , nachschauen ( wie es den Pat geht , neue Pat kennenlernen ) noch offene Anordnungen dabei abarbeiten , Pat noch mal ins Bad begleiten etc , nach Wünschen fragen , lagern und pflegen von pflegeintensiveren Pat. , zT Vitalwerterhebungen je nach Anordnung.

    Die Runden wurden , so meine ich zumindest , ist halt schon länger her , alle zwei Stunden , erneut durchgeführt , inklusive Lagern etc..

    Sobald mehr Ruhe eingekehrt war , irgendwann sind auch die Schellen weniger , haben wir für den Tagdienst vorbereitet.
    ZB Medikamente für den folgenden Tag ( über Sinn und Unsinn des Stellens von Medis Nachts läßt sich streiten) , oder andere Dinge , wie zb ob die Unterlagen für kommende Untersuchungen vollständig waren...Kontrollieren der Notfallwägen...

    Und manchmal haben wir gegen fünf Uhr den ein oder anderen Pat gewaschen , oder denen geholfen , die sich gerne schon duschen wollten etc.
    Auch das "Nachts waschen" ist sehr umstritten.
    Eigentlich soll das nicht mehr so sein , damit der Nacht - Tag - Rhytmus gewahrt bleibt. Aber wenn der Pat sehr unruhig war oder es die Situation erforderte , haben wir es gemacht.

    Jetzt arbeite ich auf einer Intensiv und da ist es eh etwas anders...
    Obwohl wir uns sehr bemühen , diesen Rhytmus beizubehalten und auch gerade nachts versuchen leise zu sein , ist es durch die ganzen Maschinen und Alarme bzw Notfälle meistens eher unruhig...

    Pro und Contra Nachtwache:
    Ich mag es ganz gerne , es ist ein ganz anderes Arbeiten als am Tag.
    Wenn man von einem normalen Dienst (ohne nennenswerte Notfälle oder dergleichen) ausgeht , hat es nicht mehr so viel Hektik wie am Tag.
    Dinge , die am Tag aus welchen Gründen auch immer nicht geschafft wurden , lassen sich erledigen , da der Nachtdienst länger ist...Schön ist auch , daß man mal mit anderen Kollegen zu tun hat ( Dauerwachen ) , man hat einen anderen Austausch und profitiert wieder auf eine ganz andere Weise davon.
    Das Einzige , was mir schwerfällt ist das Schlafen am Tag , das klappt nicht wirklich immer gut.
    Das schlaucht manchmal je länger die Wachen dauern. Daher fände ich mich als Dauernachtwache nicht geeignet , ich brauch eine gesunde Mischung aus Tag und Nachtdienst.

    Es ärgert mich nicht , wenn ich abends mit Freunden oder so nicht mitgehen kann , weil ich Wache habe. Ich habe mir diesen Job samt Arbeitszeiten ja auch ausgesucht.
    Das wußte ich vorher. In der Regel kann ich mir Dienste wünschen oder eben auch Tage frei wünschen , das klappt meist , wenn man wirklich was wichtiges vorhat. Man kann ja auch diverse Aktivitäten am Nachmittag wahrnehmen , macht man ja nach dem Frühdienst auch...

    So , mehr weiß ich jetzt erst mal nicht mehr dazu. Wenn Du noch konkretere Fragen hast , meld Dich.
    LG Ernie
     
  14. Nachtschwester Dirk

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    1. Alles in einem beitrag machts ordentlicher ;)
    2. was ich eigentlich wollte: nach der Aussage die du zitierst, den quote-tag wieder schließen mit [/quote ] Fürs nächste Zitat wieder mit [quote ] öffnen und [/quote ].
    So oft wie gewünscht in einem Beitrag möglich..

    Oh Danke für den Tip, habe mich schon gefragt wie das geht, da ich dies schon gesehen habe.

    Gruß
    Dirk
     
  15. ~~Steffi~~

    ~~Steffi~~ Junior-Mitglied

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    Ja, das grobe ist schon gleich, aber doch sind da Unterschiede. Papiere für dei neuaufnahmen, oder das Abheften von den Unterlagen der entlassenen Patienten machen wir im zB im Tagdient!
    Würden wir im Nachtdienst auch gar nicht schaffen... bei 40 Patienten...
     
  16. Nachtschwester Dirk

    Nachtschwester Dirk Senior-Mitglied

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    Hallo, ich muss oder sagen wir sollte, da der Tagdienst auch immer weniger Personal hat. Allerdings haben wir 4 Pat weniger.

    Und mittlerweile stelle ich bei den Neuaufnahmen noch die Prämedikation, alles andere ist wirklich kaum zu schaffen.

    Gruß
    Dirk
     
  17. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    was mir noch einfällt zu Konflikten zwischen Tag- und Nachtdienst:

    Viele vom Tagdienst denken oft, es ist in der Nacht soo ruhig und der Nachtdienst hat eh nix zu tun, da kann man noch ein paar Arbeiten vom Tag- in den Nachtdienst legen, z. B. Medis richten, Kurven für geplante Neuzugänge vorschreiben...
    Alle, die auf meiner Station Nachtdienst machen, haben sich aber bei den Teamsitzungen dagegen ausgesprochen. Es ist so, dass wir eh schon oft nicht alles schaffen und das hatte kurzzeitig zu einem Konflikt mit unserer Stationsleitung geführt.
     
  18. ~~Steffi~~

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    Ja, ja, das alte Leiden....
    Da ich ja auch im Tagdienst arbeite, weiss ich das alles und versuche auch immer möglichst viel für den Tagdienst zu erledigen, aber manchmal ist ja nachts die Arbeit auch kaum zu schaffen...

    Und dann kommt noch immer mehr Papierkram dazu.... Kühlschranktemperatur dokumentieren, nachts prüfen, ob die Klingelanlagen auf den Sanitäranlagen funktionieren,etc...
     
  19. Maniac

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    Den Konflikt gibt es immer wenn nicht alle, alle Schichten machen. Das ist sehr schade.

    Ist genauso wenn man jemanden von ausserhalb fragt - der meint auch man hätte nachts ja garnichts zu tun - und nachmittags trinkt man nur Kaffee :-)


    Aber ich schweife ab. Alle Tagdienstleute sollte auch mal 2,3 mal 4 Nächte gemacht haben um zu sehen was da teilwese abgeht, dann kann mana uch gemeinsam diskutieren!
     
  20. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    noch eine Idee zu Depressionen und Burnout:

    1. Depressionen könnten v. a. bei Dauernachtwachen hervorgerufen werden,
    da diese nur in der Nacht arbeiten, deshalb vor allem im Herbst und Winter
    wenig Tageslicht sehen. Weiter könnte ein Grund für Depressionen sein,
    dass man weniger mit Freunden machen kann (im Sommer Grillen, Biergarten
    usw. ) da man ja noch in die Arbeit muss. Außerdem hat man, wenn man
    wie bei uns alleine auf Station ist, kaum Kontakt zu Kollegen (Übergabezeit
    wird immer knapper gehalten - bei Stress auch gar keine Zeit zum Reden).
    Für mich sind das aber alles hauptsächlich Punkte, die Dauernachtwachen
    betreffen. Bei Wechselschicht mit ca. 5 Nächten im Monat trifft das alles
    weniger zu.

    2. Burnout, vielleicht: Stress in der Nacht -> da man alleine ist, kann man
    nervige Patienten nicht mal an Kollegen "abgeben"

    Hoffe, das hilft Dir ein bisschen weiter....

    Lg
    Susi
     
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